Darum geht es hier: Aufarbeitung

Danke

Ich vermittle oft den Eindruck, ich würde nur die negativen Dinge wahrnehmen.
Sicher, ich schreibe über falsch Laufendes, bin absolut und resolut in meinen Urteilen und oft genug unfair.
Dafür möchte ich mich entschuldigen, denn ich möchte nicht nur Schwarzmalen.

In Sachen Werbe-, Politikindustrie, kann und will ich mich allerdings nicht entschuldigen.
Da gibt es nichts zu Entschuldigen. Sicher sind nicht alle so, wie dargestellt.
Es ist auch nicht per se unmoralisch, Gewinn machen zu wollen. Jede Geschäftsidee hat schließlich eine Gewinnerzielung zur Absicht.

Doch erstens sind viele Geschäftsmodelle schlicht unmoralisch und machen durch Interansparenz und Täuschung des Verbrauchers,
durch die Verschmutzung von Allgemeingut Profit, übernehmen keine Verantwortung, außer beim Endpreis
und haben eine unvergleichliche Gier entwickelt.

Zweitens machen sie verantwortungsvollen Geschäftsmodellen das Leben schwer und torpedieren sie wo es geht.
Sie verhalten sich wie stutenbissige Pferde. Vertretbare Geschäftsmodelle machen so nur einen Bruchteil der „Großen“ aus,
denn sie werden von ihnen geschnitten, ausgebootet, vom Markt gedrängt !

Aber, trotz der desaströsen psychischen Entwicklung durch die technischen Entwicklungen, ist doch das Gute nicht verstorben.
Sicher hat der Mobilfunk Vorteile. Der prompte, schnelle Informationsaustausch, ermöglicht die Koordination wichtiger Projekte.
Das geht viel schneller, als ohne. Und erreicht sehr viel mehr Menschen !

Das schmälert zwar nicht die negativen Effekte, aber es ist ein Zeichen dafür, dass es manchen gelingt, Hilfe zu organisieren,
die von vielen getragen wird, denn gemeinsam erreicht man viel mehr.

Ich bin schlichtweg überwältigt von der Kreativität der Nutzung eben dieser Stärken. Vor allem von manchen Menschen,
die über sich hinauswachsen und Hilfslieferungen in die Ukraine sogar persönlich vor Ort bringen,
die jetzt zeigen, was für Menschen sie sind.
Man kann die Büchse der Pandora eben auch als Möbelstück nutzen 😉 .

Das Leben hat mich gelehrt, dass alles mindestens zwei Seiten, bzw. zwei Aspekte hat. Als bekanntestes Beispiel dient hier wohl das Messer.
In der Hand eines Gourmetkoches, ist es Werkzeug für Genüsse des Gaumens.

Aber in der Hand eines Mörders oder eines(r) in die Ecke Gedrängten(r), eben ein Werkzeug des Todes.
Oder nehmen wir das Feuer, gebändigt, spendet es Wärme, Energie und Licht,
aber ungebändigt brennen Häuser, Wälder und ganze Landstriche ab.

Bei allem, kommt es darauf an, in welchem GEIST man etwas verwendet. Man kann es konstruktiv als Werkzeug
zur Verwirklichung von Ideen verwenden, oder destruktiv als Werkzeug der Zerstörung.

Steht die Kreativität im Vordergrund, liegt in deren Umsetzung, mithilfe des Werkzeuges, das Gold von morgen.
Ein Erfahrungsgewinn, der Gold wert ist. Im anderen Fall, hat man ein Problem !

Vor Allem kommt es auf den Geist an und genau hier spielt der Mobilfunk eine wesentliche Rolle. Er spielt sie leider nicht, er nimmt sie ein.
Es ist ein vielschichtiges Problem, das sich leider so entwickelt hat. Es waren Rückkopplungen, bei denen eins auf andere wirkte,
das dann seinerseits so wirkte, dass das eine wieder Wirkung zeigte, …, eine sogenannte symmetrische Eskalation nahm ihren Lauf.

In meinem Blog Smart (s. Smart ), habe ich es schon einmal umrissen. deswegen hier nur noch mal im Groben.
Vom Beginn an, stehen die „Humanlarven“ in Konkurrenz mit dem Phone um die Aufmerksamkeit der Bezugsperson(en).

Abgesehen von der psychischen Vergewaltigung, wird jede Phase aufkeimender Langeweile „gefüllt“.
Eigentlich wird das Loch in der Seele nur überdeckt. Aber darunter „schwelt“ das grundlegende Bedürfnis.
Auf diese Weise verbringen die meisten ihre Kindheit, wichtige soziale Interaktionen werden oberflächlich per Handy „erledigt“
und alles was Anstrengung für ein Ziel bedeutete, wird verworfen.

Aber, das Aushalten von Verzicht und die dadurch entstehenden Lösungsstrategien, sind unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung.
Mehr dazu in meinem Blog unverzichtbarer Verzicht (s. Unverzichtbarer Verzicht ).

Hildegard Fischle- Carl meinte zu dieser Einstellung:

„Wer den eigenen Einsatz verweigert
kommt bestenfalls zu Genüsslichkeiten,

jedoch nicht in jenen Bereich,
wo das Glücklichsein anfängt.!“

Man kommt nicht einmal in die Nähe dieses Bereiches. Man macht in entscheidenden Phasen, nie die Erfahrung,
dass sich Anstrengung oft mehr als lohnt, dass man in der Lage ist, Alternativen zu entwickeln und unabhängig zu sein.
Was schließlich echte Freiheit bedeutet !

Diese Erfahrung der Selbstwirksamkeit in einer Phase der drohenden Leere, macht einen stark, die Angst schwindet
und man entwickelt Selbstvertrauen.
Ein Vertrauen in eigene Fähigkeiten, eine Unabhängigkeit von Verlockungen.
Eine unbändige Freiheit des Geistes !

Die Oberflächlichkeit führt zu einer kaum zu bändigenden Leere und Sinnsuche.
Die einen suchen sie in der Realitätsflucht durch Ablenkung(en), durch Drogen (was oft dasselbe ist) oder eben durch Konsum.
Letzteres freut natürlich wieder die Industrie, denn das sind die besten Kunden 😉 .
Das wiederum lässt sie kritiklos alles konsumieren, was sie uns anpreisen. Hauptsache billig !

Später dann, nimmt das Unheil seinen Lauf und sie erkranken „unverschuldet“ an den Folgen ihres Konsums, rufen nach „Mama“,
die ja nicht mehr zuständig ist, und die Gesellschaft nimmt Unkosten auf sich, die vermeidbar gewesen wären.

Alle zahlen also für den Lifestyle einiger und die, die Profit daraus schlagen, müssen die Kosten nicht tragen.
Sie machen Profit und die Gesellschaft trägt die Folgekosten.
Industriefreundlicher kann man es wirklich nicht gestalten.

Aber zurück zur Rückkopplung. Durch die täglich erlebte Oberflächlichkeit, dem Fehlen der Empathie,
hat man immer mehr den „Wünschen“ sich Entwickelnder nachgegeben.
Letztendlich den kindlichen Trieben, die durch Erziehung eine Lenkung erfahren müssen.
(Im Übrigen nicht nur die kindlichen 😉 )

Man möchte ja schließlich nicht als Diktator gelten, wie sie einen oft nennen, weil sie im Netz immer jemanden finden,
der die gleiche Entwicklungsstufe aufweist und eine Bestätigung für komplett unpassendes Verhalten liefert.

Durch die „kleinen Erfolge“ im Elternhaus ermutigt, krempeln sie den Lehrplan um und bezeichnen Geisteswissenschaften
(also Geistesbildung) als überflüssigen Ballast, denn in (a)social media kommen sie nicht vor.
Der kindliche Charakter hat schlicht keinen Bock auf Tiefgründigkeit, die er so sehr benötigte.

Dadurch verarmt der Geist, die Sprache ist durch Technik einsilbig geworden, wie eben der Geist, so entwickeln sich keine Vorbilder,
keine Bilder, keine Vorstellung von einem guten Leben.

Aber ohne irgendeine Vorstellung eines Zusammenhangs, entsteht nichts Kreatives ! Ohne Vorbilder, ohne vielfältige Erfahrungen,
ohne Beispiele, bringt auch das langsame Denken wenig Erkenntnis.

Dies ist in groben Zügen (es gibt, wie überall, nicht nur Schwarz und Weiß) die Rückkopplung, die zu Menschen geführt hat,
die aufgrund fehlender Vorstellung(en) nicht wissen können, was sie tun.

Die immer lauter werdende Erwartungshaltung hat dazu geführt, dass (a)social media, mithilfe von Psychologen, derart gestaltet wurde,
dass man keine Ruhe hat und immer wieder von Neuem „getriggert“ wird.
Damit einem „nichts fehlt“, bzw. man gar nicht dazu kommt, es zu vermissen.

Ständig wird per akustisch-optischem Signal, die Neugier geweckt (also die Gier nach Neuem).
Um es auf den Punkt zu bringen, sie sind bewusst suchterzeugend gestaltet !

Sie sind so entwickelt und designed, bzw. ausgelegt, dass der User (oft ein unkritisches, unbedarftes Kind
ohne psychische Widerstandskraft) ständig von diesem einen Programm gefesselt wird.

Es erhält nicht den Hauch einer Chance, keine Zeit, um nachzudenken, dafür braucht es Erziehungsberechtigte,
die altes Wissen um die gesunde Entwicklung des Nachwuchses haben und lenkend eingreifen.
Sie also aus dem Einflussbereich nehmen weil sie wissen, dass es dem Kind nicht gut tut.

Daraus entwickelte sich eine, wie Sarah Connor es mal nannte, Cancel Society. Also eine Gesellschaft, die Probleme nicht angeht,
sondern ablehnt, was gerade nicht passt, es aus dem Gesichtsfeld nimmt und ungestört weitermacht.
Im Endeffekt eine Wegwerfgesellschaft, in der man nur die guten Seiten konsumiert, in der nur der sofortige Nutzen zählt.

Aber verdrängte Anteile schwelen, wie bei der Psyche, weiter und gewinnen an Kraft, bis sie mit unvergleichlicher Wucht aufbrechen.
Diese aufbrechenden Störungen müssen nun gelöst werden, denn sie sind jetzt lebensbestimmend und manchmal eben auch –bedrohlich.

Jetzt muss man sich um sie kümmern, denn sie sind um einiges stärker und mächtiger, so dass man sie manchmal eben nicht lösen kann.
Kollektives Wissen einer Kultur, hätte beizeiten ein kleines Problem erkannt und gelöst,
anstatt nach einer Zeit der Ignoranz ein gewaltiges Problem lösen zu müssen !

Genau damit haben wir es hier auf allen Ebenen zu tun. Der Effizienzwahn hat zu wirtschaftlichen Verwicklungen geführt,
zu unterirdischer Qualität. Es zählt der Profit, nicht das Maß, der Mensch ist kaum noch etwas wert,
die Weisheit ist dazu verdammt bei dem ganzen Wahnsinn zuzusehen, altes Wissen wurde outgesourced, …

Und noch einmal, alle tun was sie können und es dreht sich nicht um Schuldzuweisung.
Die Entwicklung hat leider dazu geführt, dass sie nicht wissen können, was sie tun 😉 .

Dafür bräuchte es ein überliefertes, generationenübergreifendes Wissen, das leider aus dem „modern(d)en Leben ausgegrenzt wurde !
Und es braucht vor Allem Menschen, die sich den Luxus des langsamen Denkens leisten und ab und zu nachdenken, die agieren, statt immer nur zu reagieren.

Denn jede Reaktion erfolgt erst nach einer ungewollten Aktion und damit spät, oft genug zu spät.
Es ist reine Symptombehandlung, statt die Ursache zu beheben !

Es gibt viele, die sich so verantwortungsvoll wie möglich verhalten und sich gute Gedanken machen. Nur sind das leider Ausnahmen,
die vom Alltag der Heranwachsenden und dem herrschenden Zeitgeist ausgehebelt werden.

Das ist die Geißel unserer Zeit, mit der wir umgehen lernen müssen. Zudem kommt die menschengemachte Klimakatastrophe auf uns zu
(ne, sie ist schon da) und ein größenwahnsinniger Diktator führt einen Angriffskrieg, so dass wir entweder an den Folgen
unserer Hemmungslosigkeit (Völlerei) sterben oder an den Folgen eines dritten Weltkrieges.

Aber wir wollen weder das Eine, noch das Andere ! Nicht genug, dass Regierungen, vernünftige Maßnahmen blockieren,
ein Diktator blockiert schon alleine die Diskussion darum, weil es für ihn, wie für Donald fu***** Trump keine Klimaerhitzung gibt,
er uns mit einem Krieg in Atem hält und unseren Fokus darauf lenkt.

Apropos, er ist noch aktiv:
„Jerk“ = Blödmann, Trottel, Depp, …

Er baut gerade eine (a)social media app auf, genannt:

Der Realität entspräche eher:

Es stellt sich mir die Frage, wieso er das Wahrheit nennt, hat er doch während seiner Amtszeit nachweislich
30 000 Lügen und Unwahrheiten verbreitet ?
Quelle: https://correctiv.org

Wenn wir den Krieg überleben, müssen schnellstmöglich Gesetze her, die es der Industrie unmöglich machen,
Unmoralisches zum Verkauf anzubieten. Nein, sie müssen jetzt gemacht werden ! (s. Ökoroutine von Michael Kopatz)

Alle müssen dafür sorgen, dass es für solche Produkte keinen Absatzmarkt mehr gibt. So zu tun, als ob, reicht nicht
und wir müssen denen die rote Karte zeigen, die nur unser Gewissen beruhigen wollen, ohne effektiv etwas zu tun
(s. Blogs Siegeldschungel, Begriffstäuschung ).
Wir sind immer noch Sklaven unserer Triebe, wie man an den SU fu*****V- Zulassungen sieht:


Quelle: https://de.statista.com/

Beim Komfort und beim Preis, werden wir eben nicht von unserer Vernunft geleitet. Hier wird durch Werbepsychologie das schnelle Denken (s. Blog Trotzdem ) stimuliert und wir machen „Impulskäufe“ wider jeder Vernunft, die wir „eigentlich nie tun würden“.

Tja, man ist eben erst gut, wenn man auch dann gut ist, wenn niemand zusieht !

Ich fing mit einer Entschuldigung an und hier soll es weitergehen. Dadurch, dass ich eben von Kindesbeinen an von meinen Eltern,
die ein völlig anderes Selbstbild hatten, geprägt bin und einiges „schief lief“ fällt es mir eben nicht leicht,
Menschen von meinen guten Absichten zu überzeugen.
Ich bin eben keine rheinische Frohnatur und signalisiere etwa die Einladung eines Kaktus !

Meine Freunde wissen, wovon ich spreche, sehen jedoch in mir teilweise ein Vorbild (Konsequenz) und wissen,
meine Worte sind Worte mit Hand und Fuß !

Daher, und dass ich seit 20 und mehr Jahren „Eigenbrötler“ mit verschwindend geringen Mitteln bin,
haben sich Verhaltensweisen ausgeprägt, die nicht einladend wirken.

Verschiedenste Erlebnisse in meinem Umfeld, die schmerzlichen Erfahrungen mit dem Hohn und dem Spott,
die Perspektivlosigkeit der Grusi, usw. haben die Einsiedelei verstärkt und daher kommt meine sarkastische Sicht auf manches.
Ich bin eben kein Satiriker, obwohl ich Satire liebe.
(Eine kleine Galerie unter Memes [z.B. Jerk, oben])

Man möge mir also nachsehen, dass ich oft krasse Vergleiche ziehe. Ich möchte niemand, ohne Schuld anklagen.
Ich beschreibe und stelle lediglich meine Eindrücke überspitzt dar und es sind nicht alle damit gemeint.
Womit ich jedoch ausdrücklich immer alle meine ist das generische Maskulinum in der Sprache !!!

Persönliche Angegriffenheit, stellt das Ego in den Vordergrund und macht unempfänglich für Argumente
und es soll niemand meine „Kritik“ verwerfen, abtun, ignorieren, nur weil das Ego gekränkt ist !
So viel mal hierzu.

Aufgrund des Klimawandels, der Hitze- Überschwemmungsperioden, etc.
kommen wir um eine grundlegende Änderung unseres Konsumverhaltens nicht herum !

So glauben viele, sie könnten ohne einen Kaffee nicht in den Tag starten, bei anderen ist es Tee, wieder bei anderen ein Energydrink.
Mal davon abgesehen, dass es sich ausschließlich um coffeinhaltige Getränke handelt, die nicht wirklich wach machen (s. Blog Kapsastrophe ), wird Kaffee jedenfalls wieder zum Luxusgut.

Er benötigt nicht nur viel Wasser (virtuelles Wasser s. Blog Drought ), sondern hat es auch gerne untenrum warm,
also“warme“ Wurzeln, aber kühle Blätter.

Durch die Klimaerhitzung, schrumpfen mögliche Anbauflächen, da Kaffeeplantagen immer höher angelegt werden müssen.
Dadurch schrumpft die Menge an Kaffee und damit steigt der Preis.

Somit werden wir, was uns so existentiell erscheint, ändern müssen. Um eine erforderliche Umstellung leichter zu machen,
übe man freiwilligen Verzicht (s. Blog unverzichtbarer Verzicht ), bevor man gezwungen wird, zu verzichten.

Kulturpflanzen werden vermehrt Trockenstress ausgesetzt. Sie werden anfällig für Schädlinge,
die sich durch die geschwächte Abwehr ihrer Wirtspflanzen enorm vermehren.
Das geschieht besonders leicht in Monokulturen.

Monokultur.“ „Das hätte man mir auch sagen können !“

Wir werden also gezwungen sein, wieder Vielfalt auf unseren Äckern zu pflanzen, nach guter fachlicher Praxis eine Fruchtfolge einzuhalten
und uns um die Böden und das Grundwasser zu kümmern. Also Agrarökonomie, statt LandWIRTSCHAFT zu betreiben.
Dafür müssen uns gute Lebensmittel aber auch erst mal wieder etwas wert sein, sollen sie uns doch Leben vermitteln !

Es muss, im Sinne der Gesundung, eine Rückbesinnung auf alte Werte und ein Lernen aus altem, überliefertem Wissen stattfinden.
Wir müssen uns auf die Extremwetter einstellen aber wir haben viel, des jetzt nötigen, Wissens ausgelagert.
Vieles müssen wir allerdings erst wieder lernen.
Die globale Marktwirtschaft tötet uns, statt dass sie Leben spendet, eben auch durch den Verlust an Wissen.

Man halte sich von Protektionismus und falschem Nationalismus fern, deren Vertreter lauthals eine Chance wittern.
Lokal und regional zu produzieren, hat mit der Angepasstheit heimischer Kulturpflanzen zu tun, einfach mit dem Möglichen.
Da gehört keinerlei Ideologie dazu, es ist schlicht eine Notwendigkeit (s. Blog Notwendig ).

Wir müssen weg vom reinen Profitdenken, das Masse, statt Klasse produziert und hin zu erhaltenden, aufbauenden, nachhaltigen
und möglichen Methoden. Wobei eine Kultivierung des Bodens oberste Priorität haben muss. Denn ohne Boden, kann nichts gedeihen !

Der Fokus auf Masse, macht uns krank. Als Beispiel dient die Erfindung des Stickstoffdüngers.
Was hat Stickstoffdünger mit unserer Gesundheit zu tun, fragt das schnelle Denken (s. Blog Trotzdem).

Dazu muss man sich vor Augen führen, dass durch den massenweisen Einsatz von mineralischem Dünger,
natürlich der Eiweißgehalt der Getreidesorten stieg.
Vordergründig ist es gut, wenn „erwünschte“ Inhaltsstoffe vermehrt werden. So werden mehr Menschen satt
und mit dem nötigen Eiweiß versorgt.

Aber, mit dem Gehalt an Eiweiß, stieg natürlich auch der Gehalt an sog. Klebereiweiß (Gluten). Dummerweise kann sich der Körper nicht so schnell an den gesteigerten Glutengehalt anpassen und so haben mehr und mehr Menschen eine Glutenunverträglichkeit, bis hin zur Zöliakie.

Jedes Extrem, jeder schnelle, kurze Weg, ist im Endeffekt ungut für das Leben, für uns, für die Gesundheit, die Psyche usw.

Das meine ich, wenn ich sage:
„Wir müssen wieder „normal“ werden !“

Is Odil

Weil heute ein langer Spruch im Kalender ist, dieser hier:
(Und wie immer, es geht um den Spruch, nicht die Person !)

„Das Leiden zwingt den Menschen,
in sich selbst hinabzusteigen.

Da alle anderen Auswege abgeschnitten sind
ist er gezwungen,
die Kräfte der Seele und des Geistes einzuberufen.

Und wenn ihm das gelingt, dann wird er,
anstatt zu stöhnen und Schreie der Auflehnung von sich zu geben,
einen herrlichen Duft ausströmen.“
(O.M. Aivanhov)

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