Darum geht es hier: Ausgleich

Die Ausgleichslüge

Mir ist leider kein weniger drastischer Titel eingefallen, denn der Verbraucher wird in der trügerischen Sicherheit gewogen, SEIN CO2 habe keinen negativen Einfluss.
Das ist ein weiterer psychologischer Trick der Industrie, uns in Sicherheit zu wiegen und nicht ändern zu müssen.

So werden Benzin und Diesel auf einmal klimafreundlich, CO2-intensive Produktionsprozesse weniger schädlich
und das nur, damit der Verbraucher weiter konsumiert statt nachzudenken,
seinen Konsum einzuschränken und anzupassen. Also selbst etwas zu tun.
Denn ein kritischer Verbraucher schadet dem Absatz.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit für jeden Einzelnen, sein Konsumverhalten den echten Bedürfnissen anzupassen
und der Werbung zu mißtrauen.
Wir müssen weg von der Wegwerfmentalität und wieder Spaß in echten Erlebnissen und andauerndem Vergnügen zu finden.

Die Industrie weckt in uns unbewußte Triebe, um uns zu Impulskäufen zu verleiten. Und leider sinkt die Urteilsfähigkeit.
Intelligentes Handeln bedingt ein Abschätzen möglicher Folgen. Doch wir erfahren immer seltener die Konsequenzen unseres Handelns und wenn sie verspätet eintreten (was meist der Fall ist), bringen wir sie nicht mit unserem Handeln in Verbindung
und schnell ist ein „Schuldiger“ benannt.
(Prinzip: „Wenn man nicht schwimmen kann, liegt es totsicher an der Badehose !“)

Egal, was Diktatoren, Despoten, Populisten, Werbung, … sagen. Wir müssen unseren Konsum mehr auf Qualität verlagern, denn der Preis alleine ist kein Qualitätsmerkmal !
Es fängt schon bei der Qualität unserer Nahrungsmittel an. Was die Großhändler in anderen eurpäischen Ländern nicht loswerden, weil es für diese Qualität keinen Markt gibt, schippern sie nach Deutschland, denn hier gilt der Preis vor Qualität.

Das gibt mir zu denken, denn die Qualität des Inputs, bestimmt die Qualität unseres Körpers und unseres Geistes.
Achten wir also mehr darauf, uns Hochwertiges zuzuführen.

Wir können auf Dauer nicht gesund bleiben, wenn wir den Kontakt zu uns verloren haben und nur Billigstes verzehren.
Wir müssen also wieder Kontakt zu uns aufnehmen und unserem Körper das geben, womit er am besten funktioniert.

Paradoxerweise achten wir beim Auto auf höchste Qualität des Sprits, des Öls, etc.
Aber was wir uns zuführen, wird durch den Preis bestimmt.
Doch wir zahlen die Differenz mit unklarem Denken, Zivilisationskrankheiten und „sozialverträglichem Frühableben“ nach langem Siechtum,
das den Rest Geld in die Krankenpflegekasse spült.

Übernehmen wir wieder Verantwortung für uns selbst, so ändert sich die Wertschätzung unseres Umfeldes, der Natur und unseres Planeten.
In dem Fall gewinnen wir auf jeden Fall.

Is Odil

Spruch im Kalender:

„Wir stellen beim Fernsehen zu wenig Anforderungen, sind zu sehr bereit, alles anzusehen, was immer auf den Bildschirm kommt,
sind zu einsam, zu bequem oder zu gelangweilt, unser eigenes Leben zu meistern.
Wir schalten das Fernsehgerät ein und erlauben so jemand anderem, uns zu führen, uns zu formen und uns zu zerstören.

– Uns auf diese Weise zu verlieren, heißt, unser Schicksal in die Hände anderer zu legen,
die möglicherweise nicht verantwortlich handeln.

Wir müssen uns bewußt sein (machen A.d.R.), welche Art von Programmen unserem Nervensystem, unserem Geist und unserem Herzen schaden,
und welche Programme und Filme uns fördern.“

(Tich Nhat Hanh)

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