Darum geht es hier: Blog

Shut up

 

 

 

 

„The truth. the whole truth
and nothing but the truth !“

Wie Viele, hatte auch ich gehofft, er würde nie wieder Thema sein. Aber wir dachten auch Rechtsradikalismus würde,
nach dem 3. Reich, kein Thema mehr werden. Doch gleich eines Geschwürs (s. Geschwür), hielt er die Republikaner „bei der Stange“,
indem er sie reihenweise bevormundete und die „Zügel“ der Partei in seinen Händen hielt.

Wie sich die Bilder gleichen, denn um verblendet zu werden, braucht es Blender und die findet man bei rechtsradikalen Radikalen,
in Trump, in seinem Gefolge, den Republikanern (was beinahe gleichzusetzen ist ! 😉 ) und in der ganzen populistischen Show,
in der es nur darum geht, die Menschen mit emotionalisierten Botschaften zu beeinflussen.

Emotionalisiert funktioniert deshalb so gut, weil die Masse der Menschen tiefe Gedanken scheut, wie der Teufel das Weihwasser.
Bei diesen Menschen, ist im Inneren meistens wenig los. Denn sie befinden sich zeitlebens an der Oberfläche des Denkens
(s. Blogs Trotzdem und Smart) und stillen den Hunger nach Wissen nicht, der die Leere in der Tiefe füllen könnte.

Dies als kleine „einfache“ Erklärung, warum Trump, trotz nachweislich 30 000 Unwahrheiten und Lügen
(das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen), während seiner Amtszeit und den gerichtlichen Ermittlungen gegen ihn,
eine unerschütterliche, oder soll ich sagen unverbesserliche, Wählerschaft hat.

Applaus bekommt er von Despoten, wie Putin. Nur zum Nachdenken: Wenn Putin Trump als Beau bezeichnet,
ist was faul, und zwar oberfaul in unserer Fähigkeit, kritisch zu urteilen !

 

Die USA haben ein echtes Problem, wobei Trump nur ein Symptom ist. Der amerikanische Traum ist schon lange nicht mehr der,
den wir kennen. Es ist der Traum, unsere Vorurteile mögen doch eine Bestätigung erfahren,
deswegen glauben wir großmäuligen Lügnern, wie Trump, Putin, Orban, Erdogan, Lukaschenko, Raisi, Attila Hiltmann, …
Hauptsache ist doch, sie drücken unsere Vorurteile aus und machen sie wieder salonfähig !

Sie verspüren eine Unzufriedenheit, weil sie im Außen nichts finden, das ihre Leere füllen könnte und so folgen sie eben ihren Vorurteilen, denn es bringt wenigstens ein kleines Gefühl der Bestätigung, wenn sie Menschen treffen, die die gleichen Vorurteile haben.

Ihnen sind die Schicksale anderer oft egal, denn man braucht eine gehörige Portion Zynismus,
um die haarsträubenden Aussagen der Populisten zu glauben.
Und Zynismus lässt Mitgefühl nicht zu !

Von Anbeginn ihres Lebens, scheuen sie die Arbeit an sich selbst, denn der Kampf mit sich selbst ist hart, oft nicht schön und steinig,
aber sehr viel lohnenswerter, als alle Bequemlichkeiten eines oberflächlichen Lebens zusammengenommen.

Viele kommen deswegen kaum in den süßen Genuss der Bestätigung, eines selbst erarbeiteten Zieles.
Denn eigene tiefe Gedanken, die ein erstrebenswertes Ziel entwickeln könnten, fehlen.

An der Oberfläche hat man kein Interesse an Geisteswissenschaften oder Philosophie. Bestenfalls hat man,
weil es der Kulturkreis eben vorgibt, eine kleine Vorstellung von religiösen Werten,
die jedoch vom oberflächlichen Denken radikalisiert werden und sich irgendwann Bahn brechen.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, alle wären so, bis ins Mark und ich würde alle über einen Kamm scheren !
Es gibt wie überall nicht nur schwarz oder weiß. Die Welt ist bunt und alle möglichen Facetten des Kaleidoskops des Lebens sind enthalten.
Selten ist eine „Reinform“ vorhanden, auch wenn Trump und Konsorten es gerne so darstellen,
weil sich Kleingeistige mit dieser Ideologie identifizieren und so einen “Verbündeten“ finden.

Trump und seine Anhänger machen mobil gegen Dragqueens, die der wertvollen Aufgabe nachkommen, Kindern vorzulesen
(Was ja oft nicht mehr üblich ist). Sie machen sich Sorgen um das Beispiel sozial handelnder Menschen,
doch ich mache mir Sorgen, welches Beispiel diese Radikalen abgeben !


„Wir wollen nicht,
dass sich unsere Kinder
das zum Beispiel nehmen !“

Spitzenkandidaten der Republikaner, fangen bei den Midterm- Wahlen Stimmen mit sehr bedenklichen Aussagen, wie:


„We reject
woke ideology !“

“So we reject
to help you !”

Nicht nur in Deutschland fallen diese Aussagen. Auf der ganzen Welt sind die Menschen scheinbar gehäuft
nur noch zu oberflächlichem Denken fähig. Nach dem 3. Reich sagten viele: „Wehret den Anfängen !“.

Nur sind die wenigsten in der Lage, die Anfänge zusehen, noch hatten wir die Weisheit zu erkennen, welche Konsequenzen unser Konsum hat. In diversen Blogs habe ich beschrieben, wie wir „Alte“, unter denen die Weisheit schlummerte, aus unserem Leben verbannten,
indem wir sie „in Rente“ schickten, und damit aus unserem Bereich. Faktisch haben wir unsere Familienmitglieder entmündigt,
weil wir dachten, es besser zu können und waren überfordert von der Macht der Psyche !

Wie eine in meinem letzten Blog aufgezeigte Studie zeigt, sinkt die Aufmerksamkeitsspanne (s. MPIB Berlin)
und Hater wissen kurze Zeit nach ihren impulsgesteuerten Kommentaren nicht mal mehr,
dass sie so etwas von sich gegeben haben, dass das in ihnen schlummert.

Doch der Schaden ist gemacht, die Erde ist verbrannt und sie können sich glücklich schätzen,
dass nicht geschieht, was sie da von sich geben !

Ohne unser bewusstes Handeln, schaden wir unserer Umwelt, denn :

Mit tiefen Gedanken und den Schlussfolgerungen daraus, wäre diese Verwechslung unwahrscheinlicher
(schnelles, langsames Denken: s. Blog Trotzdem).

Es gibt so viel, über das ich schreiben könnte, denn unsere innere Haltung bestimmt unser Handeln
und so hat natürlich auch die, daraus resultierende, politische Entscheidung einen erheblichen Einfluss auf unsere Welt.

Es hängt alles zusammen und von uns ab, lasst uns uns stärken und uns nicht denen preisgeben, die nur Profit kennen.
Wir reiten uns damit ganz tief ins Verderben !

Is Odil

Heute mal wieder etwas von mir:

„Dummheit entschuldigt Egoismus nicht.
Er bedingt sie !“

(Is Odil)

P.S.
Es sei auf den Unterschied Dummheit/ Doofheit (Blödheit) hingewiesen.
Eine Dummheit kann man, trotz Wissens, begehen, doof (blöd) ist man.
Genauer umrissen im Buch „Dummheit“ von Heidi Kastner, ISBN 978-3-218-01288-1 .

Erkennen

Für Vollansicht (click on pic)

Dieses Symbol steht in romantischen Verbindungen für ewige Liebe. Es symbolisiert die Verbundenheit mit allem
(in Wikingerrunen Hagal [s. Blog Notwendig]) und die ewigen Kreisläufe.
In der Liebe ist es eine romantische Vorstellung, die eine Menge Arbeit am Selbst erfordert,
im Zusammenhang mit unserer Umwelt symbolisiert es die unabdingbare Verbundenheit mit allem.

In einer wirtschaftsorientierten Gesellschaft, wie sie sich entwickelt hat, vergessen wir diese Tatsache oft.
Denn die technische Entwicklung hält uns an der Oberfläche, damit wir keine Zeit für tiefere Gedanken finden (s. Blog Trotzdem).
Einige werden sich noch an den Boom der Chaostheorie erinnern (manche auch nicht ! 😉 ), die ich im Blog „Water and more“ erwähnte.

Wissenschaftlich ist sie recht aufwändig anzuwenden, aber wahrer, als wir uns ausmalen können.
Kann man sich vorstellen, dass alle, wirklich alle, Systeme der Erde zusammenhängen ? In der Tat ist es nämlich so,
dass z.B. der Regenwald im Amazonasbecken nicht bestünde, gäbe es die Sahara nicht.
Und ja, erstaunlicherweise befinden sich beide auf verschiedenen Kontinenten.
Das zeigt umso deutlicher, wie Alles mit Allem zusammenhängt.

Vorherrschende Winde, wirbeln den staubfeinen Wüstensand in der Sahara auf und wehen ihn in Höhen,
in denen er von Passatwinden erfasst wird. Diese Winde bilden einen Windgürtel nördlich und südlich des Äquators,
die beständig von Ost nach West wehen. Deswegen nennt man sie auch Nord- Ost- und Süd- Ost Passat (s. Graphik).

Graphik aus : https://www.skipperguide.de/wiki/Planetarisches_Windsystem

Dieser staubfeine Sand, bildet die Kondensationskeime, an denen sich die, auf der Reise über den Atlantik aufgenommene,
Feuchtigkeit niederschlägt, unter anderem auch im Amazonasbecken abregnet und damit den Dschungel „düngt“.

Regen bildet sich an sogenannten Kondensationskeimen, an denen Feuchtigkeit kondensiert, bis der entstehende Tropfen zu schwer wird
und die Wolke abregnet. Weswegen man ja auch Gewitterwolken mit Silberjodid impfen kann und so Kondensationskeime einbringt,
die zum Abregnen führen, bevor sich eventuell Hagel bildet und „Feldfrüchte“ beschädigt (Stichwort „Hagelflieger“).

Einerseits waschen die Regenfälle, ausgelöst durch den Saharastaub, die Nährstoffe des Bodens aus
und schwemmen die wertvolle Humusschicht weg, weswegen sie extrem dünn und nährstoffarm ist.
Anderseits, sind die Sandkörner wertvoller mineralischer Dünger.

Doch damit nicht genug, denn es geht weiter, rund um die Erde. Der Regen wäscht den Humus aus und trägt ihn in den Amazonas,
dieser mündet an der Ostküste Südamerikas in den Atlantik und, dort ansässige, Kieselalgen verbauen den wertvollen Kalk in ihren Skeletten.

Kurz zusammengefasst. Der Sand der Sahara, sowie die meisten Sedimentgesteine, bestehen aus Ablagerungen urzeitlicher Kieselalgen,
die in einem Urmeer abstarben und zu Boden sanken. Der „Windtransport“ über „den großen Teich“ bewirkt,
dass schlussendlich urzeitliche, „afrikanische“ Kieselalgen dafür sorgen, dass vor der Küste Südamerikas Kieselalgen leben können.

Es gibt noch viel mehr Windverfrachtungen, die wir uns nicht vorstellen können. So sind z.B. die Pole wahre „Windfallen“,
in denen alles landet, was der Wind irgendwo auf der Erde erfasst. Leider auch den Reifenabrieb unserer Mobilität.
Das sind alleine in Deutschland 120 000 t pro Jahr. Für mehr Informationen, siehe: Quarks

Reifenabrieb ist nicht weg, nur weil er nicht mehr am Reifen ist ! Er verwirbelt entweder in die Luft und belastet diese durch Feinstaub,
oder er wird vom Regen in Randstreifen, Felder und die Kanalisation gespült.
Er ist großteils so fein, dass er Kläranlagen passiert, in Bäche und Flüsse gelangt, die ihn schließlich ins Meer spülen.
Dort wird er mit den globalen Meeresströmungen auf dem ganzen Planeten verteilt (s. Graphik).

Aus: Spektrum der Wissenschaft

Diese globalen Strömungen verteilen alle menschlichen Abfälle auf der ganzen Erde. Es ist also von Belang, was wir hier tun,
denn unter Umständen, beeinträchtigt es das Leben auf der anderen Seite der Erde.

Die globalen Strömungen sind stark vereinfacht dargestellt. Es gibt strömungsbedingt regelrechte „Fallen“ für im Meer treibende Stoffe
(s. Blog Denk mal !). Rund um die Pole besteht eine Zirkumpolarströmung (s. Blog Hiob),
die, im Meer treibende, Stoffe rund um die Pole verteilt teilweise und auch direkt dort “ablagert“.

Leider hat sich die Wirtschaft zu einer Wirtschaft entwickelt, die nur schnelles Wachstum anstrebt und dadurch,
dass wir nur noch oberflächlich denken (s. Blog Trotzdem) und durch die Informationsflut, unsere Aufmerksamkeitsspanne sinkt,
also die Zeitspanne, in der wir uns auf ein Thema konzentrieren können (s. MPIB Berlin),
sind wir schlicht nicht lange fähig, uns mit einer Sache aufzuhalten.

Wir können eine Sache nicht zu Ende denken, weil gleich die nächste Information, und sei sie noch so nebensächlich,
unsere Aufmerksamkeit fordert.

Ich habe einmal „gedichtet“ :

„Wer keinen Gedanken zu Ende denkt,
macht sich bald keine mehr !“

(Is Odil)

Überall piept, hupt, klingelt es, damit wir uns um den Signalgeber kümmern, was wir bereitwillig tun und so nicht zur nötigen Ruhe kommen. Wir verlernen, auf uns selbst aufzupassen, weil wir uns auf Assistenzsysteme verlassen (müssen, denn wir sind seltenst „bei der Sache“)
und ihnen das Denken übertragen.
Ohne Nachzudenken, legen wir die Kontrolle über unser Leben in die Hände der Entwickler dieser Systeme.
Denken wird nicht trainiert, und was nicht trainiert wird, verkümmert !
Eine verhängnisvolle Entwicklung, die zum Abbau grundlegender Fähigkeiten führt, die das Überleben des Menschen gesichert haben !

„Die passive Sicherheit wird, immer besser,
auf Kosten der aktiven Sicherheit,
genannt Eigenverantwortung !“
(Is Odil)

Dies macht uns leicht beeinflussbar, was auch ausgenützt wird. Das Dumme ist, dass wir immer das Gefühl haben,
wir hätten Kontrolle über unser Leben, dabei haben wir die Verantwortung längst Algorithmen übergeben,
denn wir sind Lieferanten von „Verhaltensdaten“ die es ermöglichen, aufmerksamkeitsbasierte Informationen
und personalisierte Werbung zu schalten.

So hat z.B. eine junge Frau Werbung für Babyausstattung jeder Art erhalten und stellte erst später fest, dass sie schwanger war.
Unbewusst hat sie sich eben verstärkt für Babyausstattung interessiert, was den Algorithmus zur „personalisierten“ Werbung veranlasste,
denn da war ein Geschäft zu machen.
Richtig gruselig ist es, dass der Algorithmus sie als schwanger erkannt hat, bevor sie es selbst wusste.

Es geht hier beileibe nicht um die Daten, die wir „freiwillig“ bei einer Registrierung angeben. Das sind die am wenigsten interessanten Daten.
Die Registrierung ermöglicht eben nur eine personalisierte Erhebung von Daten (also wann Du, was getan hast)
und bedeutet einen rechtlichen Freibrief für unsere Daten.
Das große Geschäft machen sie jedoch mit Daten, die wir unbewusst streuen. Und die müssen gar nicht personalisiert sein.

Jedes Mal, wenn wir in die Punktefalle tappen, wenn wir bargeldlos zahlen, wenn wir im Internet unterwegs sind, wird erfasst,
was wir, in welchem Turnus, wo machen, welche Inhalte wir liken, kommentieren, ignorieren, …Das alles legitim und mit unserer Einwilligung. Wir wollen das zwar nicht, haben ihnen aber einen Freibrief erteilt !
Ja, auch wenn wir Werbung so schnell wie möglich wegklicken ergibt das Daten,
die Rückschlüsse darauf erlauben, wie etwas „ankommt“, bzw. wie unempfindlich wir sind.

Rund um diese, ohne unser Wissen erhobenen, Daten, hat sich ein lukrativer Markt entwickelt. Firmen zahlen den „Datensammlern“
enorme Summen für deren Datenauswertung oder auch nur für die Rohdaten, die sie dann bedarfsgerecht analysieren !
Damit machen sie erst richtig Geld, weswegen es uns ja so einfach wie möglich gemacht wird, „Prämien“ zu kassieren.
Die Prämien sind nur einen Bruchteil dessen wert, als es die erhobenen Daten sind.
Im Verborgenen, stehen wir unter ständiger Beobachtung der Industrie und wir gestatten es ihnen auch noch,
denn wer liest schon die Verträge, wenn „Prämien“ winken ?
Die sind außerdem bewusst so gestaltet, dass man nach kurzer Zeit aufgibt ! 😉

Schon alleine das Klicken auf einer Seite, bedeutet häufig eine Einwilligung in, was auch immer sie vorhaben, die „Nutzung“ der Daten.
Also praktisch jemanden, der über die Schulter schaut und beobachtet, wie sich der Mauszeiger bewegt,
wie lange man irgendwo verweilt, was „interessiert“, …

Schwierig bei einer Recherche, denn der Algorithmus meint, das Thema interessiere persönlich.
Nehmen wir an, ich würde über „Leerdenker“ recherchieren, weil ich keine unbewiesenen Behauptungen machen will.
Der Algorithmus schickt mir immer mehr Material der Leerdenker, bis hin zu rechtsradikalen Behauptungen (die nie bewiesen sind).

Es dauert, bis er „umgelernt“ hat, wenn ich über andere Themen recherchiere. Das macht es ungewollt schwieriger an entsprechende Informationen zu kommen, da diese Inhalte seltener angezeigt werden, weil Leerdenker- Inhalte dominieren.

Es gilt die Devise: „Akzeptanz durch Penetranz“, also egal wie nervig etwas platziert ist, wenn es dauernd so geschieht,
geben wir unseren Widerstand irgendwann auf (s. Spruch über Gedanken, oben). In der Folge, wird es noch penetranter,
solange, bis wir entnervt aufgeben. Wir geben keine Widerrede, also wird es noch ein wenig mehr …

Es ist wie mit dem Kind in uns, jeder klitzekleine „Landgewinn“, weil es nervt, wird zur Ausbreitung des Egos genutzt.
Denn es ist einfacher einen Wunsch zu bekämpfen, als all die anderen, die er nach sich zieht.
Nach diesem Prinzip gehen Werbepsychologen, Populisten und Meinungsmacher vor.

Mehr Haarsträubendes dazu im Interview mit Interview Shoshana Zuboff, Autorin des Buches „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3. Denn diese Masche ist in dieser Form schon lange in Arbeit, wird jedoch erst jetzt offensichtlich.
Wie die Ursachen der Klimaerhitzung, haben wir mögliche Konsequenzen unseres Handelns so lange ignoriert,
bis sie nicht mehr zu ignorieren waren.

Beide Systeme, bedrohen uns, das Eine unsere körperliche Unversehrtheit, das andere ganz subtil, unsere psychische Gesundheit.
Viele fanden die Filmreihe Matrix, die sehr viel über diese Mechanismen aussagt, verstörend.
Viele fanden damals aber auch das Buch „1984“ von George Orwell verstörend oder „schöne neue Welt“ von Aldous Huxley.

Doch es ist immer das gleiche Schema, man ist eine kurze Zeit sensibilisiert, ein Aufschrei der Empörung geht durchs Volk,
doch es ändert sich nichts, weil wir uns nicht ändern. Also gewöhnt man sich an diese Tatsachen
und schüttelt resigniert den Kopf über „die da oben“.

Mittlerweile sind es nicht nur Regierungen, die uns manipulieren. Es ist die Industrie, die eigentlich zufällige Daten,
die massenweise durch unsere Bequemlichkeit anfielen und die zuerst „Datenmüll“ waren, ausschlachteten
und sie jetzt mit unglaublichen Gewinnen vermarkten.

Und es sind nicht nur Daten, die bisheriges Konsumverhalten enthalten, längst gibt es Algorithmen, die aufgrund des bisherigen Verhaltens Vorhersagen treffen, in welche Richtung unser Verhalten tendiert. Das ermöglicht Firmen, ihre Produkte „bedarfsgerecht“ anzubieten
und somit den Gewinn zu maximieren, indem sie das anbieten, von dem man selbst noch gar nicht wusste, dass man es „braucht“.

Wir halten Kurs auf die totale Zerstörung des Planeten und auf die totale Kontrolle über uns, weil wir sie immer weniger besitzen.
Meister Eckehard sagte:

„Wessen Du nicht mächtig bist,
das ist nicht dein Eigen !“

Vom Säuglingsalter an, werden wir damit konfrontiert, wie schwach unsere Bezugspersonen gegenüber (A)social media sind (s. Blog Smart). Fortwährend verlieren wir den Kampf um die Aufmerksamkeit und diese ständige Frustration führt zu ohnmächtigem Zorn
und da die Bezugspersonen ja „Götter“ in den Augen des Kindes und somit ohne Fehl sind,
richtet sich dieser Zorn gegen die Gesellschaft, „die da oben“, …

Wenn man permanent ignoriert und nicht gehört wir, macht man irgendwann Dinge, die gehört werden müssen ! Das sehen wir am Klima, denn die warnenden Stimmen, schon 1972 hat z.B. der Club of Rome vor den Grenzen des Wachstums gewarnt
(s. https://clubofrome.de/die-grenzen-des-wachstums/), haben wir ignoriert.

Wir haben weiter gemacht und die Industrie stellte Psychologen ein, die uns künftig effektiver manipulieren sollten.
Der Siegeszug von (a)social media, gab dem Ganzen den Todesstoß.
Seither sind wir immer weniger in der Lage, unsere Impulse zu kontrollieren, was die Werbung ausnutzt
(Stichwort : Impulskäufe und Meister Eckehard).

Doch leider sind wir dadurch auch anfälliger für alle oberflächlichen Schuldzuweisungen der Populisten, die einen ungeahnten Zulauf haben.
Man glaubt eben die unmöglichsten Dinge, nur damit man seine Vorurteile bestätigt sieht !

Es tut mir leid, aber dies ist die Wahrheit über unsere Gesellschaft, die immer weniger von Wissen, denn von Wollen gesteuert wird,
das von der Industrie beeinflusst wird und die das totbringende System nicht ändern will, weil es ja so bequem ist.

Außerdem, bin ich nicht angetan, von dem Almosen, das man mir zugesteht. Es ist nicht das wenige Geld, das mir zur Verfügung steht,
viel schwerer wiegt hier die absolute Undurchführbarkeit jeder Eigeninitiative, um dieser Grusifalle entfliehen zu können.
Es wird durch die gewachsenen Strukturen unmöglich gemacht, auf eigenen Füssen zu stehen. Das ist, was mich ärgert
und ich habe es auf vielfältigste Art versucht, doch es scheint unserer Gesellschaft lieber, Sozialhilfe zu zahlen,
als einen Weg aus ihr zu ermöglichen. Man ist nicht „behindert“, man wird behindert !

Aber, sich bewusst einzuschränken, bedeutet nicht nur Verzicht, es ist vielmehr ein Fokussieren auf Wichtiges.
Denn die „Freude“ über Luxus währt nur kurz, die Freude über herzerwärmende Menschen dauert jedoch ewig.
Zur geistigen Bildung siehe meine Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten,
in denen ich den Aspekt des freiwilligen Verzichts beleuchte !

Wir können der Überwachung nicht entfliehen, das muss geregelt werden,
aber wir können z.B. vermehrt bar zahlen (was den unschlagbaren Vorteil der Kontrolle hat),
können, wo möglich, Cookies ablehnen und durch wachsames Verhalten, die Datenmenge der Kraken verringern.

Is Odil

Weil ich sie grad „griffbereit“ habe, ein Gedanke von mir.

„Erkenntnis setzt Kenntnis voraus,
denn man kann nur erkennen,
was man kennt !“

(Is Odil)

Sein

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst !“
(Mahatma Gandhi)

Wir können die Welt nur ändern, indem wir uns selbst ändern !
(Is Odil)

Wir können an der Welt verzweifeln und von ihr „was auch immer“ verlangen, doch sie wird sich nicht ändern.
Alle Macht des Menschen liegt nur in der Beherrschung des eigenen Selbst. Schon einige Male habe ich erläutert,
dass der Mensch fast ausschließlich am Beispiel anderer lernt.

Deutlicher in dem Spruch von Romano Guardini:

„Das erste Wirkende
ist das Sein des Erziehers,
das zweite, was er tut
das dritte erst,
was er redet.“

Aufgrund dieser Erkenntnisse, die beileibe nicht neu sind, möchte ich hier schildern, was ich selbst schon verwirklicht habe
oder noch verwirklichen werde (s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel).

Dass ich haushalte(-n muss), habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Das hat mich unter anderem gelehrt,
dass sich gute Qualität auf Dauer auszahlt. Durch meine Übung im Verzicht (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten),
kann ich meine Wünsche und aufkommende Impulse soweit bremsen,
dass ich sie betrachten und entscheiden kann, ob ich etwas nur will oder wirklich brauche.

Das alleine, verringert die Anzahl „nötiger“ Anschaffungen gewaltig. Und ich empfinde es nicht als Verzicht.
Es ist vielmehr ein Weglassen aus vernünftigen Gründen oder ein Ersatz mit einem höherwertigen Produkt,
an dem ich lange Freude habe. Es ist ein Einschränken, natürlich,
aber es bedeutet nicht „schmerzlichen“ Verzicht, vielmehr ist es ein Fokus auf wichtige Dinge !

Sicher gehört zu all dem dazu, dass ich schon zeitlebens „übe“, ohne genau zu wissen wofür.
Meine bisherigen Erkenntnisse halfen mir dabei, verschiedene Süchte zu überwinden (Alkohol, Nikotin, Nasenspray)
und bemerkt zu haben, dass ich alles mir mögliche (Koordinationsstörung durch SAB) kann,
sobald ich „will, bzw. nicht mehr will“. Es braucht also eine bewusste Entscheidung gegen falsches Verhalten,
das man als Falsch erkannt hat, um es zu ändern.
Und für die Grundlage, etwas erkennen zu können, schreibe ich hier !

Wir dürfen in uns nicht das Gefühl aufkommen lassen, uns zwingen zu müssen, denn dann ist es sinnlos.
Das gilt für alle Änderungen unserer Gewohnheiten ! Mit zunehmender Übung, empfindet man das Weglassen
als Ausdruck des eigenen Willens, der wichtiger wird als das Ego,
das wir alle in verschiedenster Ausprägung haben.

Wir müssen lernen, unserem Ego Paroli zu bieten, denn es entscheidet oberflächlich zu sofortigem Nutzen
und ist ohne einen ausgeprägten Willen, nicht zur Selbstbeherrschung fähig.
Das müssen wir uns antrainieren, indem wir uns moralisch bilden und uns so ein Weltbild schaffen.

Dazu muss man seine Wertvorstellungen regelmäßig mit seinen Affekten und Impulsen abgleichen.
Dafür brauchen wir das langsame Denken, um im Affekt nicht falsch zu entscheiden,
denn oft genug ist keine Zeit, lange zu überlegen.
Für Zufriedenheit, müssen sich langsames und schnelles Denken annähern (s. Blog Trotzdem).

Ich vergleiche es oft mit dem Erlernen des Autofahrens. Anfänglich sind wir von der Fülle verschiedenster Aufgaben überfordert,
denn wir wissen instinktiv, dass wir diesen Prozess nicht oberflächlich behandeln dürfen.
Dadurch, dass wir im langsamen Denken, jede Handlung bewusst ausführen,
sind wir anfänglich zu langsam, um mit dem schnellen Wechsel der Aufgaben klarzukommen.

Hier hilft uns das schnelle Denken, indem immer mehr durchdachte Prozesse im prozedualen Gedächtnis gespeichert werden,
werden wir immer freier in unserem Denken, da der Fokus immer mehr auf die vielen Aufgaben gerichtet werden kann.
Würden verschiedene Prozess nicht automatisiert ablaufen, könnten wir die Gesamtheit des Verkehrs nicht erfassen.
Wir hätten einen Unfall, bevor wir in den dritten Gang geschaltet hätten ! 😉
Außerdem wären wir nicht einmal fähig, zu gehen !

Was anfänglich enorm viel Zeit benötigte, geschieht mehr und mehr unbewusst und wir haben genug Kapazitäten frei, uns zu überlegen,
wie wir uns im Verkehr bewegen wollen. Langsames und schnelles Denken laufen parallel.
Dadurch, dass wir unser prozeduales Gedächtnis immer wieder an unsere Vorstellungen vom Verkehr anpassen,
wird das, automatisch ablaufende, Autofahren personalisiert und drückt unseren Charakter zu diesem Zeitpunkt aus.

Manchen gelingt es gut und schnell und mancher, wie ich, hat immer wieder Kämpfe mit den Impulsen auszutragen.
Zum Glück hatte ich eine intensive moralische Bildung, die mich von vielem abgehalten hat,
da ich immer nach mehr strebte, als offenkundig möglich war !

Jedenfalls, kann ich dadurch, dass mir bewusst ist, dass vieles einfach nicht nötig ist, das Gesparte in wenige Sachen investieren
und sie in guter Qualität kaufen.

Z.B. richtig gute Schuhe (müssen ja 150 km/ m aushalten), richtig gute Kleidung, die reparabel ist und dicht hält,
in denen ich auch bei Regen laufen kann, …

Meine Kamera, die ich immer dabei habe, ist ein erfüllter Wunsch von mir. Ich möchte die Möglichkeit haben, mein „Hobby“ auszuleben
und nachdem ich das erkannt und akzeptiert habe, habe ich mich lang über verschiedene Modelle informiert
und mir einen guten Kompromiss zugelegt.

Ein kleiner Einwurf hierzu : durch meine ziemlich ausgeprägte Selbstbeherrschung, konnte ich monatelang auf das zuvor gründlich überlegte Ziel (Kameramodell) sparen und sie so bar bezahlen, ohne Schulden machen zu müssen. Wir müssen nur wollen ! 😉

Wir können, indem wir uns auf ein Ziel konzentrieren, ziemlich alles erreichen. Wirklich reich ist der ohne unnötige Bedürfnisse.
Es war nicht nur meine einzige Chance, nicht ständig an Grenzen zu stoßen, weil ich mir nicht „sofort“ leisten kann, was ich „will“,
es hat mich auch geschult und mir gezeigt, dass, je weniger Wünsche man hat, man umso reicher ist (auch mit Grusi).

Ich stelle beinahe alle alternativen Haushaltsmittel selbst her und verwende diese, damit keine unnötigen Stoffe ins Abwasser gelangen.
So z.B. den WC-Reiniger, den Badreiniger, das Deo, das Waschmittel (nicht für Buntwäsche oder weiße Wäsche, weil ich keine habe),
den Zahnpastaersatz und den Weichspüler (s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel).

Auf allen Ebenen habe ich Wege ersonnen, möglichst sparsam mit den, mir zur Verfügung stehenden, Mitteln, umzugehen.
Ich koche einmal in größerer Menge und friere Portionen ein, die ich dann mit Hilfe der Restwärme meiner Zubereitung von Frühstücks-,
oder Abendhaferbrei auftaue. So habe ich einmal einen Energiebedarf und spare die enormen Übertragungsverluste
beim täglichen Erhitzen kleinerer Portionen.

Ich drehe den Wasserhahn seltenst ganz auf und verlege mich auf eine Verteilung des Wassers, so dass möglichst wenig ungenutzt „vorbeifließt“, habe mir angewöhnt, eine wiederaufladbare LED- Leuchte für Routine zu verwenden, die ich „blind“ beherrsche,
so muss ich für ein wenig optische Orientierung, kein Licht einschalten.

Mein Gemüse kaufe ich saisonal und regional auf dem Markt beim Bio-Bauern, verbrauche es möglichst frisch und ich plane meine Einkäufe (s. praktische Datei Saisongemüse). So wird erst etwas verbraucht, bevor ich Neues kaufe. Das spart enorm viel Geld, viele Ressourcen
und ich brauche keine Umverpackungen für loses Gemüse, denn ich habe immer einen Beutel dabei.

Ich sammle mein Grauwasser und gieße damit meine Blumen oder spüle damit mein „kleines“ Geschäft runter,
um unnötiges Spülen zu vermeiden, denn unser Wassersystem ist ein echtes „Kacksystem“,
wie es Dr. Eckard von Hirschhausen ausdrückte (s. Blog Die siebte Generation).

Bevor ich daran denke, die Heizung aufzudrehen, ziehe ich mir lieber etwas an. Bei dem warmen Winter,
habe ich bisher nur etwa 3 Wochen reduziert geheizt und seit 22.12.2033, ist sie ganz aus.
Dadurch dass ich täglich draußen bin, empfinde ich meine ungeheizte Wohnung, als recht warm.
Und ist mir einmal kalt, gehe ich gut eingepackt raus und bewege mich, danach ist mir auch in der ,Wohnung warm !

So ist also so gut wie alles auf Ressourcenschonung, Sparsamkeit etc. ausgelegt, so dass ich genug Geld übrig habe,
um mir Bio- Lebensmittel leisten zu können.

Ein Vergleich lohnt sich, denn Bio- Lebensmittel sind nicht so anfällig für die Teuerungen und in diesen Zeiten,
ist „Bio“ oft sogar billiger, als die, uns teuer zu stehen kommende, konventionelle Ware.
Außerdem ist man „gezwungen“, sich mit realen Lebensmitteln und deren schmackhafter Zubereitung auseinanderzusetzen.

Sobald ich etwas über ein Genussmittel erfahre, was nicht nachhaltig ist (s. Blog Achtsamkeit), überlege ich Alternativen und teste sie durch
(s. Blog All together now) oder lasse sie „einfach“ ersatzlos weg (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten).

Wie beschrieben, habe ich Milch durch einen Soya- drink ersetzt. Seit etlichen Jahren, esse ich keine tierischen Lebewesen mehr
und die fleischlose Küche ist so vielseitig und schmackhaft, dass ich es nicht im Geringsten vermisse.
Und das, obwohl ich Angler war und tierische Gerichte quasi zu meinem „Image“ gehörten.
Ich weiß, ich kann mit bloßen Händen töten, es bereitete mir Genuss, meine Steaks blutig zu verzehren, ich liebte Herz, Austern, …

Aber das Nachdenken, nachdem ich den Nebel in dem ich mich befand durchdrang (Alkoholabhängigkeit), brachte mich dazu,
Tieren kein Leid mehr zufügen zu wollen und je mehr ich mich mit der perversen Produktion unserer tierischen Nahrung beschäftigte,
desto weniger Lust bekam ich auf einen Rückfall in alte Muster.
Es käme für mich einem Rückfall in Alkoholismus gleich, würde ich nun wieder Tiere essen.

Sicher, wenn es nicht anderes gibt (es gibt immer etwas) oder bevor schon zubereitetes Grillgut entsorgt wird, esse ich es lieber,
damit das Tier nicht ganz umsonst gestorben ist. Ich leugne meine geschmackliche Vorliebe nicht.
So dogmatisch bin ich nicht und seit ich mich fleisch- und fischlos ernähre, wird immer wieder gesagt:
„Ah, ein Vegetarier“.

Doch ich wehre mich dagegen, denn die meisten Vegetarier die ich erlebte, hängen irgendeine Philosophie raus und ich nenne sie gerne „Gemüsefaschisten“, denen es vornehmlich darum geht, sich besser darzustellen als der „Normalo“ und ihr soziales Umfeld zu nerven,
wenn auf „ihre Anschauungen“ keine Rücksicht genommen wird.

Wenn es ihnen passt, sagen sie Dinge wie: „Jeder ist sich für sich selbst verantwortlich“
(Snowflake auf die Bitte eines Behinderten, die Maskenpflicht im ÖPNV einzuhalten).
Wobei ich angesichts dieser Aussage geneigt bin, das Vorhandensein  einer Verantwortung anzuzweifeln.
Sie können nicht wissen, was sie tun.

Denn im öffentlichen Raum, in unserer gesamten Umwelt, gelten andere Regeln, denn man ist nicht mit sich alleine !
Sobald ein anderer von meinem Verhalten beeinflusst wird, hört die persönliche Freiheit auf und man ist für andere mit verantwortlich, klar ? !
Und damit ist zu rechnen, sobald man sein Zimmer oder die Wohnung/ das Haus verlässt, da ist die Grenze zur Privatsphäre.

Wer also Tofu in Hähnchenschlegel- oder Schnitzelform benötigt, wer auf der Suche nach authentischem Fleischgeschmack ist,
hat seine Fleischsucht nicht überwunden und ist nicht konsequent. Sicher, es ist allemal besser, keine Lebewesen zu essen,
denn für deren Produktion werden enorme Ressourcen verbraucht.
Man handelt zwar moralisch richtig, aber ohne „Absicht“ (s. letzter Satz, vorletzter Absatz) !

So werden z.B. 80 % des in Deutschland produzierten Getreides an unsere Fleischlieferanten verfüttert,
und Regenwälder für Soyaplantagen abgeholzt, das zu 80 % in die Tierfutterproduktion und Mastbetriebe geht,
damit wir, auf der anderen Seite der Welt, immer mit Grillfleisch versorgt sind.
Je billiger wir sowas einkaufen, desto weniger wird das Tier berücksichtigt und es sind perverse Strukturen entstanden,
die keinerlei Respekt vor dem Leben haben.

Quelle : https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja/soja-als-futtermittel

Welche perversen Auswüchse die Fleischindustrie hervorgebracht hat, sieht man in einer Doku,
in der Martin Rütter mit einem Tierschützer in einem Hühner- KZ filmte (nichts für empfindsame Seelen).

https://www.vox.de/cms/martin-ruetter-deckt-mit-tierschuetzer-jan-peifer-einen-skandal-im-huehnerstall-auf-4884930.html

Die Erde kann also rund 80 % mehr Menschen ernähren, lassen wir es 60 % sein, denn es wird immer Fleischesser geben,
doch sollte es wieder den Stellenwert einnehmen, der das Tier respektiert und Klasse, statt Masse produziert.
Also gute Haltungsbedingungen, die für eine gute Qualität des Produktes sorgen, stressfreie Schlachtung vor Ort,
ohne lange Transporte und ohne Todesangst des Tieres, die sich in der Qualität niederschlägt.

Weniger aber besser, tut allen gut. Dem Planeten, den Tieren, dem Menschen. Weniger deswegen,
weil Fleisch eben nicht nur der gute Eiweißlieferant ist, sondern auch negative Effekte auf unsere Verdauung,
unseren Hormonhaushalt und unsere Lebensqualität hat.
Ganz zu schweigen von der „Lebensqualität“, die wir unseren Tieren zugestehen !

Fleisch ist im Gegensatz zu Fisch ein schwer verdauliches Nahrungsmittel, das so lange im Darm verweilt,
bis es sich anaerob (ohne Sauerstoff) zersetzt. Dadurch wird die Darmflora erheblich beeinträchtigt,
was bei der Häufigkeit unseres Fleischkonsums zu einer Änderung der Darmflora führt (s. Blog Think about it).

In vielen Blogs, habe ich viele Zusammenhänge erläutert und Wege aufgezeigt (s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel). Bleibt zu sagen: Wir können in einer besseren Welt leben und sie zum Guten wenden, wenn wir nur wollen (denn jetzt müssen wir!).

Is Odil

Noch’n Gedanke zum Glück, nach dem wir alle suchen:

„Vergebens sucht der Mensch
des Glückes Quelle
weit außer sich in wilder Lust

In sich trägt er
den Himmel und die Hölle
und seinen Richter in der Brust.“
(Ernst Eckstein)

Bonus

Nun habe ich noch etwas Zeit, schreibe einfach drauflos und hoffe mir fällt ein, was ich sonst vergesse.
Viele haben es schon bemerkt, ich biete unter Downloads unter anderem auch
eine vollständige Lösung des 3 X 3 Zauberwürfels an (s. Vollständige Lösung für den Zauberwürfel).
Bei allen Überblickseiten, ist am Ende ein Link für weitere Einträge und da sich manches eben „anhäuft“,
sind ältere Beiträge/ Memes/ Downloads auch auf „älteren“ Seiten zu finden.
Klickt Euch durch, es geschieht nichts Unerwartetes (Kauf einer Waschmaschine/ aufpoppen von Werbung/ … 😉 ).

Ich habe auch eine Zeichenerklärung ausgearbeitet, damit man die Züge nachvollziehen kann
(s. Zeichenerklärung für die Lösung).

Die im Titelbild gezeigten Würfel, sehen zwar teilweise recht wild und ungewöhnlich aus
(speziell die Vorne),
sie sind jedoch genau gleich aufgebaut, wie der „normale“ Zauberwürfel oben links
und auch genau so zu lösen.

Nichtsdestotrotz, ist der vorne rechts, mit silberner Spiegelfolie beklebt, schwieriger, denn man kann die „Steine“
nicht durch einen Farbcode ihrem Platz  zuordnen, sondern einzig durch die Form,
man braucht also ein wenig mehr Übung, Vorstellungskraft und „Hirnschmalz“, als bei den farbigen Würfeln.

Aber es gibt auch ganz anders aussehende, und teilweise anderen Gesetzen unterliegende, Würfel.
So z.B der Windmill- cube (den ich mir noch holen werde) und der verspiegelte Windmill- cube,
genannt Windmirror- cube (Ein Kofferwort aus Windmill- und Mirror-. cube, weil er die Mechanik eines Windmill- cubes hat,
aber eben „verspiegelt“ ist)

gerichtet und durcheinander

Diese Art Würfel mit Farbcode heißt, wie oben schon erwähnt, Windmill- cube.
Aber für diesen (s. Foto), habe ich eine Lösung ausgearbeitet und bereitgestellt ( s. Lösung für den Windmirror- Cube).

Vom Schwierigkeitsgrad her, ist dieser ohne Farben aber unter dem „normalen“ 3×3 anzusiedeln,
einfach weil er mehr mögliche Plätze pro Stein, und damit mehr Möglichkeiten, hat.
Man braucht also nicht so lange zu überlegen, wo welcher Stein hinkommt.
Da reicht die Bestimmung der Ebene.

Aber es geht noch einen Zacken schärfer. Natürlich geht es noch viel weiter.
Der größte Würfel, den ich bisher gesehen habe, war ein 15×15- Cube.
Hier aber „nur“ der 4×4:

Für diesen, habe ich nichts ausgearbeitet, denn am Ende gibt es mehrere Möglichkeiten und ich bin noch nicht auf ein System gekommen,
um es ausarbeiten zu können. Es braucht also noch mehr Verständnis für diese Technik und Sicherheit im Umgang damit,
um nicht durcheinanderzukommen.

Diese Würfellösungen sind entstanden, weil ich selbst immer wieder viel Zeit im Zug verbringen musste
und mir zum Zeitvertreib einen 3×3 Würfel kaufte. Neugierig wie ich eben bin
(NEIN, DU MUSST NUR ALLES WISSEN 😆), lud ich mir eine Lösung herunter.

Die bestand aus drei Punkten, gedruckt auf einer Seite, wobei unter Schritt eins stand:
„Dieser Schritt sollte sich auch ohne Lösung lösen lassen“.

Und ich saß ratlos zurückgelassen da. Man musste also erst eine Fläche und die erste Ebene lösen,
um die Lösung überhaupt erst anwenden zu können.

Das war mir zu viel und mich packte der Ehrgeiz. Also versuchte ich immer wieder mein „Glück“ und wurde immer besser.
Immer öfter konnte ich Schritt zwei und drei anwenden und löste ihn immer schneller. Doch ich war unzufrieden,
denn man weiß anfangs nichts, ist unsicher und ich fand die Aussage unter Schritt eins, ziemlich arrogant.
In mir reifte also der Wunsch, diesen Schritt und eine Lösung von Anfang an auszuarbeiten.

Entstanden sind acht Seiten, nur um den ersten Schritt zu erklären und die Voraussetzung zu schaffen,
die anderen Schritte überhaupt anwenden zu können
(es wurden insgesamt 13 Seiten, von ursprünglich einer Seite der sehr knappen Lösung).

Bei meiner Beschäftigung und der Suche nach Tutorials, ärgerte ich mich immer wieder darüber,
dass sie zwar ganz tolle Dinge, sehr schnell machen, aber meine Fragen seltenst beantwortet wurden.
Es geht in Tutorials meist mehr um die Darstellung, wie toll man etwas kann, als um Hilfe bei Fragen.
Das soll hiermit anders sein. Sicher, die Wege sind erst ziemlich kompliziert,
aber je mehr Übung man im Umgang damit hat, desto einfacher und klarer wird alles.

Bleibt noch zu sagen (eine allgemeine Erklärung ist in der Lösung), dass dies keine Speedcube- Lösungswege sind, die es ermöglichen
einen Würfel in wenigen Sekunden zu lösen, denn dies sind völlig andere Züge mit anderer Schreibweise und nicht einfach.
Logisch zwar, aber für einen „Anfänger“eben nicht einfach.

Ich bin zwar recht schnell, benötige jedoch schon etwa 10 min. um einen Würfel Schicht für Schicht zu lösen.
Deswegen auch der Name dieser Lösungsart in Englisch: „Layer-by-layer“ oder LbL- Methode.

Das mal hierzu. Schmeißt die Würfel nicht in die Ecke, denn man spielt lieber Lotto, als dass man die ohne Lösung hinbekommt ! 😉

Ich brachte einem Zimmernachbarn in Reha, innerhalb einer Woche täglicher Erklärung bei, den „normalen“ 3×3 Würfel zu lösen.
Aber wer nimmt sich schon täglich Zeit für die abstrakten Züge und hat einen „Erklärbär“ zur Hand ?

So und jetzt wird’s politisch, denn ich will und kann das nicht unkommentiert lassen !
Die Menschen sind haltlos geworden und zunehmend sehen sich Politik und Gesellschaft einer Gewalt gegenüber,
deren Ausprägung so „drüber“ ist, dass ich echte Zweifel am Verstand hege.

Eine kurze Geschichte: Als die Wahlen in den USA anstanden, polterte das Trumpeltier,
er würde die Wahl im Falle einer Niederlage nicht anerkennen. So waren wir es ja gewohnt von ihm.

Was ich jedoch schon damals noch bedenklicher fand, war die Aussage Bolsonaros in Brasilien,
dass es zu Aufständen käme, würde Trump die Wahl verlieren.
Was ist nur auf der Welt los ? Alle kümmern sich nur um sich selbst, aber wenn in einem anderen Land der Betrüger nicht gewinnt,
hauen sie hier kollektiv alles klein !

„Donald Trump“ „Jair Messias Bolsonaro“ Regie: (A)social media

Es ist zum Glück nicht so geschehen, da hat Bolsonaro vergeblich versucht, einen Aufstand heraufzubeschwören.
Dafür gab es einen Sturm aufs Capitol in USA, kurz darauf stürmten Leerdenker und ihr „empörtes“ Gefolge die Treppe des Reichstages,
AFD Mitglieder drangen in den Bundestag ein und belästigten Politiker, eine „Übernahme“ durch Reichsbürger wurde vereitelt
und vor Kurzem erst, stürmten Bolsonaro- Anhänger das Regierungsviertel in Brasilia (Brasiliens Hauptstadt).
Wie sich die Bilder doch gleichen !

Diese Gewaltexzesse haben eine lange Entwicklung hinter sich und die stetige Frustration der Menschen bricht sich hier Bahn (s. Blog Smart). Wir haben auf globaler, auf politischer und auf gesellschaftlicher Ebene mit der blinden Ignoranz vergangener Jahrzehnte zu kämpfen,
deren Konsequenzen wir jetzt zu tragen haben.

Es ist Zeit, die Ernte dessen einzufahren, was wir gesät haben. Zu lange haben wir den Interessen, also dem Profit, der Industrie viel geopfert. Anfänglich „nur“ unsere Arbeitskraft, die abgesehen von einigen Arbeitsschutzmaßnahmen, die man sich erkämpfen musste,
immer mehr dem Takt der Maschinen angeglichen wurde (s. Charlie Chaplin, „Metropolis“). Refa Fachkräfte überwachten die Arbeit
und suchten sie immer effizienter zu gestalten, die Arbeit wurde zwar körperlich leichter, aber geistig frustrierender.
Die Effizienzschraube wurde angezogen, um den Profit zu steigern.
Reihenweise machte die ehemals befriedigende Arbeit, die Menschen krank.

Durch Effizienzsteigerung wurden Produkte zwar billiger, aber irgendwann eben nur,
weil man immer billigere Inhaltsstoffe verwendete und den Geschmack der Masse drückte.
Schmeckt ähnlich wie… , kostet aber kaum etwas. Die Kosten der Schäden, trägt die Allgemeinheit

Im Zuge der galoppierenden Digitalisierung, haben wir blind unsere Kinder vernachlässigt und sie schutzlos den (a)social media überlassen, die keine Menschlichkeit in sich tragen !

Auf allen Ebenen ist eine, von mir so genannte, progrediente (fortschreitende) Assifikation (Kunstwort) vorangetrieben worden
und wir sind kaum noch in der Lage, wirklich tief zu denken (s. Blog Trotzdem).

Was wir einfach erreichen, ist uns nichts wert und genau dahin treiben uns (a)social media, „Smart“phones und Co.
Hierzu Chamath Palihapitya, der ab 2007 als Vice President für das Nutzerwachstum bei Facebook verantwortlich war:

„Ich glaube, wir haben Werkzeuge geschaffen, die die Strukturen auseinanderreißen, auf denen die Gesellschaft basiert“,
sagte Chamath Palihapitiya.
Er sprach von „kurzfristigen, von Dopamin getriebenen Feedback-Schleifen“ und bezog sich damit auf Online-Interaktionen, die sich in „Herzen, Likes, Daumen-hoch-Symbolen“ und dergleichen ausdrücken.

Quelle: https://www.zdnet.de/88347211/psychologische-studie-social-media-wirken-wie-suchtmittel/

Die Strukturen, des uns krankmachenden und unseren Planeten vernichtenden Systems, sind vielschichtig
und stehen mafiösen Strukturen in nichts nach.
Sie sind genauso unnachgiebig, stur und brutal in ihrer Konsequenz und agieren im Geheimen.
Denn wenn uns bewusst würde, wie sie funktionieren, würden sich alle abwenden und sie hätten niemanden mehr zum Schröpfen.
(s. auch Interview Shoshana Zuboff und Buch „Das Zeitalter des Überwachungs Kapitalismus“ ISBN 978-3-593-50930-3).

Die Welt steht am Abgrund und solange diese unflexiblen Strukturen auf irgendeine Weise bekommen, wozu sie dienen, ist Ende Dividende.

Also nutzen wir endlich den einzigen Hebel, den wir haben: Unsere Marktmacht !
Viele werden jetzt sagen, „wie soll ich denn auf etwas verzichten ?“. Denen sei gesagt, ich bekomme das Mindeste zum Leben zugestanden, ohne an meiner Situation etwas ändern zu können (da stoße ich auf absurde Strukturen, die jedwede Eigeninitiative blockieren)
und kann trotzdem, weil ich haushalte, so gut wie alles selbst herstelle und verwende (s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel),
auf Fleisch von Lebewesen verzichte und nur das Nötigste anschaffe
(s. Blog Notwendig), gespartes Geld in Gutes investieren, das lange hält und das ich gegebenenfalls reparieren kann.
Vieles, auf das ich regelmäßig zurückgreifen muss, kaufe ich vom gesparten Geld, tatsächlich in Bio- Qualität.
Da bin ich mir sicher (man prüfe sorgfältig), dass ich reelle Güter bekomme und der Umwelt möglichst wenig schade.

Zudem habe ich Milch ersetzt, was einen enormen Einfluss auf die Umweltbilanz hat, meide Palmöl wo es geht,
ersetze meinen wasserintensiven Kaffee durch heimischen Malzkaffee, lasse Schokolade weg und kaufe keinen Kakao mehr.

Wo ich kann, informiere ich mich über Ersatz, überlege mir, ob ich es ersetzen möchte und womit.
Im günstigsten Fall, erkenne ich den unnötigen Luxus dieses Utensils und ersetze es nicht (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten).

Dazu muss ich sagen, dass es für mich relativ einfach ist, denn ich bin die einzige Person dieses Haushaltes,
die jede Entscheidung unmittelbar betrifft.

Zudem habe ich viel Zeit damit verbringen können, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen
und bin durch etliche psychotherapeutisch begleitete Suchtprogramme gegangen.

Ich habe einen völlig anderen Umgang mit mir und meinen „Wünschen“ erlernt,
als es mit Familie o.ä. überhaupt möglich wäre.

In langen, qualvollen Prozessen habe ich, meine anfangs starrköpfige Konsequenz, zu einer liebevollen Konsequenz wandeln müssen,
denn sonst wäre ich schlicht nicht mehr auf Erden.
Ich könnte Bücher darüber schreiben, wie man den inneren Schweinehund an die Leine nimmt und wie man so gut wie alles erreichen kann,
sobald die psychischen Beweggründe, die diesen Wunsch überhaupt erst aufkommen ließen, zu Tage treten.

Ursprünglich entstand diese Webseite mit dem Hintergedanken, meine Dj- „Künste“ veröffentlichen zu können,
indem ich eine Kategorie mit einem Link zu meinem ehemaligen Radiosender einbaute (Dj Odil).

Der Umweg deswegen, weil das Label, das ich fand, einen Streamingdienst als Bedingung nannte,
weil ich keine Urheberrechte an den Songs, die ich spielte, habe, es sich das nicht leisten konnte
und die Tantiemen vom Streamingdienst und später von meinem Internetradio abgeführt wurden.

So waren mein Label und ich rechtlich „aus dem Schneider“.
Außerdem bestand ein Link zu Listen auf Spotify, zu denen ich irgendwann keinerlei Zutritt mehr hatte
und sie so irgendwo auf Spotify unter „Dj Odil“ liegen.

Nachdem weder die Listen, noch der Sender (Sendeplatz 4 XXX) gefunden wurden und das Radio viel Zeit in Anspruch nahm,
aber ich nicht „gehört“ wurde, löschte ich alles.
Aber im Grunde bin ich Dj, habe in einer kleinen Landdisco aufgelegt und später versucht,
„meine“ Zusammenstellungen (Listen) zu veröffentlichen.

Wie Ihr seht, kam es anders und der Blog, meine Memes und die „Spinnereien“ unter Downloads, sind jetzt mein Hauptanliegen.
Ich hoffe, Ihr könnt irgendetwas rausholen, probiert so viel wie möglich aus und integriert es, damit wir uns auf den Weg machen.
Mein nächster Blog berichtet darüber, was ich schon verwirkliche und wie wir die Welt ändern können, bevor sie uns …

Es sei also allen ans Herz gelegt, sich hier umzuschauen und alles, bis auf meine Memes, ist download- und nutzbar.
Meine Memes sind (bis auf die Ukraine/ Iran- Memes) nur auf Anfrage frei.
Und da kommt es eben auf den Nutzer, die Verwendung, … an.
Umweltverbänden, gemeinnützigen Organisationen, … ist eine Verwendung auf Anfrage frei !

Alle können etwas beitragen und sei es nur ein neues Bewusstsein, mit tieferen Gedanken. Ein paar Denkanstöße finden sich hier.
Und hört auf einfach zu glauben nur, weil es Euren Vorurteilen entspricht ! Glaubt auch mir kein Wort ungeprüft.

Nehmt den Gedanken auf, informiert Euch und bildet Euch selbst eine Meinung.
Was für mich „Wahr“ erscheint, muss für Euch nicht auch wahr sein 😉 .

Passt auf Euch auf, bereitet Euch auf die unkontrollierbaren Elemente vor (s. Katastrophenschutz und konkret Bevorratung) and survive !

Ohne sie geht nichts !

Klar soweit ? (Captain Jack Sparrow)

Is Odil

Ein „Nachwort“ zum Zeitgeist:

„Der Kultus des freien Individuums
führt unumgänglich zum Auswachsen
aller Leidenschaften, aller Reizbarkeiten
und Begierden und damit
zur Herrschaft der Außenwelt
über den Menschen:

So endet die falsche Freiheit
in Knechtschaft.

Der Weg zur wahren Freiheit
und Selbständigkeit
geht nur durch Zucht
(freiwilliger Verzicht A.D.R.)
und Überwindung

-so wie die Rose nur zur Blüte kommt
durch die Beschneidung
der wuchernden Wurzelschößlinge“.

(F.W.Foerster)

Es wird eng

Was uns erwartet und so gut wie ungebremst auf uns zurollt, liegt jenseits unserer Vorstellung !
Seit der Industrialisierung, heben wir immer wieder kleinere und größere Beträge vom Konto der Erde,
unserem Lebenskonto, ab, zahlen jedoch nur Kleinstbeträge ein.

Es funktioniert tatsächlich wie ein Konto. Bei hohem Leitzins, sind Zinsen fällig.
Für Guthaben moderate Zinsen, die sich per Zinseszins zum Vermögen aufbauen können,
für Schulden aber, also ein Minus in der Bilanz sind zehnmal höhere Zinsen zu entrichten (s. auch Blog Notwendig).

Über fast einhundert Jahre, haben wir „kaum merkliche“ Beträge abgehoben und sind so immer tiefer in die Schuld des Planeten geraten.
Also kommt es jetzt X- fach stärker auf uns zurück.

Mit Guthaben, kann man ein Projekt finanzieren und so einen kleinen Teil zum Erhalt des Ganzen beitragen.
Doch was wir abheben, also den jahrtausendealten Kreisläufen entreißen, hat so mannigfaltige Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem, dass unsere verursachten „kleineren“ Eingriffe jetzt aus allen Richtungen auf uns zurückfallen (s. wieder Blog Notwendig).

Homo sapiens hat es geschafft, innerhalb geologisch kürzester Zeit, gewachsene, empfindliche Systeme zu stören.
Und diese Systeme suchen sich einen anderen Weg, ohne auf uns oder die Flora und Fauna zu achten.
Sie sind rein physikalisch gesteuert und das Leben muss sich ihnen anpassen

Das leuchtet ein, denn wir haben aus nicht endender Gier physikalische Eingriffe vorgenommen.
Wir haben die Erde abgegraben, eingezäunt, angebohrt, durchlöchert, gesprengt, versiegelt, …
Alles im Nahmen unseres „Fortschritts“.
Doch „es gibt keinen Fortschritt um uns, ohne einen Fortschritt in uns“
(Franz Alt)

In unserer Gier haben wir ignoriert, dass unser Leben von diesen Systemen abhängt und haben gegen die Natur gearbeitet.
In diesem Blog versuche ich zu umreißen, wie sich unser Verhalten auswirkt.

Immer wieder schildere ich die verschiedensten Zusammenhänge unseres Wirkens in falschem Geist
und den Auswirkungen des Klimawandels. Wer meine Blogs aufmerksam verfolgt hat (und das sind dankenswerterweise nicht Wenige),
weiß immer besser Bescheid. Es ist tatsächlich so, dass unsere Gedanken unser Handeln ausmachen,
unser Handeln unser Schicksal und somit sind unsere Gedanken schließlich für unser Schicksal verantwortlich.

Hoppla, das war ja ein kleiner Ausflug in philosophische Betrachtung. Das tut uns allen gut, denn Sachverhalte werden viel zu selten
von verschiedenen Seiten beleuchtet und mit langsamem Denken durchdacht (s. Blog Trotzdem).

Diesmal möchte ich allen vor Augen führen, dass sich neben unserem Leben, zwangsläufig auch unser Speiseplan ändern wird.
Um sich ressourcenschonend und gesund (was meist einhergeht) zu ernähren, gibt es fantastische Studien im Netz
und wen es näher interessiert, suche dort.

Bisher hat sich die Klimaerhitzung noch wenig auf unseren Speiseplan ausgewirkt.
Sicher, es ist teurer geworden, das spüren wir alle, aber es ist noch „alles“ verfügbar.

Aber in absehbarer Zeit, werden bestimmte Feldfrüchte nicht mehr in angestammten Regionen wachsen.
Die Wüsten breiten sich aus, hierzu:

Die fruchtbaren Regionen werden sich verschieben, so dass wir andere regionale Produkte haben werden, als jetzt.
Und Hamburg wird es übrigens so nicht mehr geben.

Der Agrarwissenschaftler Wilfried Bommert warnt, dass wir uns in einigen Jahrzehnten, einige Lebensmittel nicht mehr leisten können werden.

Denn durch die Klimaerhitzung, gibt es mehr Trockenperioden, gefolgt von sintflutartigen Regenfällen,
die den fruchtbaren Boden wegschwemmen (s. Blogs Nachhaltigkeit, Drought, Lebensborn, Anthropozän, u.a. ).

Alle Feldfrüchte, die wir konsumieren, haben sich an die klimatischen Verhältnisse ihrer Herkunft angepasst.
Weswegen sie auch dort wachsen. Genauso auch unsere heimischen Feldfrüchte.

In den letzten Jahrzehnten hatten wir so wenig Niederschlag, wie nie zuvor. Das bedeutet, dass die Wüsten der Erde wachsen.
Sie breiten sich aus und z.B. die Sahara, so W. Bommert, wird sich über das Mittelmeer nach Spanien, Italien und die Türkei ausbreiten.
Dadurch ändert sich die dortige Flora, mit ihr die Fauna und das Gesicht unserer bekannten Erde wird sich komplett verwandeln !

Es wird zu teilweisen oder gar vollständigen Ernteausfällen kommen, bis sich die Landwirtschaft auf etwas einstellen kann.
Es kann sogar, so sagen manche voraus, bis zu 10 000 Jahre dauern, vorausgesetzt, wir stoppen unsere Emissionen,
wonach es gerade nicht aussieht, bis sich das Klima wieder eingespielt hat. Es wird nie wieder so werden, wie jetzt,
doch in geraumer Zeit, werden sich abermals Gleichgewichte einstellen.
Natürlich nur, wenn der Mensch nicht wieder dazwischen grätscht.

Ich sage nur:

Oder zum Zustand „unserer Zukunft“:


Verlassenes Auto auf einem Behindertenparklplatz,
mit laufendem Motor.

Oder ganz beliebt :

„…ich hab‘ Gonokokken.
Der Arzt meint, poppen ginge nur
mit Kondom.“
„Is‘ mir aber egal,
wenn ich geil bin, bin ich geil.
Was ?
Im Bus.
Nee, keine Sorge,
die hören alle weg.“

Doch das ist alles Zukunftsmusik, ein Ausblick des Erwartbaren.
Kaffee wird unerschwinglich für die meisten, denn die Anbaugebiete werden zu warm.
Kaffee mag kühle Blätter, aber warme Wurzeln. Da ist zumindest der erste Punkt immer weniger gegeben.
Dem Kakao wird es auch zu warm, Teeanbau und die Ernte vieler Früchte werden schwierig
und wir müssen uns freiwillig „umgewöhnen“, indem wir Alternativen etablieren, die möglichst regional sind.

Ich persönlich bin schon fast vollständig auf Malzkaffe umgestiegen, denn die „wachmachende“ Wirkung des Koffeins,
ist nur ein Blutdruckanstieg, mit gesteigerter Herzaktivität. Wir sind schlicht nervös.

Und die Wirkung des „in–die–Gänge–Kommens“, ist nichts als die der entspannende Effekt einer Pause mit Heißgetränk.
Das Gefühl, vor dem ersten … nicht ansprechbar zu sein, ist eine reine psychische Angelegenheit,
wir reden uns also in eine psychische Abhängigkeit.

Als mir das bewusst wurde, konnte ich mich schnell umgewöhnen, denn es ist einfach das Ritual, nicht sofort loszulegen,
sondern sich einen Moment zu nehmen (s. hierzu Blog Kapsastrophe und für’s langsame Denken Blog Trotzdem).

In Schweden, regelmäßig im Ranking der glücklichsten Menschen, ist die sogenannte „Fika“ allen heilig. Das ist genau dasselbe.
Eine kleine Pause im Alltag, in der man anderes denkt, anderes spricht und ein Heißgetränk zu sich nimmt.
Wir brauchen Abstand, sonst verkrampfen wir uns und sind nicht produktiv oder gar kreativ.

Alle kennen den Effekt, dass man die besten, kreativsten Ideen zu etwas hat, wenn sich der Geist um etwas anderes kümmert.
Vielfach ist zu hören: „Die besten Ideen, habe ich auf der Toilette !“.

Das Geheimnis eines produktiven und kreativen Geistes ist, sich Auszeiten zu gönnen und sie zu zelebrieren.
Da müssen wir umdenken, Tiefe zulassen und zurück zur Realität finden !

Die wichtigste „Arbeitszeit“ sind richtige Pausen !
Das muss man regelrecht lernen,
denn die Umwelt treibt einen und akzeptiert den vermeintlichen Müßiggang nicht.

Das am Rande, die Klimaerhitzung hat, bisher unbekannte, Herausforderungen parat, die wir noch nicht so stark wahrnehmen.
Aber, Bakterien und Schädlinge fallen über die, durch Trockenheit gestressten und geschwächten, Pflanzen her und vernichten diese.
Das ist allerdings nur die Flora. Unsere Fauna, die sich auf die jahrtausendealten Kreisläufe eingestellt hat, steht vor einem Riesenproblem.
Durch die veränderten Vegetationsperioden, sind Blüten verblüht, wenn Bestäuber aus dem Winterlager kommen
oder der Nachwuchs auf Fülle angewiesen ist. Blüten welken unbestäubt, Bestäuber hungern,
Herdenwanderung zu grünen Weiden kommen zur falschen Zeit, …
so ähnlich wird es in allen Gleichgewichten sein und das Leben hat hart zu kämpfen.
Nur der Mensch ist kaum mehr in der Lage, um das Überleben zu kämpfen

Über gefühlte Ewigkeiten, waren die Rhythmen der Natur so verlässlich, dass Tiere sogar ihre Fortpflanzungszyklen so angepasst haben,
dass das Nahrungsangebot hoch ist, wenn der Nachwuchs die Nahrung braucht.

Doch durch die, zeitlich geradezu plötzlichen Veränderungen, werden immer weniger satt, immer weniger kommen durch
und viele vertraute Arten sterben entweder aus oder sie schaffen es, sich in angenehmere Gefilde zurückzuziehen
und dort eine Population aufzubauen.

Durch die milden Winter, überleben mehr Schädlinge, die dann die, durch Dürre und ausgelaugte Böden (s. diverse Blogs)
geschwächten und wehrlosen, Nutzpflanzen befallen. Z.B. Borkenkäfer ==> Fichte, u.a.

Es wird nicht nur wärmer, was manche leider immer noch als tägliches Badewetter begrüßen und dabei vergessen,
dass auch z.B. die Ausschwemmung des Düngers und der Gülle, kombiniert mit erhöhter Sonnenstrahlung, zur Algenblüte führt
und so das „Baden“ unmöglich macht. Auch der/ die blauäugigste Ignorant(in), wird da schnell den Ernst der Lage verstehen.

Und jetzt wird ein Aufschrei durch die Wein- und Bierliebhaber gehen, denn Bier wird wegen Hopfenmangels
(er wächst nicht mehr in angestammten Gebieten) teurer und Wein-Bauern werden verstärkt
mit der Kirsch-Essig- Fliege zu kämpfen haben.

Sie ist nur einer der Schädlinge, die von den milden Wintern profitieren und da sich die Weinsaison verlängert,
haben diese auch noch lange Nahrung und breiten sich aus.

Nicht nur Feldfrüchte, Bier und Wein leiden unter dem Klima. Durch die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre,
wird mehr CO2 ins Meer gewaschen oder löst sich im Wasser. Und CO2 + H2O, ergeben die altbekannte Kohlensäure,
die Korallen, durch die Versäuerung, daran hindert, ein Kalkgerüst aufzubauen, was eine Reduktion der Riffe bedeutet
und Muscheln, Weichtiere, schlicht alle, die Kalk „verbauen“, können wegen Kalkmangels im Wasser nicht existieren.
Die Ozeane versauern und z.B. Quallen und Tintenfische profitieren.

Schon jetzt sieht man in vielen küstennahen Gegenden Quallenschwärme, da sie sich explosionsartig vermehren
und so Lebensraum für unsere „Brotfische“ nehmen. Netze weisen immer öfter, für unsere Ernährung kaum nutzbare Arten auf.
Diese werden entweder durch das Fischen selbst oder in der folgenden achtlosen Behandlung in Massen getötet
und fallen somit als Nahrung für das Ökosystem Meer weg.

Ich möchte hier für größere Zusammenhänge sensibilisieren, denn was wir in der Welt erleben ist nur eine Konsequenz
unseres langen falschen Denkens. Hinzu kommt leider noch die ungebremst fortschreitende, skrupellose Vermarktung unseres Lebens
(s. hierzu Interview Shoshana Zuboff; Buch „Das Zeitalter des Überwachungs Kapitalismus ISBN 978-3-593-50930-3),
die unmerklich voranschreitet.

Bei beinahe jedem Besuch einer Webseite, möchte die Seite sogenannte „Cookies“ installieren.
Sie sind nichts weiter als ein ungewollter Blick über unsere Schulter und unser gesamtes Verhalten auf dieser Seite wird erfasst.
Wir würden jeden verhaften lassen, der hinter uns steht und beobachtet, wie lange wir welche Inhalte betrachten,
was wir dazu sagen, wo wir klicken, …
Doch genau das tun sie und wir geben ihnen auch noch die Erlaubnis dazu (Indem wir blauäugig Cookies freischalten).

Seit einer Weile ist es Gesetz, dass keine Nachteile entstehen dürfen, wenn man diese ablehnt
(Deswegen schließe ich diese Fenster auch/ lehne ab/ suche eine andere Seite/ …).
Viele sind so gestaltet, dass man zum Ablehnen die Einstellungen durchforsten,
entsprechendes aktivieren und am Ende die Auswahl bestätigen muss.

Ich persönlich, verlasse solche Seiten oder gehe höchstens probehalber zu den Einstellungen und sind da alle inaktiv,
bestätige ich die Auswahl (wichtig und meist nicht in Rot !).

Aber, wenn ich alles deaktivieren muss, verlasse ich die Seite und suche eine „gefälligere“.
Durch meine Recherche, bin ich häufig damit konfrontiert und seit ich das o.g. Buch lese (s. Link oben),
bin ich noch sensibler was die Weitergabe meiner Daten, bzw. die Erlaubnis, Spionagecookies zu installieren 😉 , angeht.

Denn, viele Faktoren, die uns verdummen (nicht verblöden, s. Buch „Dummheit“ von Heidi Kastner), spielen hier mit.
Eine von Kind auf geförderte Unmündigkeit (s. Blog Smart), gepaart mit einem Qualitätsverlust des Bildungssystems,
das sich der abnehmenden Aufmerksamkeitsdauer anpasste und nur noch Inhalte vermittelt, die kommerziellen Nutzen haben können.

Das Geisteswissenschaft, Philosophie oder Religionen immer mehr verdrängt hat, hat nun zur Folge, dass wir frustrierte, unzufriedene,
gewalttätige, teils passiv aggressive, teils handgreifliche, Bürger haben, die ein Aushalten einer Situation nicht gewohnt
und kaum in der Lage sind mit einer bestehenden Situation klarzukommen und Ausweichstrategien zu entwickeln.

Diese sind der einzige wirkliche Vorteil des „Mangels“ (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten).
Was nicht allgemein und öffentlich diskutiert wird, wird von extremistischen, populistischen Strömungen aufgegriffen
und per (a)social media einem „verschwörungsgeilen“ Publikum unterbreitet
(wenn der Schwanz steht [Triebe geweckt werden], ist der Verstand im Arsch 😉 ).
Diese Falschmeldungen kommen noch erschwerend zur Orientierungs- und Machtlosigkeit der Menschen hinzu !

Regal: „Gehirne“; Durchgang: „unsere Wahrheit“

Wir haben uns als Gesellschaft am Planeten und an unseren Kindern vergangen und müssen nun überall dafür büßen.
Der Fachkräftemangel hat eine lange Geschichte und wie überlebensfähig ist man wirklich,
wenn man den Elementen keine grundlegenden Fähigkeiten entgegensetzen kann ?

Die Evolution hat leichtes Spiel !

Is Odil

Und passend:

„Wenn Kinder in Kinderkrippen,
Tagesheimen, Horten und
vor dem Fernseher aufwachsen,

in einer Gesellschaft, in der
das Geldverdienen wichtiger ist
als das Wohl der Kinder,

ziehen wir Generationen von
unzufriedenen, verletzten, bedürftigen
Menschen heran.“
(Jack Kornfield)

QED 😉

 

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