Um es kurz zu machen: Ich bin außer mir, ob der Strukturen in Industrie und Politik !
Je mehr ich mich in die Materie einarbeite, desto ungehaltener werde ich.
Wenn ich sage, jede(r) kann einen Unterschied machen, bin ich davon überzeugt.
Doch die Industrie, die Politik und alle, die am Geldhahn hängen, sehen nicht etwa das schmelzende Eis in der Arktis
und die Verschärfung der Klimaproblematik.

Es existieren vielmehr schon Pläne, wie man die Eisfreiheit wirtschaftlich nutzen kann.
Was für ein perverses Spiel, angesichts der real existierenden Katastrophe !

So lagern nach Schätzungen des geologischen Dienstes der USA, etwa 16 % der weltweiten Erdöl- und etwa 30 % der Erdgasreserven
in der Arktis. Außerdem noch etliche, sehr wertvolle Rohstoffe. Man kann richtig Geld machen, wenn das Eis schmilzt.

Hier lockt also das Geld, der Profit, die Gier kennt keine Grenzen und jeder Staat, dessen „Trupp“ auch nur einen Fuß
auf das Eis der Arktis setzte, sieht sich als Anreinerstaat und möchte ein Stück vom Kuchen abhaben.

Das macht nur die Reichen noch reicher und die Menschheit hat das Nachsehen. Nur als Rechenbeispiel:
Das Vermögen von J.Besos würde reichen, um mir 67 000 000 (siebenundsechzig Millionen) Monate lang, 2 000 € zukommen zu lassen.
Das wären 5 583 333, … Jahre. Und er hätte immer noch 4 Milliarden Euro zum sinnlosen Verprassen !
Der Obulus wäre erheblich mehr, als mir zur Verfügung steht und er hätte noch mehr als genug.

Na klar, wollen sie nicht. Sie haben nicht das geringste Interesse am Wohlergehen der Menschheit.
Denn diese Zielsetzung würde ja ihren Gewinn schmälern.
Und es ist nicht abzusehen, dass die Menschheit diese Gier-affen für irgendetwas zur Verantwortung zieht.

Sie machen den Anschein, ihre Produkte seien nachhaltig und sie seien sich ihrer Verantwortung bewusst.
Doch im Grunde biedern sie sich nur an, damit der Konsument sich nicht informiert und sie einen Absatz für ihre Produkte erzielen.

Sie und ihr Einfluss auf die Politik, bremsen alles aus. Ich bin auch Abfalltechniker und musste im Newsletter von Correctiv lesen,
dass der grüne Punkt schon lange nicht mehr grün (wie mir gelehrt wurde) und die dahintersteckende Idee pervertiert ist,
denn das duale System behindert einen ökologischen Umgang mit dem Abfall und echtes Recycling.

Wir alle haben ein reines Gewissen, denn wir trennen ja vorbildlich. Es ist nicht der Fall, dass nach der Trennung alles zusammengeschmissen oder sowieso verbrannt wird. Es ist zwar ein LKW und von unten kann man meinen, alles wird zusammengeworfen,
das wäre aber zu simpel und zu offensichtlich.
Vielmehr verhindern sie Pfandsysteme, weil sie mit dem grünen Punkt enormes Geld verdienen.

Sicher ist es „besser“ sortenrein zu trennen, keine Frage. Dadurch kann Recycling erst interessant werden.
Aber der Anspruch der Wirtschaftlichkeit lässt es pervertieren.
Vielmehr sollte der gesammelte Kunststoff zu 100 % recycled werden. Dann haben wir alle etwas davon !

Aber besser noch, wir kaufen ihn erst gar nicht. Dann wird automatisch weniger produziert und in andere Vertriebswege investiert.
Noch nie war das Verpackungsmüllaufkommen so hoch, wie heutzutage und gleichzeitig war die Gleichgültigkeit im Umgang damit
auch noch nie so hoch, wie heute.

Mehr Eigenverantwortung, sonst konsumieren wir uns buchstäblich zu Tode !!!

Auf allen Ebenen, in allen Sparten, einfach überall müssen Systeme hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit überprüft werden.
Wenn Industrielle nicht von sich aus ehrlich werden, müssen wir diesen Geist und diese Gier „aushungern“.

Sie haben immer dieselbe Ausrede, um uns „betroffen“ zu machen:
Text: „Was das wieder Arbeitsplätze kostet.“

Doch es geht um unseren Planeten, der uns andere Arbeitsplätze bietet, sonst gibt es keine Arbeit mehr.

Die Klimavorgaben von Paris reichen nicht aus und es geht zu langsam, da zu viele ihre „Interessen“ verwirklicht sehen wollen.
Dabei sollte unser einziges Interesse darin bestehen, den Planeten zu retten, denn der braucht uns nicht !

Is Odil

Ein schlauer Spruch:

„Der Grund unseres moralischen Elends
liegt nicht in dem, was wir tun,
sondern in dem, was wir sind.

Nicht Übertretungen vermeiden,
sondern anders zu werden,
ist der Sinn der Ethik !“

(C.F.v. Weizsäcker)

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