Darum geht es hier: Blog

Es gilt

Es gibt nur die eine Chance, Klimagerechtigkeit zu wählen. Zwar hat nicht eine Partei in ihrem Programm
das 1,5° C Ziel festgeschrieben, doch unsere Kinder bitten uns darum, die Partei zu wählen,
die sich noch am ehesten in die richtige Richtung bewegt.

Die nächste politische Führung entscheidet über unser aller Leben. Und die, die den größten Teil noch vor sich haben,
können nicht wählen gehen. Sollten sie einerseits auch nicht, doch unsere „Vernunft“ hat am Geldbeutel ihre Grenzen,
da bleibt nichts übrig von Moral oder Opferbereitschaft für die Zukunft.
Kein Wunder, erheben sie so vehement ihre Stimmen und es werden immer mehr.
Und zwar alle Altersstufen !

Also müssen wir generationenübergreifend denken und klug wählen !

Wir leben im Überfluss ! Was also sollte mehr Wohlstand bringen , außer mehr unnötige Staubfänger ! 😉
Minimalismus muss nicht sein, aber Verzicht ÜBEN hilft viel (s. Blog Unverzichtbarer Verzicht )

Schnell werden Entscheidungsträger zum Spielball der Begehrlichkeiten, denn sie sind einem enormen Druck ausgesetzt.
Aber es hilft nichts, auf der Seite der Industrie, die sich der pervertierten Marktwirtschaft verschrieben hat, muss man mauern,
denn der Kampf zwischen einer Dirne (Industrie) und einem Erstsemester der Psychologie (trotz Erfahrung, die Politiker) ist ungleich.
Politiker sind noch nicht unbeirrbar gefestigt und so zu sehr von den Lobbyisten beeinflussbar.

Ich bin einen Tag vor der Wahl noch nicht ganz sicher, denn man kann von allen nur das kleinste Übel wählen.
Mit einer Chance auf moralisches Handeln, ohne Rücksicht auf Begehrlichkeiten, sondern die tun, was nötig ist.

Was aber ist nötig ? An dieser Stelle möchte ich nochmal das hervorragende Buch des Sozialwissenschaftlers Michael Kopatz, „Ökoroutine“ allen, und vor allem Politikern, ans Herz legen.
Es ist im Verlag oekonom erschienen (der hält, was der Name verspricht) und hat die ISBN- Nr. : ISBN 978-3-96238-084-7

Gestern, beim globalen Klimastreik, habe ich mit eigenen Augen sehen und erleben können,
wieviele Menschen sich Sorgen machen und bereit sind, auf die Straße zu gehen, bzw. sich spontan anzuschließen.

In einem Vorfall, wurden die Angst, die Sorgen um die Zukunft und die ohnmächtige Verzweiflung unserer „Kinder“ deutlich.
Aus Rücksicht auf das Wohlergehen der Demoteilnehmer, wurde die „freie Rede“ abgesagt. Ein Teilnehmer, ergriff trotzdem,
ohne Mikro, das Wort und bat alle Wahlberechtigten darum, für sie zu wählen.

Genau darum bitte ich nun auch alle. Behaltet das Wohl und die Zukunft der nächsten Generation im Hinterkopf, wenn Ihr wählt.
Wie gesagt, der Politzirkus ist im Endspurt und niemand konnte sich in dieser zukunftsweisenden Frage, glaubhaft profilieren.
Obwohl alle versucht haben den Spagat zwischen Industrieversprechen und Volksversprechen hin zu bekommen.

Zwischendurch wurde die Berichterstattung über den Wahlkampf duch ein unglaubliches Verbrechen
und traurigerweise die Folge der progredienten Assifikation (da hab‘ ich einige Memes dazu) unterbrochen.

Wir alle müssen gegensteuern und unseren Kindern Empathie und moralische Werte vermitteln, sonst wird das zunehmen.

Es sind Kindermenschen entstanden !

Gerade habe ich ein anderes Meme in Arbeit, das traurigerweise wieder dieses Thema behandelt, außerdem habe ich einen Kontakt
nicht vertieft, weil ich beim ersten Treffen plötzlich mit abstrusen, durchgeknallten Theorien konfrontiert war.
(s. Blog Kreuzdenken )

Wer diese Spinner nicht „bekämpft“, also wenigstens kritisiert, kommt nicht in meine Nähe. Man sollte schon den Mumm haben,
dieses Leben zu bestehen, ohne Ja- Sager zu werden. Was leider oft genug in roher Gewalt gipfelt.

Eine bessere Welt kommt aber nicht alleine oder nur durch Gesetze. Diese werden sowieso in zunehmenden Maße sehr großzügig ausgelegt. Es muss etwas in uns geschehen. Ein berühmter Kopf sagte einmal:

„Es gibt keinen Wandel um uns,
ohne einen Wandel in uns !“

Wir müssen alle unser Verhalten ändern und die Gesetze müssen es uns erleichtern. Wenn es komplizierter ist, anständig zu leben,
nimmt man eben das Diktat des Vorhandenen. Das ist ein natürlicher Reflex.
Da sind wir wieder bei der „normativen Kraft des Faktischen“, wie Georg Jellinek es nannte.

Nur wir können einen Unterschied machen !

Is Odil

Heute ist sogar ein passender Spruch zu den „Wutbürgern“ im Kalender:

„In der Wut verliert
der Mensch
seine Intelligenz.“

(Albert Einstein)

Siegeldschungel

Alles Bio oder was ? Bio-Siegel sind kein Garant für nachhaltige Wirtschaft.
Als Titelbild, damit man es per Klick vergrößern kann, eine Infographik vom BUND zur Orientierung.
Soweit, so bio ! Aber ökologisch ?

Hier muss man bei einigen Produkten ein wenig genauer hinsehen und mehr nachdenken.
Mein „gehasstes“ Palmöl dient hier wieder mal als Negativbeispiel.
Es wird eben oft biologisch angebaut, zum Teil auch nach hohen Bio- Standards.

Um die Produktion von Palmöl geht es also nicht. Aber bevor es „Bio“ angebaut werden kann, wird in den meisten Fällen
wertvollster Regenwald, mit der zigfachen Biodiversität unserer „Urwälder“, gerodet.
Dasselbe geschieht für Weideland für die Viehhaltung, damit wir Fleisch essen können oder eben für Anbauflächen für Soja,
das an unser Vieh verfüttert wird.
Palmöl und Fleisch-/ Futterproduktion haben also einen enormen negativen Einfluss auf das Klima.
Nicht nur darum, esse ich keine Tiere mehr.

Ebenso fast alle Süßwaren, die Palmöl verwenden, auch die „üblichen“ Zwiebacks, Kekse, etc.
Doch es tut sich langsam etwas. Ich habe tatsächlich Produkte gefunden, die ohne Palmöl hergestellt sind.

So gebe ich Zwieback ohne Palmöl den Vorzug und habe richtig gute Waffeln und Kekse gefunden.
Wenn etwas Palmöl enthält, verzichte ich darauf, das habe ich gelernt (s. hier: Unverzichtbarer Verzicht ).

Nun die Kekse kosten für mein Budget zu viel (sind aber so lecker), doch von den Waffeln habe ich gleich einen Vorrat gekauft,
probiere mich durch alle Geschmäcksrichtungen, damit ich nur noch meinen Geschmacksfavoriten im Regal liegen habe.

Bezeichnenderweise sind viele italienische Produkte. In Deutschland herrscht eben unangefochten die Politikindustrie,
da haben andere Länder ein ganz anderes Verständnis von Qualität, lassen sich Gutes auch was kosten
und sind nicht so „industriefreundlich“ wie wir hierzulande.

Tollerweise, verzichten diese Produkte auch auf Aromen und kilometerfressende Grundstoffe.
Noch, solange sie noch so wenig Absatz haben (na ja, wenig ?), kosten z.B. die Waffeln ca. 0,3 € mehr,
doch das Geschmackserlebnis macht es wett und man konsumiert nicht, sondern genießt mehr.

Außerdem, wenn sich das Konzept der „Ökoroutine“ endlich mal durchsetzt, wird es günstiger, nicht billig also Vorsicht, preiswert eben.
Das Prinzip der Ökoroutine wird unter diesem Namen und Titel von Michael Kopatz, in seinem wegweisenden Buch (Ökoroutine) beschrieben.
ISBN 978-3-96238-084-7

Für die Waffeln, muss ich ein wenig Werbung machen. Die anderen Produkte sind auch ohne alles hergestellt, doch die Verpackung
(vor allem die Aufbewahrungsbox innen) ist leider unnötigerweise noch aus Plastik.
Darauf verzichte ich, denn erstens kosten sie für mich zu viel und zweitens meide ich unnötige Verpackungen.

Da könnte man etwas anderes nehmen, es gibt schon welche aus Papier.
Aber jetzt lüfte ich das Geheimnis, denn ich freue mich so über diesen Ansatz in die richtige Richtung, dass ich die Seite hier angeben möchte. Diesen und anderen Produkten ohne Palmöl, mit nachhaltiger, gelebter Idee, sollte man den Vorzug geben.

https://www.loacker.com/de/de/home

Es ist zu über 80 % Kopfsache, sich das Fleischessen (und anderes) abzugewöhnen, bzw. einzuschränken, sich umzugewöhnen,
offen für Gutes, ein wenig anders Schmeckendes zu sein, zwar seltener, dafür aber hochwertiger wirklich zu genießen,
anstatt täglich zu konsumieren.

Alltägliches verliert den Reiz und Genuss muss besonders bleiben, sonst wird unser Belohnungssystem nicht stark genug gereizt.
Weswegen Reiche z.B. nicht glücklicher sind, weil verschwenderischer Luxus für sie so normal geworden ist,
dass er nichts Besonderes mehr ist, gar nicht genossen werden kann und kein Glücksgefühl auslöst.

Aber zurück zur tierlosen Ernährung:
Es schmeckt besser, es gibt fantastische Rezepte und ich vermisse nichts.
Dafür muss kein Tier leiden, getötet oder Regenwald gerodet werden und ich benötige keinerlei Nahrungsergänzung.

Meine Blutwerte sind so, dass mich mein Arzt häufig ungläubig ansieht und meint, es sei statistisch so gut wie unmöglich,
dass alle getesteten Werte im Normbereich liegen.
Also kein Grund, an Zivilisationskrankheiten zu sterben 😉

Das Schreckgespenst „Eisenmangel“ war nur anfänglich meine Sorge, denn bald stellte sich heraus, dass der Wert zwar geringer wurde,
jedoch immer noch satt im Normbereich lag.
Wäre ja auch komisch, wenn z.B. fast ganz Indien, mit einem enormen Anteil an Vegetariern, krank wäre.

Doch das Gegenteil ist der Fall und es zeigt sich einmal mehr: Du bist, was Du isst.
Hierzulande Zivilisationskrankheiten durch zuviel Zucker, Fett, Fleisch von panischen Tieren, überfettete Menschen,
deren Anteil in erschreckendem Maße ansteigt, zunehmende psychische Erkrankungen (schon bei Jugendlichen) und dort
großteils schlanke, meist gesunde, gut ernährte Menschen, die genug Bewegung haben und zufrieden alt werden,
weil jedes Alter gebührende Wertschätzung erfährt.

Wer also Fleisch isst, isst Regenwald, wer unkritisch einkauft, isst Regenwald, wer den Bio-Siegeln absolut vertraut, isst oft Regenwald, …
Weil diese Produkte so schön billig sind, wird alles daran gesetzt, den Verbraucher im Unklaren zu lassen, zu verwirren
und eventuelle Zweifel in den Hintergrund zu schieben.

Viele beruhigen ihr Gewissen damit, dass sie ja schließlich „kompostierbare“ Bio-Mülltüten oder Kaffeekapseln verwenden
und glauben tatsächlich, sie täten etwas für die Umwelt. Doch diese Produkte sind für die industrielle Rotte nicht gedacht.

„Bio“- Mülltüten aus Plastik müssen in Kompostieranlagen mühselig aussortiert werden, sind nach einer künstlichen Rotte kaum verändert
und belasten das Erdreich. Sie dürfen sich „kompostierbar“ nennen, weil sie unter optimalen, kleinräumigen Bedingungen im Labor
innerhalb von 90 Tagen zu einem gewissen Teil verrottet sind. Die industrielle Rotte dauert jedoch höchstens drei Monate.

Es könnte zeitlich also knapp reichen, doch herrschen in einer Großrotte weniger optimale Bedingungen, als im Labor
(und erst recht im Garten) und so sind „kompostierbare“ Kaffeekapseln nach der Rotte quasi spülbar und neu zu befüllen
und die „Bio“- Mülltüte ist nahezu unverändert.

Sie sind also beide, exemplarisch für viele angeblich kompostierbare Produkte, nicht wirklich kompostierbar, Augenwischerei, Greenwashing und Beruhigung des oft wenig ausgeprägten ökologischen Gewissens.

Bei Mode ist es das gleiche Spiel. Fast alle Modelabel haben eine „Bio“- Sparte, doch nicht alle Siegel berücksichtigen alles.
Hier gilt, wie bei allem: „Weniger ist mehr“.

Eine elfte Jeans im Schrank, macht auch nicht glücklicher, verbraucht jedoch etwa 9 000 l virtuelles Wasser,
für Baumwolle, Produktion, Färben, etc.

Man kann Textilien zwar ökologischer, aber nicht ganz unschädlich produzieren, doch mit der Beschränkung auf Nötiges
und Berücksichtigung der Siegel, verringert sich unser Einfluss durch unseren Konsum enorm !

Ähnlich katastrophal sieht es bei T- Shirts aus. Auch hier gilt: „nicht mehr, als man braucht !“
Und wenn man etwas braucht, sind z.B. das GOTS- Siegel (Global Organic Textile Standard), das FWF ( Fair Wear Foundation), Fairtrade
und das strengste Siegel Naturtextil IVN zertifiztiert Best zu nennen. Sie stehen wenigstens für die wichtigsten Bio- Standards.

Aber, es ist wie immer, die „Beweislast“ liegt am Endverbraucher. Man muss sich durch den Dschungel durcharbeiten und zum „Profi“
in Sachen Ökologie, Nachaltigkeit usw. werden. Diese Verantwortung ist für viele zu viel, zumal die Industrie nichts unversucht lässt,
zu verwirren, zu verschleiern, intransparente Angaben zu machen, …

Ganz dickes JA, natürlich !, jede:r muss anfangen und etwas tun, aber der Industrie muss ein gesetzlicher Rahmen gegeben werden. „Öko“ muss Standard werden, es darf nicht erschwert werden, bewusst einzukaufen ! Die „Beweislast“ muss in die Industrie verlegt werden und zwar per Gesetz, sonst geschieht nichts !
Es muss erschwert werden unbewusst einzukaufen.

Ich bin „Überzeugungstäter“ und nehme mir die Zeit, meine Lebensmittel, Haushaltsmittel, etc.
bio zu kaufen, manches (Palmöl) zu meiden und vieles selbst herzustellen (Überblickseite alternative Haushaltsmittel).
Aber ich sitze in der Grusifalle und bin dazu verdammt, Däumchen zu drehen.

So fülle ich meine Tage eben mit sowas, was jetzt dringender ist als jemals zuvor. Doch was ist mit dem Normal- Verbraucher,
der Mutter mit ein paar Kindern, denen, die ihre Zeit nicht „Totschlagen“ müssen ?

Sie haben nicht die Zeit und die Ruhe, alles zu prüfen und genau da setzt die Werbepsychologie an. Es ist immer noch viel einfacher unvernünftig und unsozial zu leben, als Rücksicht auf unseren Planeten zu nehmen.

Es muss Schluss sein, mit Industriepolitik, die nur „grünen“ Schein für den Verbraucher
und ungeahnte Schlupflöcher für die Industrie hervorbringt. Die Industrie hat kein Interesse an Rücksichtnahme auf den Planeten,
es sei denn, es rechnet sich. Also sorgen wir dafür, dass es sich rechnet, indem wir anständigen Produkten den Vorzug geben !

Die Industrie kennt nur Wachstum um jeden Preis, dummerweise gibt es da den Verbraucher und der Trend geht eindeutig in eine,
für sie unerwünschte, Richtung. Je dringender ein beherztes Handeln notwendig wäre, desto stärker werden die Anstregungen
der Werbepsychologen, uns in die „Ökofalle“ zu locken, damit wir glauben, unser Konsum entspräche unseren Vorstellungen.

Is Odil

Heute im Kalender (Reflexion über unsere allgemeine Einstellung):

„In Ceylon (Sri Lanka) stellt der christliche Europäer
ebenso wie der buddhistische Singhalese
die Marmeladenbüchse in einen Teller voll Wasser.

Beide tun es zu dem gleichen Zweck:
um die Ameisen abzuhalten;

aber der Europäer tut es,
damit die Marmelade nicht von toten Ameisen verunreinigt wird,

und der Singhalese tut es,
damit die Ameisen nicht in der Marmelade zu Tode kommen.“
(Paul Dahlke)

Tun, nicht nur sagen

Ja, und zwar alle ! Nur, wenn wir aktiv werden, hat unsere Lebensgrundlage (unsere Erde) überhaupt noch eine Chance, können auch erst wir eine Chance haben. Mir gehen die ewigen Bremser, Zweifler, Quer…, was weiß ich,
so auf den Zeiger.

Es gibt kein Patentrezept für die vielen Ursachen der Klimakrise. Wir müssen etwas versuchen, also etwas tun,
aktiv werden und nicht immer nur darüber diskutieren, wer wessen Rechte einschränkt.
Wobei es fraglich ist, ob ihr Euch alles erlauben könnt !

Es ist meine Pflicht gegenüber meinen Mitmenschen, alles Mögliche zu versuchen, sie nicht zu gefährden.
Also trage ich selbstverständlich eine Maske und bin geimpft.

Natürlich bin ich mit vielen Maßnahmen nicht einverstanden, weil sie nach Forschungsergebnissen zwar nicht viel bringen,
aber „gut aussehen“.
Doch wenn die Regeln so sind und sich andere sicherer fühlen, fange ich nicht an zu diskutieren,
sondern setze eben eine Maske in der Innenstadt auf. Das ist ein kleines „Opfer“ für mich,
doch ein Sicherheitsgefühl für jeden in der Innenstadt.
Also quengelt nicht rum. Ihr sterbt nicht an Schutzmaßnahmen, andere aber vielleicht durch Eure Ignoranz !!!

Es geht nicht um Euch, sondern um die körperliche Unversehrtheit unserer Mitmenschen
und nicht um den Komfort von ein paar Kindermenschen, die nicht merken wollen, wie sie instrumentalisiert werden !
Klar soweit ? (CAPTAIN J. Sparrow)

Jede einigermaßen vernünftige Idee wird ausgebremst und wenn die Entwicklung so weiter geht, sehe ich schwarz
für das Leben auf diesem Planeten. Viele versuchen, etwas zu tun und ein paar Unverbesserliche,
die sich auch noch im Recht wähnen, bremsen alles aus, verschmutzen teilweise zum Trotz und mit Absicht.
Aber die Evoluton ist mächtiger, als alles andere zusammengenommen !!!

„Mist ! klappt nicht“ –„Na also, geht doch !“ 🙁

Wir bemühen uns und „kämpfen“ um eine Verbesserung, versuchen durch empirische Untersuchungen auf der Grundlage
von wissenschaftlichen Daten, eine Lösung zu kreieren und sie spucken uns in die Suppe,
weil ihnen etwaige Maßnahmen gegen den Strich gehen.
(versucht’s mal damit: Unverzichtbarer Verzicht )

Sie sagen: „Das kann ja jeder für sich entscheiden !“. Falsch, „darf„. Natürlich darf das jeder für sich entscheiden.

Doch erstens entscheiden sie es nicht nur für sich, sondern setzen andere auch dem Risiko aus und das teilweise auch noch bewusst,
sie gehen also das Risiko nicht alleine ein
und zweitens „können“ sie sich oft gar nicht entscheiden, was ein klarer Unterschied ist.
Man darf, kann aber oft nicht. Willkommen im Leben ! 😉

Hirn + Infodemie ==> braunes Hirn

Jetzt wird auch Schopenhauers Spruch vielen klarer:
„Der Mensch kann zwar tun was er will,
doch er kann nicht wollen, was er will !“

So ist es im Leben, man darf sich entscheiden (das tun wir sowieso unentwegt. A.d.R.),
doch viele können sich gar nicht (mit Bedacht) entscheiden.

Und vor diesen müssen wir uns, uns sie vor sich, schützen, denn sie können gar nicht wissen, was sie tun !!!
Es handelt sich hier, um Kindermenschen. Fortgeschrittenen Alters zwar, aber kindlichen Gemüts !

Wir eiern von Coronawelle zu Coronawelle, weil sie ihre „Freiheit“ ohne jegliche Rücksicht ausleben, sie ruinieren weiter den Planeten,
und das in steigendem Maße, weil manche schnell noch Profit machen wollen oder sie nicht auf „ihren“ Luxus verzichten möchten !

Doch wir verzichten nicht, wenn wir uns umstellen ! Im Gegenteil, wir gewinnen dazu. Unser Leben, unser Gewissen, unsere Erde, …
Die Umstellung ist ohne schmerzlichen Verzicht möglich, doch nicht mehr lange. Dann muss man müssen, oder man geht unter !

Industrie, Werbeindustrie, Politikindustrie und Quer… verkaufen uns für dumm, die Infodemie greift um sich und wird von subversiven, gesellschaftsspaltenden, macht-, oder profitgeilen Institutionen befeuert, weil man uninformierte Menschen leichter lenken kann.
Panem et circensis (lat. Brot und Spiele)

So warne ich ausdrücklich vor der Webseite Corona-Ausschuss.de. Hier nur kurz, warum.
Die Behauptungen sind unhaltbar und halten einer Prüfung nicht stand. Wofür man nicht einmal wirklich gebildet sein muss.
Mehr dazu in meinem Blog Kreuzdenken .

Nicht nur die Nähe zu rechtsradikalen Parteien, stimmt nachdenklich, auch die unglaubliche Toleranz
gegenüber verdrehten Weltbildern ist erschreckend. So glauben manche an eine Verschwörung durch Bill Gates,
der angeblich seine Milliarden in die Entwicklung eines Minichips steckt, um uns alle (natürlich nur die Geimpften)
fernsteuern zu können.

Die dazu nötige Miniaturisierung von Schaltkreisen ist technisch gar nicht machbar und selbst wenn sie möglich wäre,
wäre das Signal so verschwindend schwach, dass jede Radiowelle einen größeren Effekt auf uns hätte.

Doch wir haben nicht mal den Ansatz einer Sensorik, die dadurch beinflusst werden könnte ! Aber erklär‘ das einem Überzeugungstäter,
der keine Ahnung von Zusammenhängen hat, den eigenen Körper nicht kennt, nur nach dem Lustprinzip handelt,
sich totfrisst, -raucht, -nascht, …, sein Inbegriff des Glücks und dem man alles plausibel machen kann.
Hauptsache es kommt über’s Smartphone, Internet, …, leicht verfügbar eben ! ==> Infodemie

Außerdem wer könnte so viele Menschen steuern, ohne ein absolutes Chaos anzurichten ?
Das kann kein Mensch, kein Computer, kein Quantencomputer !
Nicht heute, nicht morgen, nicht in hundert Jahren !!!

Andererseits aber, tötet die Impfung. Äh warum nochmal ?
Und wieso sollte Bill Gates in unsere Fernsteuerung investieren, wenn das Überträgermedium zum Tode führt ?
Ach ja, natürlich, wie dumm von mir, es geht wie immer um die Weltherrschaft, klar ! 😉

Geimpfte können alleine durch ihre Anwesenheit, Ungeimpfte …mit diesem Schwachsinn à la Nena, Xavier, Wendler, … muss man sich als denkender Mensch nicht auseinandersetzen. Hört ihr euch eigentlich zu ? Diese Menschen sind so dermaßem davon überzeugt,
dass sie vor Gewalt nicht zurückschrecken und insgesamt unüberlegt handeln.
…denker, wie kann man denken, wenn man der Trotzphase nicht entwachsen ist ?

Doch zurück zu handfesten und realen Themen, dem Klimawandel nämlich. Eine Graphik, veröffentlicht vom BMU
und unter anderem bei Wikipedia zu finden, zeigt den Temperaturindex der Jahre 1880- 2020.


Ah, das ist schon mal größer als das Titelbild, wer es aber noch größer möchte, klickt auf das Titelbild.
Den Trend müssten also sogar Zweifler erkennen !

Ungeachtet des Nebenschauplatzs der unverbesserlichen Brüllaffen, kann jeder etwas tun.
Einerseits, indem man die Haushaltsmittel ersetzt ( Überblickseite alternative Haushaltsmittel )
oder mit Tipps aus dem Internet, das voll davon ist, à la:

1. Weniger verschwenden bremst den Klimawandel

Unser ökologischer CO2-Fußabdruck ist auch deshalb so hoch, weil wir uns sehr verschwenderisch verhalten. Und zwar mit allem. Eine Studie fand heraus: Lebensmittelverschwendung heizt den Klimawandel an. Aber auch unsere Verschwendung durch Einweg-Produkte befeuern das Klima – etwa durch absurde Plastikverpackungen.
Brot vom Vortag retten ist eine Alternative mit keineswegs unerheblicher Klimaschutz-Wirkung

2. Produkte gemeinsam & mehrfach nutzen gegen den Klimawandel

Produkte herzustellen verschlingt Energie und Rohstoffe. So verursacht jeder Deutsche im Durchschnitt rund 2,75 Tonnen CO2-Emissionen jährlich – nur durch Konsumprodukte (Lebensmittel ausgenommen).
Würden wir nur jedes zweite Produkt mit unseren Nachbarn teilen oder es gebraucht kaufen, nur bei Bedarf Technik mieten, oder mehr Dinge reparieren lassen, ließen sich die Emissionen halbieren.

3. Bio-Produkte statt Kunstdünger & Pestizide schonen das Klima

Weil im Biolandbau Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel entfallen, werden rund 20 Prozent weniger der für den Klimawandel mitverantwortlichen Treibhausgase emittiert als bei konventioneller Landwirtschaft. Außerdem werden durch Humusbildung Treibhausgase im Boden gebunden – das ist aktiver Klimaschutz. Ersparnis bei 560 kg ernährungsbedingten CO2-Emissionen: Über 0,1 Tonnen.
Daher: Lieber Bio kaufen.

4. Strom nicht verschwenden, sondern sparen

Etwas gegen den Klimawandel wäre eigentlich ganz einfach – und jede:r könnte mitmachen. Denn wir alle nutzen Geräte, die Strom verbrauchen – und für diesen Strom verbrennen wir immer noch Kohle. Würden wir alle Strom sparen, wäre schon viel gewonnen.

5. Regional und saisonal einkaufen

Grobe Daumenregel: 1 kg Obst oder Gemüse aus Übersee verursacht rund 10 Kilogramm CO2-Emissionen. Lebensmittel aus (beheiztem) Treibhausanbau verursachen im Durchschnitt zehn Mal mehr Emissionen als solche aus Freilandproduktion.
Ergo gilt für den Klimaschutz: Regionales Gemüse aus saisonalem Freilandanbau ist besser fürs Klima.
Ganz wichtig, öfter bedarfsgerecht Einkaufen und damit weniger wegschmeissen. Das freut den Geldbeutel und die Umwelt !
„Wocheneinkauf ist teuer !!!“

6. Mehr öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen spart pro Person jährlich bis zu 2,5 Tonnen CO2 (statt in der gleichen Zeit mit einem Mittelklassewagen circa 10.000 Kilometer zu fahren). Zudem sind Bus, Fernbus, Bahn & Co. effizienter, weil sie mehr Menschen transportieren können – mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand.
(Allerdings braucht es noch zu viel Idealismus, um den ÖPNV aushalten zu können !, da muss deutlich mehr geschehen ! A.d.R.)
Auch gut für den Klimaschutz: Mitfahrgelegenheiten und Carsharing.

7. Fahrrad, statt Auto fahren

Für den Klimaschutz ist das mit fossilen Brennstoffen betriebene Auto (Benzin, Diesel) keine gute Wahl. Das Elektroauto hat langfristig die bessere CO2-Bilanz, inzwischen gibt es auch günstige und kleine Elektroautos.
Doch nicht jeder will und muss deswegen ein neues E-Auto kaufen. Es würden schon reichen, wenn wir die Karre öfter mal stehen ließen.

8. Ökostrom nutzen

Zu einem Ökostromanbieter zu wechseln ist praktizierter Klimaschutz: Etwa 0,6 Tonnen CO2 lassen sich so pro Jahr und Person sparen (ausgehend von einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.500 Kilowattstunden).
Zertifizierter Ökostrom verursacht weniger CO2, weil er überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen stammt

9. Zu einer Ökobank wechseln

Klingt abstrakt, bewegt aber große Hebel: Anders als konventionelle Banken entscheiden sich Ökobanken bei Investitionen klar gegen Investitionen in Waffen, Nahrungsmittel-Spekulation oder klimaschädliche Energieformen.
Ökobanken investieren stattdessen in nachhaltige Projekte und erneuerbare Energien für den Klimaschutz. Sie helfen, eine ökologisch sinnvolle und zugleich ökonomisch realistische Wirtschaft aufzubauen.

10. Energiesparende LED-Lampen nutzen

0,4 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr (in einem Einfamilienhaus mit vier Personen). Energiesparlampen benötigen nur ein Fünftel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne und haben eine weitaus längere Lebensdauer. Ein kleines, aber wichtiges Mittel zum Schutz des Klimas.

11. Mit der Bahn fahren

Etwa 0,25 Tonnen CO2-Ersparnis (Hin-/Rückstrecke Berlin/Palermo). Unter den Verkehrsmitteln sind Flugzeuge die mit Abstand klimaschädlichsten, die Abgase entfalten in großen Flughöhen ein hohes Potenzial. Nach dem RFI (Radiative Forcing Index) müsste man die CO2-Emissionen mit dem Faktor 2,7 multiplizieren, um die tatsächliche Klimawirkung zu berechnen (= 0,67 Tonnen). Tipp: Nachtzüge nutzen!
(Apropos, auch das ist öffentlicher Raum und gehört nicht nur ein paar Handyoten !!! A.d.R.)

12. Weniger Fleisch essen

Fleisch und Milch haben den größten Einfluss auf den Planeten (Studie). Weniger davon zu essen und zu trinken hilft dem Klimaschutz. Denn jeder Deutsche verursacht damit mehr als 560 kg CO2-Äquivalente pro Jahr. Ein Vegetarier kann diese Emissionen halbieren. Ein Veganer kommt sogar auf nur noch 75 kg jährlich. Ersparnis: 0,5 Tonnen!
Dabei muss nicht jeder gleich Veganer werden – es würde schon helfen, weniger Fleisch zu essen.
(Da bin ich auf der „sicheren“ Seite, ich esse seit 10 Jahren keine Tiere mehr. Punkt ! A.d.R)

13. Haus wärmedämmen

Wohnungen und Häuser richtig wärmedämmen bringt viel für den Klimaschutz – je nach Gebäudeart und Anzahl der Bewohner beträgt die Ersparnis bis zu drei Tonnen CO2 pro Jahr!
Auch für Mieter lohnt es sich, undichte Fenster und Türen abzudichten. Das spart nicht nur Energie, sondern auch sehr viel Geld.

14. Kreativer Klimaschutz: Mehr selber machen
Selber machen macht uns bewusst, das nicht alle Dinge Konsum- und Wegwerfprodukte sind. Und dann gehen wir auch pfleglicher und weniger verschwenderisch mit diesen Dingen um.

15. Auf nachhaltige Unternehmen achten

Noch sind Unternehmen überwiegend ein Problem für das Klima – aber das muß nicht so bleiben. Auch Unternehmen können nachhaltig wirtschaften, etwa als bilanzierende Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie
oder in anderen nachhaltigeren Unternehmensformen. Aber auch hier ist wichtig:
Bewusste Konsumenten müssen nachhaltige Anbieter gezielt bevorzugen und unnachhaltige Unternehmen meiden
– nur dann verändert sich auch was.

16. Minimalismus für den Klimaschutz
Minimalismus ist Klimaschutz. Unser Konsum bestimmt unseren ökologischen Fußabdruck, daher bedeutet weniger Konsum auch weniger Klimagase. Wir sollten uns öfter fragen: Brauche ich das wirklich? (Auch hier: Überblickseite alternative Haushaltsmittel )

Was du noch für den Klimaschutz tun kannst
Es ist noch möglich, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – aber wir müssen handeln. Um gravierende Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, müssen vor allem Stromkonzerne, Autoindustrie und Landwirtschaft umweltfreundlicher werden.
Geräte mit geringerem Energieverbrauch

Wie können wir den Klimawandel stoppen? Indem wir etwas zum Klimaschutz beitragen und zum Beispiel die Emissionen von Treibhausgasen reduzieren. Und das schaffen wir auch, wenn wir weiter daran arbeiten. Die Grafik des BMU zeigt die Entwicklung der gesamten Treibhausgasemissionen nach Sektoren von 1990 bis 2020. Es ist ein Abwärtstrend zu verzeichnen: In dem 1990 bis 2020 Zeitraum sind die Treibhausgasemissionen von 1.249 Millionen auf 739 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gesunken. Sieht gut aus – aber es reicht noch nicht, und Effekte wie Corona spielen hier auch eine Rolle: Es kommt also auf jede Klimaschutzmaßnahme an, weltweit ebenso wie bei uns.

Jeder Einzelne kann also etwas tun, um die Coronakrise, die Infodemie, Rechtsradikale und was wir in unsererer Gesellschaft nicht haben wollen, einzudämmen.

Weg bekommt man weder das eine, noch die anderen. Aber wir müssen endlich wieder den öffentlichen Raum einnehmen und „Erziehungsarbeit“ leisten. Es braucht einen langen Atem, denn wir haben Generationen geschweigen und wurden mundtot gebrüllt,
doch es ist höchste Zeit, gegenzusteuern !!!

Is Odil

Eine Lebensweisheit, ohne direkten Bezug zum Blog, aber bedenkenswert.

„In der Jugend,
wenn die Lebenskräfte noch nicht gefestigt sind,
muss man sich vor
der Sinnlichkeit hüten;

Im Mannesalter (gilt für alle Geschlechter !)
wenn die Lebenskräfte in voller Stärke sind,
vor Streitsucht;

und im Greisenalter,
wenn die Kräfte schwinden,
vor Geiz.“
(Konfutse)

Parteilos

Es ist erschreckend, wie sich Parteien gegen wirksame Maßnahmen zur Verringerung- verhindern kann man sie nicht- der Klimaerhitzung sperren. In diesem Wahlkampf merkt man deutlich, wie sehr Politiker der Industrie verpflichtet sind und Angst um ihre Vergünstigungen haben. Während denkende Menschen Angst um ihr Überleben haben
und ein sofortiges Handeln erforderlich wäre, halten sie am Status Quo, der uns den Schlamassel eingebrockt hat, fest.

Ist das Trio wirklich die einzige Auswahl, zwischen denen wir uns entscheiden müssen ? Ist das alles ?
Was wir jetzt mehr denn je brauchen, sind Menschen mit Ideen und Durchsetzungsvermögen
und nicht farblose, konzeptlose Politiker, die Politik machen, anstatt effektive Maßnahmen durchzusetzen.

Wer auch immer irgendwie das Rennen macht, ich möchte von keinem vertreten werden. Doch der/ diejenige wird es als durchschlagenden Triumph feiern. Denn die Prozentzahlen der Prozentzahlen der Wahlen geben es her.
Doch was sind z B. 10 % von einer 75 %ten Wahlbeteiligung ? Das sind runde 80 Mio : 75 % = 60 Mio und davon 10 % wären 6 Mio
(zugrunde liegt eine von der Entwicklung abhängige Schätzung, wobei die Wahlbeteiligung erst stetig gesunken ist und seit 2009 leicht anstieg [2009 ca. 71 %, 2017 ca. 77 %]).

Quelle: Wikipedia

Es braucht Menschen mit Visionen, Phantasie und kreativen Ideen, nicht so ein selbstzufriedenes Politiktheater
das uns vorgaukelt, wir hätten die Wahl.

Sicher, wir haben die Wahl, wir können das kleinste Übel wählen, der/ die uns komplett in die Sch… reitet.
Denn der Klimawandel ist im Gange, noch nicht in vollem, aber auf dem Weg dorthin.

Vielleicht ein wenig grüner, vielleicht ein wenig leichter für die Industrie oder beides.
Jedenfalls sieht ein beherztes Ändern der Ursache anders aus.
Doch genau das muss geschehen, es müssen verbindliche Gesetze her, damit die Industrie gezwungen ist,
es dem Verbraucher einfach zu machen, sich für ein anfänglich vielleicht teureres, aber gerechtes Produkt zu entscheiden.
Denn er schaltet das Hirn aus, wenn etwas günstiger scheint. Danach gefragt, sagen 73 % der Verbraucher, sie würden für die Umwelt ihr Konsumverhalten ändern, doch wenn eine Kaufentscheidung ansteht, entscheidet er sich nur zu 4- 6 %
für ein nachhaltigeres, aber teureres Produkt.
https://www.sanofi.de/de/sanofi-in-deutschland/news-storys/gutes-tun-fuer-gesundheit-und-planeten?gclid=EAIaIQobChMIwazJnN_k8gIVBuJ3Ch0JngyDEAAYAiAAEgI0tPD_BwE
Genau dieses Verhalten schürt die Industrie.

Es muss deutlich transparenter ausgezeichnet werden, damit man eine reelle Chance hat, gute und bestenfalls auch gerechte Produkte
von scheinheiligen Versprechen zu unterscheiden. Und prompt wird die Industrie ehrlich, denn es geht direkt an ihre Marktanteile !
Nur da kann man sie treffen. Doch der Betrug ist legal. Nicht rechtens, aber rechtskonform !

Ich hatte z.B. Lust auf Waffeln, es gab die herkömmlichen Waffeln und welche, die mit der Aufschrift „ohne Palmöl!“ versehen waren.
Die waren dreißig Cent teurer. Doch ich dachte an unseren Planeten und an meine Fähigkeit zu Fasten.
Also entschied mich für die Version ohne Palmöl.
Man sollte, vor allem bei reinen Genussmitteln, immer den ökologischeren den Vorzug geben !
Machen das immer mehr, wird auch die Preisdifferenz geringer.

Doch es wird erschwert, hinter die Inhaltsstoffe zu schauen, damit man schädliche Produkte kauft.
(Dazu mein Blog: Wir wissen nicht, was wir tun ! )

Ginge es um Konsequenz im Handeln, wäre keine Partei zu wählen. Alle haben sich „Klimaschutz“ auf die Fahnen geschrieben,
doch echte Konzepte sieht man nicht. Man soll, man sollte, man …


Wer ist dieser „man“ eigentlich, doch der andere oder nicht ?

Solange es dem Menschen subjektiv gut geht, auch wenn er das Unheil kommen sieht, hält er am Status Quo fest.
Erst, wenn ein ihn betreffendes Problem besteht, fängt er an zu Handeln und sein Verhalten zu ändern.
Das ist wie ein Raucher, der erst dann mit dem Rauchen aufhört, wenn er Krebs entwickelt hat.
Es bringt wenig bis nichts !

Doch unsere Süchte sind unbändig stark und man handelt gegen jede Vernunft.
Während meiner 1. Ausbildung, versorgten „wir“ z.B. einen Amputierten.
Beide Beine, die Finger der linken Hand und drei Finger der rechten Hand fehlten.
Als ich neugierig nach dem Grund fragte, sagte der Patient lapidar: „Nikotinallergie“.

Aber in der zweifingrigen rechten Hand hielt er eine Zigarette und hatte einen Aschenbecher am Rollstuhl montiert.
So täuschen wir uns immerzu selbst darüber, was uns gut tut. Kurzfristig vielleicht , aber langfristig …?

Die Industrie übernimmt keine Verantwortung, obwohl hier die wirksamsten Maßnahmen möglich wären
und die Politik scheut davor zurück sie endlich in die Schranken zu weisen. Daher das Titelbild.

Der Mensch braucht ein Problembewußtsein. Probleme haben wir genug, gesellschaftliche, politische und Umweltprobleme.
Fehlt also nur noch ein Problembewußtsein. Das erfordert jedoch eine unvoreingenommene Beurteilung der Lage
und wie sie verschuldet wurde. Doch genau da hapert es.

Statt die größten Umweltverschmutzer sauberer zu machen und das Geschäftsmodell neu zu bewerten, die Mobilität neu zu denken und Techniken und Planungen ausschließlich umweltverträglich und generationenfreundlich zu gestalten,
wird halbherzig ein bisschen CO2 eingespart.

Doch der Austoß geschieht eben nur nicht mehr in Deutschland, sondern in Polen, Russland oder China, in Peru oder sonstwo auf dieser Welt.
Und wir sind ruhiggestellt, denn wir sehen das Problem eben nicht mehr.

„Mach !“ „Mach Du zuerst !“ „Nein, Du !“ „Nein,Du !“

Wir sehen es nicht und auch nicht dazu veranlasst, möglichst sparsam mit Energie, Wasser, Rohstoffen, etc. umzugehen.
Wir wollen verschwenden. Die Werbung suggeriert uns täglich, dass das uns glücklich mache, dass das Luxus sei.
Doch wahrer Luxus ist, wenig zu benötigen ! (hierzu: Unverzichtbarer Verzicht )

Apropos Planung, bei Ureinwohnern Amerikas, also einem Stamm der American Natives, wird gelehrt, dass man bei jeder Planung
die siebte Generation im Blick haben soll. Hat dieses Vorhaben auch auf sie positive Auswirkungen oder nicht ?
Wenn ja, plane weiter, wenn nein, plane neu !

Ausnahmslos alles muss generationenübergreifend gedacht werden, sonst bekommen wir irgendwann die Rechnung
für unseren Raubbau und unsere Entfremdung von den Lebenslehren. Wenn wir diese nicht (wieder) verstehen und anwenden,
wird uns die Klimaerhitzung überrollen, bevor wir etwas Effektives unternehmen und die Krankheit Homo sapiens vom Planeten fegen.

„Mist,klappt nicht ! „Na also, geht doch !“

Wir können die Natur nicht beherrschen, wir sind aus ihr hervorgegangen und von ihr abhängig. Der Evolution ist es sowas von egal,
ob wir leiden, alles verlieren, ertrinken, ersticken, verhungern oder welche komplexen Auswirkungen der Mensch noch ausgelöst hat.

Wir müssen uns endlich wieder als Teil, als winzigen Teil der Schöpfung verstehen und mit dem Größenwahn aufhören,
der den Mensch ins Zentrum rückt ! Jede Religion, jede ernstzunehmende Philosophie ist da eine hervorragende Quelle.

Denn :

Ein Riesenstammbaum des Lebens und die gesamte Geschichte des Homos ist nur ein winziger Teil (rechts unten umrahmt).
Das sollte uns immer bewusst sein !

Wir können Wetter beeinflussen, wir haben auch unser Klima geändert, doch nicht so wie es uns beliebt. Das fällt uns jetzt auf die Füsse.
Und Corona ist nur der Anfang vielfältiger anthropogener Einflüsse auf lebenswichtige Kreisläufe !

Is Odil

Mal wieder ein Spruch von mir:

„Erwünschte Effekte
verhalten sich so,
wie unerwünschte Effekte.

Sie entfalten die volle Wirkung
erst bei Wiederholung !“

Nägel mit Köpfen

Der Titel des Bildes lautet „Now“, denn Jetzt ist der einzige Augenblick in dem wir Handeln können.
Genug der schönen Worte, es zählen Taten. Die Bundestagswahl steht bevor, die Kandidaten versuchen wieder einmal
sich gegenseitig zu übertrumpfen und Themen in den Focus zu rücken, statt beherzt „die Welt zu retten“ !

Der schöne Schein ist in vollem Gange und voll Elan, werden Probleme erstmal theoretisch angegangen.
Es wird präsentiert, diskutiert, politisiert. Business as usual eben. Man will „hart“ durchgreifen
und am Ende kommt nur gequirlte Kacke heraus. Versprochene Hilfen gehen in der Bürokratie unter, obwohl es vollmundig hieß:
„Wir leisten unbürokratische Soforthilfe !“
Allerdings versteht man unter „Sofort“ gemeinhin etwas anderes ! 😉

Doch es gibt nur ein einziges Thema, das alle interessiert, auch wenn sie lieber gegen Coronamaßnahmen,
Ausländer, Andersdenkendende, etc. schwadronieren. Am Ende steht doch immer das Überleben.
Was zählt eine Meinung, auf dem Sterbebett ? Wenn es denn eins gibt.
Hilft es irgendetwas, den Tod zu leugnen ?

Es ist eigentlich ganz einfach für Motivation zu sorgen. Es müssen endlich gesetzliche Standards festgelegt werden,
die keine Kompromisse mehr machen und die unabhängig von der Industrie entwickelt werden.
Die rein auf nachweisbaren, gemessenen Daten und deren Interpretation basieren und die nur ein einziges Ziel haben:
die Umgestaltung unserer Gesellschaft und damit vielleicht die „Rettung der Welt“.

Denn WIR müssen UNS ändern. Aber alleine durch Vernunft und freiwilligem Handeln geschieht nichts.
Jeder Vorschlag wird von Gegnern abgewehrt und zerredet. Jede zielführende Idee wird totdiskutiert,
während wir die Welt unverändert zugrunde richten, bzw. sie für uns unbewohnbar zu machen.

Denn solange es keinen Beschluss gibt, sieht sich niemand dazu veranlasst, etwas zu ändern.
Die Parallelen zum Suchtverhalten kommen nicht von ungefähr, denn alles bestimmend ist auch hier unser Belohnungsystem.

Außerdem sehen wir gar nicht, was wir nicht sehen wollen ! Mit „sehen“ ist hier bewußte Wahrnehmung gemeint,
denn nichts ist so unsichtbar, wie ein Problem anderer Leute. (PAL- Feld in „per Anhalter durch die Galaxis“)
Das wird zwar gesehen, aber ignoriert !

In seinem Buch „Ökoroutine“ zeigt Michael Kopatz, dass Rücksichtnahme auf die Natur und deren enorm effektive Kreisläufe,
nicht durch ein schlechtes Gewissen des Konsumenten geschieht, sondern durch Schaffung eines klaren gesetzlichen Rahmens.
M. Kopatz ist Projektleiter für Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.

Dadurch können sich Produzenten anpassen und dem Konsumenten endlich das anbieten, was er ja eigentlich möchte,
wozu er momentan aber ein Chemiestudium benötigt. Ehrliche, transparente und umweltschonende Ökolandwirtschaft.

„Öko“ muss zur Routine, zur Selbsverständichkeit werden und darf keine „Ausnahme“ mehr sein. Ausnahmen sind teuer und es braucht eine Menge Idealismus, sie zu nutzen. Eine Routine, also eine Angewohnheit wird automatisch billiger, weil man für geringe Mehrkosten
mehr produzieren kann. Die Investitionen zur Schaffung eines ökologischen Umfeldes verteilen sich also auf mehr „Produkt“
und so kann es sich jede*r leisten.

„Öko“ ist natürlich kostspieliger und die Preise werden steigen, doch nicht plötzlich, sondern allmählich und dann,
wenn sich diese Form der Produktion etabliert hat, also nach Ablauf der Übergangsfristen, werden die Preise wieder sinken.
Denn der Grundstock ist gelegt.

Namhafte Vertriebe wünschen sich geradezu eine gesetzliche Grundlage, damit gut gemeinte Ökoprodukte die Norm werden
und aus ihrem Nischendasein ausbrechen.
So können, „müssen“ , alle ökologisch kaufen, weil es nichts anderes mehr gibt.

Laut einem Bericht der Zeit (https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/konsum-entscheidung-einfluss-welt-konzerne-lebenstil),
erklären sich 90 % der Deutschen dazu bereit, für gutes Fleisch deutlich mehr Geld auszugeben.
Doch nur 4 % (heute wahrscheinlich geringfügig mehr), tun es wirklich.

Es hat sich nicht viel geändert, seit dem Konsumenten immer wieder erklärt wird, wie Energie, Umwelt, Ökologie, Ressourcen, etc.
direkt mit unserem Verhalten zusammenhängen.
Kühlschränke werden größer, man fährt ein SUV, „leistet“ sich täglich Fleisch, rüstet sich mit einer Klimaanlage gegen die Klimaerhitzung, …
und ist nur darauf bedacht, den Schein zu wahren.

Doch:

Wir sind immer noch darauf aus, zu protzen, zu scheinen, statt zu sein, anderen etwas vorzuspielen, das wir nicht sind
und so nicht nur andere, sondern, vor allem, uns selbst zu belügen.

Aber das ist ein psychologisches Problem. Fakt ist, wir ändern uns nicht, solange Unvernünftiges billiger und leichter zu haben ist.
Das spricht leider oft uralte Programme in uns an, die unser Verhalten lenken.
Und ist Mitauslöser einer Sucht !

Das schädliche Verhalten wird von der Marketingpsychologie so gelenkt, dass man möglichst lange Profit abwirft. Bis hin zur kostspieligen Behandlung der, aus Unvernunft, resultierenden „Volkskrankheiten“, die keine Volkskrankheiten,
sondern vermeidbare Zivilisationskrankheiten sind, weil man zu viel Ersatzstoffe zu sich nimmt, zu viel Salz, zu viel Zucker, zu viel Mist !!!

Wer ausschert, lebt länger !

Es muss zur Routine werden, verantwortungsvoll zu handeln. Die Haltbarkeit muss verlängert werden, Müll muss getrennt werden, Lebensmittel müssen wieder Lebensvermittler sein und Zusatzstoffe verschwinden. Es muss durch zahlreiche, verantwortungsvolle Produkte erleichtert werden, ökologisch sinnvoll einzukaufen, Bio muss auch Öko sein (nicht wie bei Palmöl oder Kakao …
[Bio aber eine Ökokatastrophe]), damit man nicht aus 150 Produkten, das eine ohne Palmöl suchen muss
oder etwas kauft, von dem man zu Hause merkt, dass man trotzdem gekauft hat, was man eigentlich vermeiden wollte.
Was ist daran so schwer ? Ist der Verbraucher nur zum Täuschen da ?

Nach umweltverträglichen Produkten muss man suchen, ja geradezu jagen und man muss sich immer entscheiden, was einem wichtiger ist. Faire Produktion oder lieber faire Transportbedingungen, Tierwohl oder lieber doch Bio (oft eine Täuschung [s. Palmöl]), …

Das nimmt kein Konsument auf sich, die Infodemie verringert die Kritikfähigkeit und den persönlichen Antrieb.
Es ist soweit, die Meisten können gar nicht wissen, was sie tun !
Da hat es die Werbeindustrie leicht mit Kampfpreisen und Sprüchen wie:

Manche werden wieder „Diktatur“ wettern, doch es ist längst erprobt und kein Produzent oder Landwirt hat Probleme damit,
gesetzliche Vorgaben umzusetzen. Solange alle die gleichen Vorgaben haben und keine Lücke offen gelassen wird,
die manche skrupelos ausnutzen (ist ja legal) und so den Konkurrenzkampf befeuern.

Zum Beispiel, die Verdoppelung des Auslaufs für Legehennen. Da gab es keinen Aufschrei, es wurde einfach umgesetzt.
Gut manche deklarieren ihre Legebatterie plötzlich als eine Reihe kleinerer Einheiten, um rein rechnerisch Platz zu schaffen
und so für jede „Einheit“ den gleichen Auslauf für weniger Hühner zu melden.
So werden der Gesetzgeber und der Verbraucher getäuscht.

Das Verbot von Plastikstrohalmen, hat dafür gesorgt, dass endlich überall feste Trinkröhrchen angeboten werden
oder das Verbot von Plastiktüten, was zum zwangsläufigen Umdenken des Verbrauchers führte, der sich nun überlegen musste,
wie er seine Einkäufe nach Hause bringt. Da überlegt man sich, was nötig ist ! (auch: Unverzichtbarer Verzicht )

Manche sparen sich das Denken und fahren mit dem SUV zum Biosupermarkt ! 😉

Also Mut zum Handeln, auch wenn es unpopulär erscheinen mag, weil sich die Industrie wehrt,
weil sich manche Opfer der Infodemie darüber beschweren, dass man ihnen gegen das Magengrimmen durch Süßigkeiten
eine bittere Medizin verschreibt.

Wir brauchen Weitsicht, Weisheit und unerschütterliches Handeln, zum Besten der Natur und damit zu unserem Besten !

Is Odil

Ein älterer Spruch, der mir im Gedächtnis geblieben ist:

„Das Leben wird komisch
und erbärmlich,

sobald die hohen Ziele des Daseins
aus dem Gesicht schwinden,

und die Menschen werden kurzsichtig
und sehen nur das,
was zu ihren Sinnen spricht.“
(Ralph Waldo Emerson)

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