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AFK

AFK ist ein Kürzel aus der „Kommunikation“ in Online- Computerspielen, das ich mal aufgeschnappt habe.
Es bedeutet: „away from keyboard“. Was soviel heißt wie, dass man gerade nicht an die Tatstatur kommt,
und somit nicht „verfügbar“ ist.

Hier und jetzt heißt es, dass ich ab Dienstag, den 10.01.2022 für längere Zeit keinen Zugang zu einem Computer
haben werde und somit der Blog für eine Weile „schläft“ (s.Titelbild [draufklicken zum Vergrößern]).

Ich würde mich gerne über etwas auslassen, doch mir fällt die Wahl schwer. Wir sehen uns nun geballt mit den Konsequenzen
unserer Bequemlichkeit und Ignoranz konfrontiert. Alle, wirklich alle Probleme, sind von uns „gezüchtet“.
Das Weltklima wird zusehends ungemütlich, die Produktqualität ist unterirdisch, der geistige Horizont ist klein und Egorevoluzzer,
die keine Erziehung, keine liebevolle Konsequenz erlebten, machen uns das Leben schwer.

Wo also anfangen ? Ich könnte über so viel schreiben, denn letztendlich ist so gut wie alles unmoralisch, kostenreduziert, umweltschädlich
und gerade mal genügend. Wenn es denn die Garantiezeit hält, falls nicht, ist es ein bedauernswerter Einzelfall und es geschieht nichts,
denn nur billig ist das Einzige, was die meisten kennen.

Die Politik, die Industrie, die Industriepolitik, die Spekulanten kann man nicht zum Umschwenken bewegen. Sie sind in ihrer „Blase“
und was da nicht mitspielt, wird entfernt. So sind Politiker eher an Stimmen, Industrielle und Spekulanten nur an Dividenden interessiert.
So verschlimmert sich die Gesamtsituation zusehends.
Das immer auf Kosten der Ärmeren, die auf prekäre Arbeitsverhältnisse angewiesen sind, auf Kosten der Allgemeinheit, also der Natur.
Industrielle „kaufen“ sich Schlupflöcher in publikumswirsamen „Gesetzen“.

Die Geldmacht gaukelt uns aktives Interesse an unserer Situation vor und es ändert sich nichts. Wir fahren immer noch unvernünftige Straßenpenisse, um „es allen zu zeigen“, wir entscheiden immer noch nach dem Geldbeutel, ohne uns bewusst zu machen,
wer auf der Welt den Preis dafür zahlt, dass wir wenig zahlen können !

Nun, zuerst „trifft“ es die Armen, doch das Klima ist ein „global player“ und so bekommen wir die Summe
unseres kollektiven Konsumwahns zu spüren. Entweder es zieht uns buchstäblich den Boden unter den Füßen weg,
wir sehen all unsere Felle davon schwimmen oder wir müssen finanziell für den Schaden aufkommen.
Der moralische Schaden an unserer Seele, kann jedoch mit weltlichem Gut nicht ausgeglichen werden !

Oh doch !

Ich kann also nur beim Menschen anfangen und ihn befähigen, moralisch handeln zu können. Momentan sehen wir überall,
laute, egoistische und profitorientiert handelnde Menschen, die wirklich glauben, das Leben müsse sich ihren Vorstellungen fügen.
Dabei ist es genau umgekehrt. Alle Geschöpfe, alle Vorgänge im Universum müssen sich den Lebenslehren fügen.
Sie sind Resultat dieser und es verhält sich wie in einer „Blase“:
„Sink or swim !“ oder salopp ausgedrückt: „Was dumm tut, kommt weg !“ 😉

Denn alle Philosophie sagt:
(Hier ein paar Beispiele)

Wie Du gesät, so wirst Du ernten.
(Cicero)

Was der Mensch sät,
das wird er ernten.

(Galaterbrief 6,7)

Erben des Wirkens sind die Wesen.
(Der Erwachte [M 135])

Ein paar der zugrundeliegenden Mechanismen dieser, „absehbaren“, Entwicklung, habe ich im Blog ( Smart ) zusammengefasst.
Es ist höchste Zeit, gegenzusteuern und endlich wieder Herz und Weisheit in unsere Zukunft zu investieren.
Bis diese jedoch „groß“ genug ist, als dass ein merklicher Einfluß besteht, sind wir mit den hoffnungslosen Überzeugungstätern konfrontiert.
Wir werden die Hardcore- Schwurbler kaum überzeugen können und müssen froh sein, wenn sich wenigstens die umstimmen lassen,
die nur mitgelaufen sind. Sie sind bei Weitem nicht rechts, aber man sollte sich überlegen, wem man seine Stimme leiht !

Ich kenne jemanden, ohne Wertung verwende ich sächliche Artikel, das möchte gegen manche Maßnahmen protestieren, doch es finden sich nur Proteste, die von Rechten initiiert, auf deren Mist gewachsen aber auf jeden Fall von Ihnen genutzt werden,
um ihre Propaganda zu verbreiten. Einfallstor Corona eben !

Vor den anderen gilt es sich in jedem Fall zu schützen, denn bei jedem geimpften Infizierten, spielen mindestens drei Ungeimpfte
eine entscheidende Rolle. Vernünftig handelnde und rücksichtsvolle Menschen dürfen, nur weil sich so ein Zyniker spöttisch äußert,
nicht unvorsichtig werden. Bleibt konsequent, es kann niemand einen „freedom- day“ versprechen.
Speziell dann, wenn derjenige an, was weiß ich was, glaubt und ungenügende Bildung, speziell moralischer Art aufweisen kann.

Wir müssen endlich geeint hinter der Wissenschaft stehen und uns vor Querquenglern schützen,
wir dürfen die Ungerechtigkeit dieser Konsumwelt nicht länger stillschweigend hinnehmen,
wir müssen alle aktiv an einer Veränderung arbeiten.
Von uns, von Lieferketten, von Verantwortung gegenüber dem Leben,…

„Amandla awetu“ (Freiheit für alle !)

Alle unsere Handlungen, sind das Resultat einer inneren Abwägung und Beurteilung unseres Vorhabens.
Und je oberflächlicher der innere Dialog abläuft, weil man keine andere moralische Instanz kennt, als das Ego,
desto verhängnisvoller sind sie (die Handlungen).

Also:
„Sei egoistisch, sei altruistisch !“
Antisocial Social Club

Die nüchterne Sehensweise kommt dem Ego sehr gelegen, spricht es dieses doch von jeder Verantwortung frei.
Aber der menschliche Geist braucht eine Art „Bedienungsanleitung“ und wenn die nur aus egoistischen Grundsätzen besteht,
kann nichts Gutes dabei herauskommen.
Einzig uralte Weisheit, altes Wissen Philosophien und im Kern Religionen können dem Ego sagen,
was sein sollte, wie es reagieren sollte und welchen Stellenwert es hat.

Wir erinnern uns, die liebevolle Konsequenz setzt Grenzen, in denen man sich (oft nur das Ego) frei bewegen kann, ohne zu schaden.
Im Gegenteil, wenn wir die Weisheit besitzen und unsere Triebe (Antrieb für das Ego) dort frei lassen,
wo es nötig und gut ist, sie lenken und die Richtung bestimmen, sind wir phantasievoll und wenn wir auch da
unsere Liebe einfließen lassen, sogar unschlagbar.

Wir brauchen Zügel, um uns gesund entwickeln zu können ! Sathya Sai Baba sagte mal treffend
(es geht um den Spruch, nicht um die Person, klar ?):

„Lassen wir unsere Sinne
wild schweifen

so ist das Resultat
nicht Freude
sondern Kummer.“

Hans-Peter Dürr schreibt … Der Mensch bedarf, um handeln zu können, einer über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse hinausreichenden Einsicht – er bedarf der Führung durch das Transzendente.

Eigentlich wäre das ein prima Schlusswort, aber ich habe noch was „auf der Pfanne“: Wir müssen langfristig erhalten,
was von Weisheit und Können noch übrig ist. Alt bedeutet nicht nur gebrechlich, es bedeutet in vielen Bereichen eben
einen enormen Erfahrungsschatz und gegebenenfalls uraltes kollektives Wissen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest 😉 .

Spaß beiseite, wir müssen, um überleben zu können und weiter zu kommen, den Wert alten Wissens, den Schatz der Kulturen der Welt
wieder in unser Leben integrieren. Zu schnell und ohne Bedacht haben wir alles althergebrachte abgeschoben (Oma, Opa),
es ersetzt im Wahn, Neues sei besser oder vom Markt verdrängt, weil es der Schein woanders billiger hergestellt wird.

NEIN, früher war nicht alles besser. Auf gar keinen Fall ! Es hatte viele Versuche aufgrund fehlgeleiteter Überzeugungen
(kommt einem doch bekannt von, ne ? 😉 ) und wie immer haben sich viele, die überwältigende Mehrheit, als falsch, nicht zielführend
oder sostwas erwiesen und sind zurecht in der Versenkung verschwunden.

Es geht vielmehr um die Bewahrung und Weitergabe kollektiven Wissens. Davon haben wir uns abgeschnitten,
indem wir weise Menschen (die sind eben meist alt), aus dem Familenleben ausschlossen und abschoben.
Ganze Produktionen und damit altes handwerkliches Wissen, wurden „outgesourced“ und unsere Gesellschaft verarmte.

Wir brauchen eine Wertschätzung gegenüber Fertigkeiten, dem Menschen, gelebten Lebens und des kollektiven Wissens,
das sich nicht versteckt. Aber wir müssen uns sputen und es wieder in unser Leben integrieren. nur dadurch können wir zufrieden leben, können trotz Armut im Überfluss leben ( s. Unverzichtbarer Verzicht ) und gehen pfleglich mit dem um, was wir uns „antun“.

Is Odil

Der zitierte Text von Hans- Peter Dürr:

„Unsere Vernunft gründet sich nicht nur
auf unseren Verstand, unser Wissen
über mögliche Wirkungszusammenhänge,

sondern auch auf unsere Wertvorstellungen,
die wir aus einer tieferen Schicht unseres Seins,
aus den Traditionen der menschlichen Gesellschaft,
aus den Religionen beziehen.

Naturwisssenschaft sagt uns wohl,
was sinnlich wahrnehmbar besteht

aber sie gibt keine Auskunft darüber,
was sein soll, wie wir handeln sollen.

Der Mensch bedarf, um handeln zu können,
einer über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse
hinausreichenden Einsicht –
er bedarf der Führung durch das Transzendente.“
(Hans-Peter Dürr)

P.S.
Schaut Euch um, es lohnt sich, hat keine Fallen und bereichert Euch hoffentlich !
Ach ja, das Radioprogramm bleibt ab Mo. den 17.01. auch gleich. Ich komm‘ nicht ran !

Panik oder was

Was ist denn mit uns los ? Natürlich hat man immer Ängste, wenn Veränderungen anstehen.
Der Mensch ist eben ein „Gewohnheitstier“. Manche geraten aber regelrecht in Panik,
wenn sie ihre Gewohnheiten ändern müssen.

Genau das nutzen Populisten für ihre Zwecke. Durch das Anstacheln subtiler, irrationaler Ängste,
machen sie einen, einheitlichen, Kampf gegen einen gemeinsamen „Feind“ zunichte.

Soviel ich weiß, ist aus dieser Ecke noch nicht ein einziger Lösungsvorschlag gekommen.
Sie wissen es nicht besser, stattdessen stacheln sie die Menschen nur dazu auf, dagegen zu sein,
ohne auch nur den Ansatz eines alternativen Lösungsvorschlags zu haben.

Ach ja, und wenn man gar nichts hat, wogegen man sein könnte, müssen eben haarsträubende
und an ihnen herbeigezogene Ängste herhalten.
Schön unkonkret, damit möglichst viele eine Angst bei sich entdecken und der „Verteidigungsmodus“ (Trotz) startet.
Irgendeine Ausrede braucht man ja, um sein Verhalten zu legitimieren ! 🙂 .
(s. auch Blog: Trotzdem )

Man ist nicht klüger, nur weil man dagegen ist. Man muss auch einen Weg weisen, wie’s besser gehen soll !
Man hat nicht mehr Recht, nur weil man die Mehrheit überbrüllt.

Und zum Nachdenken:
„Wenn ein Lügner, jemand einen Lügner nennt. Wer lügt dann ?“

Es ist ein bisschen, wie unseriöse Horoskope. Hier eben Horrorskope, die dunkle, geheimnisvolle und verborgene Ängste schüren.
Ihr seid jede Femtosekunde mit Euch konfrontiert und könnt nicht ewig vor Euch davonlaufen !
Spätestens am Ende dieses Lebens fragt ihr Euch, was Euer Leben für einen Sinn hatte ?

So sabotieren sie den Kampf gegen das Virus, den wir nur gemeinsam gewinnen können,
wollen sich nicht nach den Lebensregeln richten !

Es sei hier angemerkt, dass sie x-mal gewaltiger sind, als ihr es Euch vorstellen könnt. Denn jede noch so kleine Mißachtung,
führt dazu, dass Euch schließlich der Berg der Schuld unter sich begräbt.

Es ist ein ewiges Gesetz, dass nichts ohne Wirkung bleibt. Vielleicht hast Du „Glück“ und musst es nicht erleben.
Dafür wirst Du jedoch Deinen Anteil büßen !
Denn wir sind Seelen, die alles sehen was wir tun, denken, wünschen !

Dazu:

Diejenigen, die eine Diktatur errichten, fühlen sich als Freiheitskämpfer, die allerdings von Freiheitskämpfern bekämpft werden würden,
Sie haben in der Kababüchse übernachtet oder auf einem Supermann- Comic geschlafen 😉 .

Aber das Diktat geht nicht vom Staat aus, es ist „die normative Kraft des Faktischen“, wie Georg Jellinek mal gesagt hat.
In einem anderem Zusammenhang zwar (wirtschaftswissenschaftlich), doch es passt, wie Faust aufs Auge !

Es ist die Kostprobe einer Kraft, gegen die die Weltwirtschaft arbeitet. Es war es nur eine Frage der Zeit, bis so etwas auftaucht.
Und Zeit hat die Evolution wahrlich genug !

Schon Schiller sagte:

„Der weise Mensch,
macht sich die Natur
zum Freund !“

Wir müssen unsere Gewohnheiten ändern, das steht fest und alle, die die Tatsachen leugnen, ignorieren und nicht sehen wollen,
bis es kein Zurück mehr gibt, sind Bremser einer dringend erforderlichen Reform unseres Denkens.
Doch wie soll man etwas ändern, dessen man nicht habhaft ist ? 🙂

Es besteht kein Grund zur Panik, nur weil ein paar Gewohnheiten ersetzt werden.
Denn es ist ein fruchtbringender Prozess, den wir schon oft bewältigt haben.
Und wir haben es nicht einmal richtig bemerkt.

Ich ändere meine Gewohnheiten regelmäßig und jede dieser Änderungen schaffte neue Perspektiven,
die mir frühere Gewohnheiten als absurd erscheinen ließen !

„Oft ändert ein dauerhafter Perspektivwechsel, das ganze Sein !

Erinnern wir uns nur, welche Wellen die Einführung der Gurtpflicht geschlagen hat. Viele, die sich … fühlten
und Angst um ihre Gesundheit oder ihren Busen hatten, sind heute Ziel spöttischer Bemerkungen.

In meiner Kindheit war es noch üblich, und niemand hat auch nur einen Gedanken daran verschwendet, im Auto, beim Essen,
eigentlich immer, auch wenn Kinder im Raum waren, zu Rauchen.

Ersetzen wir die Zigarette durch das Phone und Kinder durch Mitmenschen, haben wir die heutige Situation.
Weniger gesundheitsschädlich zwar, aber abartig rücksichtslos, damals, wie heute !

Ich/Ich“ …

Das ist heute undenkbar und niemand käme auf die Idee, in Gegenwart von Kindern oder in geschlossenen Räumen zu rauchen !
Oder das Verbot von Glühbirnen. Das Verbot klimaschädlichen Treibgases, das in ein Verbot von FCKWs mündete.
Das Verbot von Einmalgeschirr und Plastikstrohhalmen.

All diese „diktatorischen“ Maßnahmen, führten zu einem Entwicklungsschub alternativer Mittel.
Dabei ist das nur eine kleine Auswahl 😉 .

Aber hier zeigt sich deutlich, wie wir eine Verhaltensänderung herbeiführen müssen.
Denn leider erst, wenn es nicht mehr zugelassen ist, findet ein Umdenken statt.
So muss von oben die Vernunft „diktiert“ werden, denn wir sind träge und finden immer irgendwelche Ausreden,
wieso etwas nicht geht, ungesund oder unmoralisch ist. Nur um uns nicht ändern zu müssen.
Der Schwabe sagt dazu: „Irgend ebbes isch emmer !“ 🙂 .

Das System muss sich ändern, nicht nur jede(r) Einzelne !
System change, not only private change !

Es braucht also, wie in der Trotzphase von Kindern, liebevolle Konsequenz im Handeln. Das Vorgeben eines Rahmens,
in dem man sich bewegen kann. Nur so gewinnt ein Kind und der Markt Orientierung und damit Sicherheit.
Wie sagt der Volksmund doch so richtig ? „Manche muss man eben zu ihrem Glück zwingen !
Und wieder die Buchempfehlung „Ökoroutine-“ von Michael Kopatz (ISBN 978-3-96238-084-7).

Effekt war: Im Auto wurde vermehrt auf Sicherheit Wert gelegt. Die Entwicklung von Gurtstraffern, ABS, Spurassistenten, Fahrassistenzsystemen allgemein, wurde vorangetrieben. Das Rauchverbot in vielen öffentlichen Räumen,
führte zu einer neuen Wahrnehmung der Luftqualität, das Verbot der ineffektiven Glühbirnen,
führte zur forcierten Entwicklung von Leuchtmitteln und es kamen erst Energiesparlampen auf und dann,
als die LED-Technik ein Weißlicht ermöglichte, setzten sich LEDS überall durch.
Das Verbot von Einmalgeschirr und Plastikstrohhalmen, forcierte die Produktion von Trinkhalmen(-röhrchen), die dauerhaft hielten. usw. …

Dadurch wurden im Beleuchtungssektor rund 25 % Energie eingespart, es gibt weniger Verkehrstote (obwohl sich der Trend umkehrt)
und weniger Krebskranke, die nie geraucht haben, doch ihre Eltern taten es immer und überall,
die Müllberge wachsen weniger schnell und das Ozonloch schließt sich langsam wieder.

Das alles durch vergleichsweise kleine ordnungspolitische Maßnahmen. Es ist für uns zur Routine, zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Damals hat jeder dieser Schritte eine Welle der Empörung ausgelöst und zum Glück hat die Vernunft gesiegt.
Heute sind sie kaum der Rede wert !

Ein Beispiel, dass es auch umwälzende Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur und unserem Verhalten gibt,
ohne dass ein Gesetz erlassen werden muss, ist der Siegeszug des „Smart“phones.
Hier reichte ein anfänglicher Prestigegewinn, durch Nutzung der mobilen Kommunikation. Dafür hat man einiges in Kauf genommen,
hat Ewigkeiten auf den Aufbau eines Bildes gewartet, hat in Kauf genommen, dass die Infrastruktur nicht überall gegeben war, etc.
Das kann sich heute niemand mehr vorstellen.

Doch alleine durch die „Angeberei“, blieb es hip und die Entwicklung wurde vorangetrieben, mit dem heute bekannten Resultat.
Die beinahe unendliche Möglichkeit, zu kommunizieren, doch niemand weiß mehr so recht, wie Kommunikation funktioniert.
Denn sie ist mehr, als bloße Statusmeldung, mehr als ein Monolog, weil der andere gerade keine Lust hat,
einen anderen Messenger hat oder sonstwie gleichgültig ist.

und schließlich

Durch die Entwicklung der Oberflächlichkeit, haben wir die Büchse der Pandora geöffnet und man muss bei vielen
mit Adam und Eva anfangen, denn was man sagen will, liegt nicht in ihrem Erlebnishorizont !

Das größte Problem unserer Zeit ist, dass es keine Tiefe mehr gibt. Es fehlt philosophische Tiefe, es ist alles oberflächlich,
aber nicht gut und meine Erlebnispalette, macht es immer schwieriger zu sagen:
Sie können nicht wissen, was sie tun !

Ich sah einen Bericht über einen beinahe an Corona Verstorbenen. Er war ungeimpft und, seiner Meinung nach, gut informiert.
Er hat sich im Internet informiert und ist da von einer Horrormeldung zur anderen geleitet worden.
Nicht alle, die das Internet verwenden, haben auch Medienkompetenz und ordnen Informationen schlichtweg falsch zu ! Nein, manche „Informationen“ sind schlichtweg falsch und man kommt in Teufels Küche, wenn man ihr Glauben schenkt, ohne einen Fundus zu hzaben, um sogleich die Wahrscheinlichkeit zu prüfen.

Das ist die unglückliche Auswirkung von emotionaler Vergewaltigung, oberflächlicher Beurteilung und der Anstachelung
durch die Umsturzphantasien rechter Gruppen.
Sie können gar nicht wissen, was sie tun !

Gut, ich informiere mich auch viel über’s Internet. Doch ich sehe mir auch andere Meinungen an, sehe Berichte,
kriege manches mit und bilde mir aus verschiedenen Aussagen meine Meinung, bevor ich mich äußere.
Ich wäge Wahrscheinlichkeiten und die Konsistenz der Aussagen gegeneinander auf und merke immer wieder,
dass sich vieles mit theoretisch Erwartbarem deckt. Was „alternative Fakten“ nicht tun.
Es sind immer Einzelbehauptungen, narzistischer Selbstdarsteller, die darauf abzielen,
ein oberflächliches „Jawoll“ zu erreichen und zu verhindern, dass man tiefer nachdenkt.

Sie sind nicht nur erschreckend. Sie halten nicht einmal einer oberflächlichen Prüfung stand. Doch das sollen sie ja gar nicht.
Es sollen eben die übrigbleiben, die leicht mit oberflächlichen Angstbildern befriedigt werden können und ebenso leicht dazu zu bringen sind,
von sich aus gewalttätig in Taten und Worten zu werden.

Ich schäme mich dafür, in einem Land leben zu müssen, wo ein kleiner, lauter Teil, alle(s) durcheinanderbringt und es behindert, aus einer,
für viele, lebensbedrohlichen Situation herauszukommen !
Es ist keine Frage von persönlicher Vorliebe. Es ist eine Frage von Leben und Tod, und es gibt schon lange eine moralische Impfpflicht. Die nennt sich Solidarität und selbst, wenn eine 50 : 50 Chance bestünde, als Zellhaufen zu enden,
so ginge ich das Risiko für die Gemeinschaft ein.

Apropos, der Intenetverängstigte hat jetzt mehr Angst vor erneuter Ansteckung und hat sich impfen lassen.
Manche werden eben erst aus Schaden klug 😉 (s.o.).

„Ich riskier‘ doch keine Nebenwirkungen !“ „Corona ist nur eine Erkältung !“

Is Odil

Heute ist spezielles Wissen im Kalender, also der Spruch von gestern:

„Das dringendste Bedürfnis unserer Zeit
ist und bleibt die Wiederherstellung einer Metaphysik;

wir müssen uns anstrengen, uns unserer
tiefsten Überzeugungen klar zu werden,
wenn es gilt, Antworten auf Fragen zu finden wie :

„Was ist der Mensch ? Woher kommt er ?
Was ist der Sinn des Lebens ?“
(E.F. Schuhmacher)

Kapsastrophe

Ein Wort zum dritt- beliebtesten Getränk der Deutschen: Dem Kaffee.
Und was noch so dahintersteckt.

Koffein ist nicht nur in Kaffee enthalten. Es ist auch in Tee und wurde lange Zeit Tein genannt
(ist aber die gleiche Substanz), man findet es in Kakao, Schokolade, Energy- Drinks, …

Die meisten glauben ja, Koffein mache wach. Doch das stimmt nicht. Das Koffein besetzt lediglich Adenosinrezeptoren, wodurch eine geringere Menge Adenosin „gemeldet“ wird und wir glauben, nicht müde zu werden oder wacher zu sein. Durch die Reduktion von ATP zu ADP, verschiebt sich das Verhältnis zwischen, zur Verfügung stehender, Energie und „Abfallstoff“.

Zur Erinnerung, Adenosin(diphosphat) ist ein, bei der Energiegewinnung der Zellen anfallender, Neurotransmitter.
Unser Körper wandelt Einfachzucker in ATP (Adenosintriphosphat) um. Wird nun Energie von einer Zelle benötigt,
reduziert sie das ATP (Energiespeicher) zu ADP (Adenosintriphosphat zu Adenosindiphosphat), wodurch Energie frei wird.
Durch die Reduktion, steigt der Spiegel des ADP im Blut an.

Dieser „Pegel“ wird durch die Rezeptoren bestimmt und es erfolgt eine Rückmeldung.
Je höher der Pegel des ADP, desto stärker spüren wir also Ermüdung, Konzentrationsabnahme, Erschöpfung.

Genau diese Rezeptoren blockiert das Koffein, so dass ein geringerer ADP-Spiegel gemeldet wird.
Man mobilisiert also Reserven und überanstrengt sich leichter. Ein wenig, wie ein Übertrainieren.

Nun ist eine geringe Menge an Kaffee der Gesundheit sogar zuträglich,
was wahrscheinlich an den „sekundären Pflanzenstoffen“ im Kaffee liegt.
Studien nennen eine Menge von ca. 5 Tassen am Tag. Also eine ganze Menge und man muss nicht „darben“ 😉

Doch Koffein ist eben eine psychoaktive Substanz, ein Alkaloid, wie es in Drogen vorkommt.

Und genau wie bei diesen, setzt mit der Gewöhnung an einen gewünschten Effekt, eine psychische Abhängigkeit ein
(Ohne eine Tasse …, geht bei mir nichts/ werd‘ ich nicht wach/ …).

Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an die Dosis und braucht mehr, um den gewünschten Effekt zu erreichen,
es entsteht allmählich und unbemerkt eine körperliche Abhängigkeit.

So weit also die Theorie. Die Praxis ist weitaus weniger dramatisch, denn es ist ein relativ „schwaches“ Alkaloid
und ist recht leicht zu beherrschen. Sollte man also eine körperliche Abhängigkeit entwickeln, ist es recht einfach, diese zu überwinden. Außerdem nimmt man dadurch keinen merklichen Schaden.

Ein Problem sind und bleiben Kaffemaschinen. Denn der Kaffee ist bei weitem nicht so gut, wie er sein könnte.
Einzig unsere Bequemlichkeit lässt uns diese Plörre akzeptieren. Auch ich hatte lange eine Kaffeemaschine, ohne einen Gedaken an Kaffeepreis, Zubereitung, Geschmack, Ritual, Entschleunigung, … zu verschwenden.
Als letztes hatte ich eine Siebträger- Espressomaschine, mit der ich experimentierte und mich langsam an „meinen“ Geschmack annäherte.

Doch auch die gab irgendwann den Geist auf, im ersten Moment verfiel ich „in Panik“ und überlegte,
wo ich schnell eine Maschine her bekäme. Doch dann besann ich mich darauf, dass ich, außer einem Kaffeffilter, alles stellen konnte.
Wasserkocher, Tasse, Löffel, gehörten ja zu meinem Haushalt und waren vorhanden.
Also kaufte ich mir erst Mal „nur“ ein handelsübliches festes Teesieb aus Drahtgitter.

Damit Ihr’s Euch vorstellen könnt, habe ich mal ein Photo geschossen:

So war ich „beruhigt“ und konnte mir Zeit nehmen, die Anschaffung, ohne Zeitdruck, zu überdenken.
Und bei meinen Experimenten mit Kaffemenge, Angießen, Blooming, Ziehdauer, …kam ich zu dem Schluss,
dass ich plötzlich einen viel, VIEL, VIEL besseren Kaffee hatte, als vorher.
Und ich hätte schwören können, das sei der beste Kaffee und „unschlagbar“ 😉 .

Ergo, ich wollte gar keine Kaffeemaschine mehr, denn der Kaffee war schon beim ersten Versuch, um Längen besser.
Und ich hatte noch nicht mal die Brühzeit angepasst, „blooming“ war mir kein Begriff, …

So habe ich also für kleinstes Geld, den besten Kaffee und kann nun das so Ersparte in richtig guten Kaffee investieren.
Übrigens eine Investition, die sich lohnt 😉 .

Mir kommen die Vakuumkaffeeklötze nicht mehr ins Haus und wer sich damit zufrieden gibt,
weiß nichts von Genuss und was guter Kaffee ist !
Sorry folks, aber es ist so !

Gut, ich musste mich ein wenig an den Kaffeeesatz gewöhnen. Doch als ich ihn einfach immer aufwirbelte und verteilte,
konnte ich ihn ohne Probleme (ich habe ihn nicht mal bemerkt) mittrinken.
Aber der neu gewonnene Genuss machte mir diese kleine optische Einbuße leicht.i

Es gibt „Dauerfilter“ für Kaffeemaschinen/ -filter, aber ich wusste nicht, ob es die für eine Tasse gibt und suchte nicht weiter,
denn ich war ja mehr als zufrieden.

Was auch so geblieben ist. Deswegen hatte ich keinen Grund, speziell nach Kaffeefilter(n) zu suchen !
Kann sein, dass sie feiner sind und kein Kaffeesatz entsteht, doch das weiß ich nicht.

So begann also mein Leben ohne Kaffeemaschine. Ich versuchte verschiedenste Kaffees, fand die beste Brühmethode (für mich) heraus
und zahlte für meinen Genuss, den ich zelebrierte, lieber einen höheren Preis, als Kompromisse einzugehen.

Mittlerweile genieße ich die entschleunigende Wirkung des Zeitlassens für höheren Genuss.
Ich liebe es, die Zubereitung zu zelebrieren. Sie ist ein echter Ruhepol im Alltag.
Und, es ist wie gesagt ein ganz anderer Genuss !

Apropos, ein „Grundrezept“ wäre : für eine übliche Tasse, etwa einen gehäuften Kaffeelöffel Kaffeepulver nehmen
(ruhig vom guten, denn er ist eh günstiger als der „billige“ Kapselkaffee
😉 ! s.u.). Dazu etwa 0,2 g Salz (enthärtet das Wasser),
mit gekochtem, aber nicht mehr sprudelndem Wasser angießen und 50 Sek (nach Geschmack + oder -) quellen lassen,
damit sich das Kaffeepulver mit Wasser vollsaugen kann und Gase entweichen können. Es quillt und macht die Aromen verfügbar.
Nach dieser Zeit (eben +/ -), die Tasse voll machen und, nach dem Quellvorgang („Blooming“), noch 100 Sek. ziehen lassen.
Den Filter rausnehmen und den Kaffee wie gewohnt genießen.

So wird, wenn man bewusst genießt und Brühzeiten anpasst, selbst der billigste Kaffee besser, als wir Kaffee „gewohnt“ sind.

Ein Ruhepol mit maximalem Genuss sollte die Bereitung jedes Genussmittels, sowohl Essens als auch Trinkens, sein.
Denn nicht nur der Volksmund sagt zurecht:
„Gut Ding, will Weile haben“. Auch ich sage das 😉 .

Jede automatische Zubereitung, also jede maschinelle Bereitung eines Genussmittels, geht mit einem Verlust des Genusses einher.
Ein gerne von mir angeführtes Beispiel ist hier Brot. Jeder Handwerksbäcker lernt, den im Teig arbeitenden und geschmacksentwickelnden Mikroorganismen Zeit zu geben, Geschmack zu entwickeln. Ebenso gehen Köche mit ihren Gerichten um. Geschmack braucht Zeit.

Nie werde ich einen Discounter-Back-shop Junkie vergessen, der sich beim Bäcker darüber ausgelassen hat, was die Brötchen kosteten.
Er war wirklich der Überzeugung, seine Backshop- Brötchen hätten jemals einen Bäcker gesehen, oder die Teigruhe wurde eingehalten.
Es muss allen klar sein, dass z.b. ein Kaiserbrötchen für 14 Cent nicht nach guter handwerklicher Art hergestellt sein kann.
Der Teig wurde durch Maschinen gejagt und ist voller Zusatzstoffe, die ihn maschinengängig machen
und die Zeit bis zum fertigen Brötchen künstlich verkürzen.
Er glaubte wirklich, es wäre das Gleiche. So weit hat es die Werbeindustrie geschafft.

Handwerklich und nach guter fachlicher Praxis Hergestelltes, kann einfach nicht mit den Preisen der Foodindustrie mithalten
und der Verbraucher ist nicht auf Gut und Geschmack trainiert, er kauft den Einheitsbrei, billig und schnell produziert,
in dem die Inhaltsstoffe keine Zeit hatten, ihre Wirkung zu entfalten oder durch Zusatzstoffe „ersetzt“ wurden.
Nur dadurch können sie so billig sein. Und wahrlich, das sind sie !
Vielleicht genügend, aber weit weg von „gut“ 😉 .

Doch zurück zum Kaffee. Handelsübliche Kaffeemaschinen bestehen zum Großteil aus Plastik,
das in der Herstellung eben nicht die beste Ökobilanz aufweist.

Es ist viel besser, bei so gut wie allem, wieder auf eigene Fertigkeiten zurückzugreifen und es selbst zu machen.
Es schmeckt besser, es macht Spaß, es bereichert, es entschleunigt und man lernt eine Menge.

Die Krönung (Wortspiel beabsichtigt 😉 ), sind Kapselmaschinen. Sie sind die absolute Katastrophe in fast jeder Hinsicht.
Aber eins nach dem anderen. Auch sie bestehen natürlich aus Plastik (s.o.), das Verhältnis von Kaffeepulver zur Kapsel ist enorm schlecht.
Es hat im Verhältnis viel zu viel Kapsel für zu wenig Kaffee. Das alleine verhagelt die Ökobilanz schon erheblich.

Ein wenig besser sind zumindest wiederverwendbare, befüllbare Kapseln. Da kann man wenigstens bestimmen, was man trinkt
und der Müll (3 000 t/ a) wird erheblich reduziert !

Der Börsenpreis für Kaffee ist stetig gefallen, doch die ganze Distribution, der gesamte Weg des Kaffees
bis in unsere Tasse, ist teurer geworden.
Doch am Preis kann man nichts mehr machen, denn der Verbraucher ist kaum bereit,
mehr als 3,50 € für ein Pfund Kaffee im Angebot, zu bezahlen.
Was blieb also übrig ?

Man kam auf die hervorragende Idee, eine leidlich durchschnittliche Kaffeequalität in ein eigenes System zu verpacken,
diesen für 60 € – 80 € pro Kilo zu verkaufen und den Preis mit dem mitverkauften Image, dem Ambiente, (der Hirnonanie 😉 ), …
zu rechtfertigen.

Quelle: https://www.focus.de/wissen/klima/80-euro-pro-kilo-weniger-kaffee-fuer-mehr-geld-oeko-bilanz-von-kaffeekapseln_id_2413367.html

Natürlich muss man dafür nachrechnen, aber wer rechnet schon, wenn Lifestyle winkt und George Clooney so nett in die Kamera schaut ? Können diese Augen lügen ? Natürlich weiß er nichts, bzw. will es nicht wissen. Dafür hat man ihn nicht gebucht !

Das altbekannte Prinzip, hat schon Rockefeller reich gemacht und wird George- Faktor genannt.
Man schafft eine Infrastruktur und damit Bedarf, mit einem Versprechen (mehr Licht, mehr Komfort, jede(r) kann …)
und verkauft die Rohstoffe horrend teuer, weil eine Abhängigkeit geschaffen wird. Das ist auch bekannt von Druckern, wo man die Drucker fast geschenkt bekommt, aber die notwendige Tinte enorm teuer verkauft wird.
Entscheidet man sich für ein System (Hersteller), entscheidet man sich für eine Infrastruktur und macht sich davon abhängig.

Mein bisher teuerster, handgerösteter Bio- Kaffee lag bei etwa 20,00 € das Pfund.
Der Genuss entlockte sogar der Tochter einer Freundin von mir ein:
„Der Kaffee ist aber übel gut !“.
Da kann ich über Frau Sommer nur lachen 🙂 .

Zum Vergleich, herkömmlicher Kapselkaffee kostet das Doppelte, ist von schlechterer Qualität und in der Ökobilanz katastrophal.
Das nur weil wir zu bequem sind, ein Ritual zu etablieren und es uns zur festen Gewohnheit werden zu lassen,
uns für die Bereitung eines Genusses Zeit zu nehmen.
Aus Faulheit eben. Wieso also daran festhalten, nur weil man es gewohnt ist ?
Ach ja, die Trägheit bei Veränderungen, schon klar.

Zudem, und ich kann es nicht oft genug sagen, hat Aluminium ein großes Problem in der Herstellung.
Der Bauxitabbau (ein aluhaltiges Mineral), erfolgt in dritte Welt Ländern ohne Arbeitsrecht.

Es sind dort wenig, bis keine Umweltauflagen zu beachten oder es fließt Schmiergeld,
und so wird auf Kosten der Bevölkerung und der Natur der Bauxitraubbau betrieben.

Das Bauxit wird in Natronlauge erhitzt, es entstehen in Natronlauge gelöste Aluminiumverbindungen,
die aus dem Rotschlamm gesiebt werden, der, ich habe es in Jamaika gesehen,
rot- orange leuchtend in großen Staubecken geleitet wird.

Wohlgemerkt, es sind giftige Schlämme, die die Natur, das Wasser, den Boden und alles vergiften.
Zudem lagern diese Schlämme oft in der Nähe von Siedlungen und gefährden die Menschen durch drohenden Dammbruch.

In Brumadinho (Brasilien 2019) sah man die Auswirkungen von „normalem“ Schlamm.
Wie verheerend mag so ein Unglück mit einem „Bauxitbecken“ ausgehen ?

Fazit also:
Wenn Ihr wirklich guten Kaffee wollt und der Umwelt etwas Gutes tun wollt, dann lasst Kaffeemaschinen sein.
Geht auf die Suche nach „eurem“ Geschmack, nach „Eurer“ Brühmethode, lasst es zu, dass etwas gut wird und nicht nur billig bleibt.

Billig ist nicht automatisch gut und mich erschreckt, was wir bereit sind zu akzeptieren, wenn es nur uns nur billig erscheint.
Ich „kann es mir eigentlich nicht leisten“, dachte ich, doch ich habe gemerkt, dass es günstiger ist, hin und wieder etwas Gutes zu genießen,
als jeden Tag etwas Billiges zu konsumieren und Genuss zu vermissen !

Schmeißt sofort die Kapselmaschinen raus, die haben wirklich nichts mit verantwortungsvollem Genuss zu tun !
Sie haben mit echtem Genuss nichts zu tun! Sie haben mit günstig nichts zu tun !
Sie bedeuten nur, dass man mehr Geld für weniger Genuss zahlt . Und das nur aus Faulheit !

Wer mehr lesen will, kann eine meiner Quellen nutzen:
https://www.coffeeness.de/kaffeekapseln/

Meine Meinung zu Kaffekapseln ? Sie sind eines dieser unmoralischen Geschäftsmodelle, die verboten werden sollten !
Weil es ja sooo praktisch ist, vergewaltigen wir unsere Mitmenschen, die Natur, den Planeten.
Sie sind absolut nicht zeitgemäß und tragen zur beschleunigten Unbewohnbarkeit unseres Planeten bei !

Wir müssen uns wahrlich um etwas Wichtigeres kümmern, als um unsere Faulheit !
Sie führt dazu, dass wir uns nur mit Genüsslichkeiten zufrieden geben und nicht mal in die Nähe dessen kommen, wo Genuss anfängt.
Sie ist die Pforte zur Mittelmäßigkeit und des Niedergangs der Biosphäre
(der Schicht des Planeten, in der Leben vorkommt) !

Nur zur Erinnerung:

„Doch, oder wie nennt man das sonst ?“

Kaffee ist auch so schon nicht ganz ohne. Er wächst ja nicht hier und wird lange Wege transportiert, verbraucht enorme Mengen an Wasser, der Anbau erfolgt oft unter Einsatz von Pestiziden und der Boden wird häufig der Erosion ausgesetzt.
Also wenn Kaffe, dann aus der Nähe und Bio ! Dieser „Luxus“ ist es wert !

Kapselkaffee als gut zu titulieren, ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Der Kaffee darin ist zehnmal so teuer, wie guter Kaffee,
dem man mit Sorgfalt das Maximum an Geschmack rauskitzeln kann.
Das gesamte System führt zu vermehrtem Raubbau, unterstützt unsere Gedankenlosigkeit, unsere Bequemlichkeit
und lässt die Erinnerung an Qualität verblassen !

Macht eine Geschmacksreise, denn Industrienahrung ist nur ein Abklatsch dessen, was wir eigentlich erwarten würden !
Erschreckt nicht, denn auf der Reise könntet Ihr Euch selbst über den Weg laufen 😉 .

Is Odil

Zum Jahresende ’n Spruch von Konfuzius:

„Wenn ich in Gesellschaft
von nur drei Menschen gehe,
habe ich immer Lehrer.

Ich wähle die guten Eigenschaften
des einen zur Nachfolge aus

und die schlechten des anderen
um mich selbst zu verbessern.“
(Kung Fu Tse)

P.S.
gemeint sind natürlich zwei andere Menschen und man selbst !
Die besten Wünsche für 2022 !!!

Wasser

(Wer es genauer sehen will, muss nur aufs Bild klicken)

Die Probleme, die durch unser Konsumverhalten auf der Welt entstehen,
sind so vielschichtig und miteinander verwoben, dass man leicht den Überblick verliert.

Reiche Industrienationen sind nicht bereit, faire Preise zu bezahlen, der Handel läuft globalisiert ab
und es wird immer mehr, auf Kosten der Ärmsten, in fernen Ländern in denen keine Umwelt- oder Sozialstandards
zu berücksichtigen sind, produziert.

Aber die Folgen dieses Konsumterrors sind gewaltig. Ich sah eine verzweifelte Mutter, deren Land von einer Dürre heimgesucht wird,
die ihren Kindern Sand zu essen gab, nur damit sie etwas im Magen haben.

Sind wir so gleichgültig, dass Menschen Sand essen müssen, nur weil wir der Meinung sind, alles noch einen Cent billiger haben zu müssen ? Ja, sicher, solche Bilder lösen ein Strohfeuer der Hilfsbereitschaft aus, um das Gewissen zu beruhigen.
Aber an der Kasse „gewinnt“ doch das billigere Produkt gegen das faire.

„na intelligent ist das aber auch nicht !“

Dadurch, dass wir rücksichtslosen Raubbau betreiben, dass es billiger ist, ein Produkt dreimal um die Erde,
von einem Billiglohnland ins nächste, reisen zu lassen, haben wir das Weltklima aus den Angeln gehoben.

Die Klimazonen verschieben sich auf beiden Hemisphären (Halbkugeln) in Richtung der Pole.
Länder, die zumindest ein paar Mal im Jahr Niederschlag hatten, in denen ein Anbau wenigstens zur Milderung des Hungers dienen konnte, sind zunehmend von Dürre betroffen.

Die Wüsten breiten sich aus und die Menschen haben keine andere Alternative, als Sand zu essen oder auszuwandern
(s. Blog Desertifikation ).
Zitat Gregor Gysi : „Wenn wir ihnen nicht helfen, ihre Probleme zu lösen, kommen die Probleme zu uns !“

Nur dumm, dass wir diese Probleme verschärfen. Kolonialismus heißt eben jetzt „Globalisierung“ 😉 .

Vor kurzem hörte ich in einer Sendung die unglaubliche Zahl, der weltweit an den Folgen
verschmutzten Wassers sterbenden Menschen.
Es wurde berichtet, dass etwa alle 20 Sekunden ein Mensch an unsauberem Wasser stirbt.

Ein würdeloses Sterben. Hierzulande ist die Würde des Menschen unantastbar und doch nimmt man Kinder als wehrlose Schutzschilde.
In den sich ausbreitenden Wüsten, stirbt die Würde. Dabei haben sie kaum etwas zum Klimawandel beigetragen.
(sie stirbt allerdings nicht nur in den Wüsten !).

Die Industrienationen wollen sie nicht wahrnehmen, sie kümmern sich um eigene „Probleme“ wie,
wo bekomme ich was am Billigsten ?

Diese Zahl hat mich nicht losgelassen, weil ich es unglaublich finde, wie ein, bei uns so wenig beachtetes, Gut, im 2. Jahrtausend n. Ch.,
zur tödlichen Gefahr werden kann und begab mich auf die Suche.

Nach kurzer Recherche stolperte ich über die Zahl von 1 500 000 der jährlich, an den Folgen verschmutzten Wassers,
versterbenden Menschen.
Ich fand außerdem heraus, dass unglaubliche 2,2 Mrd. Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben.

Zudem haben 4,2 Mrd. Menschen keine sicheren Sanitäranlagen zur Verfügung. Das sind über 25 % der Weltbevölkerung !

Da liegt das Übel der vielen Toten begraben. Durch das Fehlen sicherer Sanitäranlagen, erfolgt keine Entkeimung der Fäkalien
und die „Erdtoilette“ ist weit verbreitet. Doch die freigesetzten Keime, verseuchen Oberflächen- und Grundwasser.
Das wiederum zum Trinken, Kochen und Waschen genutzt, dadurch weiter verschmutzt und unbehandelt in die Natur vergossen wird.
Was wiederum zur Kontamination des Oberflächen- und Grundwassers führt, …

Und dadurch, dass auch 2,2 Mrd. Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben, gelangen diese Keime
oft in den menschlichen Organismus und tun ihr zerstörerisches Werk.

Daher die hohe Zahl von Toten durch unsauberes Wasser. Eine kurze Rechnung lässt die Zahl von 1 500 000 Toten pro Jahr
auf anschauliche Sekunden zusammenschrumpfen.

Es sind also 1 500 000 Tote pro Jahr, dividiert durch 12 Monate, ergeben das 125 000 Tote im Monat,
kaufmännische 30 Tage pro Monat, ergeben 4166,666667 Tote pro Tag, durch 24 (h), sind 173,6111111 Tote pro Stunde, dividiert durch 60, sind 2,893518519 Tote pro Minute, durch 60 (s) sind also 0,04822530864 Tote pro Sekunde.

Das ist ein wenig sperrig, denn wer kann sich schon 0,04822530864 Mensch vorstellen ? Also dividieren wir einen Mensch durch diese Zahl
und erhalten die Sekunden in denen ein Mensch an verschmutztem Wasser stirbt.

Mir fällt es schwer, angesichts des Dramas, sachlich zu bleiben ! Ich muss mich regelrecht zu einer „nüchternen Betrachtung“ zwingen,
denn dieser Skandal ist kaum auszuhalten. Ebenso die Art, wie wir mit Tieren umgehen, lässt mich am „zivilisierten“ Menschen zweifeln.
Möchtegern zivilisierter Barbar wäre da treffender 😉 . (s. hierzu Es darf nicht normal sein ! )

Also 1/ 0,04822530864= 20,736 sec. Alle 20,736 Sekunden stirbt ein Mensch an den Folgen des Geizes der Industrienationen.
Denn seien wir ehrlich, wir könnten es uns leisten, jedem einen sicheren Zugang zu(m), Menschenrecht, sauberes(m) Wasser zu ermöglichen.

Der globale Wasserverbrauch steigt durch Faktoren, wie Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, sowie durch veränderte Konsumgewohnheiten um jährlich etwa 1 %.

69 % des weltweiten Wasserverbrauchs, geht auf die Landwirtschaft zurück. In Deutschland sind es allerdings 77 %, die durch Energieversorgung, Bergbau und produzierendes Gewerbe verbraucht werden.

Quellen:
Sat1, waldrekordwoche
UNESCO Weltwasserbericht
UNICEF verseuchtes Wasser

Wie oben schon gezeigt, können wir nicht ruhigen Gewissens so weiter machen. Es muss etwas geschehen !
Wir können uns nicht auf dem „Wohlstand“ ausruhen, während die, denen wir ihn zu verdanken haben, abermals leiden,
nachdem wir sie derart ausgebeutet haben.

Unser gesamtes Wirtschaftssystem ist pervertiert und man hat uns eine „heile Welt“ vorgegaukelt. Aber: Wir hätten es ahnen können,
es gab genug Stimmen, es gab genug Berichte, es gab genug …
Nur sind wir eben, bzw. die „Entwicklungsländer“, Opfer unserer selektiven Wahrnehmung.
Sie ist ein mächtiger Gegner, die uns nur wahrnehmen lässt, was wir wahrnehmen wollen.

Das Elend geschieht ja nicht mir, nicht in meiner Nachbarschaft, nicht in meinem direkten Einflussbereich.“ Es existiert somit nicht.
So ignorieren wir Fakten, weil wir sie nicht wahrhaben wollen. Die letzten 4 Jahre haben wir es an Trump gesehen
und sehen momentan an Impfgegnern, welche gefährlichen Auswüchse es haben kann.

„Wasser kann gar nicht verbraucht werden“, hört man allenthalben und richtig, die Menge an Wasser auf der Welt bleibt unverändert,
was auch immer wir damit anstellen.

So reden die sich gerne raus, die dem schnellen Denken die Hoheit über ihre Meinung überlassen.
Denn es gibt verschiedene Arten, zu denken:
Das schnelle Denken und das langsame Denken, gerne auch als Typ 1, 2, o.ä. bezeichnet.
Eine kleine Erklärung findet sich in meinem Blog ( Trotzdem ).

Richtig, Wasser kann nicht „verbraucht“ werden, die Qualität und damit die Nutzbarkeit (für uns),
werden durch den Gebrauch „nur“ verändert, so dass „verbrauchtes“ Wasser für uns nicht nutzbar ist.
Obwohl viele Menschen noch schlechteres Wasser zu sich nehmen müssen, um zu überleben.

Was für alles gilt, zeigt sich beim Wasser. Wir müssen pfleglich mit dem besten Filter/Ressourcen-/ Energielieferant/ … umgehen, den es gibt.
Eine Intakte Natur, denn kein technischer Filter kommt an die Aufbereitungsleistung natürlicher Kreisläufe heran ! (s. Blog Lebensborn )

Mittlerweile hat die Werbeindustrie den Zeitgeist erfasst und nun scheint es „ganz einfach“, nachhaltige, verantwortungsvolle
und gesunde Produkte zu finden.

Sie suggerieren uns für jedes Produkt eine heile Welt, in der sie „verstanden“ haben und versprechen Verantwortung zu übernehmen.
Aber, die Werbeindustrie hat über 100 Jahre Erfahrung damit, etwas zu verkaufen.

Also investiert die Industrie, werbewirksam, einen kleinen Betrag in vergleichsweise billige Wiederaufforstungsprojekte,
damit man etwas vorweisen kann, was das Gewissen des Konsumenten beruhigt.

Bäume machen keinen Wald und selbst die Pflanzung eines Waldes, lässt erst nach „Ewigkeiten“ eine Art Ökosystem entstehen.
Es ist eine Farce, nur die Bäume zu ersetzen, die zerstörte Ökologie außer acht zu lassen und unschuldig zu behaupten,
man habe es ja ausgeglichen.

gequirlte Kacke ! 😉

Wir müssen mehr als sonst, Wert darauf Wert, wie etwas produziert wird. Wir müssen uns darüber klar werden, dass Besitz
(meist nie genutzter) nicht glücklich macht. Sie pflanzen uns ein Glücksverständnis ein, das jeder, aber wirklich jeder,
ernstzunehmenden Philosophie widerspricht.

Wir verknüpfen Glück mit Wohlstand und Wohlstand mit materiellen Gütern. Die simple Rechnung:
Mehr materielle Güter = mehr Wohlstand = Glück

Aber egal, wie viele Güter wir besitzen, wir werden dadurch nicht glücklich(er). Jede neue Errungenschaft, macht nur im ersten Moment froh
(was viele mit Glück verwechseln). Das ist nur die Dopaminschwemme im Gehirn, durch eine Reizung des Belohnungssystems.

Also für Glück nicht zu gebrauchen. Im Gegenteil, denn je mehr wir haben, desto mehr Sorgen machen wir uns
um den Erhalt unseres Besitzes. Zum Reichtum kommt also noch Angst hinzu und Angst macht erfahrungsgemäß nicht glücklich 😉 .

Der einzige Weg zu innerem Reichtum und damit Glück ist es, so wenig wie möglich zu „brauchen“ (s. Blog Unverzichtbarer Verzicht)
und das (nun) Übrige zu verschenken.

Unsere materiellen Güter bleiben in dieser Welt zurück, es gibt drüben keine Verwendung für sie ! Das Einzige von Wert, was immer bleibt,
ist die Freiheit, sich von Materiellem trennen zu können und unsere guten Taten sind einst unsere einzigen Fürsprecher.

Doch ich „schwafel“ ab 🙂 .
Je mehr wir also darauf achten, wie etwas produziert wird und ob Klimagerechtigkeit in der gesamten Lieferkette besteht,
desto eher verstehen die Industrie, die Politikindustrie und die Werbeindustrie, dass der Verbraucher
sich nicht mehr so einfach „ruhigstellen“ lässt.

Jedes Produkt muss unter die Lupe genommen werden. Es muss im Großen etwas geschehen
(hierzu nochmal die Buchempfehlung „Ökoroutine“ von Michael Kopatz, ISBN 978-3-96238-084-7),
aber auch wir müssen unser Verhalten drastisch ändern !

Lasst Euch nicht beruhigen, wenn es nicht stimmt !

Is Odil

Öha, heute ist wieder starker Tobak im Kalender (brainfuck 😉 ).
Deswegen ein anderer Spruch !

„Sterben heißt,
sich beerben.“

(Paul Dahlke)

Ahnungslos

Es ist traurig und schwierig, den Spagat zwischen Umweltthemen und Impfmuffeln schaffen zu müssen.
Schließlich bedingt das Eine ja das Andere.

Impf…, was auch immer, sind einseitig informiert. Es hat mehr mit Glauben, denn mit Tatsachen zu tun.
Die Echoblase heißt Telegram und die „Like- Nutten“ dort.
Auch dort hat es „influenzer“, die ungeremst immer krassere theorien aufstellen, um Likes zu generieren.

Angestachelt von rechtsorientierten Gruppen, deren einziges Ziel es ist, viele in einem verbindenden Thema zu bestätigen,
um dann, sozusagen durch die „Hintertür“, ihre wirren Thesen unters, nun gläubige, Volk zu bringen.

Nicht mal die Infektionen der Parteivorsitzenden Alice Weidel und des an Corona verstorbenen Landtagsabgeordneten (wer hat den gewählt ?) Bernd Grimmer, halten sie von unvernünftigen Lügen ab.
B. Grimmer hat die Gefahren durch das Virus heruntergespielt und als „Alarmismus“ und Panikmache bezeichnet.

Jetzt stilisiert ihn die AfD (Assis fon Deutschland) als Märtyrer, der für die Freiheit in den Tod ging.
Man ist ja Zynismus bei diesen Zeitgenossen gewohnt, doch diese Erkenntnisresistenz ist erschreckend !

oder oder auch
„Und, was ist hier passiert ?“
„Sein Enkel ist Querdenker !“

Die so Indoktrinierten können X- Mal skandieren: „Wir sind das Volk !“ und bleiben doch eine Minderheit.
Eine laute zwar, aber eine Minderheit. Denn sie sind nur ein kleiner, lauter und aggressiver Teil des Volkes, dessen ich mich schäme.
Quasi die Appendizitis (Blinddarmentzündung) der Deutschen.

Es ist gut, dass sich Impfgegner und Impfskeptiker separieren. Die Gegner werden zwar zunehmend gewalttätig,
aber zumindest sind die Skeptiker nicht mehr die stillen Mitläufer. Still ja, aber keine Mitläufer mehr.

Das ist eine perfide Taktik, um Impfskeptiker, über ein verbindendes Thema, für eigene Thesen zu gewinnen.
Wenn sie so weit sind und den Blödsinn von unakzeptierten „Wissenschaftlern“ glauben,
sind sie empfänglich für den braunen Saft dieser wirren Geister.
„Fick mein Gehirn“, wie Fishmob textete. 😉

 

Eine kleine Graphik über den Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz:
Link zur Startseite: Statista

SN (Sachsen) steht ganz links oben mit der niedrigsten Impquote,
aber der höchsten Inzidenz
„wake the fuck up !“

Jeder klare Geist der in der Lage ist, Diagramme zu interpretieren, sieht hier einen deutlichen Zusammenhang.
Oder ist das nicht so offensichtlich ?

Noch eine Bemerkung zu Impf-muffeln, -gegnern und sonstigen Populisten. Es ist wahr, das Virus ist menschengemacht, da haben sie Recht.
Doch nicht von Menschen, sondern durch menschliches Verhalten. Letztendlich durch unser aller Konsumverhalten,
das von der Werbeindustrie kräftig „gefüttert“ wurde.

Hier kommt wieder mal (potentiell) exponentielles Wachstum zum Tragen. Es ist allerdings durch viele Faktoren gebremst.
Aber Menschen vermehren sich nun mal, das verwechseln viele mit Spaß und erheben den Sexualtrieb zum Lebensinhalt. Wie ärmlich !

Doch es geht darum, dass sich die Menschheit enorm vermehrt und so immer mehr auf „Wohlstand“ pochen.
Leider verwechseln wir Wohlstand mit materiellem Besitz, das ist der Haken daran.

Also hat sich der Mensch rücksichtslos ausgebreitet und die Berührungspunkte mit der „Wildnis“ nahmen aufgrund der Enge zu.
So gab es einen munteren Austausch von Viren und eine alt bekannte Mutation, legt unsere Welt lahm.

Dadurch, wie die Menschen heute aufwachsen müssen ( s. Blog Smart ), entwickeln sie keine Empathie
und aufgrund der egoistischen Perspektive, tritt der Gedanke an eine Schädlichkeit des eigenen Konsumverhaltens in den Hintergrund.
Die Stimme des Gewissens wird übertönt (Klick aufs Titelbild).

Viele glauben, es habe ja nur einen kleinen Effekt, wenn sie mit laufendem Motor Einfahrten fegen, am Smartphone daddeln
oder ihn sonstwie ungenutzt laufen lassen.

Es ist zwar eine „individuelle“ Aktion, aber es machen viele, zu viele und viele kleine Einzeleffekte summieren sich.
Ein wichtiges Prinzip des Lebens ist: jeder noch so kleine Effekt, wirkt in der Summe der Einzeleffekte gewaltig.
Auch das wirkt exponentiell und wir können es uns nicht vorstellen. Das müssen wir am Klima erleben !
Dazu kommt, das nicht vorhandene Bewußtsein des eigenen Einflusses.

Während der Ölkrise und danach, war es selbstverständlich, den Motor nur beim Gebrauch des Fahrzeugs, laufen zu lassen.
Es gab „Spartipps“ zur spritsparenden Fahrweise und es galt, den Motor bei einem Stillstand des Fahrzeugs,
der länger als 7 Sekunden dauert, auszuschalten.

Heute jedoch sehe ich junge Menschen, um deren Zukunft es geht, auf dem Gehweg parken, die den Motor laufen lassen
und einen „Coffee to go“ holen, viele sitzen bei laufendem Motor im Auto und checken in aller Ruhe ihre accounts,
es ist ihnen überhaupt nicht bewusst, was sie tun.

Wie im letzten Blog ( Es darf nicht normal sein ! ), hat es eine lange Entwicklung hinter sich. Sie haben es nie gelernt und sind nun plötzlich damit konfrontiert, was dieses Verhalten mit auslöst, sie können es nicht einmal vermuten.
Es fehlt Bewußtsein, es fehlt technisches Verständnis. Es ist deutlich am unsachgemäßen Gebrauch derselben zu sehen:

Auf dieser Seite ist das Mikrophon und man hört nur aufgrund der Festkörperphysik etwas. Was dazu führte,
dass man auf laut stellt und mit Abstand in die Oberseite, an der sich der Lautsprecher befindet, spricht.
Selbstverständlich überall. Where my phone is, is my privacy !

Das zeugt davon, dass man nicht einmal die einfachsten Zusammenhänge versteht.
Aber die „Kindermenschen“ (es mischen auch ältere mit !) können nichts dafür, sie trifft keine Schuld, denn wir haben es ihnen vorgemacht,
wir haben das Smartphone über die Psyche des Kindes gestellt.
Wir haben in wichtigen Entwicklungsphasen entweder nicht, genervt, abweisend und/oder kalt reagiert.
Das ist unser Totalversagen !

Das Bildungs- Gesundheits-, Sozialsystem haben wir kaputtgespart, denn wir dachten nicht, dass wir sie so dringend brauchen.
Zugunsten eigenen „Wohlstandes“, haben wir akzeptiert, dass die Welt und unsere Kinder vergewaltigt werden.
Das haben wir nun vom Glauben an permanentes Wachstum !

Und ja, es gibt Nebenwirkungen der Impfung. Doch das Risiko hierfür liegt bei 0,02 %, während das Risiko einer Hospitalisierung durch Corona bei 4 % liegt. Das ist also das 400- fache Risiko. Dieses für einen zweifelhaften Freiheitsbegriff in Kauf zu nehmen und andere zu gefährden
ist nicht sehr intelligent !
Quelle: ( Die Anstalt )

Apropos Helden: Eine tragende, peinliche Figur der Ungläubigen, Donald Trump, geht dieses Risiko nicht ein und ist mittlerweile geboostert, der, als „Büffelmann“ bekannte, Stürmer aufs Capitol, war vor seiner Verurteilung bereit gegen Trump auszusagen,
um einer Strafe zu entgehen.
So viel zu Märtyrern, zu aufrechten Bürgern, zu Ehrenbürgern, zur Pflicht zum Widerstand, usw.

Er ist nicht berechtigt, die Zeichen eines Herrschers zu tragen (Hörner). Er hat beileibe nicht das Format ! Beide !
Jede(r) einzelne Widerstandskämpfer im 3. Reich, hatte mehr Chuzpe, als ihr alle zusammen !
Populismus ist die Politik der Feiglinge ! Er überzeugt nur Kindermenschen. Es sind vornehmlich „Lappen“ !

„Donald J. Trump“ „What does the J. stand for ?“ „Jerk !“ („Volldepp !“ A.d.R.)

Diese Menschen, mit Smartphonehintergrund sind vergewaltigte Seelen, die ihr ganzes Leben mit den Verletzungen zu kämpfen haben. Traurigerweise machen sie es nicht besser, sie halten es für selbstverständlich, anderen für ihr Prestige oder ihre Zerstreuung,
Schaden zuzufügen. Sie kennen es nur so, dass man sie selbstverständlich benutzt hat, also scheint es in Ordnung zu sein.
Schließlich haben es ja vertraute Bezugspersonen getan, zu denen sie aufblickten !

Sie sind mittlerweile überall. In allen nur denkbaren Positionen. Doch wir haben sie nicht aufs Leben vorbereitet,
sie haben nur ein unbestimmtes Gefühl, irgendwas lief nicht so toll. Hegen Groll gegen alles und Jede(n) und sind nicht Lenker ihrer Impulse, sondern ihnen wehrlos ausgeliefert.

Zum Glück muss man sich ja nicht mit sich beschäftigen, schließlich buhlen alle technischen Geräte um unsere Aufmerksamkeit. Messenger, Spiele, (a)social media sind wissentlich und absichtlich so gestaltet, dass uns kein Moment der Ruhe bleibt. Wir sind jeden Moment abgelenkt und können uns nicht mit uns beschäftigen.

Es vibriert, es tönt, es quäkt, es tutet allenthalben und man versinkt in Aktionismus, um es abzustellen.
Plötzlich ist das Leben vorbei, man hatte gar keine Zeit (man hat sie sich nicht nehmen wollen), und steht nun unvorbereitet vor einem neuen Daseinsabschnitt. Man hat sich nicht weiterentwickelt, hat sich nicht auf die Anderwelt vorbereitet.

Aber alle wissen, das Risiko zu sterben, liegt bei 100 %. Wie paradox, dass wir uns nicht damit beschäftigen (wollen),
kommt es doch ausnahmslos auf alle zu. Ein schöner Spruch dazu:
Konstruktive Hektik, ersetzt geistige Windstille !“ oder auf schwäbisch: „No net drib’r nochdenka !“

Wir haben eine Kultur, die sich ausschließlich nach vorne orientiert, die die Belange der Jugend berücksichtigt
und körperlich Eingeschränkte (behindert wird man), benachteiligt.

Alles vermeindlich Unnütze, sprich alte Fertigkeiten, uraltes Wissen, wurde verworfen.
Die Weisheit erfahrener Menschen war nicht von Interesse und wurde abgetan. Handwerke starben aus, das Wissen über die Psyche,
das Leben und einfachste Verarbeitung unserer Lebensgrundlagen ging verloren und muss nun mühsam zusammengesammelt werden.
Aber Vieles ist einfach unerreichbar verschwunden.

Ein ewiges Prinzip der Lebenslehren ist:
„Behalte, was sich bewährt hat und nehme es als Fundament für Weiterentwicklungen !“

So haben wir z.B. noch mitochondriale DNA aus Urzeiten, von teils ausgestorbenen Hominidenzweigen.
Weil die Evolution Meister des Recyclings ist, und Altbewährtes nie, niemals verworfen hat.

Nicht so der „moderne“ Mensch. Ohne Innenschau, ohne Rücksicht, ohne liebevollem Umgang mit unseren Lebensgrundlagen,
hat er nur genommen. Nun sind die Löcher seiner Barbarei zu groß, als dass sie sich weiterhin leugnen und kleinreden ließen.

Ich sehe tagtäglich Menschen, die ohne Verstand nutzen, was ihnen bald auf die Füße fällt. Die Werbeindustrie macht uns weis,
die Produkte seien ja gar nicht schädlich. Das war schon immer die Lüge, um Profit zu machen.
Es wurde nur werbewirksam ein wenig, billigster Ausgleich geschaffen. Darin wurde es ein klein wenig besser, doch bei Weitem nicht gut.
Nicht annähernd so gut, wie uns die heile Welt der Werbebilder suggerieren soll.

Die Pläne der Regierungen gehen beileibe nicht weit genug, die Werbeindustrie suggeriert ein wohliges Gefühl, etwas Gutes zu tun
und ich bin schockiert von der Gedankenlosigkeit mancher Menschen.
Hier eine Graphik, in der die Pläne des Ressourcenabbaus den notwendigen Maßnahmen gegenübergestellt werden:

(Energie) Als eingefügtes Bild ist es zu klein, deswegen ein Link !

Wir müssen endlich kapieren, dass diese Regierung (jede) aus Handyoten verschiedenster Ausprägung besteht.
Weswegen sie ihren Impulsen schwer widerstehen können. Und die Werbeindustrie uns bezüglich der Wirkung ihrer Maßnahmen belügt.

Sie tun es nicht, aus Bosheit. Es hat sich so entwickelt, es ist Usus in diesen Kreisen.
Es hat sich von jeglicher Empathie entfernt und sie können einfach nicht, sie wissen es nicht besser !
Ich sage immer: „Sie denken sich, im wahrsten Sinne des Wortes, nichts dabei !“

Soviel zur Bildung ! 😉

Ein Beispiel wären mal wieder Eier. Die Produktion ist so pervers, totbringend und vortäuschend, dass es kaum zu ertragen ist.
Wir kaufen guten Gewissens „Eier aus Freilandhaltung“ und haben das Bild von munter und glücklich im Gras scharrenden Hühnern
mit genügend Auslauf vor dem geistigen Auge.

Doch die Realität sieht anders aus. Es sind nach wie vor Legebatterien, ich nenne sie gerne Hühner- KZs, die Türen stehen offen
und es hat massig Freiland, mit Unterständen darauf.

Aber Hühner sind Fluchttiere und genetisch darauf programmiert, Deckung zu suchen, weil sie Beute für alle möglichen Raubtiere sind.
Nun stehen die Unterstände aber so weit weg, dass nur ganz mutige höchstens zum nächsten „Baum“ rennen.
Die Masse sieht durchs Tor, doch der sichere Unterstand ist zu weit weg. Also verlassen sie die Sicherheit des „Hühner- KZs“ nicht.
Faktisch hat also kaum ein Huhn Freilauf. Die wenigen mutigen sind auf dem deckungsarmen Gelände extremem Stress ausgesetzt.
Man kann also nicht von „Freilauf“ reden.
Quelle: Martin Rütter deckt mit Tierschützer Jan Peifer einen Skandal im Hühnerstall auf
Solche Berichte gibt es auch von Schweine- KZs, Rinder- KZs und allen Opfern der Konsumenten !

Der Züchter verweist auf die theoretische Möglichkeit des Auslaufes, legt den Betrieb aber (bewusst) so an,
dass der Sicherheitstrieb der Hühner eine Nutzung der, unbestreitbar vorhandenen, Freifläche verhindert.

Er wäscht seine Hände in Unschuld und welche todbringenden Quälereien sonst noch Usus sind, sieht man in diesem Bericht.
Es ist eine himmelschreiende Schande, auf welchen Handlungen unser „Wohlstand“ beruht !

Wir müssen alles daraufhin überprüfen, ob wir es vertreten können. Wir müssen selbst zum Profi werden,
denn die Industrie spiegelt uns falsche Tatsachen vor.
Wir müssen aufhören, den Preis entscheiden zu lassen:


Quelle: Statista (s.o.)

Die Mehrheit, handelt immer noch nach dem Geldbeutel und nicht nach Moral.
(s. Buchempfehlung am Ende des nächsten Absatzes)

Wir brauchen nicht viel Billiges, wir brauchen wenig Gutes, um glücklich sein zu können
und wir müssen bereit sein, den noch höheren Preis dafür zu zahlen !
Erst dadurch entsteht ein „Markt“ und es wird für die Industrie interessant:
(Hierzu nochmal die Buchempfehlung „Ökoroutine“ von Michael Kopatz, ISBN 978-3-96238-084-7).

Wir brauchen weniger, als uns der Konsumterror weismachen will ( s. Blog Unverzichtbarer Verzicht ).
Schluss mit:

Sie vergiftet uns nur. Entweder durch wirklich billigste Ware oder durch unseren, sich in die Richtung neigenden, Geist

Es muss uns endlich bewusst werden, dass wir nicht so weitermachen können. Wir brauchen Wege, Erfindungen, smarte Lösungen,
um die, auf uns zurollende, Klimakatastrophe zu bewältigen.

Nicht alle werden überleben und eine Generation, die nichts gewöhnt ist, weder genug von den Lebenslehren weiß, noch Übung darin hat,
ist damit konfrontiert, das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, es finden ein paar einen Weg, mit den Katastrophen leben zu können.

Für eine gute Wappnung empfehle ich nochmals die Seite des Katastrophenschutzes (BBK).
Da ist u.a. beschrieben, wie man einen lebenden Vorrat anlegt.
(https://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html)

Alle sollten sich eine sog. Matilda zulegen. Also ein schnell greifbarer Notfallrucksack mit den wichtigsten Utensilien,
wie im australischen Outback üblich (daher kommt auch der Name).
Denn im Falle eines Falles, bleiben nur Sekunden, um etwas zusammenzustellen.
Bestes Beispiel ist die Flut im Ahrtal. Übrigens auch ein Negativbeispiel „unbürokratischer“ Hilfe.

Is Odil

P.S.
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest. Bleibt natürlich und am Leben.
Möge der weihnachtliche Gedanke Eure Handlungen lenken !

Der heutige Spruch ist zu starker Tobak, deswegen ein anderer:

„Das Beste zu wissen
und nicht zu tun,

heißt,
das Beste nicht zu wissen „

(Immanuel Kant)

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