Darum geht es hier: Dürre
Dürre
von Is Odil | Aug. 21, 2026 | Blog
Dürre, das Schreckgespenst der atomaren Energie. Abgesehen von der Vergiftung der Welt unserer Kinder,
den horrenden Kosten für deren Unterhalt und Rückbau, sind sie den Auswirkungen der Klimakatastrophe
nicht gewachsen. Denn sie brauchen zwingend Kühlwasser, das nicht mehr in ausreichendem Maß zur Verfügung steht.
Was droht, wenn die Kühlung ausfällt, sahen wir an Fukushima. Eine harmlose Übung, führte zur Katastrophe,
die immer noch nachwirkt (Tschernobyl macht da mit). Doch aus den Köpfen ist das Risiko schnell verdrängt worden.
Einen kurzen Kommentar zur Atomkraft gibt Prof. Harald Lesch in einem Talk :ARD Mediathek Prof. H. Lesch
Das Problem der ewigen Vergiftung unserer Welt, ist noch nicht einmal ansatzweise gelöst und alle Versuche sind nur ein
„aus dem Auge der Öffentlichkeit“ bringen. Eine Verschleierung die Tradition hat,
denn so verfahren Verantwortliche mit allen Problemen. Aus dem Auge, aus der Sicht, aus der Diskussion,
aus dem Bewusstsein bringen. Ergo : „Aus dem Auge, aus dem Sinn !“.
Alle Endlager sind nicht in der Lage, die Strahlung zu vermindern, um das Problem irgendwann zu lösen.
Stattdessen wird sie so gut wie möglich abgeschirmt, damit so wenig Strahlung, wie möglich entweicht.
Ein Land das, wie Frankreich, massiv auf AKWs gesetzt hat, verschuldet sich jährlich stärker,
weil sich Atomkraft nur rechnet, wenn der Staat und damit der Steuerzahler, diese massiv subventioniert.
In D. wird Atomstrom z.B. mit 4.3 Cent/ kW/h subventioniert. Erneuerbare Energien jedoch lediglich mit 2 Cent.
Quelle : www.greenpeace.de
Laut Andrée Böhling, Energieberater von Greenpeace, ist „Atomkraft nicht nur die gefährlichste,
sondern auch die teuerste Form der Stromerzeugung“.
Und die Atomkonzerne verdienen gleich doppelt, denn sie streichen den subventionierten Preis von uns Verbrauchern
und die Subventionen ein, die wir ja unsinnigerweise mit unseren Steuern bezahlen.
Klar dass sich Atomkraft für die Betreiber rechnet. Aber es ist an der Zeit, dass wir umweltschädliche Subventionen,
die zunichtemachen, was wir einsparen, indem sie Verschwendung voraussetzen, benennen und abschaffen.
Eine „Drohung“, die das verdeutlicht hat, kam von unserer Hausverwaltung, denn wir hatten ein Legionellenproblem.
O- Text war : „… ist jeder Mieter verpflichtet, genügend Wasser zu entnehmen.“
Unser Wassersystem bekommt Probleme, wenn wir nicht verschwenderisch mit unserem Lebenselixier umgehen.
So ist unser Abwassersystem auf ein genügend großes (Ab)Wasservorkommen angewiesen,
um die Abwasserrohre zwischen Regenereignissen zu spülen und Ablagerungen wegzuschwemmen.
Apropos, auch unsere Kläranlagen, die gesamte dmit zusammenhängende Infrastruktir steht vor dem Kollaps,
denn ohne Wasser, kein Vorfluter und ohne, ist eine Klärung unserer Abwässer an diesen Orten nicht mehr möglich.
Nun sind, seit der Wasserverbrauch als Kostenfaktor gilt, Spül- und Waschmaschinen wassersparend ausgelegt,
wir sparen mehr und mehr Wasser und das fehlt in der Gesamtmenge Abwasser.
Wir brauchen so schnell wie möglich auch ein Abwassersystem, das nicht auf Spülung durch Verschwendung angewiesen ist.
Dafür ist es hilfreich, Regenabfluss und private Abwässer zu trennen. Denn noch ist es Usus,
die Kanalisation für zu erwartende Regenereignisse zu dimensionieren.
Aber im „Normalbetrieb“ ist sie viel zu groß und kann nur durch Verschwendung einigermaßen „sauber“ gehalten werden,
ist aber für kommende Starkregenereignisse zu klein.
Eine Trennkanalisation ist nötig. Dann kann man Regenrohre groß genug dimensionieren
und durch Durchlässigkeit für lokale Versickerung sorgen. Es ist ja nicht verschmutzt.
Damit würden versiegelte Flächen entsiegelt und das Grundwasser wieder an den Kreislauf angeschlossen und gefüllt werden.
Rückhalterohre, die offen das Abwasser abführen, können nicht mehr überlaufen und so einen Teil des Schwalles
ungeklärt in den Vorfluter einleiten.
Der Wasserkörper unter den Häusern wird endlich wieder an das Regenwasser angeschlossen und kann aufgefüllt werden.
Bisher war es leider so, dass jede bebaute Fläche, Regen auffing und die anfallenden Wassermassen so schnell wie möglich
vom Ort des Niederschlages in eine ferne Kläranlage und dann in einen entfernten Vorfluter ableitete.
So haben wir etliche Moorflächen trockengelegt und vom Wasserkreislauf abgekoppelt.
Aktuell und noch eine lange Zeit, brennt das „hohe Venn“. Hier wird deutlich, was wir verursacht haben,
indem wir rücksichtslos in die natürlichen Kreisläufe eingriffen.
Denn dies sind ehemalige Moore, die trockengelegt wurden, um Land zu gewinnen. Natürlich sind sie ausgetrocknet
und daher für die Flammen erreichbar. Aber erschwerend kommt noch hinzu, dass trockene Torfböden
Sauerstoff bis in tiefe Schichten binden und so die Glut unterirdisch über Jahre schwelen kann.
So können auch nach langer Zeit, in weit entfernten Gebieten, erneut Flammen entstehen
und der Brand sich von dort aus oberflächlich ausbreiten.
Nicht, ohne den Boden unter sich erneut zu entzünden und dort weiter zu schwelen.
Währen das, zumindest teilweise, noch nasse Moorflächen gäbe es diese Gefahr dort nicht.
Doch zurück zur Trennkanalisation, denn dann käme in der Kläranlage sehr viel weniger Wasser an,
das konzentrierter wäre und damit auch gezielter und effektiver gereinigt werden könnte.
Denkt man da noch weiter, könnte man sogar Trenntoiletten einbauen, die Urin und Kot trennen.
Denn in unserem Urin steckt viel Phosphor, den wir so trennen und zur Düngung verwenden könnten,
der „sortenreine“ Kot kann vergoren und zur Biogasproduktion verwendet werden,
deren Reste als gute Grundlage zur Humusproduktion auf unsere Äcker ausgebracht werden können.
Eine lohnende Technik sind sogenannte Trockentoiletten, die ganz ohne Wasser auskommen.
Noch einmal zur Erinnerung : Wir spülen, mit aufwändig gereinigtem Trinkwasser, unsere Fäkalien aus unserem Sichtfeld..
Bundesweit addiert sich der Wasserverbrauch, nur durch Toilettenspülung, auf unglaubliche 1 Billion Liter pro Jahr.
Quelle : Wissen vor acht „Erde“.
So also gehen wir mit unserer wertvollsten Ressource um. So geht die Industrie mit unserem Planeten um, Punkt.
Jede Aktion, die hilft diesen irrsinnigen Verbrauch zu mindern, ist jetzt wichtiger denn je.
Ein paar Beispiele, was ich in meinem Haushalt realisiert habe, findet Ihr unter Actions.
Aber nur wenige können so radikal für sich selbst entscheiden, bin ich doch der Einzige, der von Sparmaßnahmen betroffen ist.
Schwieriger wird es, wenn ein Partner, oder gar eine Familie vom eigenen Elan betroffen ist.
Setzt es also mit bedacht um, man kann nicht alles Eins zu Eins umsetzen, es ist lediglich ein Beispiel, das es mir ermöglicht
mit dem Almosen, mit dem ich angespeist werde, auszukommen.
Doch, und davor warne ich eindringlich, sollte der Restklärschlamm frei von Medikamenten- Drogen- und Hormonrückständen sein,
denn sonst verteilen wir nur auf unseren Feldern, was wir loswerden wollten. Auf diesem Weg landet vieles in unserer Nahrung.
Es wurde bereits Mikroplastik in unseren Hoden und sogar im Gehirn nachgewiesen. Selbst in der Tiefsee, fand man schon Plastiktüten.
Fischbestände verweiblichen durch die Hormone und die Spermien des Menschen sind zum Teil verkrüppelt.
Es gibt keinen Zweifel, wer etwas anderes behauptet, lügt, dass wir mitten in einer selbstgemachten Katastrophe sind.
Alles wird sich in Zukunft verändern, viele Einzeldramen werden sich vor unseren Augen abspielen,
denn die Natur kann sich nicht mit Technik behelfen.
Wir werden, wenn wir es nicht schaffen Technik für unsere Ernährung einzusetzen, den Kampf verlieren und sang- und klanglos
dezimiert werden. Und wenn es nur wegen fehlender Nachkommen ist, weil wir impotent geworden sind,
Denn konventionell bewirtschaftete Äcker werden Wüsten werden und wir müssen alles
aus „Gewächshäusern 2.0“ (vertical farms) beziehen.
Dadurch wird sich die Preisstruktur radikal ändern und wer bereits seit Jahren seine Böden auf Bio umgestellt hat,
wird zu den Wenigen gehören, die noch „Freilandgemüse“ anbieten können.
Alle anderen sind entweder im „Bodenaufbau“ oder können nicht mehr von ihrem Land leben.
Mir wird angst und bange, denn ich erleide bereits Einschränkungen. Lebensmittel werden immer teurer,
Energie kann ich mir kaum noch leisten (ich heize im Winter nicht) und die Politik schürt Ängste von wegen Sozialschmarotzertum.
Wirklich ermutigende Signale der Öffentlichkeit !
Mein behandelnder Orthopäde hat mir z.B. kein weiteres Rezept zur KG ausgestellt. O-Ton :
„Es ist (nicht etwa ich kann) sozial nicht vertretbar (es sozial nicht vertreten), nach der Zeit sollte es gut sein“
und ließ mich damit alleine, statt mit mir zu ergründen, wieso es mir noch nicht in Ordnung zu sein scheint.
Immerhin hatte ich eine Hüft- OP und mache das nicht alle Tage.
Es erschreckt mich zu sehen (erfahren zu müssen), wie ein Arzt nach Aktenlage entscheidet, weil die Regierung die Gelder streicht.
Eben erst habe ich erfahren, dass Krankenkassen keine Cannabisrezepte mehr bezahln.
Ich weiß von so vielen Menschem denen die positive Wirkung geholfen hat. So hat meine Feundin z.B. MS
und dadurch bedingte Nervenschmerzen, die sie am Einschlafen hindern.
diese werden durch ein Cannabinoid (man weiß noch nicht welches) so gelindert, dass sie schlafen kann.
Das ist direkte Einflussnahme der Industriepolitik auf das Leben Tausender und mein Leben, das sie schon schwer genug machen,
denn ich kämpfe täglich mit Vorurteilen, ums Überleben, drehe jeden Cent (nicht Euro) zweimal um, doch von „oben“ kommt nur das Signal
wir bekämen das Wenige zu Unrecht.

Jetzt wird es noch schwieriger für mich, denn alles wird zwangsläufig teurer werden, weil angestammte Transportwege wegtrocknen.
Ein Ausweichen auf die Schiene, was vernünftig wäre, ist nicht möglich, weil die Transporte entlang der Wasserstraßen
bereits voll ausgelastet sind.
Angestammte Industrien werden zusammenbrechen, denn die günstigen Transportwege fallen mehr und mehr weg,
bis sie völlig undiskutierbar sind. Sucht Euch so schnell wie möglich eine Beschäftigung in nachhaltigen Geschäftsfeldern,
denn diese werden wachsen, während alte Arbeitsplätze in fossilen Industrien mehr und mehr schwinden.
Wir erleben gerade den Todeskampf einer sterbenden Industrie, die süchtig nach fossilen Energieträgern ist
Das Dumme daran ist, dass sie immer noch nicht wahrhaben wollen und alles für Desinformationskampagnen ausgeben,
dass es nur einen Weg gibt, um das Überleben möglichst vieler zu sichern. NETTO NULL (CO2) !
„Jetzt alles Geld, für die Welt !“
Es hilft nichts nur Missstände aufzeigen. Klar ist, wir müssen etwas tun. Die Industrie belügt uns
und hält uns solange hin, bis es nichts mehr zu tun gibt, weil es schlicht zu spät ist.
Kommt also ins Handeln !!! Wir können es noch abmildern.
Sie hat uns solange ausgequetscht, aber jetzt braucht die Welt Euer Geld. Wie brauchen ihr know how und ihre Kontakte.
Denn alles muss sich umstellen. Alten Geschäftsfeldern wird die Grundlage entzogen und alle Agonie, so verständlich sie ist
bremst notwendige Transformationen aus.
Es gilt, entweder die Industrie bemüht sich um den Planeten, oder sie geht mit uns vor die Hunde.
Wir können es uns nicht erlauben, auf das Gejammer Rücksicht zu nehmen, wenn wir ums Überleben kämpfen müssen,
können wir auf die, die unseren Planeten rücksichtslos ausgebeutet und sich eine goldene Nase verdient haben
keine Rücksicht mehr nehmen.
Manche sind so abartig reich, dass sie selbst dann noch Millionäre wären, würden sie 99 % ihres Vermögens verlieren.
Und wir werden hingehalten, damit sie noch reicher werden.
“Ja, renn !“
Fangt sofort damit an, bewusst nur noch das zu konsumieren, was ihr auch braucht
und lasst Euch von der Industrie nicht einreden, dass ihr ihren Schrott benötigtet (s. Blog Unverzichtbarer Verzicht).
Sie wecken Eure Wünsche, was aber nicht Euer Wille sein kann !

Verweigert unnötigen Konsum, es geht um unser Leben !!!
Is Odil
Heute ein knackiger Spruch von gestern, der hoffentlich manche motiviert !
Die Industrie ist niemandes Freund !
„Wer die Gefahr von Einfluss kennt,
der wähle schlechte Freunde nicht.“
(lt 76 [Itivuttaka, Lehrreden des Buddhas])
(s. Shoshana Zuboff)
Drought
von Is Odil | März 22, 2022 | Blog
Nach all den offensichtlichen Dramen dieser Welt, zurück zum Drama unter unseren Füßen,
ausgelöst durch das Klimadrama, letztendlich durch unseren gedankenlosen Konsum !
Jede(r) von uns verbraucht bekanntermaßen etwa 122/27 l Trinkwasser. Für Waschen, Toilette, Essen, Garten, …
Aber viel ausschlaggebender ist der Verbrauch an sogenanntem virtuellen Wasser.
Das ist das Wasser, das zum Anbau, zur Herstellung, zur Distribution, …,
also rund um die Produktion unserer Konsumgüter verbraucht wird.
Obwohl „verbraucht“ ist nicht ganz richtig. Ein Verbrauch einer Substanz, liegt vor, wenn sie chemisch umgewandelt wird.
Das ist aber seltenst der Fall und ein Großteil des Wassers wird „lediglich“ verschmutzt
und mit schlechterer Qualität in den Wasserkreislauf zurückgeführt. Wassergebrauch wäre da treffender.
Aber alle wissen, was gemeint ist. Der Gebrauch von virtuellem Wasser, beläuft sich auf etwa 4 000 – 5 000 l am Tag.
Unsere gewohnte „Kenngröße“ des täglichen Trinkwasserverbrauchs, verschwindet dagegen beinahe.
Durch unser Verhalten im Umgang mit „sichtbarem“ Wasser, können wir viel einsparen, ohne Frage. Aber durch unser Konsumverhalten können wir den Gebrauch von virtuellem Wasser so „richtig“ einschränken. Eine Ernährungsumstellung, bringt hier enorm viel.
so „gebrauchen“ Vegetarier etwa 2 500 l/d weniger virtuelles Wasser. Veganer sogar noch viel weniger.
Fleischkonsum und Konsum tierischer Produkte sind also auch Wasserkonsum und treibt diesen in die Höhe.
Nicht deswegen ernähre ich mich seit Jahren pflanzlich, aber es ist ein angenehmer „Nebeneffekt“ 😉 .
Seit Langem nun, lebe ich am Existenzminimum und spare, wo es geht. Trotzdem habe ich X Paar Schuhe, die teilweise
schon 10 Jahre und länger halten, Jacken, die schon 5 Jahre halten, eine gute HiFi- Anlage, etc. p. p.
Das liegt daran, dass ich mich einschränken kann (s. unverzichtbarer Verzicht) und längerfristig plane und kaufe.
So konsumiere ich nicht, sondern mache mir den Mehrwert für mich klar und suche nach qualitativ Hochwertigem.
Es kostet in der Anschaffung mehr, ohne Frage. Aber es kommt billiger, wenn ich es lange tragen/ nutzen kann und darauf achte,
dass man es reparieren kann und am Ende nicht „gezwungen“ bin (Sachzwänge), schnell einen Ersatz haben zu müssen.
Lieber spare ich auf etwas, das mir lange von Nutzen ist, als dass ich scheinbar billiges kaufe,
aber davon x- mal so viel und enorme Berge von Müll verursache.
Ich kann mir billig einfach nicht leisten !
Dabei hilft auch, dass ich alles durch eine Alternative ersetzen kann und so nicht in Zugzwang gerate.
Denn Zwang führt zu unklugen Entscheidungen, die ich bald bereue.
Außerdem bin ich handwerklich geschickt und habe die Fähigkeiten erworben, das Meiste reparieren zu können.
Durch diese Lebensweise, spare ich nicht nur enorm viel Geld (hab‘ ja eh fast nix), sondern dadurch,
dass ich nur das „Nötigste“ habe, auch viel virtuelles Wasser.
Ich konsumiere eben nicht und bin ein nicht greifbarer Kunde, der sich selbst von Qualität überzeugt
und nicht der Werbung auf den Leim geht, der einen ursprünglichen Begriff von Qualität hat.
Ich bin kaum von den Werbepsychologen greifbar, denn meine Triebe verselbständigen sich nicht so leicht,
weswegen ich von ihren Verlockungen schwerst beeinflussbar bin.
Angesichts der Klimakatastrophe, kommen wir nicht drum herum, Ressourcen zu sparen wo es geht. Denn sie sind endlich !
Im Falle von Wasser stimmt das eigentlich nicht, denn es wird ja ge- und nicht verbraucht.
Die Menge an Wasser auf der Erde bleibt gleich, nur können wir immer weniger davon nutzen.
Es gibt etwa
97,5 % Salzwasser auf der Erde,
nur 2,5 % sind Süßwasser als Eis in Arktis, Antarktis, Grundwasserspeichern, …
und davon sind für uns nur 0,3 % in Flüssen, Seen, Talsperren, Brunnen, …, wirklich nutzbar.
Quelle: quarks.de
Virtuelles Wasser „versteckt“ sich in allen Konsumgütern. In Kakao(bohnen) sind es 27 000 l pro kg, in Röstkaffee 21 000 l pro kg, in Rindfleisch sind es 15 455 l pro kg, …
Quelle: lebensmittellexikon
und so geht es weiter. jedes Konsumgut enthält für uns unsichtbares Wasser. Wir beuten also nicht nur Menschen aus
und verschmutzen die Natur, wir alle tragen durch unseren Konsum zur Austrocknung des Planeten und zur Veränderung des Klimas bei.
Unser hemmungsloser Konsum und der gedankenlose Umgang mit unseren Ressourcen, führen nun zum Klimawandel
der schon jahrelang von Statten geht. Allerdings wird die Tatsache von vielen einfach ignoriert.
Dies ist eine Form der Dummheit, deren Wesen im, gleichnamigen, Buch von Heidi Kastner
(Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, seit 1997 Gerichtspsychiaterin, …) genauer beschrieben wird (ISBN: 978-3-218-01288-1).
Demnach entspricht die faktische Lage und deren Schlussfolgerung nicht der Überzeugung mancher,
wird somit als unwahr empfunden und ignoriert.
So hat z.B. die Klimaerhitzung weniger Niederschlag bei uns und damit weniger Schnee in den Alpen zur Folge.
Diesen Winter sind die Gletscher und damit die Grundwasservorräte kaum gefüllt worden.
Außerdem hatten wir ein extrem trockenes Frühjahr, das in oberen Bodenschichten für Trockenheit sorgt.
Doch genau vom Schnee und den Gletschern speist sich der Rhein, damit der Bodensee und viele Brunnen entlang des Rheins.
Diesen Sommer, wird der Rhein wieder Niedrigwasser haben und ich kann allen,
die ihr Trinkwasser aus dem Uferfiltrat des Rheins beziehen nur raten:
Sammelt Wasser für den Sommer, denn die Brunnen werden austrocknen und es steht Euch kein Wasser zur Verfügung !
Es ist nämlich so, dass relativ kurze Regenereignisse nicht zum Auffüllen der Grundwasserspeicher führen.
Dadurch, dass die Böden trocken und zusätzlich noch durch eine Gülleschicht versiegelt sind (s. Blog Lebensborn),
dringt das Regenwasser nicht ein und fließt oberflächlich ab, was zu Überschwemmungen führt. Die Misswirtschaft wurde im Ahrtal erlebbar.
Nur eine „gesättigte“, durchnässte Bodenschicht, führt zu einer Versickerung und man sieht, was mit einem „normalen“ Regen geschieht.
Der versickerte Niederschlag bildet eine schmale Front aus und so wird der Grundwasserspeicher nur kurz, also kaum, gefüllt.
Das geschieht, wenn keine geschlossene Schneedecke vorhanden ist. Das meiste Wasser fließt oberflächlich ab und ist nicht nutzbar.

Liegt dauerhaft eine Schneedecke auf dem Boden, schmilzt diese tagsüber und sättigt den Boden, da nichts verdunsten kann.
Die so dauerhaft und ständig gewässerte Bodenschicht führt zur dauerhaften Versickerung über einen längeren Zeitraum.
Nur dadurch werden die Grundwasserreserven gefüllt !

Wir können also von unserer Kaufentscheidung, übers Wetter und die Klimaerhitzung, den ausbleibenden Niederschlag als Schnee,
direkt auf den Füllstand unseres Wasserglases schließen.
Ich zitiere Hermes Trismegistos: „Wie oben, so unten. „
Alles steht miteinander in wechselseitiger Beziehung.
Nichts, rein gar nichts bleibt ohne eine Wirkung.

Es muss auf vielen Ebenen etwas geschehen, denn es ist buchstäblich unsere letzte Chance.
Wir brauchen jetzt ein gesetzliches Verbot der „Entsorgung“ genießbarer Lebensmittel.
Damit wird der steigenden Lebensmittelverschwendung und Sinnlosigkeit der Produktion Einhalt geboten.
Zusätzlich wird weniger virtuelles Wasser sinnlos weggeschmissen !
Es müssen sofortige steuerliche Erleichterungen beim Spenden von Lebensmitteln erfolgen,
damit der Handel keinen monetären Vorteil mehr von der unsäglichen Verschwendung hat.
Das Prädikat „Bio“ muss per Gesetz so definiert werden, dass eine Optimierung aller Produktions- und Distributionsschritte
eines Produktes erfolgen muss.
Nur biologischer Anbau der Rohstoffe nach Mindeststandards reicht nicht und führt in die Irre !
Es darf nicht mehr billiger sein, Waren um den halben Planeten zu transportieren, als sie vor Ort herzustellen.
Das verlorengegangene Know-How der Handwerke, wie z.B. die Herstellung bestimmter Stoffe,
der Umgang und die Produktion der Rohstoffe muss zurück geholt werden.
Hitze- und trockenresistente Pflanzen müssen die althergebrachten ersetzen, um Totalausfälle durch Dürren zu vermeiden.
Allgemein muss ein anderer Umgang mit der Schöpfung etabliert werden. Wozu auch der Mensch gehört.
Wir können nicht weiter an den lebenswichtigen Bedürfnissen der Psyche und den Lebenslehren vorbeileben.
Im Gegensatz zu Maschinen, braucht der Mensch Auszeiten, um sich über das Getane klar zu werden.
Um sein Handeln in Einklang mit seinem Gewissen zu bringen, das nur durch vielfältige Beispiele gebildet wird !
Genau dafür sind Geisteswissenschaften und Kultur da. Sie bilden das Gewissen und bestimmen, das langsame Denken.
Das schnelle Denken (s. Blog Trotzdem) reicht nicht aus und führt unsere Gesellschaft in den Abgrund !
In meinen Blogs schreibe ich immer wieder über den Raubbau an der Natur und an der Seele, den wir so leichtfertig begehen,
weil es sich rechnet oder leider Zeitgeist ist. So gesehen, bin ich Old- School, Retro, sowas von Gestern.
Aber lieber von Gestern, als einer von diesen Zellhaufen, deren Denkleistung in etwa der Denkleistung eines Stammhirns entspricht.
Ergo keiner logischen Schlussfolgerung fähig.
Ich sage es immer wieder: „Sie können nicht wissen, was sie tun !“
Unsere gesamte Bildungslandschaft hat sich den egoistischen Bedürfnissen einzelner und des Marktes gebeugt,
statt ihrem Bildungsauftrag Genüge zu tun und den Nachwuchs fürs Leben zu „rüsten“.
Der aktuelle Zeitgeist fordert „Wohlstand“ für sich. Doch was ist Wohlstand ? Was ist Luxus ? Was ist nötig ?
Was benötigen wir, um glücklich zu sein ?
Der Ökonom John Kenneth Galbraith drückte den Zeitgeist so aus:
„Was als hoher Lebensstandard bezeichnet wird, besteht weitgehend aus Maßnahmen zur Schonung der Muskelkraft, zur Steigerung sinnlicher Genüsse
und zur Erhöhung der Kalorienaufnahme über jedes vernünftige Ernährungsbedürfnis hinaus.“
Um sich gegenüber den vielfältigen Reizen zu wappnen, sei mein Blog über den Verzicht empfohlen (s. unverzichtbarer Verzicht).
Darin erkläre ich die Zusammenhänge, und durch üben (Verzicht üben !), wird man unempfindlicher gegenüber
den Verlockungen der Werbeindustrie.
Durch den hemmungslosen und unüberlegten Konsum von (a)social media, der Isolation in einer Echoblase,
wird das Nachdenken (langsames Denken, s. oben) „gespart“ und man kann vorgekaute Meinungen,
die die eigenen Vorurteile (schnelles Denken) bestätigen, konsumieren.
Hier sollte die Medienlandschaft ihrem Bildungsauftrag gerecht werden und gegensteuern.
Über die Kriegsverbrechen wird täglich mehrmals berichtet, das Bewusstsein wird aufrecht erhalten, man möchte etwas tun und viele tun es.
Das ist gut so und nötig, doch beobachten wir einmal, was geschieht.
Klima und Umweltschutz sind plötzlich zweitrangig, obwohl unser Lebensstil uns alle bedroht.
Da nur hier und da einmal darüber berichtet, der Krieg jedoch täglich behandelt wird, gerät ein, uns großteils nicht direkt betreffender Konflikt (Ausnahme sind die vielen Helfer !), in den Fokus, die Klimaerhitzung jedoch ins Abseits, als würde sie uns nicht betreffen.
Doch wir sind direkt von ihr betroffen und neben dringend nötiger Hilfe für die Menschen der Ukraine, müssen wir uns auch um Schadensbegrenzung, sprich Klimagerechtigkeit bemühen. Die Präsenz in den Medien hat zur Befürwortung eines Boykotts
russischen Gases und Öls und der wachsenden Bereitschaft, persönliche Opfer dafür zu bringen ausgelöst. Ein kurzes Zitat:
„Eine Mehrheit der Deutschen hat sich laut einer Umfrage wegen des Ukraine-Kriegs für einen Importstopp von Öl und Gas aus Russland ausgesprochen. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-„Politbarometer“(11.03.‘22) sind 55 Prozent der Befragten dafür, kein russisches Öl oder Gas mehr einzuführen, auch wenn es dann in Deutschland zu Versorgungsproblemen kommt.
39 Prozent der Befragten sind gegen einen solchen Schritt.“
Quelle: welt
Mit Abstand betrachtet, sind wir bereit, persönliche Opfer in Kauf zu nehmen, um Russland zu schaden.
Andererseits, tun wir nichts, verzichten auf nichts, um der Klimagerechtigkeit zu dienen.
Uns einschränken, damit ein anderer Schaden nimmt, scheint in Ordnung zu sein. Aber uns zum Wohle der Allgemeinheit,
und damit zu unserem eigenen Wohl, einzuschränken, kommt uns nicht einmal in den Sinn.
Das ist ziemlich paradox. Denn der Krieg ist zwar in unserer Nähe, das Klima ist jedoch vor unserer Haustür.
Der Krieg bedroht uns nicht direkt, doch das Klima tut es. Trotzdem geben wir unseren niedersten Trieben nach,
wenn vernünftiges Handeln gefragt ist und fahren Straßenpenisse, die wir hier überhaupt nicht brauchen,
für die es keine Ausrede gibt, für die kein Vernunftargument spräche,
die absolut nicht notwendig und reiner Luxus auf Kosten aller sind.

Quelle: https://de.statista.com/
Wir sind eben doch mehr Neandertaler, als uns lieb ist 😉 .
Is Odil
Und zur Leitung:
„Der Auftakt zum
Sich-selber-Verwirklichen ist:
Sich selber überwinden.“
(Barbara Egli)
P.S.
Am Freitag, den 25.03.2022, ist wieder globaler Klimastreik. Sagt es allen, beteiligt Euch, werdet laut !!!
Desertifikation
von Is Odil | Jan. 3, 2021 | Blog
Verwässerte Politik
Seit mehreren Jahrzehnten, genauer seit „Erfindung“ des Fortschrittsglaubens, lag das Hauptaugenmerk auf wirtschaftlichem Erfolg und es war ziemlich egal, welche Folgen etwas haben kann.
So wurde, um des wirtschaftlichen „Erfolges“ der Staaten des mittleren Westens der USA Willen,
der Great- Plains- Aquifer (Ogalalla- Aquifer) „angezapft“.
Welt 2016
Niemand glaubte auch nur im Entferntesten daran, er könne jemals versiegen.
Die jahrelange Bewässerung der Felder führte zu Rekordernten und ca. 40 % der jährlichen Weltproduktion
des Maises, des Sojas oder des Weizens kamen aus den USA.
So wurde innerhalb einer Generation, für den wirtschaftlichen Aufschwung, der Aquifer ausgebeutet.
Stellenweise liegt die Grundwasserspiegelabsenkung bei bis zu 1,50 m jährlich (Wikipedia).
Woraufhin „herkömmliche“ Brunnen, kein Wasser mehr förderten und die Farmer plötzlich andere Sorgen hatten.
„Im Bundesstaat Kansas werde der sogenannte High-Plains-Aquifer bis 2060 rund 70 Prozent
der ursprünglich vorhandenen Wassermenge verlieren.
Das zumindest berichten Forscher in den “Proceedings” der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (“PNAS”).“
(Zitat Welt 2013)
Es brauchte schon 2013 geschätzte 500 – 1300 Jahre, bis sich der Aquifer regeneriert (Welt 2013).
Ohne Entnahme, versteht sich. Heute wahrscheinlich noch erheblich länger.
Auch der arabische Aquifer wurde zum wirtschaftlichen „Erfolg“ und zum Erblühen der arabischen Halbinsel genutzt.
Im Endeffekt für den Glanz und Nutzen des Königshauses.

ATM (Texas A & M, School of law)
Ebenso wurden alle, ausnahmslos alle, Aquifere in Afrika überbeansprucht.
Viele behaupten, das wäre zum Überleben notwendig.
Doch das Notwendige hätte nicht zur Folge gehabt, dass der Grundwasserspiegel überall sinkt,
weil mehr entnommen wird, als sich regenerieren kann.
So liegt die Regenerationsrate beim Great- Plain- Aquifer bei ein paar Millimetern pro Jahr.
Wohingegen die Bewässerung den Grundwasserspiegel um bis zu 1,50 m absinken lässt (Welt 2013).
Da braucht es keine höhere Mathematik um zu erkennen, dass das nicht gut gehen kann. Dafür reicht Grundschulwissen aus.
Das führte zu Missernten und Unmut in der Bevölkerung.
80 % der von Wasserknappheit betroffenen Staaten in den USA fielen an die Republikaner und wählten den Populisten Trump.

Lage des Aquifers und „Nutznießer“.
Es besteht also ein Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Politik !
Ein weiteres Beispiel, sind die Vorkommmnisse in Afrika und der arabischen Welt.
Die Wasserverknappung führte in Afrika zuerst zu Missernten, dann zur Unzufriedenheit und schließlich zur Rebellion.
Der „arabische Frühling“ zog von Tunesien (2010) im Westen Nordafrikas entlang der Grundwasserspeicher,
die alle das gleiche Problem hatten, bis hin zur arabischen Halbinsel im Osten (2012).

Afrika / Wasserreserven
Die arabische Halbinsel ist hier nicht verzeichnet, sie befindet sich rechts oberhalb des Horns von Afrika.
So macht Wasser, genau wie der Erdölabsatz, Politik, indem dessen Verfügbarkeit maßgeblich die Zufriedenheit der Menschen beeinflusst.
Und je unzufriedener sie sind, desto eher wollen sie den populistischen Stammtischversprechen Glauben schenken und akzeptieren,
glauben sogar immer Absurderes.
Leider geht das bis hin zu Verschwörungstheorien, wo immer mal wieder jemand anderes aus einem anderen Grund,
natürlich alle kontrollieren will, Freiheit unterdrückt und die Weltherrschaft anstrebt.
Je nach Kreis, Juden, Israelis, die Rothschild- Familie, Bill Gates, „die Regierung“, ein Bündnis aus allen oder unterschiedlichste
„Unterwanderer der Freiheit“.
Wer tatsächlich absolutistisch regiert, wird dabei gerne mal übersehen.
Aus diesem Grund haben schon die Römer mit Brot und Spielen („panem et circensis“) Politik gemacht und die Bevölkerung satt
und beschäftigt gehalten, damit ja kein kritischer Gedanke aufkommt.
Wir erleben gerade was mit uns passiert, wenn wir unbedacht alles, was möglich ist, auch machen.
For every little action, there’s a reaction. Und das Echo kann nur überstehen, wer die „richtigen“ Fähigkeiten hat !
(s. Unverzichtbarer Verzicht)
Die „Egoshooter“ von damals sind heute Autofahrer, Busfahrer, Fahrdienstleiter und haben sonstige verantwortungsvolle Berufe,
deren Verantwortung sie gar nicht nachkommen können.
Ich bin grundsätzlich für eine freie Meinungsäußerung und Widerstand, denn ohne sie gäbe es ein Tollhaus der Begehrlichkeiten
(wir sind trotzdem auf dem Weg !).
Also begrüße ich die wachsende Bereitschaft, für seine Meinung auf die Straße zu gehen und sie kund zu tun.
Aber wofür manche auf die Straße gehen, bereitet mir wirklich Sorge.
Nicht etwa für belegte (Er)Kenntnisse und Schlußfolgerungen,
sondern für, bzw. gegen ein rein subjektives Empfinden und irrationale, unbegründete Ängste.
Was mir leider einmal mehr die Assifikation der Gesellschaft beweist !
Anfänglich war es „nur“ ein „sieht ja keiner“ der Bezugspersonen, ein „einmaliges Vergehen“, um uns vor uns selbst zu rechtfertigen.
Die gelebte Machtlosigkeit gegenüber, Diäten, Zivilisationskrankheiten oder haarsträubenden Behauptungen.
Dann verloren wir nach und nach unsere Empathie, gaben kein „gutes Beispiel“ und unsere Kinder
hielten dieses Verhalten zunehmend für normal.
Für sie ist nun Ignoranz, Grenzüberschreitung, Machtlosigkeit, Wut und Egoismus normal und genau so gedankenlos geht man mit
seinen Mitmenschen, seinen Sachen, der Umwelt und allem um (s. Hauptsache).
Geisteswissenschaften sind beim Tanz ums goldene Kalb „auf der Strecke“ geblieben. Doch sie sind essentiell für unsere Entwicklung.
Wir brauchen eine Vision, um das bestmögliche realisieren zu können. Wer das Ziel nicht kennt, läuft im Kreis
und folgt nur noch seinen Trieben. Philosophien jedweder Art stehen den meisten gar nicht zur Verfügung und so fehlt die Möglichkeit,
sich an etwas Anderem zu orientieren, als dem eigenen Ego !
Es muss ein Zurück geben, eine Orientierung an den “Lebenslehren“, damit wir überleben.
Denn das Klima verschont niemanden und wir alle sind davon betroffen.
Ärmere eben stärker und zahlen oft mit dem Leben.
Doch wir werden es sehr, sehr ungemütlich haben, denn wir haben (nicht erst mit dem Smartphone), die Büchse der Pandora geöffnet.
Es gibt es immer mehr Menschen, die ihr Smartphone mit traumwandlerischer Sichereit bedienen können, die Technikgadgets quasi „blind“ beherrschen, doch nicht im Entfernesten in der Lage sind, auch nur ansatzweise etwas Vergleichbares zu entwickeln. Useless user !
So „züchten“ wir, die Wirtschaft, die Gesellschaft Menschen, die ratlos vor den Anforderungen stehen, die sie entwickeln sollten.
Dabei „wollten“ wir doch unbedingt technikvertraute „Nerds“, die ausgeklügeltste Techniken entwickeln.
Um wenigstens das Schlimmste abzuwenden, müssen wir auf allen Gebieten tätig werden.
Es gibt nicht „die eine Lösung“, denn das Problem hat sich so vielschichtig entwickelt, hat so viele Ursachen und Gründe,
dass alles was in Richtung Ziel führt, hilfreich ist. (s. Überblicksseite Alternative Rezepte)
oder für Pflegedienste (Musterbrief Kosteneinsparung für Pflegedienste (2 Seiten))
Leugner, Politikclowns, alle diesen Schlages, setzen Leben auf’s Spiel und gefährden Unschuldige.
Wer nichts tun will und weiterhin mit Brot und Spielen zufrieden ist, hat viele Leben auf dem Gewissen und das möchte doch
niemand von sich behaupten müssen !
Ziehen wir also an einem Strang !
Nur eine gemeinsame, gesellschaftliche Anstrengung auf vielen Ebenen und Gebieten, kann die heraufbeschworenen Dämonen klein halten.
Größere kratzen uns nämlich von ihren Sohlen !
Is Odil
Heute in meinem Kalender:
„Wenn ein starker Wunsch in deinem Geist aufkommt, so gebrauche dein Unterscheidungsvermögen.
Betrachte den Wunsch von allen Seiten und sieh, was drum und dran ist.
Bedenke auch den Gewinn oder Verlust, den du haben wirst, wenn er erfüllt wird.
In dieser Weise bemühe dich, von einem schlechten Wunsch frei zu werden. Sei in keiner Weise nachgiebig
gegenüber einem schlechten Wunsch. Begegne ihm mit einem unerbitterlichen „Nein“.
Wenn man so immer vorgeht, ohne den Wunsch und Gedanken zur Tat werden zu lassen, wird die Willenskraft stärker.“
(Swami Narayânananda)