Darum geht es hier: Rune

Musik und sonstiger Hintergrund

Also, hier eine mal eine allgemeine Erklärung:
Mein Pseudonym lautet „Is Odil“.

Es hat eine lange Entwicklung und viele Auseinandersetzungen mit mir,
meinem Handeln und der Philosophie hinter sich.

In diesem Fall habe ich mich mit Runen allgemein und speziell mit den Wikingerrunen beschäftigt.
Da steht hinter jedem Zeichen eine Deutung, als Philosophie zur Betrachtung.

Lange Rede ohne Sinn 🙂
Durch die häufige Beschäftigung mit Magie, speziell auch der Runenmagie (eine Erklärung führte hier zu weit),
entstand in mir der Wunsch nach „einem Namen“.

Da man aus mehreren Runen, eine einzelne schreiben kann, indem man sie „übereinanderlegt“
nahm ich die zwei, die immer wieder auftraten.

Die Rune Is und die Rune

Odil.

„übereinandergelegt“ ergibt das:

Is ist eine Form von „Sein“ und da ich gemeint war,
eben „Ich bin“ (1. Person singular !)
Odil heißt „der Gral“ (auch das Naturprinzip).

Zusammen also:
„Ich bin der Gral“, was so erstmal ziemlich größenwahnsinnig klingt.
Doch ich deutete es als : „In mir wirkt das göttliche Prinzip (Naturprinzip).“

Natürlich war ich damals noch Herr meines Körpers und meiner Koordination, was sich jedoch mit einer Hirnblutung änderte.
Nicht so die Bedeutung dessen, das mir so „zugefallen“ war.

Denn auch mit Koordinations- und Sprachstörungen, wirkt in mir weiter das göttliche Prinzip !
Ich wußte nur nicht, was für einen bärbeißigen Humor es hat 🙂

Lange schon hatte ich „Es“ gezeichnet und es mir schließlich tätowieren lassen.

Also, mein Pseudonym ist schon lange Is Odil, daraus wurde mein Dj- Name (mehr unten).
Meine Listen auf Spotify und meinen Radiosender führe ich unter Dj Odil.

Dj damit klar ist, es geht um Musik (Zusammengestellt, …)
Daraus entstand auch „Greenodil“, um herauszustellen es geht vorwiegend um „grüne“ Themen („green“) und ist von mir (Odil).

Soviel mal zu mir, meinem Namen, die Seite und so.

Anno 1995 fing ich mit Cassetten und LPs an, in einer kleinen aber kultigen Landdisco im Allgäu, aufzulegen.
Dort war ich sowieso regelmäßiger Gast und „drängte“ mich sozusagen rein, denn ich sammelte schon seit über 25 Jahren Musik.
Da überzeugte ich, legte 5 Jahre dort auf, lernte im Publikum zu „lesen“ und wurde zur lokalen „Berühmtheit“.

Als ich wieder in die Stadt zog, kümmerte ich mich um andere Sachen, dann überlebte ich eine Hirnblutung
und der Gedanke, aktiv aufzulegen war passé.

Doch ich lebte immer noch mit Musik, therapierte mich damit (alles neu lernen zu müssen, war nicht gerade angenehm 🙂 ),
und lebte mein Gespür für Stimmungen, Musik, implizierte Stimmungen, etc.
erst in meinen Listen und zusätzlich noch in meinen Sender aus.

Eine Freundin schickte mir einmal diesen hervorragenden Cartoon:
der eigentlich alles ausdrückt !

Die Playlisten/ mein Radio sind also nicht nach einem Lied zu beurteilen, sondern stellen in der Gesamtheit eine „Führung“ dar.
Ich „leite“ mit Musik die aufkommenden Gefühle, ganz nach der „Affektenlehre“ der Musiktheorie.
Denn ich „spüre“ sie ja beim Machen und weiß, was ich tue !

Es ist so „nur stimmig“, langfristig jedoch hat es einen Effekt.
Das Leben relativiert sich, der Mitmensch rückt immer mehr in den Fokus, man „groovt“ durch’s Leben, …

Mein Sender hat, außer Sonntag, immer eine Morgenliste aus Titeln für einen guten Start des Tages
und am Anfang der Woche zur Abendzeit chillige Musik.
Also weniger „treibende“ Titel, für einen ruhigen Schlaf. Jedoch ohne „Meditationsmusik“, Klassik oder so.
Es gibt genug Gefühlvolles in den Sparten Rock/ Pop !

Je höher die Wahrscheinlichkeit für „Party“ ist (Do, Fr, Sa), desto eher läuft „Partymusik“.
Deswegen kann man sich mit einmal Reinhören kein abschließendes Urteil bilden.
Denn je nach Tageszeit und/ oder Wochentag, ändert sich das Programm.

Auf Spotify, kann man Listen nach Stimmungen aussuchen und gemäß der vorherrschenden Stimmung
entsprechende Listen hören (Happy, Melancholie, Chill, …), beim Radio „leite“ ich unmerklich die Stimmungen.

So mache ich nicht einfach Radio und spiele meine Lieblingsstücke hintereinander.
Ich bearbeite sie (manches gibt es so nur hier), ich arrangiere sie und ich höre sie selbst den ganzen Tag,
denn so viele Sampler aufzunehmen, ist mir zu viel (doppelte) Arbeit. So fällt mir manches auf, was anderen verborgen bleibt.
Da ich ja mit meiner Musik im Sender lebe.

Meine Philosophie ist es, unweigerlich mit einem Lied Gefühle zu wecken und zweitens mit diesem implizierten Gefühl zu arbeiten,
so dass ein runder Reigen entsteht, der nicht auslaugt, langweilt oder sonstwie negative Gefühle aufkommen lässt.

Man kann einfach nur gute Musik genießen oder sich komplett darauf einlassen, loslassen, mitswingen,
so viele verschiedene Gefühle erleben und gegebenenfalls daran wachsen.
Eine „Reise“ ohne Effekthascherei, die zu einem tieferen Erleben beiträgt.

Genießt nicht nur, sondern kostet Eure Gefühle aus, indem ihr Euch einlasst !

That’s all folks !

Is Odil

Die Philosophie des Tages:

Wahrhaft ethisch ist der Mensch nur,
wenn er der Nötigung gehorcht,
allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen,
und sich scheut, irgendetwas Lebendigem Schaden zu tun.

(Albert Schweitzer)

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