Darum geht es hier: Blog

Was tun

 

Was nun, TUN ! Wir müssen alle ins Tun kommen. Es hilft nichts, so weitermachen zu wollen, wie bisher.
Natürlich versuchen Konzerne, die uns mit ihrem Expansionszwang mitreißen und in eine Zukunft lenken,
die mit unserer körperlichen Unversehrtheit wenig gemein hat, nichts am „Erfolgsmodell“ Profit zu ändern.

Nur müssen wir Konsum von Grund auf neu denken. Die Industrie hat keine Beweggründe,
denn wir sind so beeinflussbar, wie noch nie (s. Blog Smart u.a.)
Die von Ihnen angerichteten Schäden, an Natur, Arbeitern und unserer Gesundheit trägt die Gesellschaft,
also wozu die Rezeptur ändern ?

Wir haben die Entwicklung von Essenszubereitungen selbst in die falsche Richtung getrieben.
Da wir fast ausschließlich nach billigen Produkten griffen, war die einzige Chance der Industrie,
geschmacksgebende Inhaltsstoffe und Reifezeit zu sparen.
Ergebnis sind Industrieprodukte, die mit guter fachlicher Praxis nichts mehr zu tun haben !

Fragen sie sich selbst, ob Sie die Zusatzstoffe verwendeten, bzw. so wenig der namensgebenden Hauptzutat nähmen.
Wohl kaum. Aber die Industrie „füttert“ uns damit und täuscht vor, was nicht ist.

Ein Produkt, egal welcher Art, kann nur bis zu einem gewissen Punkt billiger werden, indem man Ausgangsstoffe verbilligt,
Zusatzstoffe als Füller oder Wasserspeicher dazugibt und teure Zutaten durch ein ganzes Arsenal an Aromastoffen ersetzt.
Irgendwann entspricht die Qualität nicht mehr dem Standard. Aber wir wollen ja die Illusion eines …,
zu einem möglichst kleinen Preis.
Wir, die Verbraucher haben, die Macht (s. BuchÖkoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7]).

Wenn wir etwas nicht akzeptieren wollen, müssen wir genug zahlen, um ehrliche Rohstoffe zu erhalten.
Sonst rechnet es sich nicht und wir bekommen die mindere Qualität, die uns auf Dauer krank macht
und zahlen für die Konsequenzen.

„Soft drinks sind unbedenklich !“

Wir zahlen nicht nur doppelt (Kaufpreis, Gesundheit), wir zahlen auch damit, dass für die billigen Rohstoffe,
keine Umweltstandards gelten und wir so am Ast sägen, auf dem wir sitzen.

Es erschreckt mich, wie schwierig es für ehrliche Produkte ist, sich durchzusetzen, wenn der Preis zum Qualitätsmerkmal erhoben wird.
Im Grunde schmeckt alles gleich und mit Kochkunst haben diese Convenience-Produkte wenig zu tun.

Wieso kaufen wir eine künstliche Fleischbrühe, die lediglich 2-3 % Fleisch enthält ?
Überlegt Euch, wie ihr es zubereiten würdet und alles was über Ihr nicht in Euer Gewürzregal stellen würdet
(Zuckerstoffe, Füllstoffe, Verdickungs- und Säuerungsmittel, …) ist zu viel, ungesund und gehört da nicht rein.

Doch die Nahrungsmittelmafia ist fein raus, denn wenn wir aufgrund unnatürlicher Inhaltsstoffe erkranken,
kommt die Gesellschaft dafür auf und nicht die Verursacher. So fehlt den Konzernen jedweder Anreiz,
Nahrungsmittel zu Lebensmitteln zu wandeln. Gute Inhaltsstoffe kosten eben mehr,
so lässt sich kein „Kampfpreis“ halten und der Kunde greift reflexartig zu dem Produkt, das 10 Cent billiger ist,
statt nach dem deutlich günstigeren (langfristig) zu greifen.

Wir haben es durch unser Konsumverhalten in der Hand, welche Produkte es uns wert sind, in unserem Magen zu landen.
Macht Euch bewusst, dass es keine hohle Phrase ist, wenn es heißt : „Du bist, was Du isst !“
Schließlich ist der Verdauungstrakt der Ort, an dem wir engsten Kontakt, mit den in unserer Nahrung enthaltenen, Stoffen haben.
Die direkte Brührungsfläche mit unserer Umwelt. Sie bestimmen unser Mikrobiom und damit über Allergien, Gewicht, Blutzucker, …
Denn ist die Umwelt krank werden wir es auch !

Erste Baustelle, die wir anpacken müssen ist also unsere Ernährung. Sie trägt nicht nur dazu bei, wie wir uns fühlen,
sondern bestimmt auch das Wohl und Wehe des Planeten.
Sie ist tatsächlich eine einfach umzusetzende Maßnahme, die den größten globalen Effekt auf die weltweite Produktion hat.

Unsere Art der Ernährung hat sich immer mehr von ehrlich und gesund, zu täuschend und krank machend verschoben,
weil wir von der Industrie immer mehr in Richtung : „Billig ist gut !“ gedrängt wurden.

Sie suchte, im Namen von uns Verbrauchern, Länder, in denen sie keine Umwelt-oder Sozialstandards einhalten mussten,
damit sie ihre Produkte bei uns zu Schleuderpreisen verkaufen können, und zerstören dort in großem Stil,
was wir alle zum Leben brauchen. Eine funktionierende und intakte Natur !

An oberster Stelle steht hier unser Fleischkonsum, denn die Art und Weise, wie wir mittlerweile Fleisch produzieren,
geht stark auf Kosten der Natur und auf die Tiere wird keine Rücksicht genommen.

Meine Schwester hat für Hühnermastbetriebe das Wort „Hühner KZ“ kreiert.
Diesen Begriff könnte man auf die gesamte Massentierhaltung anwenden.
Analog dazu : „Schweine KZ, Rinder KZ, … KZ“. 😉

Da ja wirklich alles mit allem zusammenhängt, war es nicht einfach eine Grenze zu ziehen, an der ich den Kreislauf starte.
Immer wieder schreibe ich über einzelne Systeme, die jedoch alle miteinander zusammenhängen !

Aber bleiben wir bei unserer Ernährung, die weitaus mehr ist, als nur den Magen zu füllen.
So hat unser übermäßiger Fleischkonsum direkte Auswirkung(en) auf Regenwälder auf der ganzen Welt,
deren über Jahrmillionen gewachsene Ökosysteme, über Nacht einer Weide, einer Plantage o.ä. weichen müssen.

Wenn wir also ein gesundes Maß an Fleisch (am besten gar keins) verzehren, dankt es uns nicht nur unsere Gesundheit,
sondern wir können die sogenannte planetary health diet (etwa Planeten- Gesundheits- Ernährung [diet heißt hier nicht Diät !]) besser umsetzen.

Sie beschreibt eine Ernährungsweise, die nicht nur gesünder für uns ist,
sondern mit der auch 10 Milliarden Menschen gesund satt werden können,
ohne die Grenzen der Ökosysteme des Planeten zu sprengen, wie wir es bisher tun.

In den letzten 50/60/ 100 Jahren, haben wir nicht nur Nahrungsmittel für ca. 8 Milliarden Menschen angebaut,
sondern auch für 85 Milliarden Nutztiere (10 mal mehr, als es Menschen gibt. Ohne Fische/ Fischzuchten).
Diese fressen aber nicht nur Grün-, sondern auch Mastfutter aus Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten,
die uns Menschen gut täten.

Wir „leisten“ uns also den Luxus, über 10 mal so viele Nutztiere zu mästen, wie Menschen auf der Erde sind.
Um es mal ins Verhältnis zu setzen, etwa ein ‚Drittel der Erdoberfläche sind Land,
wovon wiederum etwa ein Drittel landwirtschaftlich genutzt wird.
Davon werden drei Drittel (75 %) nur zum Tierfutteranbau verwendet wird.

Es ist eine ganz einfache Rechnung : „Je weniger Fleisch wir konsumieren, desto gesünder sind wir
und umso weniger Masttiere werden gezüchtet. Was wiederum weniger Umwandlung wertvoller Ökosysteme in Weiden bedeutet.
Diese „verschonten“ Ökosysteme nehmen überschüssiges CO2 aus der Luft auf und helfen dabei,
die Klimaerhitzung zu begrenzen !“

Wenn wir also mit 25 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, die Menschheit im Überfluss (zumindest in Industrieländern) ernähren,
wie viele Menschen könnten wir dann erst mit ca. 75 % der Fläche ernähren ?
Ich schlage lediglich 50 % auf, denn es wird immer Tiermast geben und die meisten werden nicht ganz auf tierisches Eiweiß verzichten wollen.

Eine Begrenzung unseres Konsums tierischen Eiweißes bedeutet aber gleichzeitig eine Verringerung des Fischkonsums
und damit die Schonung, ohnehin schon überfischter Bestände.
Da ja alles mit allem zusammenhängt, hat die Erholung der Fischbestände direkten Einfluss auf das Ökosystem Ozean
und damit weltweite Auswirkung(en).

Aber wir beeinflussen das Weltklima nicht nur durch unseren Fleischkonsum !
Zugegeben, er ist die größte Stellschraube und hat den größten Einfluss.
Unser Konsumverhalten bestimmt wesentlich, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt.

Je weniger wir konsumieren (wir müssen dazu erst den „Luxuswahn“ aus den Köpfen kriegen),
und in je höherer Qualität wir kaufen, desto länger verwenden wir Produkte und das nachhaltigste Produkt
ist nicht etwa z.B. eine Bambuszahnbürste, sondern die Zahnbürste, die möglichst lange verwendet
und erst dann, von einem ökologischeren Produkt ersetzt wird.

Fangt an, Euch zu „erziehen“, dann wird sich Euer Umfeld automatisch anpassen
(s. Blog Unverzichtbarer Verzicht und alternative Haushaltsmittel).

Mahatma Gandhi sagte :
Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst !“.

Denn nichts beeinflusst unser Verhalten stärker, als ein erfolgreiches Beispiel. Ich schreibe bewusst „erfolgreich“,
denn wenn jemand mit schlechtem Beispiel durchkommt, nehmen wir uns unbewusst ein Beispiel und unsere moralischen Bedenken,
so zu handeln werden immer weicher, bis wir dem schlechten Beispiel folgen.
Je öfter wir damit durchkommen, weil die Gesellschaft eher wegsieht, desto eher etabliert sich schlechtes Verhalten.

Deswegen ist moralische Bildung durch sie kollektive Weisheit mit Sprichwörtern, Sprüchen, Weisheiten
so enorm wichtig für unser „Menschsein“.
Denn daraus bilden wir unseren Charakter und bestimmen unser Schicksal.

Doch nun zu unserem Körper. Alles, was wir Essen, gelangt in den Magen, von dort in den Zwölffingerdarm, den Mastdarm
und die (für uns) unverdaulichen Reste, werden ausgeschieden.
Soweit das Gröbste, doch geht man ins Detail, fragt man sich wirklich, wieso wir uns Zusatzstoffe und tote Nahrungsmittel einverleiben.
Diese zerstören die Vielfalt in unserem Verdauungstrakt und dadurch wird die schützende Schleimschicht
des Dünndarmes immer schmächtiger.

Dadurch weicht die Schutzfunktion des Darmes immer mehr auf und nicht wenige haben mit entzündlichen Darmerkrankungen zu kämpfen,
weil die Vielfalt in der Ernährung, im Darm und in der Schleimschicht einer Einseitigkeit gewichen ist.

So können Krankheitserreger leichter bis ins Gewebe vordringen, worauf der Körper mit Entzündung reagiert.
Hier möchte ich die Begriffe „pro-„ und „präbiotisch“ erklären. Alle, die sich mit dem Thema Darmsanierung o.ä. befassen,
sind bestimmt schon darüber „gestolpert“.

Die Vorsilbe “Pro“ bedeutet „für“. Probiotische Lebensmittel, enthalten also die Mikroben, die in einem normalen Darm angesiedelt sind.
Man führt sich also erwünschte Darmbakterien zu. Doch diese brauchen auch Nahrung, um sich ansiedeln zu können (vielseitige Ernährung).

Genau diese führen präbiotische Lebensmittel zu. Beide sind eher als Ergänzung zu sehen und ersetzen keine ausgewogene Ernährung !
Es ist wie Training, eine einmalige Dosis bewirkt nur eine Reaktion auf das Ungewohnte (Muskelkater, Verdauungsprobleme).

Hier bringt nur die regelmäßige Wiederholung den gewünschten Effekt. Es gilt hier : „Einmal ist keinmal“,
was nicht für moralische Übertretungen gilt !

So, nun sind wir schon im Reich der Mikroben. Apropos, ohne sie gäbe es kein Leben auf diesem Planeten, das muss uns klar werden.
Manche sprechen auch von Mikroben als Weltenherrscher, denn ohne sie als Zwischenstufe, hätte sich kein Leben entwickeln können
und das gesamte Leben ist von ihnen abhängig.

Alleine die Mikroben auf und in uns, machen alleine 200- 250 g unseres Körpergewichtes aus. Das scheint wenig,
doch hat jeder von und mehr Mikroorganismen, als Körperzellen. 90 % davon befinden sich alleine im Darm.
Sie brauchen also unsere Beachtung, denn wenn wir negative Auswirkungen auf das Fehlen von Bakterien zurückführen, ist es zu spät.

Mikroben bereiten also unsere Nahrung so auf, dass wir sie nutzen können, aber sie bereiten auch unsere Luft, reinigen Wasser,
zersetzen Stein und schaffen so Boden, den sie entsprechend aufarbeiten,
dass Pflanzen die Nährstoffe (mineralisch, organisch) aufnehmen können, …

So enthält eine Handvoll gesunder Boden, mehr Mikroorganismen, als es Menschen auf der Erde gibt !
All diese Mikroorganismen (Bodenfauna) sorgen in unterschiedlichem Maß für einen gesunden Boden,
in dem Pflanzen leicht wurzeln und aufbereitete (gespaltene) Nährstoffe aufnehmen können.

  • Mikrofauna (< 0,2 mm): Amöben, Ciliaten, Fadenwürmer
  • Mesofsuns(< 2 mm): Milben, Springschwänze
  • Makrofauna (< 20 mm): Asseln, Spinnen, Regenwürmer, Käfer und andere Insekten
  • Megafauna (> 20 mm): Wirbeltiere wie Maulwürfe, Wühlmäuse und Spitzmäuse

Die Mikrofauna mineralisiert anorganische Stoffe. Die Mesofauna sorgt für kleinräumige Durchmischung, und reichert Stoffe an.
Makro- und Megafauna sorgen für großräumige Durchmischung und Aggregatsbildung.
Alle Bestandteile der Bodenfauna fördern darüber hinaus die mikrobielle Aktivität.
Mehr hier mit Dr. Eckart von Hirschhausen : wissen-vor-acht-erde

Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum. Gesunde Pflanzen, bedeuten automatisch weniger Spritz-,
Dünge- und sonstige Mittel, die auch mehr oder weniger schädlich in unserem Darm wirken.

So hat tatsächlich eine gesunde Bodenfauna, Einfluss auf unsere Verdauung, damit auf unser Wohlbefinden
und unsere allgemeine Stimmung. Wir sind wirklich, was wir essen !
Unterstützt jede Initiative, die die Böden verbessert, denn gesunde Böden kommen mit zu erwartenden Starkregen
oder Dürren besser zurecht.

Sie bilden einen „Puffer“, denn Wasser kann bei Starkregen leichter versickern, und gesunder Boden kann es auch besser speichern (Wasserbindevermögen).
So mindern sich Überschwemmungen und Hitzestress kommt später auf !

Wir müssen die gesamte Konsum- Und Produktionskette neu denken, wenn wir ein Überleben leicht machen wollen !
Aus diesem und oben genannten Gründen, kaufe ich meine Lebensmittel in Bio, wobei ich ständig verfolge,
welchen Einfluss welches Produkt auf die Welt hat.

Tut es mir gleich (s. Blog Actions). Das wird in der Gesamtheit kaum möglich sein, aber jede Aktion zählt jetzt ! Los jetzt !!!

Is Odil

Heute mal ein Lied auf gälisch, mit englischer Übersetzung (Clannad, Album : Anam, Titel : Rí Na Cruinne).

 

Rí na cruinne
Tá na daoine ag milleadh an chine daonna
Níl muid cúramach go leor
(2x)

Rí na cruinne
Tá’n dulra scriosadh ó bhliain go bliain
Níl muid faichilleach go leor
(2x)

Múscail ár misneadh fríd na domhain
Rí na cruinne
Múscail ár misneach trid an domhan mhor

 

King of the world
People are destroying the human race
Because we don’t care enough
(2x)

King of the world
Nature is being destroyed from year to year
We’re not aware enough
(2x)

Let’s rise our courage all over the world
King of the world
Let’s rise our courage through the wide world

 

Trotz Bio

 

(Click on pic)

Unüberschaubar viele Biosiegel überschwemmen den Markt. Das ist gewollt, denn kaum jemand
blickt hier wirklich durch; findet das für ihn passende Siegel und kauft doch, was er nicht will.
Das Chaos habe ich erstmals in meinem Blog Siegeldschungel beschrieben.

Da schrieb ich über das Für und Wider einiger Biosiegel. Ich kaufe und lebe extrem nachhaltig,
ohne dass ich aussehe und rumlaufe, wie ein Öko aus den 80ern.
Ich bemühe mich also, nach bester Kenntnis, meine regelmäßigen Anschaffungen,
langlebig und in hoher Qualität zu kaufen.

Natürlich sind meine Verbrauchartikel in Bio- Qualität und ich habe meine liebe Mühe mit den ganzen Siegeln.
In der Vielzahl der Siegel, die mittlerweile den Markt fluten ist es sehr schwierig, die herauszufinden,
die ihren Versprechungen auch Handlungen folgen lassen.

Lange habe ich mich von irgendwelchen Siegeln hinters Licht führen lassen, denn sie versprechen das Blaue vom Himmel herunter,
halten es nicht ein oder machen klitzekleine Leuchtturmprojekte, ohne wirklichen Einfluss nur,
um uns in der Sicherheit zu wiegen, sie kümmerten sich.

„Gequirlte Kacke“ (Güllequirl)

Als Beispiel führe ich wieder die RWE an (s. Blog Zorn), die ein riesiges Loch in den Boden gräbt, sich aber rausredet,
sie täte etwas zum Ausgleich. Sie meinen damit das Vorzeigeprojet „Sophienhöhe“,
das lediglich 17 Hektar groß, eine Monokultur in Reih und Glied ist, die Abraum, statt gewachsenem Boden hat
und die eine verschwindend geringe Artenvielfalt aufweist.

Nur zum Vergleich, wie lächerlich klein die „Ausgleichsmaßnahme“ ist : Der Hambacher Tagebau war 2021 bereits 4 570 h,
die Sophienhöhe jedoch lediglich 17 h. Hier ist klar zu erkennen, wie die Öffentlichkeit getäuscht wird.

So hat zwar Palmöl das Prädikat „Nachhaltig“. Das jedoch nicht für die Umwandlung in Plantagen gilt.
Denn erstens wurde für die meisten Plantagen wertvoller Regenwald gerodet und zweitens
pflanzen sie quasi über Nacht in geschützten Gebieten (ich sah einen Bericht) und schaffen so Tatsachen,
die, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, notgedrungen weiterbetrieben werden.
Das Ökosystem ist dagegen verloren und der „ökologische“ Anbau geht weiter.

Es gibt leider enorm viele Siegel, die den Verbraucher zu Unrecht guten Gewissens zugreifen lassen,
im Glauben, dem Tier, dem Boden, der Natur ginge es damit besser.
Die Verbrauchertäuschung suggeriert, es gäbe damit mehr Tierwohl, Bodenleben oder Natur

Aber machen wir uns klar, dass nicht eine dieser Haltungsformen einer Weidehaltung nahekommt.
Am Beispiel von Schweinen möchte ich kurz erläutern, was welche Haltungsform
bezüglich der Bewegungsfreiheit für das einzelne Tier bedeutet.
Nachzusehen unter zdfheute

So hat ein Schwein der Haltungsform 2, lediglich einen zehntel Quadratmeter mehr Platz. WOW, was für eine Verbesserung.
Ein wenig besser wird es mit Haltungsform 3. Da sind es immerhin vier Zehntel mehr Platz plus einer offenen Seite (Außenklima).
Auslauf erhält es lediglich bei Haltungsform 4.

Alles im Stall, mit zunehmenden Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich meide Discounter, denn was dort unter „Bio“ auftaucht,
erfüllt ausschließlich die Mindestanforderungen in Deutschland.
Für Zutaten, Zusatzstoffe etc. aus dem Ausland, sind wir Verbraucher auf Vertrauen angewiesen,
denn prüfen können wir nicht, wie und unter welchen Umständen etwas produziert wurde, was dann in die „ökologische“ Zubereitung kommt.
Es ist Augenwischerei und die Siegel versprechen einen so großen Gewinn, dass sich auch hier die organisierte Kriminalität breit gemacht hat,
die entsprechend respekt- und rücksichtslos agiert.

Dadurch, dass ich nicht nur von Armut bedroht bin, sondern seit 2009 in ihr lebe, habe ich meine Wünsche derart reduziert (müssen) ,
dass ich mir, was ich brauche im Biosupermarkt kaufe (-n kann). Eine große Hilfe waren a.) diese Gedanken (s. Unverzichtbarer Verzicht)
und der Entwurf einer Kostenaufstellung meiner Ausgaben (s. Ausgaben), um mir über mein Sparpotential klar zu werden.

Wer das nutzen will, wsenn man die Einträge unter Kategorien zusammenasst, also Lebensmittel unter „Lebensmittel“ zusammenfasst
und nicht Milch/ Eier/ … aufzählt, sondern gesamt (Bon) einträgt, kann man unterhalb nach der Kategorie suchen (Lebensmittel, Auto, …)
und die Beträge werden addiert, so dass man sehen kann, wie viel man für diese Kategorie ausgegeben hat.

Also nicht alles einzeln, sondern zusammengefasst (Lebensmittel, Auto, Wege, Versicherung, …).

Mit der Reduktion der Wünsche und der Anpassung meines Lebenswandels, habe ich ein großes Stück innerer Freiheit gewonnen.
Denn laut Seneca ist nur der reich, der wenig Wünsche hat, und nicht, wer sie sich immer erfüllen kann.

Es geht sogar so weit, dass man selbst einem Reformhaus oder Biomarkt nicht vollständig vertrauen kann.
Viele Produkte sind auch hier mit Palmöl hergestellt.
Hat man sich also einmal für einen Boykott palmölhaltiger Produkte entschieden,
muss man trotzdem jedes einzelne Produkt danach absuchen.

Bevor man „Gelüste“ entwickelt. Also erst Denken, dann Handeln !

Anfangs vertraute ich, denn zwei von drei Couscous- „Salat“ Zubereitungen waren ohne Palmöl.
Als ich jedoch zum dritten Produkt griff, um eine neue Geschmacksrichtung kennenzulernen,
fiel mir erst zuhause bei zufälliger Begutachtung auf, dass in dieser Geschmacksrichtung Palmöl verwendet wird.

Seither lese ich vor dem Kauf die Inhaltsstoffliste genau durch. Das schränkt es zwar ein, aber ich bekomme alles, was ich brauche
und sogar noch mehr. So kann ich sicher sein, dass bei meiner Ernährung meine Regeln gelten.
Ich habe die Freiheit, entscheiden zu können, denn ich bin weitgehend immun gegenüber deren manipulativer Werbung
und kann meine Gelüste steuern.

Man kann also im Discounter der Täuschung erliegen, alles in „Bio“ kaufen und trotzdem so gut wie nichts für den Erhalt unserer Natur zu tun.
Discounter- Bio ist oft nicht mal die Farbe wert, mit der Waren deutlich sichtbar als „Bio“ gekennzeichnet werden.

Die Konzerne haben gar kein Interesse daran, denn wirklich Bio kostet mehr, als konventionell.
So sparen sie an Tierwohl, denn wir kaufen günstig etwas, das sie als Bio gekennzeichnet haben.
ozu also den Gedanken wirklich zu Ende denken, solange wir diese Produkte nicht endlich boykottieren.

Es ist eine Täuschung, dass billiger ist, wenn man im Discounter kauft.

Wirklich Sparen kann man nur, indem man seine Wünsche mindert und nur kauft, was man braucht.
Fragt Euch immer :

Wenn man es „will“, ist es meist ein Zeichen dafür, dass die allgegenwärtige Werbung in unseren Gehirnen Fuß gefasst hat.
Das meine ich mit der Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können.
Die manipulativen Werkzeuge der Werbeindustrie sind mittlerweile so subtil, dass wir nicht einmal merken, dass wir wollen sollen.

Wessen du nicht mächtigh bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart)

(a)social media und der Zusammmenbruch der Bildung, führen dazu, dass die Wenigsten überhaupt dazu in der Lage sind, eigenverantwortlich zu handeln.
Wenn uns besusst wird, was wir alles unterlassen haben, als es noch möglich war, zu Handeln, ist der Unterghang nicht mehr aufzuhalten
und die Natur verändert sich schneller, als uns lieb sein kann !

Tut jetzt etwas !!!

Is Odil

Der Spruch heute ist wieder zu lang und passt thematisch nicht, also wieder ein älterer.
Ein Kommenar bezog sich darauf, dass man meine Blogs sehr schätze, besonders die Schlußworte !
Das freut und ermutigt mich ! Danke !!!

Sich selbst zu bessern
ist die beste Art der Erziehung
eigener und fremder Kinder
und auch Erwachsener.“
(Leo Tolstoi)

Und wenn ich schon mal dabei bin : Diesen Monat hat diese Webseite bereits über 10 000 Aufrufe (10 600).
Es freut mich, dass diese Seite für so viele von Nutzen ist !
Hier gibt es viel zu … Wer was Spezielles braucht, dem kann ich bestimmt helfen.
Tut Euch keinen Zwang an und schreibt mir, was Ihr gerne noch „sehen“ möchtet („Kontakt„) !
Auf jeden Fall, danke ich Euch für euer ungetrübtes Interesse (es spricht sich offensichtlich rum ! 😉 ).

 

Lichtblicke

Lichtblicke

Es wird Zeit, nach all den Hiobsbotschaften auch über ein paar „Erfolgsgeschichten“ zu schreiben.
Es gibt noch enorm viel zu tun und wir stehen erst am Anfang.

Aber wir sind leider uneinsichtig und scheuen jedwede Veränderung.
Dabei muss sich so viel grundlegend ändern und das schneller, als gedacht.

Wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir uns ändern können. Man denke nur zurück an die Einführung der Gurtpflicht.
Viele waren schnell mit irgendwelchen Argumenten der Beengung oder der Angst, der Gurt könnte Verletzungen verursachen, zur Stelle.

Doch sprachen die sinkenden Zahlen der Unfalltoten und die Abnahme von Verletzungen Bände,
und die Gurtpflicht setzte sich in der Gesellschaft durch.
Ebenso das Verbot des Rauchens im Auto, in Gaststätten oder öffentlichen Gebäuden.

Was sind Raucher dagegen Sturm gelaufen. Jedwede Ausrede war ihnen recht und doch haben sich zum Glück die Nichtraucher durchgesetzt,
die nicht mehr willkürlich dem Passivrauchen ausgesetzt waren. Die Zahlen von schweren Lungenerkrankungen ging deutlich zurück.

Die Tabakindustrie und leider auch andere (wie unvernünftig Rauchen ist, dürfte allen klar sein !) liefen dagegen Sturm
und hohe Funktionäre behaupteten damals allen Ernstes (unter Eid), Rauchen sei nicht schädlich.

Heute können wir uns kaum mehr vorstellen, dass es in meiner Kindheit normal war,
dass man mit rauchenden Personen im Auto sitzen musste.
Noch eine „Erfolgsgeschichte“, die zum Glück leiser ablief, war das Verbot des Einsatzes von FCKW als Kühlmittel,
als Treibmittel in Spraydosen oder Schaumstoffen, als Reinigungsmittel oder sogar als sogenanntes „Dosieraerosol“ in Medikamenten.

Das wurde ohne Murren hingenommen, denn das Ozonloch bedrohte uns alle. Also siegte die Vernunft und Meckerer verstummten bald.
Es wurde 1987 maßgeblich durch das „Montrealer Protokoll“ (1987) initiiert, die Produktion schrittweise eingestellt
und 2010 endlich weltweit verboten. In Deutschland endete die Produktion bereits 1994.

Mittlerweile baut sich die Ozonschicht wieder auf, denn es brauchte 30 Jahre, bis der Klimaschadstoff FCKW bis in die Ozonschicht gelangte
(in 15-30 [teils 50] km Höhe) und das Ozonloch (nicht wirklich ein Loch, sondern eine geringe Schichtdicke) schließt sich seither wieder.

Zu erwähnen wären noch der teilweise erfolgreiche Schutz der Walpopulationen.
Das freut mich besonders, denn Wale sind sogenannte „Keystone Species“ (s. Blog Schlüsselarten +).
Sie erhalten durch ihre Art zu Leben ihr gesamtes Ökosystem. Ohne sie sähen unsere Meere völlig anders aus.

Es gäbe weniger Phytoplankton (pflanzliches Plankton [Algen]), dadurch weniger Zooplankton (tierisches Plankton[Hüpferlinge, Krill, ..).
Durch das knappe Nahrungsangebot weniger Fische und somit weniger Wale. Gerade an Walen kann man hervorragend sehen,
wie positiv sich der Schutz bestimmter Spezies, auf das gesamte Ökosystem und dessen Artenvielfalt auswirkt.

Kurz in Erinnerung gerufen : Wale fressen Phytoplankton, Zooplankton, Krill, schwimmen durch die Ozeane
und düngen das Meer mit ihren Ausscheidungen. Wodurch die Nahrungskette versorgt wird, an deren Spitze die Wale stehen
und sie somit ihre Umwelt aktiv gestalten.
Natürlich nicht bewusst, aber ihre Nahrung kommt aus dem Kreislauf des Lebens und sie halten diesen am Laufen,
indem sie die Nährstoffe wieder an den Anfang der Nahrungskette, von der ihr Leben abhängt, abgeben !

Mit dem internationalen Walfangverbot haben wir uns wahrscheinlich das größte Geschenk gemacht.
Die Bestände erholen sich sichtlich und somit gelangen die von ihnen aufgenommenen Nährstoffe in größeren Mengen in die Weltmeere.

So können sich Phyto- und Zooplanktonauf der ganzen Welt vermehren.
Das stärkt wiederum das Vorkommen von Krill, Fischen und Larven der Fische, die zum Heranwachsen Nahrung brauchen, Muscheln etc.

So ist die Voraussetzung für ein funktionierendes Ökosystem „Ozean“ gegeben. Damit die, die die Klimakatastrophe überleben
auch genügend Nahrung finden und nicht verhungern.

Im Hinblick auf unsere Gesundheit hat die Forschung vermehrt sogenannte „Phagen“ im Visier.
Sie könnten bald die, durch den inflationären Einsatz von Antibiotika, wirkungslos gewordenen Antibiotika ersetzen.

Phagen sind eine spezielle Art von Viren (auch Bakteriophagen [Bakterienesser]),
die sich jeweils auf ein bestimmtes Bakterium spezialisiert haben und sich gezielt in ihm vermehren.
Wie wirksam Phagen sind und dass Bakterien noch keine Resistenzen entwickelt haben, sieht man an unserer Darmschleimhaut.

Es ist leider etwas klein und man kann die Beschriftungen nicht lesen. Von oben nach unten liest man :

  1. Darmbakterien
  2. Darmschleimhaut + Bakteriophagen
  3. Darmzellen
  4. Darm- assoziiertes Immunsystem

Im Darm befindet sich der Nahrungsbrei. Von dort dringen Nährstoffe, aber auch unerwünschte Darmbakterien in die Schleimschicht ein.
Dort befinden sich viele Phagen, eine jede Art ist auf ein Bakterium angepasst.
So werden eindringende, unerwünschte Bakterien dort unschädlich gemacht.

Nährstoffe und die überlebenden Keime, gelangen so, bereits „gesäubert“ ins Blut und dort  befinden sich 70- 80 % der Immunabwehr.
Man kann sich leicht vorstellen, welchen Einfluss unsere Ernährung auf unsere Gesundheit hat.

Je abwechslungs-und ballaststoffreicher wir uns ernähren, desto vielfältiger ist unser Mikrobiom.
Denn jedes Nahrungsmittel wird von anderen Bakterien aufgeschlossen.
Je vielfältiger unser Mikrobiom ist, desto dicker ist die Schleimschicht und desto vielfältiger sind auch die Bakteriophagen.

Das bedeutet, dass die meisten Keime bereits durch die Phagen in der Darmschleimhaut unschädlich gemacht werden.
Der Rest wird von Immunzellen erwartet und unschädlich gemacht, bevor sie sich verbreiten können.

Aber auch, dass die meisten blinden Konsumenten, die keine Kontrolle über sich haben, durch ihre einseitige Ernährung
und dem Konsum der hochverarbeiteter Lebensmittel mit Zusatzstoffen ein eintöniges Mikrobiom,
dadurch eine reduzierte Darmschleimhaut mit eintönigen Phagen und eine erhöhte Zahl an Keimen haben,
die die im Blut vorhandenen Immunzellen überfordern und die Wahrscheinlichkeit von Infektionen steigt.

Colitis ulcerosa ist da ganz vorne mit dabei. Das ist eine entzündliche Darmerkrankung, bei der der Darm entzündet ist.
Eine gesunde Ernährung (ich schreibe oft darüber), kann da sehr viel bewirken.

Anyway, Phagen sind recht gut erforscht. Denn russische Mediziner haben sich auf sie konzentriert,
während der Westen sich auf die Entwicklung von Antibiotika fokussierte.
Doch wie sich zeigt, sind Bakterien im Nu dazu fähig, Antibiotikaresistenzen zu entwickeln.
Eine Phagenresistenz ist noch nie beschrieben worden !

Die Evolution hat während Millionen von Jahren keine Abwehr gegen Phagen entwickelt.
Was sie besonders wertvoll macht, denn immer mehr Keime werden immun gegen bestimmte Antibiotika.
Sie sind also unsere große Chance im Kampf gegen Krankheiten.

Eine andere große Chance ist das Verbrennen von Eisenpulver, um die Energiekrise dauerhaft zu bewältigen.
Diese Verbrennung geschieht komplett ohne CO2 Freisetzung (s. Blog Endlos).

Es wäre die Lösung, denn es müssen nur geringe Umbauten an bereits bestehenden Kohlekraftwerken geschehen
(die ohnehin Kohlestaub und keine Briketts verbrennen).
Vorhandene Infrastruktur könnte dazu genutzt werden, in Industrieländern verbranntes Eisenpulver über den Äquator
in sonnenreiche Länder zu verschiffen. Wo sie dann mit bereits in Bau befindlichen Solaranlagen
mittels grünem Strom wieder reduziert werden.

Diese Eisenpulver kann nun zur erneuten Oxidation in Industrieländer verschifft werden.
Es wäre, wenn man das Problem des Schiffsantriebs löst, ein perfekter, CO2– freier Kreislauf.
Wir hätten unser Energieproblem CO2– frei gelöst und sonnenreiche Länder könnten durch ihn enorme Einkommen haben.

Ich hoffe, ein wenig zum Verständnis beigetragen zu haben !

Is Odil

Der Kern der ‚Zivilisation
besteht nicht
in der Vermehrung der Wünsche,

sondern im bewussten
und freiwilligen Verzicht
auf sie.
(Mahatma Gandhi)

s.Blog Unverzichtbarer Verzicht

 

Wahrheit

 

(click on pic)

Denn die Wahrheiten der Mehrheit entfernen sich immer mehr von der Wirklichkeit.
Wir glauben, was wir wollen (sollen !).

In der Psychologie spricht man von kognitiver Kohärenz (geistiger Nachvollziehbarkeit),
deren Mechanismen Populisten und Meinungsmacher für ihre Zwecke ausnutzen.
Sie verschaffen sich über Emotionen Gehör, und damit Aufmerksamkeit.
Der Inhalt der „Nachricht“ ist da gar nicht so wichtig, es geht nur darum, diese mit einer Emotion zu verbinden, wie :

Sie wollen doch auch nicht, dass ihre Kinder von Asylanten abgestochen werden !“. Dieser Satz kann von beinahe allen bejaht werden,
denn niemand möchte seine Kinder in dieser Situation wissen und schon ist die Falschinformation gestreut
Asylanten wären Messerstecher.
Klar will das niemand, aber eine verwerfliche Tat wird hier mit einer Bevölkerungsgruppe in Beziehung gesetzt und man vergisst,
dass es erstens relativ seltene Fälle sind und die Gewalt von „Deutschen“ gar keine Erwähnung findet.

Ihr seht, worauf ich hinaus will ? So geschieht es tausendfach auf ‚(a)social media, die mehr Schaden an unseren Seelen anrichten,
als wir glauben (wollen sollen !) ! Das Instrument des „Smart“phones (für den User ist da nichts wirklich klug [smart für die Konzerne])
verschafft allen ungehinderten Zugang bis unter die Bettdecken und Kinderzimmer unserer Kinder, und die Apps sind so aufgebaut,
dass sie süchtig machen, die Moral zerstören (das Netz kennt keine Moral …[diese Seite ist da eine Ausnahme !])
und uns immer mehr abstumpfen lassen.

Siehe dazu :
(Silke Müller)

Die ständigen Alarme, Meldungen, Hinweise, …, dass man sich ums Phone kümmert, führen zu stetiger Abstumpfung, man versucht instinktiv,
es zu ignorieren, weil es die Situation gerade erfordert. Folge davon ist die gesteigerte „Nervigkeit“ der Alarme, Meldungen, Hinweise, …

Sie werden immer lauter, mit absolut eindringlichen Tönen, weil immer seltener auf leise Töne reagiert wird.
Das ist einerseits die ‚“Spirale“ von Alarmen, die ignoriert werden und andererseits die Art und Weise,
wie Kinder heute aufwachsen müssen. Nachdem sie im Säuglingsalter ständig frustriert wurden (s. Blog Smart),
werden sie anschließend mit dem Jogger durch die Gegend gerannt. So wird jedwedes Interesse am Geschehen der Welt, im Keim erstickt.
Es zählt nur das eigene, momentane Empfinden.

Wie sehr die verbreiteten Wahrheiten von der Wirklichkeit abweichen sehe ich leider immer wieder an geradezu unglaublichen Videos (Reels),
die die Unfähigkeit zur kritischen Beurteilung für ihre Zwecke ausnutzen. Im gezeigten Fall (es gibt Millionen Dumpfbapfenreels),
frage ich mich immer noch, welchen Nutzen sich der „Autor“ verspricht.
Denn es sind weder ein Name, ein Gesicht oder sonst ein Hinweis auf die Identität zu finden. Hier also der „Schwachsinn“ :

Dieser Typ behauptet doch tatsächlich, man könne jeden beliebigen Zauberwürfel mit zwei Zügen lösen. Gäbe es diese Möglichlkeit,
hätte sie garantiert bei den Speedcubern, die wettkampfmäßig und auf Zeit den Würfel lösen, Einzug gefunden.
Doch da gibt es nicht einen Hinweis auf eine „Methode“, die „ganz einfach“ zum Ziel führt.
(Wer Lösungen sucht findet sie hier unter „Downloads“, X-te Seite, weil ich sie ganz am Anfang eingestellt habe. Oder Suche „Zauberwürfel“)

Das ist nur die Spitze eines Eisberges von Desonformation wegen Selbstdarstellung im Netz. Und wer so etwas zu seiner Wahrheit macht
(es sind leider Millionen), entfernt sich von der Wirklichkeit ! Also bildet Euch, macht Euch schlau und befähigt Euch dazu
kritisch zu hinterfragen und Ihr werdet nicht jeden Mist glauben, nur weil er Eure Vorurteile bedient !

Einfache Lösungen für komplexe Probleme gibt es nicht. Menschen dieses Schlages, Populisten und damit die AfD lügen,
um Wählerstimmen zu fangen !
Was sie nicht lösen können (können sowieso nichts lösen 🙂 ), wird unter dem Beifall des Mobs geleugnet.
Ich verweise hier noch einmal auf die Show „Remote control“ (s. remote control , englische Show
[um die Werbung nicht sehen zu müssen, warten, bis man sie überspringen kann oder weiß Maskierte erscheinen]).

Mit derart widerstandlosen Geistern, haben die Industrie und Populisten leichtes Spiel,
denn sie sind nur allzu bereit, sich über etwas zu entrüsten und dafür zu kämpfen (s.o.)
und weil die starke, erregte Emotion mit einer Falschmeldung verknüpft ist, kämpft man eben gegen ….
und schlägt über die Stränge !

Es stimmt mich traurig und ich frage mich ernsthaft, wieso sich manche Menschen für ihr Aussehen oder ihre Fremdwirkung schämen,
nicht jedoch für ihren Charakter (nach Paul Panzer).

Dabei ist doch unser Charakter das Einzige, was uns, auch nach unserem Tod, erhalten bleibt. Während alle Äußerlichkeiten,
Fremdwirkungen, Reich- und Besitztümer jedweden Nutzen verlieren. Unser Charakter ist das Einzige, was uns drüben dienen kann.

Und doch verwenden wir mehr Zeit darauf, äußeren Glanz, Schönheit (die uns diktiert wird) oder Reichtümer anzusammeln,
statt uns darum zu kümmern, wer wir sind.
Es werden nicht nur ein völlig falsches Bild der Welt und falsche Schönheitsideale vermittelt, sondern uns wird die Zeit geraubt,
die wir für Charakterbildung verwenden könnten.

Früher wurde der Mensch alt im Bemühen, sich, wenigstens im Sinne seiner Religion, um bleibende Werte zu bemühen.
Heute stirbt der Mensch vollkommen unvorbereitet und mit einem klitzekleinen Schatz an bleibenden Werten.
Mein Kalender sagt dazu :

Wer nichts gehört hat.
nichts versteht,
der altert nur nach Ochsenart;

Sein Bauch wächst mehr und mehr,
doch seine Einsicht wachset nicht.“

(Dhammapada 152)

Doch es ist nie zu spät anzufangen, sich über das wahre Wesen seiner selbst und der Welt Gedanken zu machen
und so eine „Unart“ nach der anderen auszumerzen.
Dafür sind wir im Diesseits und nicht dafür, was uns Profitorientierte (Konzerne) oder Gesinnungsethiker (Populisten) weis machen.

Ich sage es noch einmal : „Es ist uns so gut wie unmöglich, Reichtümer zu erlangen.“
Durch ehrliche Arbeit ist noch kaum jemand reich an Besitz geworden. Laut dem Wirtschaftsmagazin „Surplus“ sind 75 % der Milliardäre
durch Erbschaft reich geworden (s. https://www.surplusmagazin.de/studie-75prozent-milliardare-erben-ungleichheit-vermoegen/
[„Alle ablehnenklicken]).

Sie nähren nur das Märchen, wir könnten auch so reich werden, damit wir ihre angeblich „glücklich machenden“ Produkte konsumieren.
Wir strampeln uns unser Leben lang für sie ab, in der Illusion, viel Arbeit wäre der Garant für Reichtum,
und dienen doch nur der Vermehrung ihres Vermögens.

Währenddessen konsumieren wir ihre Produkte, die uns krank machen, so dass wir dem Gesundheitssystem (und damit der Allgemeinheit)
zur Last fallen. Nicht die, die unverschämten Profit mit ihren Produkten machen, müssen die Verantwortung übernehmen, sondern wir alle.

Außerdem ist es unmöglich, dass Reichtümer oder deren Produkte uns glücklich machen können. Sie verkaufen uns nur die Illusion,
wir könnten so reich werden, wie sie oder irgendeines ihrer Produkte mache uns glücklich.
Das können materielle Besitztümer nicht ! Macht Euch das klar, egal was sie sagen.

Zudem gibt es kaum ein ungerechteres System, um zu erben, als das Erbschaftssteuersystem Deutschlands,
das kleine Vermögen ver(s)teuert, unverschämte Vermögen jedoch völlig ausnimmt.

Das ist das Ergebnis einer industriefreundlichen Politik der CDU/ CSU, sie sind die Stimme der Industrie.
Wieso macht die Industrie eigentlich unsere Gesetze ? Kein Wunder hat es hier so viele unverschämt Reiche,
denn die Industrie beeinflusst die Gesetzgebung derart, dass der Bürger ein Häppchen bekommt, der Braten jedoch der Industrie zufällt.

Nur ein Beispiel : Überall haben wir Gesetze, die die Verursacher eines Schadens haftbar machen. Nicht so im Falle der Konzerne.
Sie vergiften uns mit ungesunden, billigsten Zusätzen und wenn wir dadurch erkranken, muss der Verbraucher zahlen. Geht’s noch ?
Wie krank sind wir in Deutschland, dass wir uns das gefallen lassen.

Das ist die Wirklichkeit, die deren Wahrheit widerspricht. Die meisten Gelder fließen von der Industrie in (a)social media und Lobbyarbeit,
die stärkste Aktivität auf (a)social media ist von Populisten zu verzeichnen.
So hat die AfD (Assis fon Deutschland [Orthographie ist nicht ihre Stärke 😉 ), mehr (a)social media Auftritte,
als alle demokratischen Parteien zusammen. Merkt’s was ?

Unsere Kinder sind deren Ziel und sie haben freie Fahrt in ihr Unterbewusstsein (s. Blog smart o.).
Menschen werden vom Säuglingsalter darauf geeicht, die Wirklichkeit nur noch in (a)social media zu sehen und sind somit leichte Opfer.

In der Schule wird selten ein kritischer Umgang mit (a)social media vermittelt. Es gibt kaum noch die so wichtigen Geisteswissenschaften,
weil die Industrie leicht „auf Linie“ zu bringende Menschen braucht, die nicht in der Lage sind, etwas kritisch zu hinterfragen.
Also kommen sie gar nicht auf die Idee, weil ihnen die Kenntnisse fehklen !

In deren Köpfen existiert nur die „Wahrheit“ ihrer Blase (in der sich Konzerne und Populisten tummeln) und sie haben gar keine Lust,
sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen. So ist sofortige Triebbefriedigung, alles, wasw ihr Handweln bestimmt,
Wie erbärmlich !

Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart).

Ein aktuelles Beispiel, wie wenig die Wirklichkeit in die Geister dringt, sind die mir beinahe jedes Mal begegnenden Autos,
die mit laufendem Motor irgendwo rumstehen, weil man gerade ein Paket in einem Hochhaus abliefert,
sich einen „coffee to go“ holt oder auf jemanden wartet.

Den Vogel hat gestern jemand abgeschossen, der/ die im zugefrorenen Auto saß, den Motor laufen ließ und wartete, bis die Scheiben freigeblasen wurden.
Nicht nur, dass 3 Minuten im Leerlauf, einen Kilometer Fahrt bedeuteten sondern, dass es zwei Kühlkreisläufe gibt.
Den kleinen und den großen Kühlkreislauf. Der kleine Kühlkreislauf führt lediglich die Wärme des Motors ab, ohne dass das Gebläse geheizt wird.
Erst wenn der Motor heiß genug ist, öffnet sich der große Kühlkreislauf und führt die Wärme über das Gebläse ab.

Es dauert also eine Weile, bis, die Luft warm wird und dann dauert es noch enorm lang, bis die Scheiben so frei sind, dass man gefahrlos fahren kann.
Es ist eine himmelschreiende Gedankenlosigkeit, die die Auswirkung der Art ist, wie diese Menschen aufwachsen mussten.

Ich lasse es jetzt gut sein, denn ich kam nicht dazu, weiteres auszuarbeiten. War etwas turbulent diese Woche. Hoffe, Ihr bleibt mir gewogen !

Is Odil

Heute ein elendslanger Spruch in meinem Kalender, also wieder ein älterer :

Illusionen, Meinungen
sind wohl die unwirklichsten Dinge,
die man sich denken kann,

und doch sind sie seelisch
oder gar psychophysisch
die allerwirksamsten.

Auf diesem Wege
hat die Medizin
die Seele entdeckt.

Sie kann ehrlicherweise
die Substanz des Seelischen
nicht mehr leugnen
.“
(C.G.Jung)

Geduld

(click on pic)

Nur Geduld ! Das ist eine der schwierigsten, gleichzeitig aber auch die erfolgversprechendste Geistesübung.
Wie oft haben wir uns aus Ungeduld etwas genommen und uns damit schlechtes Karma geschaffen,
das wir bei freundlicher Nachfrage geschenkt bekommen hätten ?

Wie oft haben wir uns entrüstet aus einer Warteschlange entfernt, die sich im nächsten Augenblick weiterbewegt hat
(die Schlange an der Kasse ist da nur ein Beispiel) ?
Wie oft haben wir nur den zurückgelegten Weg gesehen, nicht jedoch das in Kürze erreichbare Ziel.
Hätten wir Geduld gehabt, hätten wir mit Ausdauer unser Ziel erreicht.

Schon manches Mal, haben wir gesagt : „Wenn ich vorher gewusst hätte, was alles damit zusammenhängt, hätte ich es nie angefangen.
Aber genau so erreichen wir ein Ziel. Je komplexer die Voraussetzungen sein müssen, desto indirekter arbeiten wir auf unser Ziel zu.


schwarz = moralische Werte (Grenzen)
grün  = Leben

Wie hier dargestellt, schießt man gelegentlich über eigene Grenzen hinaus. Das ändert jedoch nichts an der Erreichbarkeit eines Zieles,
solange wir uns wieder in die Grenzen begeben und Schritt für Schritt auf das Ziel zugehen !

Manche Ziele sind einfach und direkt zu erreichen, weil die Umstände passen, aber die meisten darf man nicht aus dem Auge verlieren
und muss sich immer ausmalen, welch positive Auswirkungen ein Erreichen dieses Zieles auf uns hätte !

Wir dürfen uns keine Gedanken darüber machen, was wir schon alles getan und wie viel Zeit wir gebraucht haben,
die Voraussetzungen zu schaffen, um unser Ziel erreichen zu können.
Richten wir den Fokus darauf, sind wir schnell entmutigt und geben eher auf, als wenn wir uns in schillerndsten Farben ausmalen,
wie glücklich wir sein werden, wenn wir nicht aufgeben !

So jedoch haben wir tatsächlich schon enorm viel Zeit damit verbracht, auf etwas zu warten, sind aber kurz vor dem Ziel ungeduldig geworden
und haben den Sinn aus unserem der nisherigen „Investition“genommen und die Zeit wirklich vergeudet !

Im Chinesischen gibt es ein Sprichwort, das sinngemäß so lautet :
Werde nicht zornig, sonst verbrennst Du in einem Augenblick das gesamte Holz, das Du übers Jahr gesammelt hast !“ ,
und aufkommender Zorn, ist Zeichen für das Reißen des Geduldsfadens !
Also Geduld, dadurch erreichen wir tausendmal mehr, als wenn wir uns schnell entrüsten.

Ein Einwurf zur tieferen Betrachtung : Entrüstet man sich, legt man im Wortsinne die Rüstung ab
und steht nun bar und bloß den Manipulationen der Falschmeldungen gegenüber und kann sich nicht erwehren !
Mit Entrüstung gibt man also die Hoheit über sich auf.
Dazu hat Meister Eckehart bereits im 14ten Jahrhundert gesagt :

Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart)

Je nachdem, wie unsere Eltern auf die Umwelt reagiert haben, wie sie Problemen begegnet sind, reagieren wir unbewusst
und in gesteigertem Maße genauso. Der einzige Weg aus der Zwickmühle unserer Sozialisation ist es,
sich immer wieder mit sich und den eigenen Gedanken zu konfrontieren.

Die Umstände für eigenes Fehlverhalten verantwortlich zu machen ist, als würde man der Hebamme die Schuld am eigenen Leben geben,
als gäbe man der Badehose die Schuld daran, nicht schwimmen zu können ! 😉

 „Sie war’s !“ „Sie war’s !“ „Er war’s !“ „Er war’s !

Doch ohne einen moralischen Kompass ist es sehr schwer, eigene oft unbewusste Reaktionen, zu beurteilen.
Wir sind nämlich wahre Meister darin, die Wahrheit so zu verdrehen, dass sie unser „Empfinden“,
bzw. unsere Reaktionen auf die Umwelt vor uns zu rechtfertigt.

Oder nicht ?“

Wir sind alle streben kognitive  Kohärenz (geistige Entsprechung [stabiles Weltbild]) an.
Das bedeutet, dass neue Informationen so zurechtgebogen werden, bis sie zu unserem Weltbild passen,
damit unser Weltbild stabil bleiben kann. Denn nichts bringt uns so sehr durcheinander,
als wenn wir unser Weltbild verändern müssten. 😉

Aber genau das ist dringend notwendig (s. Blog Notwendig), denn mit unserem bisherigen Weltbild, machen wir unseren Planeten kaputt.
Es taugt nichts, denn es sieht uns nicht als Teil der Natur, sondern als deren Herrscher.
Und nichts ist der Wirklichkeit ferner, als diese irrige Annahme !

Doch es ist nicht mehr üblich, sich mit Philosophie, verschiedenen Weltanschauungen, Religionen o.ä. zu beschäftigen.
Wo also soll der moralische Kompass geeicht werden ? Vor (a)social media, waren Eltern und Großeltern dafür zuständig,
Menschen aus den Heranwachsenden zu machen.

Die vielfältigen Einflüsse der Eltern, Großeltern, der Familie, Gesellschaft und Schule sorgten dafür,
dass man ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft wurde.

Hatte die Moral Defizite, suchte man die „Schuld“ in der Erziehung. Aber heute kümmert es kaum noch jemanden,
was für Menschen die Kinder werden.
Die Großeltern sind Großteils aus dem Familienverband gedrängt worden und erfahren keine Wertschätzung ihres Wissens.

 „Moralischer Kompass“ „0027- 2000“ „ab ca. 2000“ (Ich- ich/ich- ich- …!)

Wir haben uns nach und nach von der Jahrtausende währenden kollektiven Weisheit entfernt, haben altes Wissen ausgelagert
und der Nachwuchs ist großteils nicht einmal dazu fähig, sich mit Nahrung zu versorgen.
Sie verhungern neben einem Feld, weil sie nicht googeln können, was da wächst und wie man es zubereitet

Ich plädiere also noch einmal dafür, sich ganz bewusst mit sich auseinanderzusetzen. Dafür braucht es Geduld,
Geduld mit sich, den „nervösen“ Gedanken (monkey mind) und daraus entstehender Nachsicht.
Doch diesmal ehrlich, ohne die Realität unserem Denken anzupassen, sondern umgekehrt (s. „Erkennen“ o.).

Nicht die Welt muss sich uns anpassen, wir müssen unser Denken und Verhalten der Welt anpassen !
Nur dadurch konnte sich der homo sapiens durchsetzen und ausbreiten. Doch seit etlichen Jahrzehnten agieren wir so,
als müsste sich die Natur unseren Wünschen beugen und wundern uns, wieso die Natur so reagiert.
Wir sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern deren Krönung ! 😉

Es ist dringend nowendig (s. Blog o.), dass wir uns besinnen. Zur Besinnung brauchen wir Geduld, während sich diese gleichzeitig erhöht,
je öfter wir uns besinnen. Sagen wir also, „ich komme nicht zur Ruhe, wenn ich es versuche„, brauchen wir die Besinnung umso mehr.

Je öfter wir etwas üben, desto leichter fällt uns das Geübte. Also nur Mut und Geduld. Es mag Anfangs schwer sein, zur Ruhe zu kommen
und sich zu besinnen. Dann üben wir eben so lange, bis wir zur Ruhe kommen und machen uns dann an die Besinnung.
Denn jedwede Besinnung braucht einen ruhigen Geist. Und seid gewiss, es lohnt jede Anstrengung !

Das ist einer der Gründe, wieso uns (a)social media und Co. keine Minute Ruhe gönnen.
Je mehr Aufmerksamkeitspunkte wir abarbeiten, desto länger sind wir online, desto mehr verdienen (a)social media
und desto weniger können wir einen klaren Gedanken fassen, also „zwingt“ Euch zur Ruhe, damit Ihr überhaupt nachdenken könnt.
Sonst reagiert Ihr nur, anstatt etwas zu tun !

Is Odil

Um „Besinnung“ etwas stärker zu beleuchten :

Sich besinnen heißt einhalten,
sich die Folgen seines Tuns klarmachen.

Man besinnt sich einen Augenblick,
d.h. man hält ein im Handeln,
oder im schnellen Gespräch.
ehe man eine Antwort gibt,

man verlässt die gerade Linie der Aktion,
um sich seines Tuns in einem größeren
Zusammenhang zu vergewissern,
(Bollnow)