Change

Hallo Veränderung ! Äh, wo genau jetzt ?

Alle sehen „natürlich“ nur das, was für sie gerade wichtig, bzw. im Fokus ist.
Man verliert vor lauter Wettstreit, was denn jetzt schlimmer ist, den Blick für das Ganze.

Sicher ist z.B. das galoppierende Artensterben ein nicht wieder gut zu machendes Problem.
Natürlich ist dies, das oder jenes ein Problem. Keine Frage, es sind Probleme,
es sind sogar gewaltige Probleme. Auswirkungen unserer Misswirtschaft, mit denen wir nun konfrontiert sind.

Doch letztendlich führt jede Maßnahme zur Beseitigung der Ursachen vieler Probleme, auf Klimagerechtigkeit zurück.
Denn ohne einen funktionierenden Planeten, brauchen irgendwann alle einen Raumanzug, um ihre Atmosphäre mitnehmen zu können.
Und stellen sie sich mal einen Elefanten im Raumanzug vor. Bizarre Vorstellung, nicht ?

Wer es sich nicht ganz vorstellen kann, schaue sich den hier an ? 😉


Nur, könnten es sich die wenigsten leisten und wo soll all der benötigte Sauerstoff her kommen ?
(Nebenbei bemerkt: „Der würde hier nicht lang überleben, es fehlt der Helm !)

Eine funktionierende Natur schenkt uns dieses Gas quasi als „Nebenerzeugnis“, reinigt und regeneriert in ihren Kreisläufen,
was wir in guter Qualität zum Leben brauchen.

Geht es um unser Leben, ist das, was wir zugunsten des Preise hin zu nehmen bereit sind, nicht gut genug.
Wieso leben wir also mit einem gerade genug ? Mit gut genug, wird man nicht alt ! 😉

Nun, geht es um unser Leben und wir sollten schnellstmöglich aktiv werden !

Denn ursprünglich war Sauerstoff ein Gift für das bisher entwickelte Leben. Aber da er sich langsam in der Atmosphäre anreicherte,
hat sich das Leben auch daran anpassen können. Jetzt glauben wir, er sei essentiell, um Leben zu kreieren.

Dass dieses Element nicht zwingend nötig ist, um Energie für den Stoffwechsel zu generieren, sieht man an den Extremophilen in,
für uns, unwirtlichen, heißen Schwefel- oder sonstigen vulkanischen Quellen, die uns durch ihr Farbenspiel faszinieren.

„Yellowstone.“

(Extremophile [Extreme liebende] = An Extreme angepasste Organismen)

Durch Klimaschutzmaßnahmen, bringt man nicht eine einzige ausgestorbene Art zurück, sie ist für immer verschwunden,
aber man schafft die Voraussetzungen für den Erhalt des traurigen Restes.

Die notwendigen Maßnahmen sind so vielfältig, dass man nicht direkt von einer Maßnahme auf eine Verbesserung
eines bedauerlichen Zustandes schließen kann. Es besteht also nicht immer eine direkte Kausalität nach dem Motto:
„Tue dies und es geschieht jenes.“ 😉 .

Apropos:

 

80 % der weltweiten Treibhausgasemissionen sind CO2. Dieses CO2 wird maßgeblich durch irgendeine Form der Energiegewinnung
mittels fossiler Brennstoffe, wie Kohle, Gas, Öl, erzeugt.
Zur Herstellung von Strom, zum Heizen, zur Warmwasserbereitung, zum Kochen, als Antriebsenergie, zum Grillen, als Lagerfeuer, …

Als wichtigste Maßnahme ist also die Energieeinsparung und -gewinnung aus erneuerbaren, wirklich CO2- neutralen, Energien zu nennen.
Da ist richtig viel „zu holen“.

Aber dafür braucht es dringend ein Umdenken in der Nutzung. Eine andere Gewichtung, weg von fossilen Brennstoffen,
das bedeutet eine Mobilitätswende, eine Änderung des Heizverhaltens, des Koch- und Waschverhaltens, …,
eine massive Anstrengung aller, so viel Energie wie möglich bei Planung und Nutzung einzusparen.
(s. Spartipps )

Es ist enorm wichtig, dass alle Energie sparen wo es geht, dass eine Aufklärung über den eigenen Beitrag
für weniger Eintrag in die Natur erfolgt (s. auch Überblickseite alternative Haushaltsmittel ).

Wir können es uns nicht mehr leisten, den Motor „warmlaufen“ zu lassen,
den Klimawandel zu ignorieren und vor den Tatsachen die Augen zu verschließen.

Die Ausrede, es sei ökologischer, mit warmem Motor zu fahren, weil erst dann der Katalysator richtig arbeite, ist nur bedingt wahr.
Denn ca. 80 % der Pendler, fahren eine Strecke unter 5 km für den Arbeitsweg mit dem Auto. Da ist es schädlicher,
wenn der Motor 10 min „warmgelaufen“ ist, man aber nur etwa 10 min fährt.

Viele davon eben mit einem SUV. Und damit man eine Öko-Ausrede hat, denn „Öko“ ist en vogue, mit einem elektrischen,
bei dem alleine der Akku so viel wiegt, wie ein Kleinwagen aus den 70ern.

What the f***

Es ist tausendfach ökologischer und ökonomischer, mit dem Fahrrad zu fahren. Es schont die Umwelt, es macht fit,
es ist billig in der Anschaffung und im Unterhalt, es gibt keine Fahrradsteuer, es braucht keinen Sprit, es ist gut für die Psyche, …
und dadurch, dass sich viele regelmäßig bewegen, erspart es enorme Kosten für die Behandlung von Krankheiten,
die durch unsere Bequemlichkeit überhand nehmen.

Also gibt es durch eine simple Änderung unserer Gewohnheiten einen massiven Effekt auf viele Bereiche.
Und nur Gewinner ! Die Erde, die Umwelt, unsere Gesundheit, wir, unser Geldbeutel, unsere Psyche, unser Leben, …

Das wäre ökologisch, nicht nur ein Umstieg auf eine andere Energieform, mit der wir genau so gedankenlos umgehen, wie mit Benzin !
Nur „Bio“-Kraftstoffe zu verbrennen ist nicht gerade zielführend, wenn auch beruhigend.

Denn für Bio-Kraftstoffe wird Palmöl und Raps in großem (noch größeren) Stil angebaut, dafür Ökosysteme vernichtet
und Monokulturen angelegt, die die lebenswichtige Biodiversität absenken.
Zudem sind diese „Energiefelder“ für den Anbau von Lebensmitteln verloren.

Schon heute ist ein vermehrter Anbau von „Energiemais“ für Biogasanlagen zu verzeichnen.
Das ist nicht wirklich ökologisch, weil zu kurz gedacht !

Wollen wir Fahren oder Essen, muss man heute schon fast fragen,
denn der Homo Oeconomicus denkt oft nicht sehr weit und spontan nur an den eigenen Vorteil, an die eigene Bequemlichkeit.

„Immer lustig und vergnügt, bis der Arsch im Sarge liegt !“

„Schuld“ ist hieran wieder das schnelle Denken, das uns vieles erleichtert (s. Blog Trotzdem).
Ohne es, müssten wir es jedes Mal überlegen, warum wir, wann die Kupplung treten, in welchem Augenblick wir in welchen Gang schalten müssen und wann wir sie, wie, wieder loslassen. Wir erinnern uns an unsere Fahranfänge und vergleichen es mit jetzt.
Oder wir wären nicht in der Lage, zu Laufen !

Wir haben „Übung“. Das übernimmt das sogenannte prozeduale Gedächtnis.
Dort sind alle Routinen, alle Koordinationsmuster gespeichert und wir brauchen über Gewohnheiten nicht nachzudenken.
Sie laufen automatisiert ab. Das schafft Platz für unsere Gedanken und wir würden verrückt werden, wenn wir alles bewusst machen würden.

Außerdem wären wir viel zu langsam und frühe Menschen, die auch nur eine zehntel Sekunde darüber nachdenken mussten,
ob plötzlich ein streichspielender Mensch oder ein Raubtier im Augenwinkel auftaucht, hat im zweiten Fall nicht überlebt 😉 .

Das schnelle Denken ist notwendig, darf aber nicht richtungsweisend sein.
Darum ist es auch so schwierig für uns, unsere Gewohnheiten zu ändern. Aber das müssen wir !
Wir müssen aus der Routine ausbrechen und es darf nicht mehr automatisch falsch gehandelt werden, nur weil es billiger ist.

Es ist uns allen bekannt, dass wir vieles automatisiert tun und wir erst, wenn uns bewusst wird,
dass eine ganz andere Situation vorliegt und wir den Fehler bemerken, innehalten.

Wir brauchen, mehr denn je, langsames Denken, damit das schnelle Denken noch richtig ist.
Damit wir beizeiten merken, dass wir automatisch das Falsche tun.

Wir müssen unser spontanes Handeln einer Prüfung unterziehen und so gewährleisten, dass man uns nicht manipuliert.
Dafür sind Phasen der „Langeweile“ bestens geeignet.

Man sollte sie dazu nutzten, um von der Oberfläche in die Tiefe des Geistes zu gehen und herauszufinden,
was wir wirklich wollen, um unsere Automatismen anzupassen.

Apropos schnelles Denken: Trump, das Riesenarschloch, hat eine erneute Kandidatur angedroht und hält die Lüge seines Wahlsieges aufrecht.

oder

Der Erfolg dieses Despoten und der vielen anderen auf dieser Welt, wirft kein gutes Licht auf die Intelligenz ihrer Anhänger.
Obwohl sie durchaus intelligent sein können, sie handeln jedoch ausgesprochen dumm
(s. auch „Dummheit“ von Heidi Kastner, ISBN 978-3-218-01288-1).

Überall wird suggeriert, der Verbraucher hätte es in der Hand, die „Welt zu retten“. Es ist richtig und unabdingbar, dass alle daran mitwirken, die negativen Folgen unseres Handelns klein zu halten. Aber die enorme Verantwortung lähmt manche und führt dazu,
dass viele den Marktschreiern der Politik (Populisten, Verschwörungstheoretikern, … ) Glauben schenken, weil sie am schnellen Denken „gepackt“ werden und sie bereit sind, alles zu glauben, Hauptsache es entspricht ihrem „Wunsch“ und man muss sich nicht ändern.
(Verweis auf das Buch „Dummheit“, oben)

Eine starke und schnelle Wirkung zeigten hier Gesetze, die es der Industrie endlich fast unmöglich machen, uns mit Begriffen wie „klimafreundlich,“ „-neutral“, „-positiv“ an der Nase herum zu führen.

So eine Regelung besteht schon seit Jahrzehnten im „Sozial“gesetz und heißt Grusi. Ich bin selbst von dieser „abgestellt“
und kann nicht mal darüber Nachdenken, produktive Ziele zu verfolgen. Es gibt außer unüberbrückbaren Hürden mit engen Grenzen
und Pflichten, keinerlei Förderung zur Erlangung einer Selbständigkeit. Lieber zahlen sie Unsummen, um die Menschen am Leben zu halten und zu verhindern, dass man irgendwie eigenständig seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Es ist fast unmöglich irgendein gewinnbringendes Ziel zu verfolgen, denn überall scheitert man an den Finanzen.

So ein ausgeklügeltes, chancenloses System gilt es der Industrie überzustülpen. Damit es unmöglich gemacht wird,
unmoralisch zu handeln, weil es „der Markt vorschreibt“.
Schluss mit Bullshit- Bingo, es geht um Verantwortung für die Menschheit !

Jeder unserer Griffe in ein Verkaufsregal muss ein verantwortungsvolles Produkt „erhaschen“,
ohne dass man mühselig nach Inhaltsstoffen suchen muss, die sich teilweise hinter E- Nummern verstecken.
Täuschen und tarnen sind hier die Devise ! In der Natur „Mimikri“ genannt.

Unechte, unmoralische, gesundheitlich bedenkliche Produkte dürfen nicht mehr billiger sein, nur weil die tatsächlichen Kosten,
die diese der Allgemeinheit „abtreten“, nicht mit einberechnet werden.
Denn rechnet man diese dazu, ist es teurer, sich falsch zu ernähren, als es möglichst richtig zu machen !

Es ist eine einzige Achterbahnfahrt und man merkt oft erst zu Hause, beim genaueren Hinsehen, dass man ein Produkt gekauft hat,
das Inhaltsstoffe aufweist, die man vermeiden wollte.

Also Schluss damit ! Wie immer sei hier wieder das Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz dringend empfohlen.

Es ist bezeichnend für unsere Gesellschaft, dass zielführende Gemeindeverordnungen (z.B. die Tübinger Verpackungssteuer), die dazu führen, Einwegmüll zu reduzieren, von dem, der die meisten Einwegverpackungen in Umlauf bringt, vor den VGH gebracht werden.

Zitat aus der Begründung (GMX 29.03.2022):

„Geklagt hat die Inhaberin einer Tübinger Filiale von …. Sie rügt unter anderem, der Stadt fehle die Kompetenz,
um eine kommunale Verpackungssteuer zu regeln. Außerdem stehe die Steuer im Widerspruch zum Abfallrecht des Bundes.“

“ …und CO2, ganz einfach zum Mitnehmen.“

Eine Stadt, die seit Jahren das Abfallrecht regelt, hat plötzlich keine Kompetenz mehr, Steuern zu regeln ?
Da hat wohl jemand in der Kababüchse übernachtet oder auf einem Superman-Comic geschlafen 😉 .

Es ist in diesen Kreisen nicht angekommen und man wehrt sich gegen vernünftiges Handeln, das nun unabdingbar ist.
Es gibt keine Alternative. Es ist eines dieser unmoralischen Geschäftsmodelle, die die Verschmutzung vorantreiben,
die Regenwälder abholzen, damit man Vieh weiden oder mästen kann, die einen volkswirtschaftlichen Schaden
durch ungesundes Essen verursachen und das am Ende total legal.

Und, wen wundert es in dieser von der Politikindustrie geleitetet Gesellschaft, es ist dagegen entschieden und die (zielführende) Verpackungssteuer für unwirksam erklärt worden.

Dieser Versuch eines Landkreises, sich dem ausufernden Müllproblem entgegen zu stellen, ist also für unwirksam erklärt worden.
So wie alle Maßnahmen, zum Wohl der Allgemeinheit von denen in Frage gestellt, verunglimpft, vor Gericht gezerrt werden,
die die „Freiheiten“ einzelner oder den Profit über den Menschen stellen.

Während wir also alles ausdiskutieren, Verfahren starten oder Arbeitskreise bilden, überrollt uns die Natur,
denn wir haben die unbändigen Kräfte der Evolution entfesselt und treiben sie an, statt einen Zaun zu ziehen
und sie in Grenzen walten zu lassen.

Hier ist es, mehr als, angebracht:

„Gequirlte Kacke !“

Eigentlich wäre ein ganzes Freibad mit solchen Becken nicht ausreichend !

Wenn die Hersteller von Fertigprodukten endlich landesweit per Gesetz dazu „gezwungen“ werden,
sorgsam mit dem Planeten und unserer Gesundheit umzugehen (die Folgen zahlen alle),
wenn Fertigprodukte das sind, was sie vorgeben zu sein, wenn sie Psychologen endlich dazu nutzen,
die Menschen zu mehr ökologischem Verhalten zu bewegen, anstatt dafür, sie süchtig zu machen, …

Dann könnten wir einen großen Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit machen.
Ja, dann. Und wovon träume ich nachts ? 😉 .

Permanent ignoriert man ein Gesetz des Lebens (solange es „gut“ geht. [für wen ?]).
Und zwar:

Anstatt Klimagerechtigkeit und ein lebenswertes Leben aller zu unterstützen, dürfen sie ganz legal Profit mit unmoralischen Geschäftsmodellen machen. Sie reden sich raus mit: „Der Kunde will es so.“

Aber der Konsument ist nur oberflächlich dazu in der Lage, die Folgen abzuschätzen und es bleibt seine Gier.
Kunden, die dort einkaufen, nehmen das was sie zu wissen glauben hin,
um wegen ihrer Bequemlichkeit fast food (fast Essen ! 🙂 ) zu konsumieren.

Bestenfalls landet der Müll im Mülleimer, doch leider oft genug genau dort, wo man es zu sich nimmt.
Weder die eigene Gesundheit, noch die der Welt zählt im Moment der Gier, die es zu befriedigen gilt !

Das ist leider eine Folge der, vom Säuglingsalter an, trainierten Oberflächlichkeit (s. Blog Smart ).
Wir haben nicht nur diese Generation um ihre Fähigkeiten betrogen, weil wir selbst sie nicht wertschätzten und auslagerten,
verbannten einfach mundtot machten, etc.

Es ist auch viel Leid einfach durch Unwissenheit entstanden. Der „gebilligte“ Schaden ist enorm !

Nun müssen die Verbliebenen entweder zusehen, wie Autokraten die Unsicherheit und Kritiklosigkeit schamlos ausnutzen
und uns der Klimawandel „kalt erwischt“ oder sie verhalten sich weiter wie der Homo Oeconomicus (s.o.),
ignorieren die Tatsachen und versuchen so viel wie möglich, gedankenlos zu konsumieren.

Das führt in die Anarchie und mündet in das Recht des Stärkeren, wo der sich die meisten Freiheiten erlaubt (erlauben kann),
der sie am rücksichtslosesten auslebt. Brave new world (Aldous Huxley). 😉

Das kann nun wirklich niemand wollen. Irgendwann kommen alle in die Situation, dass sie nicht mehr kämpfen können,
nicht mehr kämpfen wollen. Was ist mit Kindern, Kranken, Alten, Waisen, …, ? Was ist mit den Weisen ?

Wobei Weisheit und Alter oft gemeinsam anzutreffen sind. Nicht alle Alten sind automatisch weise, aber alle Weisen sind alt,
und was macht unsere Gesellschaft mit Alten ? 😉

Alte und damit die Weisheit sind größtenteils vom Sozialleben ausgegrenzt, sind in eine Art Zwangs- WG abgeschoben,
Kranke stören und sind unbrauchbar, wenn man nicht wenigstens Geld mit ihnen verdienen kann,
körperlich Eingeschränkte werden an der Entfaltung gehindert, werden behindert.

All diese Menschen können irgendwie überleben, sehen aber keinen Sinn, haben kaum Aufgaben
und keinen Platz in dieser modern(d)en Gesellschaft.

Dabei bräuchte man dringend den Rat weiser Menschen. Die Politikindustrie kriegt es nicht auf die Kette und die Weisen haben keine Übung,
denn sie waren damit beschäftigt, ihrem Leben irgendeinen Sinn zu geben.

Und in dieser Situation, „spinnt“ auch noch das Klima. Es war abzusehen, viele Stimmen aus Gesellschaft und Wissenschaft haben gewarnt, haben gemahnt, haben gegen eine Wand geredet, die Kommunikationstechnik hat zu einer verhängnisvollen Entwicklung
auf diesem Planeten geführt und wenn jetzt nichts Effektives geschieht,
trifft uns die Klimaerhitzung mit noch stärkerer Wucht als ohnehin schon.

Is Odil

Eine kleine Achtsamkeitsweisheit:

„Wie du beim Gehen Acht gibst,
dass du nicht in einen Nagel trittst
oder dir den Fuß verstauchst,

so gib auch Acht,
dass du an deiner Seele
keinen Schaden nimmst.“
(Epiktet)

KGB

Nur mit dieser Einstellung wird man KGB-Offizier.
блядь !

KGB

Danke

Ich vermittle oft den Eindruck, ich würde nur die negativen Dinge wahrnehmen.
Sicher, ich schreibe über falsch Laufendes, bin absolut und resolut in meinen Urteilen und oft genug unfair.
Dafür möchte ich mich entschuldigen, denn ich möchte nicht nur Schwarzmalen.

In Sachen Werbe-, Politikindustrie, kann und will ich mich allerdings nicht entschuldigen.
Da gibt es nichts zu Entschuldigen. Sicher sind nicht alle so, wie dargestellt.
Es ist auch nicht per se unmoralisch, Gewinn machen zu wollen. Jede Geschäftsidee hat schließlich eine Gewinnerzielung zur Absicht.

Doch erstens sind viele Geschäftsmodelle schlicht unmoralisch und machen durch Interansparenz und Täuschung des Verbrauchers,
durch die Verschmutzung von Allgemeingut Profit, übernehmen keine Verantwortung, außer beim Endpreis
und haben eine unvergleichliche Gier entwickelt.

Zweitens machen sie verantwortungsvollen Geschäftsmodellen das Leben schwer und torpedieren sie wo es geht.
Sie verhalten sich wie stutenbissige Pferde. Vertretbare Geschäftsmodelle machen so nur einen Bruchteil der „Großen“ aus,
denn sie werden von ihnen geschnitten, ausgebootet, vom Markt gedrängt !

Aber, trotz der desaströsen psychischen Entwicklung durch die technischen Entwicklungen, ist doch das Gute nicht verstorben.
Sicher hat der Mobilfunk Vorteile. Der prompte, schnelle Informationsaustausch, ermöglicht die Koordination wichtiger Projekte.
Das geht viel schneller, als ohne. Und erreicht sehr viel mehr Menschen !

Das schmälert zwar nicht die negativen Effekte, aber es ist ein Zeichen dafür, dass es manchen gelingt, Hilfe zu organisieren,
die von vielen getragen wird, denn gemeinsam erreicht man viel mehr.

Ich bin schlichtweg überwältigt von der Kreativität der Nutzung eben dieser Stärken. Vor allem von manchen Menschen,
die über sich hinauswachsen und Hilfslieferungen in die Ukraine sogar persönlich vor Ort bringen,
die jetzt zeigen, was für Menschen sie sind.
Man kann die Büchse der Pandora eben auch als Möbelstück nutzen 😉 .

Das Leben hat mich gelehrt, dass alles mindestens zwei Seiten, bzw. zwei Aspekte hat. Als bekanntestes Beispiel dient hier wohl das Messer.
In der Hand eines Gourmetkoches, ist es Werkzeug für Genüsse des Gaumens.

Aber in der Hand eines Mörders oder eines(r) in die Ecke Gedrängten(r), eben ein Werkzeug des Todes.
Oder nehmen wir das Feuer, gebändigt, spendet es Wärme, Energie und Licht,
aber ungebändigt brennen Häuser, Wälder und ganze Landstriche ab.

Bei allem, kommt es darauf an, in welchem GEIST man etwas verwendet. Man kann es konstruktiv als Werkzeug
zur Verwirklichung von Ideen verwenden, oder destruktiv als Werkzeug der Zerstörung.

Steht die Kreativität im Vordergrund, liegt in deren Umsetzung, mithilfe des Werkzeuges, das Gold von morgen.
Ein Erfahrungsgewinn, der Gold wert ist. Im anderen Fall, hat man ein Problem !

Vor Allem kommt es auf den Geist an und genau hier spielt der Mobilfunk eine wesentliche Rolle. Er spielt sie leider nicht, er nimmt sie ein.
Es ist ein vielschichtiges Problem, das sich leider so entwickelt hat. Es waren Rückkopplungen, bei denen eins auf andere wirkte,
das dann seinerseits so wirkte, dass das eine wieder Wirkung zeigte, …, eine sogenannte symmetrische Eskalation nahm ihren Lauf.

In meinem Blog Smart (s. Smart ), habe ich es schon einmal umrissen. deswegen hier nur noch mal im Groben.
Vom Beginn an, stehen die „Humanlarven“ in Konkurrenz mit dem Phone um die Aufmerksamkeit der Bezugsperson(en).

Abgesehen von der psychischen Vergewaltigung, wird jede Phase aufkeimender Langeweile „gefüllt“.
Eigentlich wird das Loch in der Seele nur überdeckt. Aber darunter „schwelt“ das grundlegende Bedürfnis.
Auf diese Weise verbringen die meisten ihre Kindheit, wichtige soziale Interaktionen werden oberflächlich per Handy „erledigt“
und alles was Anstrengung für ein Ziel bedeutete, wird verworfen.

Aber, das Aushalten von Verzicht und die dadurch entstehenden Lösungsstrategien, sind unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung.
Mehr dazu in meinem Blog unverzichtbarer Verzicht (s. Unverzichtbarer Verzicht ).

Hildegard Fischle- Carl meinte zu dieser Einstellung:

„Wer den eigenen Einsatz verweigert
kommt bestenfalls zu Genüsslichkeiten,

jedoch nicht in jenen Bereich,
wo das Glücklichsein anfängt.!“

Man kommt nicht einmal in die Nähe dieses Bereiches. Man macht in entscheidenden Phasen, nie die Erfahrung,
dass sich Anstrengung oft mehr als lohnt, dass man in der Lage ist, Alternativen zu entwickeln und unabhängig zu sein.
Was schließlich echte Freiheit bedeutet !

Diese Erfahrung der Selbstwirksamkeit in einer Phase der drohenden Leere, macht einen stark, die Angst schwindet
und man entwickelt Selbstvertrauen.
Ein Vertrauen in eigene Fähigkeiten, eine Unabhängigkeit von Verlockungen.
Eine unbändige Freiheit des Geistes !

Die Oberflächlichkeit führt zu einer kaum zu bändigenden Leere und Sinnsuche.
Die einen suchen sie in der Realitätsflucht durch Ablenkung(en), durch Drogen (was oft dasselbe ist) oder eben durch Konsum.
Letzteres freut natürlich wieder die Industrie, denn das sind die besten Kunden 😉 .
Das wiederum lässt sie kritiklos alles konsumieren, was sie uns anpreisen. Hauptsache billig !

Später dann, nimmt das Unheil seinen Lauf und sie erkranken „unverschuldet“ an den Folgen ihres Konsums, rufen nach „Mama“,
die ja nicht mehr zuständig ist, und die Gesellschaft nimmt Unkosten auf sich, die vermeidbar gewesen wären.

Alle zahlen also für den Lifestyle einiger und die, die Profit daraus schlagen, müssen die Kosten nicht tragen.
Sie machen Profit und die Gesellschaft trägt die Folgekosten.
Industriefreundlicher kann man es wirklich nicht gestalten.

Aber zurück zur Rückkopplung. Durch die täglich erlebte Oberflächlichkeit, dem Fehlen der Empathie,
hat man immer mehr den „Wünschen“ sich Entwickelnder nachgegeben.
Letztendlich den kindlichen Trieben, die durch Erziehung eine Lenkung erfahren müssen.
(Im Übrigen nicht nur die kindlichen 😉 )

Man möchte ja schließlich nicht als Diktator gelten, wie sie einen oft nennen, weil sie im Netz immer jemanden finden,
der die gleiche Entwicklungsstufe aufweist und eine Bestätigung für komplett unpassendes Verhalten liefert.

Durch die „kleinen Erfolge“ im Elternhaus ermutigt, krempeln sie den Lehrplan um und bezeichnen Geisteswissenschaften
(also Geistesbildung) als überflüssigen Ballast, denn in (a)social media kommen sie nicht vor.
Der kindliche Charakter hat schlicht keinen Bock auf Tiefgründigkeit, die er so sehr benötigte.

Dadurch verarmt der Geist, die Sprache ist durch Technik einsilbig geworden, wie eben der Geist, so entwickeln sich keine Vorbilder,
keine Bilder, keine Vorstellung von einem guten Leben.

Aber ohne irgendeine Vorstellung eines Zusammenhangs, entsteht nichts Kreatives ! Ohne Vorbilder, ohne vielfältige Erfahrungen,
ohne Beispiele, bringt auch das langsame Denken wenig Erkenntnis.

Dies ist in groben Zügen (es gibt, wie überall, nicht nur Schwarz und Weiß) die Rückkopplung, die zu Menschen geführt hat,
die aufgrund fehlender Vorstellung(en) nicht wissen können, was sie tun.

Die immer lauter werdende Erwartungshaltung hat dazu geführt, dass (a)social media, mithilfe von Psychologen, derart gestaltet wurde,
dass man keine Ruhe hat und immer wieder von Neuem „getriggert“ wird.
Damit einem „nichts fehlt“, bzw. man gar nicht dazu kommt, es zu vermissen.

Ständig wird per akustisch-optischem Signal, die Neugier geweckt (also die Gier nach Neuem).
Um es auf den Punkt zu bringen, sie sind bewusst suchterzeugend gestaltet !

Sie sind so entwickelt und designed, bzw. ausgelegt, dass der User (oft ein unkritisches, unbedarftes Kind
ohne psychische Widerstandskraft) ständig von diesem einen Programm gefesselt wird.

Es erhält nicht den Hauch einer Chance, keine Zeit, um nachzudenken, dafür braucht es Erziehungsberechtigte,
die altes Wissen um die gesunde Entwicklung des Nachwuchses haben und lenkend eingreifen.
Sie also aus dem Einflussbereich nehmen weil sie wissen, dass es dem Kind nicht gut tut.

Daraus entwickelte sich eine, wie Sarah Connor es mal nannte, Cancel Society. Also eine Gesellschaft, die Probleme nicht angeht,
sondern ablehnt, was gerade nicht passt, es aus dem Gesichtsfeld nimmt und ungestört weitermacht.
Im Endeffekt eine Wegwerfgesellschaft, in der man nur die guten Seiten konsumiert, in der nur der sofortige Nutzen zählt.

Aber verdrängte Anteile schwelen, wie bei der Psyche, weiter und gewinnen an Kraft, bis sie mit unvergleichlicher Wucht aufbrechen.
Diese aufbrechenden Störungen müssen nun gelöst werden, denn sie sind jetzt lebensbestimmend und manchmal eben auch –bedrohlich.

Jetzt muss man sich um sie kümmern, denn sie sind um einiges stärker und mächtiger, so dass man sie manchmal eben nicht lösen kann.
Kollektives Wissen einer Kultur, hätte beizeiten ein kleines Problem erkannt und gelöst,
anstatt nach einer Zeit der Ignoranz ein gewaltiges Problem lösen zu müssen !

Genau damit haben wir es hier auf allen Ebenen zu tun. Der Effizienzwahn hat zu wirtschaftlichen Verwicklungen geführt,
zu unterirdischer Qualität. Es zählt der Profit, nicht das Maß, der Mensch ist kaum noch etwas wert,
die Weisheit ist dazu verdammt bei dem ganzen Wahnsinn zuzusehen, altes Wissen wurde outgesourced, …

Und noch einmal, alle tun was sie können und es dreht sich nicht um Schuldzuweisung.
Die Entwicklung hat leider dazu geführt, dass sie nicht wissen können, was sie tun 😉 .

Dafür bräuchte es ein überliefertes, generationenübergreifendes Wissen, das leider aus dem „modern(d)en Leben ausgegrenzt wurde !
Und es braucht vor Allem Menschen, die sich den Luxus des langsamen Denkens leisten und ab und zu nachdenken, die agieren, statt immer nur zu reagieren.

Denn jede Reaktion erfolgt erst nach einer ungewollten Aktion und damit spät, oft genug zu spät.
Es ist reine Symptombehandlung, statt die Ursache zu beheben !

Es gibt viele, die sich so verantwortungsvoll wie möglich verhalten und sich gute Gedanken machen. Nur sind das leider Ausnahmen,
die vom Alltag der Heranwachsenden und dem herrschenden Zeitgeist ausgehebelt werden.

Das ist die Geißel unserer Zeit, mit der wir umgehen lernen müssen. Zudem kommt die menschengemachte Klimakatastrophe auf uns zu
(ne, sie ist schon da) und ein größenwahnsinniger Diktator führt einen Angriffskrieg, so dass wir entweder an den Folgen
unserer Hemmungslosigkeit (Völlerei) sterben oder an den Folgen eines dritten Weltkrieges.

Aber wir wollen weder das Eine, noch das Andere ! Nicht genug, dass Regierungen, vernünftige Maßnahmen blockieren,
ein Diktator blockiert schon alleine die Diskussion darum, weil es für ihn, wie für Donald fu***** Trump keine Klimaerhitzung gibt,
er uns mit einem Krieg in Atem hält und unseren Fokus darauf lenkt.

Apropos, er ist noch aktiv:
„Jerk“ = Blödmann, Trottel, Depp, …

Er baut gerade eine (a)social media app auf, genannt:

Der Realität entspräche eher:

Es stellt sich mir die Frage, wieso er das Wahrheit nennt, hat er doch während seiner Amtszeit nachweislich
30 000 Lügen und Unwahrheiten verbreitet ?
Quelle: https://correctiv.org

Wenn wir den Krieg überleben, müssen schnellstmöglich Gesetze her, die es der Industrie unmöglich machen,
Unmoralisches zum Verkauf anzubieten. Nein, sie müssen jetzt gemacht werden ! (s. Ökoroutine von Michael Kopatz)

Alle müssen dafür sorgen, dass es für solche Produkte keinen Absatzmarkt mehr gibt. So zu tun, als ob, reicht nicht
und wir müssen denen die rote Karte zeigen, die nur unser Gewissen beruhigen wollen, ohne effektiv etwas zu tun
(s. Blogs Siegeldschungel, Begriffstäuschung ).
Wir sind immer noch Sklaven unserer Triebe, wie man an den SU fu*****V- Zulassungen sieht:


Quelle: https://de.statista.com/

Beim Komfort und beim Preis, werden wir eben nicht von unserer Vernunft geleitet. Hier wird durch Werbepsychologie das schnelle Denken (s. Blog Trotzdem ) stimuliert und wir machen „Impulskäufe“ wider jeder Vernunft, die wir „eigentlich nie tun würden“.

Tja, man ist eben erst gut, wenn man auch dann gut ist, wenn niemand zusieht !

Ich fing mit einer Entschuldigung an und hier soll es weitergehen. Dadurch, dass ich eben von Kindesbeinen an von meinen Eltern,
die ein völlig anderes Selbstbild hatten, geprägt bin und einiges „schief lief“ fällt es mir eben nicht leicht,
Menschen von meinen guten Absichten zu überzeugen.
Ich bin eben keine rheinische Frohnatur und signalisiere etwa die Einladung eines Kaktus !

Meine Freunde wissen, wovon ich spreche, sehen jedoch in mir teilweise ein Vorbild (Konsequenz) und wissen,
meine Worte sind Worte mit Hand und Fuß !

Daher, und dass ich seit 20 und mehr Jahren „Eigenbrötler“ mit verschwindend geringen Mitteln bin,
haben sich Verhaltensweisen ausgeprägt, die nicht einladend wirken.

Verschiedenste Erlebnisse in meinem Umfeld, die schmerzlichen Erfahrungen mit dem Hohn und dem Spott,
die Perspektivlosigkeit der Grusi, usw. haben die Einsiedelei verstärkt und daher kommt meine sarkastische Sicht auf manches.
Ich bin eben kein Satiriker, obwohl ich Satire liebe.
(Eine kleine Galerie unter Memes [z.B. Jerk, oben])

Man möge mir also nachsehen, dass ich oft krasse Vergleiche ziehe. Ich möchte niemand, ohne Schuld anklagen.
Ich beschreibe und stelle lediglich meine Eindrücke überspitzt dar und es sind nicht alle damit gemeint.
Womit ich jedoch ausdrücklich immer alle meine ist das generische Maskulinum in der Sprache !!!

Persönliche Angegriffenheit, stellt das Ego in den Vordergrund und macht unempfänglich für Argumente
und es soll niemand meine „Kritik“ verwerfen, abtun, ignorieren, nur weil das Ego gekränkt ist !
So viel mal hierzu.

Aufgrund des Klimawandels, der Hitze- Überschwemmungsperioden, etc.
kommen wir um eine grundlegende Änderung unseres Konsumverhaltens nicht herum !

So glauben viele, sie könnten ohne einen Kaffee nicht in den Tag starten, bei anderen ist es Tee, wieder bei anderen ein Energydrink.
Mal davon abgesehen, dass es sich ausschließlich um coffeinhaltige Getränke handelt, die nicht wirklich wach machen (s. Blog Kapsastrophe ), wird Kaffee jedenfalls wieder zum Luxusgut.

Er benötigt nicht nur viel Wasser (virtuelles Wasser s. Blog Drought ), sondern hat es auch gerne untenrum warm,
also“warme“ Wurzeln, aber kühle Blätter.

Durch die Klimaerhitzung, schrumpfen mögliche Anbauflächen, da Kaffeeplantagen immer höher angelegt werden müssen.
Dadurch schrumpft die Menge an Kaffee und damit steigt der Preis.

Somit werden wir, was uns so existentiell erscheint, ändern müssen. Um eine erforderliche Umstellung leichter zu machen,
übe man freiwilligen Verzicht (s. Blog unverzichtbarer Verzicht ), bevor man gezwungen wird, zu verzichten.

Kulturpflanzen werden vermehrt Trockenstress ausgesetzt. Sie werden anfällig für Schädlinge,
die sich durch die geschwächte Abwehr ihrer Wirtspflanzen enorm vermehren.
Das geschieht besonders leicht in Monokulturen.

Monokultur.“ „Das hätte man mir auch sagen können !“

Wir werden also gezwungen sein, wieder Vielfalt auf unseren Äckern zu pflanzen, nach guter fachlicher Praxis eine Fruchtfolge einzuhalten
und uns um die Böden und das Grundwasser zu kümmern. Also Agrarökonomie, statt LandWIRTSCHAFT zu betreiben.
Dafür müssen uns gute Lebensmittel aber auch erst mal wieder etwas wert sein, sollen sie uns doch Leben vermitteln !

Es muss, im Sinne der Gesundung, eine Rückbesinnung auf alte Werte und ein Lernen aus altem, überliefertem Wissen stattfinden.
Wir müssen uns auf die Extremwetter einstellen aber wir haben viel, des jetzt nötigen, Wissens ausgelagert.
Vieles müssen wir allerdings erst wieder lernen.
Die globale Marktwirtschaft tötet uns, statt dass sie Leben spendet, eben auch durch den Verlust an Wissen.

Man halte sich von Protektionismus und falschem Nationalismus fern, deren Vertreter lauthals eine Chance wittern.
Lokal und regional zu produzieren, hat mit der Angepasstheit heimischer Kulturpflanzen zu tun, einfach mit dem Möglichen.
Da gehört keinerlei Ideologie dazu, es ist schlicht eine Notwendigkeit (s. Blog Notwendig ).

Wir müssen weg vom reinen Profitdenken, das Masse, statt Klasse produziert und hin zu erhaltenden, aufbauenden, nachhaltigen
und möglichen Methoden. Wobei eine Kultivierung des Bodens oberste Priorität haben muss. Denn ohne Boden, kann nichts gedeihen !

Der Fokus auf Masse, macht uns krank. Als Beispiel dient die Erfindung des Stickstoffdüngers.
Was hat Stickstoffdünger mit unserer Gesundheit zu tun, fragt das schnelle Denken (s. Blog Trotzdem).

Dazu muss man sich vor Augen führen, dass durch den massenweisen Einsatz von mineralischem Dünger,
natürlich der Eiweißgehalt der Getreidesorten stieg.
Vordergründig ist es gut, wenn „erwünschte“ Inhaltsstoffe vermehrt werden. So werden mehr Menschen satt
und mit dem nötigen Eiweiß versorgt.

Aber, mit dem Gehalt an Eiweiß, stieg natürlich auch der Gehalt an sog. Klebereiweiß (Gluten). Dummerweise kann sich der Körper nicht so schnell an den gesteigerten Glutengehalt anpassen und so haben mehr und mehr Menschen eine Glutenunverträglichkeit, bis hin zur Zöliakie.

Jedes Extrem, jeder schnelle, kurze Weg, ist im Endeffekt ungut für das Leben, für uns, für die Gesundheit, die Psyche usw.

Das meine ich, wenn ich sage:
„Wir müssen wieder „normal“ werden !“

Is Odil

Weil heute ein langer Spruch im Kalender ist, dieser hier:
(Und wie immer, es geht um den Spruch, nicht die Person !)

„Das Leiden zwingt den Menschen,
in sich selbst hinabzusteigen.

Da alle anderen Auswege abgeschnitten sind
ist er gezwungen,
die Kräfte der Seele und des Geistes einzuberufen.

Und wenn ihm das gelingt, dann wird er,
anstatt zu stöhnen und Schreie der Auflehnung von sich zu geben,
einen herrlichen Duft ausströmen.“
(O.M. Aivanhov)

Putler läuft Amok !

Der hat’s verschissen,
bis in die Steinzeit !

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