Parteilos

Es ist erschreckend, wie sich Parteien gegen wirksame Maßnahmen zur Verringerung- verhindern kann man sie nicht- der Klimaerhitzung sperren. In diesem Wahlkampf merkt man deutlich, wie sehr Politiker der Industrie verpflichtet sind und Angst um ihre Vergünstigungen haben. Während denkende Menschen Angst um ihr Überleben haben
und ein sofortiges Handeln erforderlich wäre, halten sie am Status Quo, der uns den Schlamassel eingebrockt hat, fest.

Ist das Trio wirklich die einzige Auswahl, zwischen denen wir uns entscheiden müssen ? Ist das alles ?
Was wir jetzt mehr denn je brauchen, sind Menschen mit Ideen und Durchsetzungsvermögen
und nicht farblose, konzeptlose Politiker, die Politik machen, anstatt effektive Maßnahmen durchzusetzen.

Wer auch immer irgendwie das Rennen macht, ich möchte von keinem vertreten werden. Doch der/ diejenige wird es als durchschlagenden Triumph feiern. Denn die Prozentzahlen der Prozentzahlen der Wahlen geben es her.
Doch was sind z B. 10 % von einer 75 %ten Wahlbeteiligung ? Das sind runde 80 Mio : 75 % = 60 Mio und davon 10 % wären 6 Mio
(zugrunde liegt eine von der Entwicklung abhängige Schätzung, wobei die Wahlbeteiligung erst stetig gesunken ist und seit 2009 leicht anstieg [2009 ca. 71 %, 2017 ca. 77 %]).

Quelle: Wikipedia

Es braucht Menschen mit Visionen, Phantasie und kreativen Ideen, nicht so ein selbstzufriedenes Politiktheater
das uns vorgaukelt, wir hätten die Wahl.

Sicher, wir haben die Wahl, wir können das kleinste Übel wählen, der/ die uns komplett in die Sch… reitet.
Denn der Klimawandel ist im Gange, noch nicht in vollem, aber auf dem Weg dorthin.

Vielleicht ein wenig grüner, vielleicht ein wenig leichter für die Industrie oder beides.
Jedenfalls sieht ein beherztes Ändern der Ursache anders aus.
Doch genau das muss geschehen, es müssen verbindliche Gesetze her, damit die Industrie gezwungen ist,
es dem Verbraucher einfach zu machen, sich für ein anfänglich vielleicht teureres, aber gerechtes Produkt zu entscheiden.
Denn er schaltet das Hirn aus, wenn etwas günstiger scheint. Danach gefragt, sagen 73 % der Verbraucher, sie würden für die Umwelt ihr Konsumverhalten ändern, doch wenn eine Kaufentscheidung ansteht, entscheidet er sich nur zu 4- 6 %
für ein nachhaltigeres, aber teureres Produkt.
https://www.sanofi.de/de/sanofi-in-deutschland/news-storys/gutes-tun-fuer-gesundheit-und-planeten?gclid=EAIaIQobChMIwazJnN_k8gIVBuJ3Ch0JngyDEAAYAiAAEgI0tPD_BwE
Genau dieses Verhalten schürt die Industrie.

Es muss deutlich transparenter ausgezeichnet werden, damit man eine reelle Chance hat, gute und bestenfalls auch gerechte Produkte
von scheinheiligen Versprechen zu unterscheiden. Und prompt wird die Industrie ehrlich, denn es geht direkt an ihre Marktanteile !
Nur da kann man sie treffen. Doch der Betrug ist legal. Nicht rechtens, aber rechtskonform !

Ich hatte z.B. Lust auf Waffeln, es gab die herkömmlichen Waffeln und welche, die mit der Aufschrift „ohne Palmöl!“ versehen waren.
Die waren dreißig Cent teurer. Doch ich dachte an unseren Planeten und an meine Fähigkeit zu Fasten.
Also entschied mich für die Version ohne Palmöl.
Man sollte, vor allem bei reinen Genussmitteln, immer den ökologischeren den Vorzug geben !
Machen das immer mehr, wird auch die Preisdifferenz geringer.

Doch es wird erschwert, hinter die Inhaltsstoffe zu schauen, damit man schädliche Produkte kauft.
(Dazu mein Blog: Wir wissen nicht, was wir tun ! )

Ginge es um Konsequenz im Handeln, wäre keine Partei zu wählen. Alle haben sich „Klimaschutz“ auf die Fahnen geschrieben,
doch echte Konzepte sieht man nicht. Man soll, man sollte, man …


Wer ist dieser „man“ eigentlich, doch der andere oder nicht ?

Solange es dem Menschen subjektiv gut geht, auch wenn er das Unheil kommen sieht, hält er am Status Quo fest.
Erst, wenn ein ihn betreffendes Problem besteht, fängt er an zu Handeln und sein Verhalten zu ändern.
Das ist wie ein Raucher, der erst dann mit dem Rauchen aufhört, wenn er Krebs entwickelt hat.
Es bringt wenig bis nichts !

Doch unsere Süchte sind unbändig stark und man handelt gegen jede Vernunft.
Während meiner 1. Ausbildung, versorgten „wir“ z.B. einen Amputierten.
Beide Beine, die Finger der linken Hand und drei Finger der rechten Hand fehlten.
Als ich neugierig nach dem Grund fragte, sagte der Patient lapidar: „Nikotinallergie“.

Aber in der zweifingrigen rechten Hand hielt er eine Zigarette und hatte einen Aschenbecher am Rollstuhl montiert.
So täuschen wir uns immerzu selbst darüber, was uns gut tut. Kurzfristig vielleicht , aber langfristig …?

Die Industrie übernimmt keine Verantwortung, obwohl hier die wirksamsten Maßnahmen möglich wären
und die Politik scheut davor zurück sie endlich in die Schranken zu weisen. Daher das Titelbild.

Der Mensch braucht ein Problembewußtsein. Probleme haben wir genug, gesellschaftliche, politische und Umweltprobleme.
Fehlt also nur noch ein Problembewußtsein. Das erfordert jedoch eine unvoreingenommene Beurteilung der Lage
und wie sie verschuldet wurde. Doch genau da hapert es.

Statt die größten Umweltverschmutzer sauberer zu machen und das Geschäftsmodell neu zu bewerten, die Mobilität neu zu denken und Techniken und Planungen ausschließlich umweltverträglich und generationenfreundlich zu gestalten,
wird halbherzig ein bisschen CO2 eingespart.

Doch der Austoß geschieht eben nur nicht mehr in Deutschland, sondern in Polen, Russland oder China, in Peru oder sonstwo auf dieser Welt.
Und wir sind ruhiggestellt, denn wir sehen das Problem eben nicht mehr.

„Mach !“ „Mach Du zuerst !“ „Nein, Du !“ „Nein,Du !“

Wir sehen es nicht und auch nicht dazu veranlasst, möglichst sparsam mit Energie, Wasser, Rohstoffen, etc. umzugehen.
Wir wollen verschwenden. Die Werbung suggeriert uns täglich, dass das uns glücklich mache, dass das Luxus sei.
Doch wahrer Luxus ist, wenig zu benötigen ! (hierzu: Unverzichtbarer Verzicht )

Apropos Planung, bei Ureinwohnern Amerikas, also einem Stamm der American Natives, wird gelehrt, dass man bei jeder Planung
die siebte Generation im Blick haben soll. Hat dieses Vorhaben auch auf sie positive Auswirkungen oder nicht ?
Wenn ja, plane weiter, wenn nein, plane neu !

Ausnahmslos alles muss generationenübergreifend gedacht werden, sonst bekommen wir irgendwann die Rechnung
für unseren Raubbau und unsere Entfremdung von den Lebenslehren. Wenn wir diese nicht (wieder) verstehen und anwenden,
wird uns die Klimaerhitzung überrollen, bevor wir etwas Effektives unternehmen und die Krankheit Homo sapiens vom Planeten fegen.

„Mist,klappt nicht ! „Na also, geht doch !“

Wir können die Natur nicht beherrschen, wir sind aus ihr hervorgegangen und von ihr abhängig. Der Evolution ist es sowas von egal,
ob wir leiden, alles verlieren, ertrinken, ersticken, verhungern oder welche komplexen Auswirkungen der Mensch noch ausgelöst hat.

Wir müssen uns endlich wieder als Teil, als winzigen Teil der Schöpfung verstehen und mit dem Größenwahn aufhören,
der den Mensch ins Zentrum rückt ! Jede Religion, jede ernstzunehmende Philosophie ist da eine hervorragende Quelle.

Denn :

Ein Riesenstammbaum des Lebens und die gesamte Geschichte des Homos ist nur ein winziger Teil (rechts unten umrahmt).
Das sollte uns immer bewusst sein !

Wir können Wetter beeinflussen, wir haben auch unser Klima geändert, doch nicht so wie es uns beliebt. Das fällt uns jetzt auf die Füsse.
Und Corona ist nur der Anfang vielfältiger anthropogener Einflüsse auf lebenswichtige Kreisläufe !

Is Odil

Mal wieder ein Spruch von mir:

„Erwünschte Effekte
verhalten sich so,
wie unerwünschte Effekte.

Sie entfalten die volle Wirkung
erst bei Wiederholung !“

Nägel mit Köpfen

Der Titel des Bildes lautet „Now“, denn Jetzt ist der einzige Augenblick in dem wir Handeln können.
Genug der schönen Worte, es zählen Taten. Die Bundestagswahl steht bevor, die Kandidaten versuchen wieder einmal
sich gegenseitig zu übertrumpfen und Themen in den Focus zu rücken, statt beherzt „die Welt zu retten“ !

Der schöne Schein ist in vollem Gange und voll Elan, werden Probleme erstmal theoretisch angegangen.
Es wird präsentiert, diskutiert, politisiert. Business as usual eben. Man will „hart“ durchgreifen
und am Ende kommt nur gequirlte Kacke heraus. Versprochene Hilfen gehen in der Bürokratie unter, obwohl es vollmundig hieß:
„Wir leisten unbürokratische Soforthilfe !“
Allerdings versteht man unter „Sofort“ gemeinhin etwas anderes ! 😉

Doch es gibt nur ein einziges Thema, das alle interessiert, auch wenn sie lieber gegen Coronamaßnahmen,
Ausländer, Andersdenkendende, etc. schwadronieren. Am Ende steht doch immer das Überleben.
Was zählt eine Meinung, auf dem Sterbebett ? Wenn es denn eins gibt.
Hilft es irgendetwas, den Tod zu leugnen ?

Es ist eigentlich ganz einfach für Motivation zu sorgen. Es müssen endlich gesetzliche Standards festgelegt werden,
die keine Kompromisse mehr machen und die unabhängig von der Industrie entwickelt werden.
Die rein auf nachweisbaren, gemessenen Daten und deren Interpretation basieren und die nur ein einziges Ziel haben:
die Umgestaltung unserer Gesellschaft und damit vielleicht die „Rettung der Welt“.

Denn WIR müssen UNS ändern. Aber alleine durch Vernunft und freiwilligem Handeln geschieht nichts.
Jeder Vorschlag wird von Gegnern abgewehrt und zerredet. Jede zielführende Idee wird totdiskutiert,
während wir die Welt unverändert zugrunde richten, bzw. sie für uns unbewohnbar zu machen.

Denn solange es keinen Beschluss gibt, sieht sich niemand dazu veranlasst, etwas zu ändern.
Die Parallelen zum Suchtverhalten kommen nicht von ungefähr, denn alles bestimmend ist auch hier unser Belohnungsystem.

Außerdem sehen wir gar nicht, was wir nicht sehen wollen ! Mit „sehen“ ist hier bewußte Wahrnehmung gemeint,
denn nichts ist so unsichtbar, wie ein Problem anderer Leute. (PAL- Feld in „per Anhalter durch die Galaxis“)
Das wird zwar gesehen, aber ignoriert !

In seinem Buch „Ökoroutine“ zeigt Michael Kopatz, dass Rücksichtnahme auf die Natur und deren enorm effektive Kreisläufe,
nicht durch ein schlechtes Gewissen des Konsumenten geschieht, sondern durch Schaffung eines klaren gesetzlichen Rahmens.
M. Kopatz ist Projektleiter für Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut.

Dadurch können sich Produzenten anpassen und dem Konsumenten endlich das anbieten, was er ja eigentlich möchte,
wozu er momentan aber ein Chemiestudium benötigt. Ehrliche, transparente und umweltschonende Ökolandwirtschaft.

„Öko“ muss zur Routine, zur Selbstverständichkeit werden und darf keine „Ausnahme“ mehr sein. Ausnahmen sind teuer und es braucht eine Menge Idealismus, sie zu nutzen. Eine Routine, also eine Angewohnheit wird automatisch billiger, weil man für geringe Mehrkosten
mehr produzieren kann. Die Investitionen zur Schaffung eines ökologischen Umfeldes verteilen sich also auf mehr „Produkt“
und so kann es sich jede*r leisten.

„Öko“ ist natürlich kostspieliger und die Preise werden steigen, doch nicht plötzlich, sondern allmählich und dann,
wenn sich diese Form der Produktion etabliert hat, also nach Ablauf der Übergangsfristen, werden die Preise wieder sinken.
Denn der Grundstock ist gelegt.

Namhafte Vertriebe wünschen sich geradezu eine gesetzliche Grundlage, damit gut gemeinte Ökoprodukte die Norm werden
und aus ihrem Nischendasein ausbrechen.
So können, „müssen“ , alle ökologisch kaufen, weil es nichts anderes mehr gibt.

Laut einem Bericht der Zeit (https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/konsum-entscheidung-einfluss-welt-konzerne-lebenstil),
erklären sich 90 % der Deutschen dazu bereit, für gutes Fleisch deutlich mehr Geld auszugeben.
Doch nur 4 % (heute wahrscheinlich geringfügig mehr), tun es wirklich.

Es hat sich nicht viel geändert, seit dem Konsumenten immer wieder erklärt wird, wie Energie, Umwelt, Ökologie, Ressourcen, etc.
direkt mit unserem Verhalten zusammenhängen.
Kühlschränke werden größer, man fährt ein SUV, „leistet“ sich täglich Fleisch, rüstet sich mit einer Klimaanlage gegen die Klimaerhitzung, …
und ist nur darauf bedacht, den Schein zu wahren.

Doch:

Wir sind immer noch darauf aus, zu protzen, zu scheinen, statt zu sein, anderen etwas vorzuspielen, das wir nicht sind
und so nicht nur andere, sondern, vor allem, uns selbst zu belügen.

Aber das ist ein psychologisches Problem. Fakt ist, wir ändern uns nicht, solange Unvernünftiges billiger und leichter zu haben ist.
Das spricht leider oft uralte Programme in uns an, die unser Verhalten lenken.
Und ist Mitauslöser einer Sucht !

Das schädliche Verhalten wird von der Marketingpsychologie so gelenkt, dass man möglichst lange Profit abwirft. Bis hin zur kostspieligen Behandlung der, aus Unvernunft, resultierenden „Volkskrankheiten“, die keine Volkskrankheiten,
sondern vermeidbare Zivilisationskrankheiten sind, weil man zu viel Ersatzstoffe zu sich nimmt, zu viel Salz, zu viel Zucker, zu viel Mist !!!

Wer ausschert, lebt länger !

Es muss zur Routine werden, verantwortungsvoll zu handeln. Die Haltbarkeit muss verlängert werden, Müll muss getrennt werden, Lebensmittel müssen wieder Lebensvermittler sein und Zusatzstoffe verschwinden. Es muss durch zahlreiche, verantwortungsvolle Produkte erleichtert werden, ökologisch sinnvoll einzukaufen, Bio muss auch Öko sein (nicht wie bei Palmöl oder Kakao …
[Bio aber eine Ökokatastrophe]), damit man nicht aus 150 Produkten, das eine ohne Palmöl suchen muss
oder etwas kauft, von dem man zu Hause merkt, dass man trotzdem gekauft hat, was man eigentlich vermeiden wollte.
Was ist daran so schwer ? Ist der Verbraucher nur zum Täuschen da ?

Nach umweltverträglichen Produkten muss man suchen, ja geradezu jagen und man muss sich immer entscheiden, was einem wichtiger ist. Faire Produktion oder lieber faire Transportbedingungen, Tierwohl oder lieber doch Bio (oft eine Täuschung [s. Palmöl]), …

Das nimmt kein Konsument auf sich, die Infodemie verringert die Kritikfähigkeit und den persönlichen Antrieb.
Es ist soweit, die Meisten können gar nicht wissen, was sie tun !
Da hat es die Werbeindustrie leicht mit Kampfpreisen und Sprüchen wie:

Manche werden wieder „Diktatur“ wettern, doch es ist längst erprobt und kein Produzent oder Landwirt hat Probleme damit,
gesetzliche Vorgaben umzusetzen. Solange alle die gleichen Vorgaben haben und keine Lücke offen gelassen wird,
die manche skrupelos ausnutzen (ist ja legal) und so den Konkurrenzkampf befeuern.

Zum Beispiel, die Verdoppelung des Auslaufs für Legehennen. Da gab es keinen Aufschrei, es wurde einfach umgesetzt.
Gut manche deklarieren ihre Legebatterie plötzlich als eine Reihe kleinerer Einheiten, um rein rechnerisch Platz zu schaffen
und so für jede „Einheit“ den gleichen Auslauf für weniger Hühner zu melden.
So werden der Gesetzgeber und der Verbraucher getäuscht.

Das Verbot von Plastikstrohalmen, hat dafür gesorgt, dass endlich überall feste Trinkröhrchen angeboten werden
oder das Verbot von Plastiktüten, was zum zwangsläufigen Umdenken des Verbrauchers führte, der sich nun überlegen musste,
wie er seine Einkäufe nach Hause bringt. Da überlegt man sich, was nötig ist ! (auch: Unverzichtbarer Verzicht )

Manche sparen sich das Denken und fahren mit dem SUV zum Biosupermarkt ! 😉

Also Mut zum Handeln, auch wenn es unpopulär erscheinen mag, weil sich die Industrie wehrt,
weil sich manche Opfer der Infodemie darüber beschweren, dass man ihnen gegen das Magengrimmen durch Süßigkeiten
eine bittere Medizin verschreibt.

Wir brauchen Weitsicht, Weisheit und unerschütterliches Handeln, zum Besten der Natur und damit zu unserem Besten !

Is Odil

Ein älterer Spruch, der mir im Gedächtnis geblieben ist:

„Das Leben wird komisch
und erbärmlich,

sobald die hohen Ziele des Daseins
aus dem Gesicht schwinden,

und die Menschen werden kurzsichtig
und sehen nur das,
was zu ihren Sinnen spricht.“
(Ralph Waldo Emerson)

Nachhaltigkeit

Nun, Unglaubliches ist in Gang gesetzt und ich versuche, manches zu behandelnen.
Über den offensichtlichen Klimawandel berichte ich jedesmal, zumindest über manches, was diesen mit auslöst !

Wir müssen etwas tun, wollen oft, doch wenn keine Konzepte als Anregung bestehen, ist man orientierungslos. Mülltrennen alleine reicht nirgendwo hin und unser System hat es sogar geschafft, selbst aus unserem Müll noch Profit zu schlagen. Da ist es egal, ob der getrennte Plastikmüll auf verschlungenen Wegen,
immer weiter weg von Moral irgendwann im Meer landet, weil es die billigste Art der Entsorgung ist.
Wie immer, einer macht es sich einfach und streicht das Geld ein und alle zahlen die Entsorgung, bzw. haben den Müll im Meer !
Das ist rücksichtslose Profitgier und nur durch Verzicht heilbar ! 😉

Wir machen uns keine Gedanken über unser Wasser, über das Woher und Wohin und bedenken es erst,
wenn wir Geld sparen wollen/ müssen oder, wegen Wasserknappheit, sparen müssen.
Also hier ein paar Tipps, wie man nachhaltiger Leben kann:

und noch eins

Ein paar einfache Tipps zum Wassersparen im Alltag:

Bad und Toilette

– Lieber Duschen, anstatt sich ein Bad einzulassen. Ein durchschnittliches Vollbad benötigt etwa 150 l warmes Wasser.
Eine sparsame 5 min Dusche jedoch maximal 50 l. Also entspricht ein Vollbad drei Duschen, man kann also für ein Vollbad, dreimal duschen ! Zuzüglich der Entsorgung und Aufbereitung des Abwassers, den Energiekosten, dem Wasser, des Badeusatzes, …

Entsprechend kommt ein Vollbad auf etwa einen Euro (Wasser, Aufheizen, Entsorgung, …), während eine Dusche bei rund 0,35 Cent liegt. (Ohne Zusätze)
Und man ist sogar noch sauberer, als nach einem Vollbad, denn da schwimmt der „Dreck“ im Fettfilm auf der Oberfläche
und legt sich beim Heraussteigen an die Haut an. Beim Duschen wird er jedoch weggespült !

– Nach dem „kleinen Geschäft“, nur kurz spülen oder die kleine Spül-, oder die „Stopp“-Taste drücken. Das braucht nicht mit Trinkwasser „verdünnt“ werden !

– Einen wassersparenden Duschkopf installieren !!!

– Beim Zähneputzen und einseifen (Hände, Körper, Haare) das Wasser ausmachen. Es strömt sonst ungenutzt in den Abfluss !

Küche

– Gemüse oder Salat in einer Schüssel waschen und nicht unter dem fließenden Wasser, wo zu viel unnötig „vorbeiläuft“ !

– Den Geschirrspüler immer voll beladen und mal das Ökoprogramm ausprobieren ! 😉

Garten

– Gießwasser in der Regentonne sammeln !

– Eher abends, statt morgens gießen, damit im Tagesverlauf nicht so viel verdunstet.

Einkaufen

– Verpackungsmüll reduzieren (Tipps im Internet)

– Sich über sogenanntes „virtuelles Wasser“ informieren, also Wasser,
das für die Herstellung eines Produktes verbraucht wird, bevor es zu uns kommt !
Es gibt eine enorme Menge an Artikeln und „Rankings“, die echte Wasserfresser aufzeigen.

Sich überlegen, ob es gerade dieses Produkt sein muss, oder ob man es überhaupt braucht ? (hierzu mein Blog: Unverzichtbarer Verzicht )

Allgemein gilt, Sparsamkeit und Achtsamkei in allen Dingen. Dann merkt man schnell, was man „braucht“
und welche Produkte unschädlicher sind !

Trotzdem Müll gewissenhaft trennen, denn das meiste wird einem Recycling zugeführt und der Plastikmüll (s. Blog: Denk mal ! ),
der im Meer landet, ist nur ein Teil des tatsächlich anfallenden Plastiks.

Außerdem :

Umwelt schonen und Geld sparen. Das hört sich doch toll an, oder ? 😉

Spült man maches mit dem Schwamm, weil man es täglich braucht, kommt neben dem sparsamen Umgang mit Wasser
die Halbierung des Spülmittels zum Tragen.

Diese sind, wie eigentlich alle Dusch-, Spül-, Reinigungsmittel hochkonzentriert, damit sie die erwartete Leistung bringen.
Doch schießen sie meist über das Ziel hinaus und das Zuviel belastet unsere Umwelt unnötig.
Ich habe mein Shampoo, mein Duschgel, mein Spülmittel, also alles, was ich „spüre“
etwa zur Häfte mit Wasser verdünnt und nähere mich meiner „Dosis“ von unten. So nehme ich nie zu viel und spare auch noch 50 %.

Ich ersetze nach und nach gekaufte Reinigungsmittel mit selbstgemachten (hierzu: Überblickseite alternative Haushaltsmittel )
Einfach testen, so wie ich. Ich verstehe sie als Grundrezepte, die je nach Bedarf im Haushalt oder nach Vorlieben umweltverträglich abgewandelt werden können.

Wenn man sich genau mit Haushaltsmiteln beschäftigt, kommt man darauf,
dass mit 5 Haushaltsmitteln eigentlich der ganze Hausputz abgedeckt ist.

Es braucht am Anfang etwas Zeit und Hirnschmalz und Selbermachen ist natürlich nicht so bequem, wie selber kaufen.
Doch die kleine Mühe sollte uns unsere Erde wert sein, oder ?

Außerdem gilt im Leben:

„Wer den eigenen Einsatz verweigert
kommt bestenfalls zu Genüsslichkeiten,
jedoch nicht in jenen Bereich,
wo das Glücklichsein anfängt.“

(Hildegund Fischle-Carl)

Dem ist nichts hinzuzufügen !
Is Odil

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