Darum geht es hier: System

System change

Wir müssen nur wollen ! Ja genau, so einfach ist es und doch so unendlich kompliziert.
Beinahe jeder kann sofort sagen, was er nicht will. Aber es dauert lang herauszufinden, was man wirklich will.

(Bevor irgendein Mißverständnis entsteht, ich meine damit alle Geschlechter und sexuelle Orientierungen !
So „gendere“ ich manchmal, manchmal eben nicht, meine aber immer und ohne einen Hintergedanken alle !)

Das Wollen ist eine zutiefst philosophische Frage. Mit deren Beantwortung manche ihr gesamtes Restleben verbringen.
Und das reicht zur Beantwortung seltenst aus.

Für ein Umdenken reicht es aber erst einmal aus zu wissen, was man nicht will.
Als da wären zum Beispiel:

– Ungesunde „Ersatzstoffe“, die etwas vortäuschen, was gar nicht unseren Vorstellungen entspricht.
Sprich wir wollen Lebensvermittler ! was sie ja, vom Namen her, eigentlich sein sollten !!!

– Prekäre Arbeitsverhältnisse und/ oder Ausbeutung in der gesamten Lieferkette. Das wäre Aufgabe der Produzenten,
auch das Marketing für gerechte Produkte. Wir warten drauf !!!

– Garantiefälle oder Ausfälle kurz nach der Garantiezeit. Sie sollten Ausnahme sein, nicht die Regel !
Stichworte Langlebigkeit, Reparabilität, Qualität !

– Schädigung der Umwelt durch mein Bedürfnis nach Outdoorerlebnissen.
Es ist möglich, wetterbeständige Kleidung zu entwickeln, ohne die Umwelt zu vergiften !

Konkret heißt das: Wer gegen die Natur kämpft, hat schon verloren. Wir können nicht länger gegen sie wirtschaften,
im Glauben wir tun uns etwas Gutes. Der Wohlstand wird wohl punktuell gesteigert, das Wohlsein jedoch nicht.

Reiche werden nur reicher und unser aller Lebensgrundlage wird dafür zerstört. Wir sägen an dem Ast auf dem wir sitzen.
Wir sind im wahrsten Sinne „Nestbeschmutzer“ (nicht etwa so, wie es von manchen verwendet wird).
Und das will kein vernünftiger Mensch.

Deswegen dürfen ausbeuterische Betriebe, unmoralische Lieferketten, künstliche Produkte
und der „Beschiss“ am Kunden keine Zukunft mehr haben.

Da ja die Industrie nur zum kleinen Teil reagiert und es ehrlichen Produkten richtig schwer gemacht wird, nutzen wir, die Konsumenten,
doch unsere Macht und geben unfairen, unmoralischen Geschäftsmodellen keine Chance mehr.

Climate justice, now !

Dafür brauchen wir Infos, die wir uns aneignen müssen. Wer Fragen stellt, findet genug Antworten. Die Industrie verschleiert nur.
Sie hat kein „wirtschaftliches Interesse“, denn für Ehrlichkit gibt es keinen Markt.

Dann müssen die vielen Werbepsychologen eben diesen Markt schaffen.
Sie haben ja auch diesen verhängnisvollen Markt geschaffen und wissen doch, wie man das macht !


Selbst scheinbar Legales und Nachhaltiges ist oft nicht mal das Papier wert, auf dem es „zertifiziert“ wird.
So sind manche Länder in Amazonien auf dem Papier der größte Holzimporteur,
beteiligen sich also angeblich nicht an der Zerstörung des Regenwaldes.

Doch sie importieren lediglich Zertifikate, um illegal geschlagenes Holz, legal erscheinen zu lassen
und so den Endverbraucher in falscher Sicherheit zu wiegen.

Das hat richtig kriminelle Energie, ist zwar nicht legal, aber profitabel !
Auf dem Papier importieren sie Holz. Allerdings nur in Papier- und „Zertifikatform“ !

Der Betrug geschieht oft „an der Quelle“ und kann weder vom Händler, noch vom Endverbraucher aufgedeckt werden.
Papier ist eben geduldig !

Wir dürfen der Industrie keinen Glauben mehr schenken, die in einem Werbespot verkündet:
„Herausforderung angenommen !“, wenn sie „angeklagt“ werden. (Climate pledge)

Taten sprechen nach wie vor mehr als Worte. (s. Blog Es gibt nichts Gutes, außer man tut es ! )
Und nur daran sollten wir sie und unser Umfeld messen.

Man kann wirlich nur den Konsum komplett verweigern und nach und nach ehrliche, gerechte Produkte in sein Leben integrieren.
Produkte, die man selbst geprüft und auch die Lieferketten berücksichtigt hat.

So gründlich das für einen eben möglich ist, denn die Hersteller wollen nicht, dass man die Wahrheit erfährt.
Es schadet ja dem Image und Image ist Profit ! Aber ein „schlechtes“ Gefühl verkauft sich nicht gut.
So wird dieses Gefühl eben vorgetäuscht !

Wir gehen oft genug den Lügen auf den Leim, also erst testen, ob man es verantworten kann und auch wirklich braucht.
(s. Unverzichtbarer Verzicht ).

Die Produkte, die Produktionen, die Lieferketten, alles muss überprüft werden.
Denn so funktioniert es nicht. Wir sind in einem Fahrzeug, das mit unvorstellbarer Geschwindigkeit auf eine Mauer zurast.
Und wir befinden uns ca. 1,5 m vor der Mauer (was zufällig auch die Gradzahl ist, die noch „erträglich“ scheint).

Wir fahren den Planeten an die Wand, wenn wir uns nicht ändern !
Und: „Es kann nur einen geben !“ (Highlander)

Politik muss sich lossagen und unabhängig von der Industrie machen. Fragt man sie, sagen sie, sie seien total unabhängig.
Und wieso investiert die Industrie dann Unsummen in Lobbyarbeit ?

Es muss sich doch irgendwie rechnen. Die Industrie investiert nicht in unrentable Geschäfte.
Also kann es mit der Unabhängigkeit nicht weit her sein. 😉

Ich bin kein Politiker oder Stratege, doch wenn ich eins und eins zusammenzähle, macht es mich enorm wütend,
dass die Politik eher Lobbyisten folgt, statt den Empfehlungen der Wissenschaft.
Sie handelt unbesonnen, gegen den Rat von Wissenschaftlern, aber immer zum Wohle der Industrie.

„Veränderungswürdiger Zustand“ (Hopi-Sprache)

Nach außen täuschen sie konsequentes Handeln vor. Ausgangssperren sehen zwar gut aus, haben aber genau den gegenteiligen Effekt,
dass man Versammlungen nämlich nicht unter freiem Himmel, wo geringste Ansteckungsgefahr besteht,
sondern in geschlossenen Räumen abhält.

Und hier kann niemand kontrollieren, ob eine Maske getragen wird oder nicht und es braucht nur einen Querschläger
(ich vermeide das Verb „denken“) dabei zu sein und schon wird aus Bequemlichkeit, die Maske „vergessen“.
Man ist ja unter sich und der/ die sagt es ja auch. Und das so vehement und aggressiv, dass mir schlecht wird !

Na toll, jemand anders trägt die Verantwortung:

Und wir können, wie Kinder, die Schuld von uns weisen !

Aber jedem sollte klar sein, dass im Zweifelsfalle eine Ansteckung erfolgt, die dann weitergetragen wird.
Dass man unbemerkt Corona zur Oma trägt. Und das Immunsystem der Alten ist in der Regel nicht so toll aufgestellt.

„Und, was ist hier passiert ?“ „Sein Enkel ist Quer…!“

Also werdet nicht leichtsinnig, widersprecht Masken-, Impfverweigerern und Coronaleugnern wo es geht.
Sie behaupten zu wissen, doch sie wissen rein gar nichts, was nicht ad hoc widerlegt werden kann.

Und dazu braucht man nicht einmal mehr, als einen wirklich gesunden, gebildeten Menschenverstand !
Das sollte sich doch mit „Bordmitteln“ machen lassen. 😉

Es geht um unser Leben und darum, wieder „normal“ leben zu können. Eine Meinung, die dermaßen offensichtlich auf Lügen
und Fehlinformation aufgebaut ist, ist keine Meinung und fällt nicht unter die Meinungsfreiheit.
Im Gegenteil, sie schränkt unser (Grund-) Recht auf körperliche Unversehrtheit ein und das dürfen wir uns nicht länger bieten lassen !

Meinung sollte „gebildet“, nicht „gemacht“ werden und
Politik sollte sich an Wissenschaft orientieren, nicht an finanziellen Interessen !

Es ist vielen nicht klar, aber unsere Jahrmillionen andauernde Entwicklung verlief keineswegs geradlinig.
Die Evolution hat manchen „Versuch“ aussterben lassen.

Wir sind machtlos gegenüber der Evolution !
Die Natur atmet mal eben tief ein und bei uns ist Land unter, es verdorren ganze Ernten, Menschen werden krank
an der Verantwortungslosigkeit der Industrie und der infodemischen Gesellschaft.

„Mist ! Klappt nicht.“ „Na also, geht doch !“

Die Nahrungsmittelindustrie (nicht etwa Hersteller lebensvermittelnder Nahrung 😉 ) ersetzt das meiste mit Aromen,
da vom ursprünglichen, zu erwartetendem Inhalt, nur noch wenige Gewichtsprozente enthalten sind,
um gerade noch gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, damit sie ein Produkt nicht „nach … Art“ deklarieren müssen.
Und natürlich, weil sie viel billiger sind, als echte Zutaten !

Das nur, um Profit zu machen. Und wer macht diese löchrigen Gesetze ? Ach ja richtig, die Politikindustrie !
Das sind die unmoralischen Geschäftsmodelle, die nicht überleben dürfen !

Diese Aromen sind natürlich für Lebensmittel zugelassen , doch je mehr und je öfter wir diesen Mist konsumieren,
desto öfter suggerieren wir unserem Körper etwas, wofür er dann Vorbereitungen trifft.
Das jedoch nie eintrifft.

So haben z.B. Süßstoffe genau den gegenteiligen Effekt, wie eigentlich gewünscht. Sie suggerieren über unseren Geschmackssinn
(dafür haben wir ihn) einen zu erwartenden Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Unser Stoffwechsel reagiert mit vermehrter Insulinausschüttung, um den erwarteten Blutzucker abzubauen,
indem er ihn den Muskeln als „Brennstoff“ zur Verfügung stellt, oder ihn als Fett eingelagert.

Aber der Blutzucker steigt gar nicht an, es waren ja Süßstoffe und um dem nun drohenden Unterzucker zu begegnen,
bekommen wir Heißhunger und essen noch mehr. Die zusätzlichen Kalorien sind nun „übrig“ und finden sich auf den Hüften wieder.

Und je fetter wir werden, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit Diabetes zu entwickeln, da wir uns auch immer weniger bewegen,
weil wir fetter werden, wodurch wir noch fetter werden und uns noch weniger bewegen. Eine fatale Rückkopplung der Psyche.
Das sich entwicklende viszerale Fett, rund um den Darm ist an der Entwicklung eines Diabetes ganz maßgeblich beteiligt.

Der Anteil von Kinden mit Diabetes Typ II, hat sich in den letzten Jahren verzehnfacht (Ernährungsdocs, NDR 11.08.2021).
Das sollte uns zum Umdenken bewegen ! Denn wenn wir die Klimakatastrophe überleben, müssen wir für die medizinische Versorgung unserer Fehler aufkommen !

Außerdem wirkt Fett hormonell und so kann der Hormonspiegel gewisser Hormone ansteigen, was zur „Verweiblichung“ führt.
Das ist der Teufelskreis, der unsere Krankenhäuser mit Herz-Kreislauferkrankten und Diabetikern füllt.
Der „zivilisierte“ Mensch, „lässt es sich gut gehen“ und macht sich keinerlei Gedanken über etwaige Folgen.

Man konsumiert, hält die Ungerechtigkeit in der Produktion am Laufen, schmeißt industriellen Betrügern Geld in den Rachen
und die Konsequenzen zahlt eine der Krankenkassen, also im Endeffekt wir alle.

Das ist der gelebte Egoismus, den alle zu tragen haben und die, die zu faul sind, auf sich zu achten oder auf die nicht geachtet wird,
waschen ihre Hände in Unschuld oder sind es und verlangen geradezu, dass die Gesellschaft
für ihren „unverschuldeten Schicksalsschlag“ aufkommt.
Sie haben ja schließlich Beiträge gezahlt.

„Hauptsache, ihr habt Spaß !“ „Äh, ich nich‘ !“

Wobei unverschuldet nicht ganz richtig ist. Es ist, wie beim Klima, eine Katastrophe mit Ankündigung.
Sie sind mit einem Trinker vergleichbar, der an der Flasche hängt, nur hängen sie eben an Kalorien.
An der Illusion, Hunger zu haben.
Oder vergleichbar mit einem Raucher, der genauestens weiß, was ihm droht und trotzdem nichts unternimmt.

Ich als Ex-Trinker und Ex-Raucher kann es ja sagen: Es ist „nur“ psychisch ! 😉

Doch genau das ist der Haken, denn ohne ein Problembewußsein gibt es kein Umdenken,
doch ohne Problem, gibt es kein Problembewußtsein, das zur Lösung animieren würde.

Zumindest im Falle des Rauchens gilt: Wenn es schon ein Problem gibt, ist es meist zu spät !
Und der größte Feind lauert innen ! Genannt „der innere Schweinehund !“

Doch ich schweife ab. Das sind „nur“ die Auswirkungen einer falschen Industriepolitik.
Ehrliche Produkte brauchen die Unterstützung des Verbrauchers, denn die Industrie hat Angst,
sie könnten ihnen Marktanteile streitig machen.

Und das zurecht, denn entweder sie überschwemmen den Markt endlich mit ehrlichen Produkten,
mit einer transparenten und fairen Lieferkette, die Strukturen bestehen schon „ewig“,
oder sie gehen unter. Lapidarer Kommentar: „Der Markt bestimmt den Erfolg !“

Allemal besser, als der stillschweigende Tod der Konsumenten ! Ein Politiker nannte, ich glaube Selbstmord, mal scherzhaft: „Sozialverträgliches Frühableben“.
Das hier ist nur eine andere Form des Selbstmordes ! Letzendlich treffen die Konsequenzen jede*n.

Is Odil

Ehrlichkeit ist Herzlichkeit und dazu ein Spruch:

„Mit dem Herzen suchen,
heißt Brücken bauen
zum anderen Menschen.
Die Brücke heißt Liebe.“

(K. Christiansen)

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