Orientierung sollen meine Blogs liefern ! Aber was nützt es, etwas zu wissen und nicht danach zu Handeln ?
Das ist gleich dem, etwas nicht zu Wissen.
Es tut mir leid, es so deutlich sagen zu müssen, aber wir „verblöden“ ganz im Sinne der Industrie.
Natürlich gibt es viele, die das Glück hatten, Zugang zur „Menschwerdung“ zu haben, aber der allgemeine Bildungsstand
entspricht dem Stellenwert, den wir der Bildung unserer Kinder geben.
Viele, sind bewusst von der Industrie gelähmt, verunsichert, oder glauben deren Verwirrungskampagnen.
Wo ich auch hinsehe (Im Netz), sehe ich reißerische „Warnungen“ vor einer unschlagbaren Technik :
Doch soll diese Schlagzeile nur dazu dienen, dass man darauf klickt. Dann wird der Satz vervollständigt
und es ist eine Werbung für Wärmepumpen.
Ganz im Sinne mancher Berichte, deren Schlagzeile zum Weiterlesen animiert, aber keinerlei Informationen
über den genannten Sachverhalt liefern, aber es wurde ein Klick generiert, der manchen reicht, um „Erfolg“ zu empfinden.
“Fuck you, fuck you, fuck you, aaaaand, fuck you !“
Einerseits ja gut, denn nichts ist bisher vergleichbar mit dem unschlagbaren Wirkungsgrad der Wärmepumpe !
Doch andererseits bedient es Vorurteile und kurz- denkende Menschen lesen nur die reißerische Anzeige
und fühlen sich in ihren Vorurteilen bestätigt.
Das ist extrem gefährlich, denn solche Menschen sind mit Tatsachen nicht zu überzeugen. Im Gegenteil,
sie verdrehen sie so lange, bis sie in ihr absurdes Weltbild passen.
So werden Zusammenhänge oft mit den abstrusesten Ursachen „erklärt“.
Meine Blogs sollen da ein wenig Orientierung und Fakten bieten, denn egal, welche Alternativen man betrachtet,
sie sind allemal besser, und zwar sehr viel besser, als alle fossilen Energieträger.
Gut, sie sind in der Anschaffung teurer, doch dieser „Nachteil“ wird durch die Einsparungen mehr als ausgeglichen.
Zumal, wenn man den Luxus hat und eine eigene „Wallbox“ für den eigenen Solarstrom hat
und das Auto selbst und kostenlos laden kann.
Die derzeitigen Spritpreise sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Kosten, die auf Verbrenner oder Nutzer fossiler Heizungen zukommen.
Speziell „eigenes Laden“ ist der Ölindustrie ein Dorn im Auge, bedeutete es doch weniger Bedarf an Erdöl.
Was ich allerdings beobachte ist, dass die „Fossilsüchtigen“ immer vehementer und skrupelloser vorgehen.
Ein Negativbeispiel ist Infantino und die F****** Fußball- WM, die auf drei Kontinenten ausgetragen wurde.
Zwei diesseits des Atlantiks und einer (wenn man Nord- Süd- Amerika zusammenfasst) jenseits des Atlantiks
Das ist, in Anbetracht der Probleme dieser Welt ein Unding und es zählt, immer ofensichtlicher, nur das Geld.
Wieso ? Was soll die Sch**** ? Wann endlich schicken wir sie zum Teufel ? Sie bringen ins alle um !
Laut ihren Nachhaltigkeitszielen, arbeitet die FIFA aktiv für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.
Das sollten sie einmal Infantino sagen.
Denn der flog mit seinem Privatjet alleine 62 000 km in den ersten drei Wochen des Turniers.
Insgesamt flog er im Privatjet eine Strecke, die zwei- einhalbmal um die Erde reichte.
Die WM hat 16 Mannschaften mehr als vorhergehende. Statt 32, wie bisher, sind es nun 48,
die über den Atlantik fliegen müssen, denn die meisten Mannschaften kommen eben aus Europa.
Dazu muss jeder Fan, die Reise antreten, was, an sich schon, für einen absurd hohen CO2 Ausstoß sorgt.
Aber der Absurditäten sind noch nicht genug. Die WM erstreckt sich in Amerika über drei Länder und so müssen Fans,
die viele Spiele sehen wollen, zwangsläufig fliegen. Selbst wer in Anbetracht der globalen Katastrophe ökologisch handeln wollte,
könnte es nur, indem er die WM ignoriert, wie ich (zumindest den sportlichen Aspekt).
Schon in zwei Blogs, habe ich die Vernunft infrage gestellt. Doch es ist jetzt wirklich genug, es gibt zu viele, die leider unser Geld haben,
die auf den „Nach mir die Sintflut“- Zug aufspringen und sich schlimmer aufführen, als jemals zuvor.
Sicher, und das ist im Hinterkopf zu behalten, es gibt etliche gute, wirklich sehr gute, Ansätze, wenigstens ein paar Ökosysteme zu erhalten,
bzw. so wiederherzustellen, dass sie ihre CO2 bindenden Eigenschaften wieder aufnehmen und uns so unterstützen können.
Wir müssen die Fehler der vergangenen Jahrzehnte so ausbügeln, dass die katastrophale Entwicklung gestoppt wird.
Klimawandel ist Stand der Wissenschaft. Noch mehr Fakten für Politiker und alle,
die sich lauthals an der Diskussion beteiligen, finden sich hier :
Viele, leider viel zu Viele, sollten lieber schweigen, denn was sie von sich geben und glauben, hat so gar nichts mit der Realität zu tun.
Was ist los mit uns ? Wollen wir nicht überleben ? Es scheint so, doch die, die die Zerstörung unser aller Welt vorantreiben,
zerstören nicht etwa nur ihren Teil, nein, sie zerstören die Umwelt von uns allen, so dass selbst die, die sich einsetzen,
die sich engagieren, die alles tun, um einen großen CO2 Handabdruck zu erlangen, mit ihnen untergehen müssen.
Das ist de facto eine „Ökodiktatur“ von anderer Seite, denn die Evolution diskutiert nicht !
So werden alle von den Taten Einzelner betroffen und genau das können (dürfen) wir uns nicht mehr leisten !
Dumm für die Reichen und Superreichen, die diese Zeit miterleben müssen, aber die Welt braucht jetzt die Reichtümer,
die Ihr egoistisch hortet.
“Schmeiß doch deinen Schatz über Bord, sonst ertrinken wir alle“
„Nein ! Mein Schatz !“
Es ist müßig zu fragen, wieso wir nicht tun, was wir für richtig halten. Das ist der Untertitel eines Buches voller Lösungsansätze
für viele Bereiche des Lebens, die alle ihren Teil zur ökologischen Wende beitragen müssen,
um die Klimakatastrophe einigermaßen zu überstehen, um zu überstehen,
was wir und vergangene Generationen verursacht haben.
Hier und im Interview mit Harald Lesch (Link o.), sind ein paar unverrückbare Tatsachen beschrieben.
Über die muss man nicht diskutieren, sie stehen, seit Anbeginn der Zeit unverrückbar fest.
Na ja, eigentlich ein paar Femtosekunden später !
So sind physikalische Gesetze seither fix und wir müssen uns danach richten, sonst werden wir „gerichtet“.
Mehr dazu im genannten Interview.
Das müsste eigentlich einem Großteil der hirnrissigen Diskussionen die Grundlage entziehen,
denn Fakten sind allemal stärker, als Wünsche !
Georg Jellinek drückte es in einem Satz so aus :
„Die normative Kraft des Faktischen“
Wer keine „semantische Exegese“ (Untersuchung des Satzbaus und den Formulierungen) betreiben will ;-), sei es in einfachen Worten erklärt :
„Die normative Kraft … = die (Norm) bestimmende Kraft,
„… des Faktischen.“ = des Tatsächlichen, der Fakten
Dies sind Grundtatsachen des Lebens, auf der technischen Seite, deren Kenntnis Grundvoraussetzung aller Diskussionen sein sollte.
Weitere Grundtatsachen sind :
Wir sind dem Alter unterworfen und können ihm nicht entkommen !
Wir sind Schmerzen und Krankheit unterworfen und können ihnen nicht entkommen !
Wir sind dem Tod unterworfen und können ihm nicht entkommen !
Wir müssen uns zwangsläufig trennen von allen Menschen und Dingen, die wir lieben !
Welche Taten auch immer wir vollbringen, seien sie gut oder böse,
wir werden ihre Erben sein !
Jetzt werdet wieder normal, denn wir verplempern wertvolle Zeit damit, über Techniken zu diskutieren, die im Vergleich, was möglich ist,
völlig ineffektiv arbeiten und uns in die Klimakatastrophe geführt haben.
Hört auf, über etwas zu diskutieren, was seit Urzeiten feststeht ! Macht Euch schlau, glaubt der Industriepolitik kein Wort,
auch mir bitte nicht, ungeprüft, denn ich bin auch nur ein Mensch und mache unweigerlich Fehler,
bzw. sitze einem Irrglauben auf.
Zumindest diskutiere ich nicht darüber, ob Tatsachen existieren oder nicht, wie unsere Industriepolitik es tut.
Außerdem mache ich mich möglichst schlau, bevor ich über etwas schreibe.
(Mackka B., Album : „Natural Suntan“, Titewl : „get conscious“)
Mehr Geist !
Is Odil
Und wieder „passt“ der Kalenderspruch hier nicht rein, also ein anderer :
„Wer die Tugenden vollkommen
in sich gefestigt hat
und wen sie völlig besitzen,
der denkt nicht mehr an das Gesetz
oder die Gebote oder die Strafen,
sondern sagt und tut,
was die in ihm begründete
Veranlagung will.“
(Evagrius Ponticus)
Um die Klimaziele annähernd erreichen zu können, brauchen wir dringend einen gesetzlichen Rahmen,
damit geschieht, was geschehen muss ! Bremser oder Lobbyisten in der Politik, arbeiten nur im Interesse der Industrie.
Denn sie torpedieren sämtliche Maßnahmen hin zur notwendigen Energie- und Verkehrswende.
Aber machen wir uns nichts vor, die Industrie hat erheblichen Einfluss auf das Weltklima.
Verbraucher können nur nachhaltige Produkte bevorzugen,
doch die Industrie streut bewusste Falschmeldungen darüber, was nachhaltig ist oder unschädlich.
Also passiert, wie von der Industrie gewünscht, wenig, bis nichts.
So ist aber die Herausforderung nicht zu schaffen !
Wir, die Verbraucher und Konsumenten müssen uns völlig von den rein finanziellen Interessen der Industrie lossagen
und tun, was zu tun ist !
„Es bringt nichts, nur zu tun, was möglich ist, Wir müssen möglich machen, was zu tun ist !“
Auch, wenn der weltweite CO2– Ausstoß abnimmt, fehlt es an Handlungen im Kleinen. Jugendliche beschweren sich
über unser Handeln in der Vergangenheit und prangern uns dafür an, lassen jedoch bei jeder Gelegenheit den Motor laufen,
kaufen und inhalieren Lachgas (eines der am stärksten wirksamen Treibhausgase), befeuern durch ihren Fast- Food Konsum die Klimaskrise,
„verlieren“ ihren Müll, wo sie gehen und stehen, schmeißen ihren Vapesondermüll in der Gegend herum, …
…
Vernünftiges Handeln ist weder bei deren Eltern angekommen, noch haben sie es auch nur ansatzweise verinnerlicht..
Dazu kommt das Beispiel der Industriepolitik, die bewusst gestreuten Falschinformationen,
das geradezu religiöse Gefühl, wenn man sich einen Verbrenner kauft, …
Einen Teil der Infos in diesem Blog, stammen aus dem Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz
(ISBN 978-3-96238-084-7), das ich schon öfter zur Lektüre empfohlen habe.
Laut ihm, wünschen sich 80 % der CEO- Manager der Industrie radikalere Vorgaben der Politik.
Denn in unserem gegenwärtigen Wirtschaftssystem rechnet sich unökologisches Verhalten.
Es führt zu dem irrationalen Umstand, dass selbst ein Joghurt, bevor es in unserem Einkaufskorb landet,
bereits etwa 9.000 km rund um den Globus hinter sich hat.
Quelle : „Buch Ökoroutine“, Stefanie Böge, 1992
Bei T-Shirts sind es meist noch mehr, einfach weil Einzelschritte in der Wertschöpfungskette in anderen Ländern billiger sind.
Man nimmt dafür in Kauf, dass die Menschen und die Natur dort ausgebeutet und geschädigt werden.
Die Baumwolle für den Stofff, kommt evenmtuell ais den USA, sie wird in der Türkei zu Garn versponnen,
das Garn wird in Taiwan zu Stoff verwebt, dieser wird in China gebleicht/ gefärbt und in Bangladesh zu einem T- Shirt vernäht.
Anschließend erfolgt der Transport von Bangladesh, bis es dann als „Ramschware“ ohne Qualitätasanspruch bei KIK, Woolworth,
Primark, Shein oder Temu angeboten wird.
Leider wird nur das angeboten, was nachgefragt wird, d.h. es gibt genügend blinde Konsumenten,
die den Preis zum Qualitätsmerkmal erhoben haben.
Dafür haben wir T- Shirts für 5- 6 €, die maximal eine Saison getragen werden können, weil sie danach kaputt gehen
und weggeschmissen werden.
Diese Ramschware, kombiniert mit dem Wecken eines Bedarfes an immer neuer Kleidung (psychologische Obsoleszenz
[psychologische Hinfälligkeit], sichert Konzernen steten Gewinn und deren Aktionären die nächste Yacht.
Das bestehende Wirtschaftssystem bestraft den mit weniger Gewinn, der sich moralisch verhält und tut, was zu tun ist !
Es verhindert sozusagen, das zu tun, was moralisch geboten wäre. Es ist utopisch, zu glauben, dass wir, die Verbraucher,
es in der Hand haben. Vielen sind durch Armut die Hände gebunden und sie können gar nicht die Produkte vorziehen,
die moralisch einwandfrei wären.
Auch mich ärgert es kolossal, dass ich nicht so agieren kann, wie ich es für richtig hielte. Das Almosen, mit dem ich abgespeist werde,
damit die Gesellschaft reinen Gewissens den Planeten zerstören kann, reicht gerade (mit viel Willensanstrengung) dafür,
meine Lebensmittel in „Bio“-Qualität zu kaufen.
Anschaffungen, wie Kleidung, Schuhe, Computer, etc., muss ich mir vom Mund absparen, um mir diese leisten zu können.
Wenn Politiker von „sozialer Teilhabe“ reden, die dadurch möglich sein soll, kann ich nur müde lächeln.
Alleine, wenn ich einmal die Woche Kaffee trinken gehe, oder in einem entspannenden Biergarten ein alkoholfreies Weizen trinke,
was mir unglaublich gut täte, bin ich bereits über meinem Budget.
Zum Vergleich zitiere ich immer den „Inflationsausgleich“ der Europaratspräsidentin, während der Pandemie,
der sich auf mehr belief, als mir monatlich für Miete, Versicherungen, Strom, Abfall, Essen, … zur Verfügung steht.
O- Ton, von der Leyen : „Es steht uns zu“.
Mal im Klartext, all die Almosenempfänger und mich , traf die Inflation in lebensbedrohlichem Ausmaß.
Wem also stünde ein Inflationsausgleich zu ?
Die Transformation der Weltwirtschaft ist zwingend notwendig (s. BlogNotwendig). Es darf sich nicht mehr rechnen,
unökologisch zu handeln.Ein Leitfaden für viele Bereiche ist im oben genannten Buch zu finden.
Michael Kopatz ist aber kein Sachfremder, sondern wissenschaftlicher Leiter am Wuppertal Institut und promovierter Sozialwissenschaftler.
Ich höre schon, die Unverbesserlichen, die Hühner, die nach …freiheit schreien, obwohl ihre „Freiheit“ Käfighaltung für sie bedeutete.
Sie bemängeln alles, ohne irgendeinen Lösungsansatz zu bieten. Sie beschwören Probleme herauf, die gar nicht existieren,
um ihre diktatorischen Meinungen verbreiten zu können.
Fakt jedoch ist, dass die, die am lautesten brüllen, am stärksten unter ihren Zielen zu leiden hätten.
Sie haben wirtschaftsschädigende, menschenverachtende politische Ziele, unter denen ganz Deutschland litte.
Aber wenn sie in Regierungsverantwortung kommen, sind sie nur dabei, Chaos zu stiften,
um demokratische Parteien vorführen zu können.
Am erschreckenden Beispiel des thüringer Landtags war zu sehen, was Regierungsverantwortung bei ihnen anrichtet.
Demokratische Parteien ließen dem Ältesten des Landtages das Amt des Vorsitzenden, der, kaum im Amt, einzig darauf erpicht war,
Macht zu demonstrieren und etablierte Parteien vorzuführen. Es war ein heilloses Durcheinander.
Dazu nur ein Meme :
(s. erste Sitzung des thüringer Landtages)
Jetzt weiß jeder, um welche „Partei“ es sich dreht. Ich habe Partei bewusst in Anführungszeichen gesetzt,
denn es ist eher eine extrem manipulierte Interessengemeinschaft, die mit zielführender Politik wenig bis nichts gemein hat.
Gut, das kann man auch von der Regierung sagen, aber da sind einfach die falschen Menschen an der Macht,
die Politik für die Industrie machen, nicht aber für die Menschen im Land !
Der Mensch mag keine Veränderungen, ist ein Freund der sogenannten „Homöostase“ (Gleichgewichtszustand).
Diese Homöostase ist überlebenswichtig, denn fast alle Stoffwechselvorgänge beruhen auf einem stabilen Gleichgewicht.
So beträgt die optimale Körpertemperatur bei der sie leicht ablaufen ca. 37 ° C.
Diese wird durch verschiedene Regelkreise des Körpers möglichst stabil gehalten.
Alle Muskelaktivität z.B. erwärmt den Körper, sobald die Körperkerntemperatur über einen gewissen Wert steigt,
schwitzen wir verstärkt und leiten die überschüssige Wärme durch Verdunstung ab.
Umgekehrt, wenn es kalt ist, zittern wir, um Wärme zu produzieren.
In Kombination mit einer Isolationsschicht (Kleidung), produzieren wir solange Wärme,
bis die Kerntemperatur im Optimum liegt.
Der Blutzuckerspiegel wird ebenfalls ausgeglichen gehalten. Sinkt er, bekommen wir Appetit,
steigt er, wird das Hormon Insulin ausgeschüttet. Sinkt er unter einen kritischen Wert, wird Glucagon ausgeschüttet.
Insulin sorgt bei hohem Blutzuckerspiegel dafür, dass die Körperzellen Glucose aus dem Blut aufnehmen können.
Glucagon sorgt bei niedrigem Blutzuckerspiegel dafür, dass gespeicherte Glukose aus der Leber ins Blut gelangt
und den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt (Glykogenolyse).
Es regt die Leber dazu an, aus Aminosäuren und anderen Stoffen, Glucose aufzubauen (Gluconeogenese).
Außerdem sorgt es dafür, dass Fettsäuren aus dem Fettgewebe freigesetzt werden,
die dem Körper als alternative Energiequelle zur Verfügung stehen.
Ein im Volksmund „Fettverbrennung“ genannter Vorgang.
Der Blutdruck und der Wasserhaushalt werden durch Nierenaktivität und Gefäßverengung
in gewissen Grenzen gehalten und so fort !
Man könnte also annehmen, dass wir eben sind, wie wir sind. Basta. Aber so ist es nicht. Im Gegenteil,
wir verändern uns zum Glück ständig, unser Gehirn weist bis zum Tode eine unvergleichliche Neuroplastizität
(nervliche Formbarkeit) auf. Wir sind also weder auf das festgelegt, was wir glauben zu sein,
noch müssen wir uns mit unseren Eigenarten, die wir uns angewöhnt haben, abfinden.
Eine ganz einfache Frage, macht dies deutlich :
„Denkst Du noch, wie mit 15 ?“ Lautet die Antwort ja, hast Du ein Problem.
Na ja, vielleicht nicht du selbst, aber dein soziales Umfeld !
Und erinnern wir uns nur, an die vielen Male, bei denen wir unser Verhalten durch die lenkende Wirkung der Gesetze geändert haben.
Wie oft haben wir uns geändert :
Das Rauchen z.B.
In meiner Jugend war es gar keine Frage, es wurde im Auto geraucht, auch wenn Kinder hinten saßen, es wurde in Restaurants geraucht,
auch wenn andere noch aßen, es wurde in Talkshows und öffentlichen Gebäuden geraucht, …
Als ich noch rauchte, habe ich mir selbst alles schöngeredet, mit Sprüchen wie :
„Toleranz kann man von Rauchern lernen, es hat sich noch kein Raucher bweschwert, dass du nicht rauchst, oder ?“
Tja, man kann sich alles schönreden, es muss nur dumm genug sein ! 😉
Es gab sehr, sehr wenige Bereiche in denen nicht geraucht wurde (ÖPNV, bei Verbot),
sonst aber haben Raucher sich das (zweifelhafte) Recht rausgenommen, jederzeit und ohne Nachzudenken zu rauchen.
Das Denken, haben Sprüche wie der oben erfolgreich verhindert !
Ein simples Verbot (generell seit 2007), das „Freiheitskämpfer“ à la AfD auf den Plan rief, führte innerhalb kürzester Zeit
zur gesellschaftlichen Ächtung und der Stärkung der Rechte anderer. Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen,
in einem Restaurant zu rauchen, oder im Auto, wenn Kinder anwesend sind.
Oder nehmen wir die Gurtpflicht (1976), gegen die mit fadenscheinigsten Argumenten gewettert wurde.
Man fühlte sich eingeschränkt, bevormundet, Frauen „fürchteten“ um ihren Busen,
man fühlte sich gefesselt und hilflos den Ereignissen eines Unfalls ausgesetzt, …
Alle Zweifel wurden widerlegt und man schnallt sich heute ganz selbstverständlich an.
Wir halten es sogar für extrem fahrlässig, unangeschnallt am Verkehr teilzunehmen.
Diese Beispiele zeigen, dass wir uns ändern können, allerdings nur, wenn wir müssen oder wollen.
Ganz ohne gesetzlichen Zwang, hat sich mit Aufkommen und dem Ausbau des Mobilfunkes, unsere Art der Kommunikation,
unsere Sozialität und Wahrnehmung tiefgreifend verändert. Das ganz freiwillig (na ja, bewusst gelenkt von der Werbeindustrie 😉 )
und ohne irgendeinen gesetzlichen Zwang.
Die Geschichte lehrt uns also, wir können nur aus ihr lernen, dass es nur beherzte Vorgaben braucht, um das Verhakten einer Gesellschaft zu lenken.
Genau da setzt das Buzch an. Jetzt müssen wir (die Politig) nur noch vernünftig handeln.
Aber dort ist eher mit Gesinnungsethik der Industrie zu rechnen. Wir müssen endlich Vernunft fordern,
denn die Politik zerstört uns und alles, was wir brauchen.
Schon oft habe ich dieses Meme (das ich sogar als Standarte habe) „gepostet“, doch viele scheinen es immer noch nicht verstandewn zu haben :
Wir haben nur die Chance unseren Planeten zu retten, wenn wir selbst unsere Werte festlegen und einforden.
Sie lügen stärker als zuvor !
Is Odil
Ein Spruch von A. Schopenhauer :
„Im Guten wie im Schlimmen kommt es weniger darauf an, was einem im Leben begegnet und widerfährt,
als darauf, wie er (man A.d.R.) es empfindet.
Was einer in sich ist, kurz die Persönlichkeit und deren Wert,
ist das alleinige Unmittelbare zu seinem Glück und Wohlsein,“
Genau, Wisente (europäische Bisons), können einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- / Natur-/ Artenschutz
und der Biodiversität leisten. Sie sind eine der vielen „Schlüsselarten“ (s. Blog Schlüsselarten +),
die durch ihr Verhalten, ganze Ökosysteme aufrecht erhalten.
Ich sage bewusst aufrecht erhalten, denn ohne sie würden sie zusammenbrechen
und damit ihre „ökologische Leistung“. Bei der Bewusstmachung dieser, ist es wichtig
sich immer wieder klarzumachen, dass sie diese ja nicht erbringen, damit wir sie ausbeuten können, sondern das Leben verwertet „Reste“ restlos
und so sind wir an die ökologischen Leistungen angepasst.
Jetzt müssen wir nur noch unseren Geist anpassen.
Das verwechseln wir nur allzu oft. Ich kann es nicht oft genug sagen.
Sauerstoff, Wasser, Nahrung, …, entstanden nicht, damit wir darüber verfügen,
sondern als „Nebenprodukte“ physikalischer Vorgänge. Allgemein des Lebens.
Das, um die grassierende Anthropozentrik zu zerschlagen. Die Welt ist nicht dazu da, uns zu dienen,
sondern wir sind dazu da, den Gesetzen des Lebens zu dienen. Klar soweit ? (Captain Jack Sparrow 😉 )
So gesehen, leben wir in einer Ökodiktatur. Wer nicht damit umzugehen lernt, stirbt aus.
Wer so dumm tut, wie der sogenannte „zivilisierte“ Mensch“, der Religionen mit „gerechten“ Strafen erfindet,
damit er eine moralische Ausrede für den eigenen Sadismus und anerzogene Menschenverachtung hat.
Vernichtet außer sich enorm viel Leben, das ohne uns besser dran wäre !
Es erinnert an „erweiterten Selbstmord„. Ein seltsames psychologisches Phänomen, das Männer dazu bringt,
außer sich noch viele Unschuldige mitzureißen und zu töten (Frau, Kind[er]).
Klassisches Ende eines Amoklaufes, bei dem sich Täter der irdischen Strafe entziehen.
Geradewegs in die göttliche Strafe. Also sinnlos und leidstiftend.
Dazu nur eins :
Denkt darüber mal nach ! Am besten vorher ! 😉
Zurück zur erfolgreichen Wiederansiedelung des Wisents in geeigneten Gebieten. Denn das Wisent, bzw. alle huftragenden Herdentiere,
sind sogenannte „Schlüsselarten“ (s. Blog o.). Sie halten Freiflächen frei und verhindern so Verbuschung.
Somit schaffen sie sich den Lebensraum, den sie bevorzugen selbst. Offenes Grasland,
über dessen ökologische Vorteile ich schon geschrieben habe. Außerdem sind sie sehr effektiv darin,
die winterliche Schneedecke festzutrampeln, wodurch die Isolationsfähigkeit abnimmt,
der Frost so tiefer in den Boden eindringen kann und die Permafrostschicht verdickt.
Warum ist das erwähnenswert ? In meinen Blogs habe ich dargelegt, dass über die Hälfte des weltweiten CO2s
im Permafrost gebunden ist. Es sind vor Jahrmillionen abgestorbene Pflanzen, die unter Sauerstoffabschluss gefroren,
so dass das aus der Luft aufgenommene CO2 das in den Pflanzen „eingebaut“ ist, dauerhaft gebunden,
und so der Atmosphäre entzogen wird.
Permafrostböden dieser Erde sind also CO2 Senken. Doch durch die ungebremste Klimaerhitzung, tauen diese Böden auf,
die Pflanzenteile zersetzen sich und geben enorme Mengen CO2 in die Atmosphäre ab.
Dadurch wird die Erhitzung verstärkt und es taut noch mehr Permafrostboden.
Unschwer ist zu erkennen, dass es eine sogenannte Rückkopplung ist. Erhitzung wird durch CO2 verursacht,
treibt aber das Auftauen und Zersetzen des Permafrostes an, was wiederum mehr CO2 freisetzt, das bisher gebunden war, …
Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist die „Kittwirkung“ des Permafrostes auf Berge. Diese wird nach und nach geringer
und Bergstürze, Hangrutschungen und Gerölllawinen ungeahnten Ausmaßes werden die Bergregionen heimsuchen.
Blatten war da nur ein Anfang !
Wenn wir auch noch keine Lösung für Berge haben, können wir doch die CO2 Emission der flachen Permafrostregionen begrenzen,
bzw. bremsen. Dabei ist die Wiederansiedelung großer Huftiere unabdingbar.
Enorme Mengen CO2 werden auch durch die Wiedervernässung trockengelegter Moore gebunden, doch das dauert eine gewisse Zeit.
Aber die CO2-Bindung startet, sobald Torfmoose, oder andere Pflanzen (in sogenannter Paludikultur) wachsen.
Pflanzen in Paludikultur dienen größtenteils als natürliche Bau- und Dämmstoffe. Der in den Pflanzen gebundene Kohlenstoff
wird also dem Boden entnommen und gelangt über lange Zeit nicht wieder in die Atmosphäre.
In Torfmoosen gebundener Kohlenstoff versinkt im Moor und bildet unter Luftabschluss den wertvollen Torf,
dessen Nutzung gestoppt werden sollte.
Denn verbrennt man Torf, wie in manchen Gegenden üblich, entweicht der Kohlenstoff direkt als CO2 in die Atmosphäre.
Bei Verwendung als Erdbeimischung wird der Torf vom Bodenleben verstoffwechselt und entweicht langsamer in die Atmosphäre.
Aber wieder zurück zur Wiederansiedelung von Huftieren. Wie berichtet, halten sie Flächen offen,
schaffen durch ihre Hufe Lebensraum für Mikroökosysteme, düngen die Landschaft und bieten dadurch unzähligen Insekten Heimstatt
(s. Blog Lebensborn). Die Insekten vermehren sich und Vögel finden wieder genug Nahrung. …
Das ist, was Schlüsselarten so wertvoll macht.
Sie sind keineswegs nur ein Farbtupfer in der Landschaft, sondern gestalten sie alleine durch ihr Dasein so,
dass unzählige Arten von deren Vorkommen profitieren.
Es sind etliche solcher Erfolgsgeschichten zu verbuchen. So hat z.B. das Walfangverbot, das seit 1986 wirksam ist
und an das sich die meisten Nationen halten, eine Erholung der weltweiten Walbestände bewirkt.
Das ist deswegen so erwähnenswert, weil Wale ebenfalls zu den Schlüsselarten zählen.
Denn sie verteilen die lokal vorkommenden Nährstoffe in allen Ozeanen. Sie düngen diese, so dass Phytoplankton
(pflanzliches Plankton. A.d.R.) die Nährstoffe vorfindet, die es benötigt und so die Grundlage einer Nahrungskette,
von der Zooplankton (tierisches Plankton), kleine Fische (Jungfische), Korallen, größere Fische, … profitieren, bildet.
So sind auch Wale Gestalter ihres Lebensraumes. Und wir ? Sind wir Gestalter unseres Lebens oder Verwalter einer Mangelwirtschaft ?
Klar ist auf jeden Fall, wir müssen unser gesamtes Wirtschaftsystem überdenken und endlich ungute Praktiken verwerfen,
sonst haben wir nicht den Hauch einer Chance.
Hört auf, den Konzernen zu glauben, denn sie kennen nur Profit und unterliegen dem sogenannten „Expansionszwang“.
Heißt, ihre einzige Chance zu überleben ist, zu expandieren und es hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Wirtschaftssystem etabliert,
das sich von unserem Wohlbefinden nicht bremsen lässt. Mehr dazu : (s. Shoshana Zuboff)
Michael Kopatz schreibt in seinem Buch „Ökoroutine“ (ISBN 978-3-96238-084-7) :
„…, dass unsere Überflussgesellschaft überhaupt nicht mehr Wohlstand benötigt, sondern allenfalls eine gerechtere Verteilung des Wohlstands.“
Uns steht ein harter Kampf mit mächtigen Gegnern bevor, die zwar sagen, sie wollten die Konsequenzen ihres Handelns nicht,
aber sehr, sehr wenig dafür tun. Dabei haben sie die Kontakte, weltweite Verknüpfungen und enorme finanzielle Mittel,
die sie jedoch lieber dafür nutzen, jede Form von Regelungen zu torpedieren und uns Verbraucher zu täuschen.
Die Politik muss endlich ein Zeichen setzen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sie uns Dinge/ Nahrung/ …
verkaufen und Profit damit machen, aber nicht an den Folgekosten beteiligt werden, wenn ihr Produkt Schaden anrichtet
u/o wir an „Zivilisationskrankheiten“ leiden.
Im Gegenteil sie beteiligen sich nicht einmal an der hiesigen Infrastruktur, denn sie sind Meister darin, Steuern zu sparen.
Sie zahlen nicht da Steuern wo sie ihren Gewinn erwirtschaften, sondern verlegen ihren Firmensitz kurzerhand in Steuerparadise.
So nutzen Sie die Infrastruktur des einen Landes, rechnen ihr Gewinne jedoch klein und zahlen Steuern woanders.
Wie pervertiert ist das weltweite Wirtschaftssystem inzwischen ? Alles, wirklich alles muss sich verändern,
doch sie geben Unsummen dafür aus, dass alles bleibt, wie es ist.
Wenn es nur so geblieben wäre. Aber es ist noch schlimmer geworden. So schreibt M. Kopatz auch :
„Wenn man bedenkt, dass allein zwischen 2009 und 2011 die staatlichen Subventionen für die Kohlenstoffindustrie von 312 Mrd. Euro auf unvorstellbare 523 Mrd. Euro gestiegen sind, stellt sich der Eindruck ein, hier wird mit zweierlei Maß gemessen.“
Nun, es ist nicht nur ein Eindruck, denn die Industrie hat jahrzehntelange Erfahrung darin, den Konsumenten in falscher Sicherheit zu wiegen,
damit sie so weitermachen können, wie bisher. Ist so schön profitabel und die Gesellschaft zahlt ja für die Probleme.
Also kann man alles so billig machen, wie möglich. Alles ist preisoptimiert und gesetzliche Vorgaben werden bis aufs Letzte ausgereizt.
So soll ja die Garantiezeit eine gewisse Sicherheit geben, dass das Produkt so lange halten muss.
Auftretendes früheres Versagen einer Billigkomponente scheint sich jedoch zu rechnen.
Das Label „Made in Germany“, wurde damals vorgegeben, um Ware aus Deutschland mit einem Malus zu „brandmarken“.
Doch der gewünschte Effekt trat nicht ein und das Label wurde zum Qualitätssiegel, weil Qualität produziert wurde.
Nun, endlich erfüllt es seinen ursprünglichen Zweck. 😉
Aber mittlerweile ist die Qualität weltweit auf ein unterirdisches Niveau gesunken, da sämtliche Konzerne zum „global player“ geworden sind.
Das gilt es aufzubrechen, denn zu vieles ist so billig produziert, dass eine Reparatur entweder nicht möglich, gar nicht angedacht ist
oder schlicht den Preis eines neuen Produktes überstiege.
Im oben genannten Buch „Ökoroutine“ sind verschiedene jetzt notwendige (s. Blog Notwendig) Maßnahmen genannt.
Dabei ist ihm wichtig, dass durch genannte Maßnahmen eine Art „Ausweichbewegung“ der Industrie entsteht.
Sie reagieren nämlich ausschließlich auf finanzielle Reize.
Moral hat im Expansionsimperativ (Wachstumszwang) der Industrie keinen Platz, also müssen andere Gesetze so gestalten,
dass ihre Vermeidungsstrategien (Kosten, Steuern, …) ein nachhaltiges Wirtschaften nach sich ziehen.
So werden nach und nach nur noch nachhaltige Produkte angeboten und der Verbraucher muss nicht mehr
unendlich viel Energie dafür aufwenden, unter all den katastrophalen Produkten, diejenigen herauszufinden,
die ehrlich und nachhaltig sind.
Man muss nur entsprechende Sendungen („Besseresser“, „ die Tricks der …“, …) ansehen, dann wird schnell klar,
dass Industrien ganze Abteilungen bezahlen, um den Verbraucher möglichst unbemerkt zu täuschen.
Wie schon erwähnt, entsprechen selbst, praktischerweise mitgelieferte, Messbecher nicht den tatsächlichen Volumina,
so dass man, auch wenn man „abmisst“, immer mehr verbraucht und so früher nachkauft (Flüssigwaschmittel z.B.),
also den Umsatz steigert.
Profit ist das einzige Ziel der Konzerne, denn sie unterliegen dem Zwang, Aktionären eine Rendite auszuschütten.
Solange unser System so geschaffen ist, dass nur überlebt, wer keine moralischen Bedenken kennt,
werden mindestens 90 %- 95 % aller täglich von uns genutzten Produkte,
mit Zucker, Fruktose, Dextrose, Malzextrakt, Aromen, Emulgatoren, Säuerungsmitteln, … versetzt sein.
Zucker, um uns süchtig zu machen und den Verkauf anzukurbeln und Aromen, Säuerungsmitel, Konservierungs-, …stoffe,
um uns vorzugaukeln, es wäre ein ehrlichesd Produkt.
„Gequirlte Kacke“
Wir konsumieren gezwungenermaßen all diese, an sich ungiftigen, Stoffe. Jeder für sich ist auf akute Schädlichkeit geprüft worden,
sonst wäre er nicht als Lebensmittel zugelassen, richtig.
Doch niemand weiß, wie diese Stoffe untereinander, also miteinander, reagieren. Tja, das essen viele regelmäßig.
Die Nahrungsmittelindustrie sieht sich jedoch nicht in der Verantwortung und ist an einer diesbezüglichen Forschung nicht interessiert,
denn sie erforschen nur, was ihnen Kosten einspart. Also sorgen wir durch gesetzliche Rahmenbedingungen dafür,
dass sich eine umfängliche Forschung in Richtung Unschädlichkeit „rechnet“.
Tut mir leid, aber wenn sich die Industrie querstellt und wir Lobbyisten an die Spitze unseres Landes wählen,
werden wir nicht genug CO2 vermeiden, bzw. aus dem Klimasystem nehmen können, um die Erhitzung beherrschbar zu halten.
So steuern wir mit viel unnützen Diskussionen mit Gegnern auf unsägliche Temperaturen, Wassermassen und Stürmen zu.
Wie sollen unsere Kinder das überleben, das wir entfesselt haben und in verstärktem Maße tun ?
Ich weiß, ich mache mich unbeliebt, aber Benzin scheint noch nicht teuer genug zu sein, um die Menschen dazu zu bewegen, Sprit zu sparen.
Täglich sehe ich Autos, die irgendwo am Straßenrand, auf Parkplätzen oder so stehen, denMotor laufen lassen und sich einen Coffe to go holen,
auf dem Handy daddeln oder schlicht warten..
Ich habe die Ölkrise anno ’73 miterlebt und es setzten sich bald, sehr bald alle möglichen Spritspartipps durch. Und alle waren bemüht, Sprit zu sparen..
Das bei einem Benzinpreis von 70-80 Pfennig (umgerechnet etwa 0,35 €- 0,40 €). Der Umkehrschluss, dass man selbst etwas tun kann,
fehlt in dieser Generation völlig. Genießt also den Klimawandel, wenn ihr ihn schon nicht begrenzt !
Reißt Euch mal zusammen !!! (s.u)
Is Odil
Heute ist wieder ein langer Spruch im Kalender, den ich Euch nicht zumuten will, also ein anderer.
„Ein Mensch, der ungehindert allen seinen Wünschen gemäß dahinleben könnte,
müsste von Tag zu Tag schwächer werden.“
(chinesisch)
Merkt’s was ?
P.S. In eigener Sache :
Ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr auf irgendwelche Kommentare, die mich etwas fragen und jede, wirklich jede Mail
kommt als unzustellbar zurück. Ich kommentiere vielleicht noch Kommentare, da weiß ich, es hat einen Sinn,
aber wer mich entweder um „Gastpostings“ auf anderen Seiten oder um einen Gastbeitrag auf dieser Seite bittet,
bekommt keine direkte Antwort. Nutzt bei ernstgemeinten Nachfragen bitte meine „Kontakt“- Seite !
Was uns bestenfalls blüht, wenn wir endlich effektiver handeln ! Ja, es ist ein romantisierendes Bild.
Aus dem Grund, weil wir zutiefst irrational handeln, denn das Wissen über notwendige Maßnahmen
(s. Blog Notwendig) ist weit verbreitet. Kurz, wir wissen genau Bescheid.
Dieser Blog ist ein Versuch, Euch handlungsfähig zu machen und macht einfach Gedankenexperimente,
was wir gewinnen können, statt nur darüber zu schreiben, was uns droht.
Deswegen ist auch das Bild bewusst emotional, damit bei möglichst vielen die Assoziation „Schön“ entsteht.
Dann bemühen wir uns eher darum zu verstehen, was es so schön macht.
Dazu müssen wir uns damit beschäftigen und es kennen lernen, was wir kennenlernen, verstehen wir irgendwann,
was wir verstehen, lernen wir lieben und was wir lieben, schützen wir. Also los jetzt !
Und trotzdem liegt unser Fokus auf schnelle Befriedigung unserer Triebe. Das ging Jahrmillionen lang gut und hatte wenig
schlimme Konsequenzen, weil man sich in größerem Kontext sah und sich bremsen konnte.
Man relativierte eine Handlung, in Bezug auf das Dasein und unsere Rolle darin.
Nun geht aber das Wissen, was durch Religion jeden berührte, verloren und wir sind außerstande unser Leben in größerem Kontext zu sehen.
Angefangen bei den „Ersatzgöttern“ des Konsums, über die totale Zerstörung jeglicher Resilienz in unserer Kindheit/ Jugend/ Erwachsenenalter,
der „Abschiebung“ alten Wissens ins Altersheim, bis hin zur Streichung geisteswissenschaftlicher Inhalte aus dem Lehrplan,
weil davon kein sofortiger Nutzen zu erwarten ist, und warten, bis die Saat aufgeht, können wir nicht mehr.
Wir haben schlicht gesagt kaum noch eine Idee von einem guten und moralischen Leben, weil wir sämtliche Quellen,
aus denen man solche Informationen bekommen könnte, außer Reichweite unserer Kinder gebracht haben,
während Inhalte, die nur für Erwachsene bestimmt sind, bis unter die Bettdecke des Kinderzimmers gelangen.
Ach, das wissen wir doch schon längst. Lasst mich also mal erträumen, was uns möglich sein könnte,
wenn wir uns endlich von der Industrie lossagen und dem Turbokapitalismus keinen Nährboden mehr geben.
Industrie :
Durch gesetzliche Vorgaben (s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7]), wird der Industrie ermöglicht,
zu tun, was zu tun ist. Sie können durch ihr Kapital und die errichteten Lieferketten global wirksame Maßnahmen ergreifen.
So dass Transportwege geschrumpft, ein Joghurt legt etwa 9 000 km rund um den Globus zurück, bis es im Handel landet
(Stefanie Böge 1990), und so das Geld für den Transport gespart, bzw. in bessere Rohstoffe investiert werden kann.
Lebensmittel sind endlich Lebensmittel und keine Nahrungsmittelzubereitungen, die rein profitorientiert sind.
Energie :
Erneuerbare Energien werden ausgebaut und alternative Energiequellen erforscht. Landwirte werden zu „Energiewirten“,
denn sie produzieren zum Teil auf Agrosolarfeldern, einen Großteil unserer Energie.
Sie nutzen sie auch selbst, denn ihre Traktoren, Feldbearbeitungsmaschinen, etc. sind natürlich elektrifiziert.
Kohlekraftwerke wurden mit Kohlestaub befeuert und man könnte stattdessen Eisenpulver „verbrennen“.
Das erfordert nur geringe Umbauten und geschieht CO2– frei. Außerdem könnte man leicht vorhandene Infrastruktur dazu nutzen,
und muss nicht umwseltschädlich neu bauen !
Das verbrannte (oxidierte) Eisenoxidpulver kann mit vorhandener Infrastruktur in Länder nahe des Äquators verschifft werden
(drachenunterstützte E- Antriebe), um dort per Solarkraft wieder reduziert zu werden.
Es entsteht ein Kreislauf von Eisenpulver als Energieträger. So können südliche Länder ebenfalls vom „Energiehunger“
der Industriestaaten profitieren und dort Bildung zu forcieren.
Verkehr :
Der Ausbau von Kleinsolaranlagen wird gefördert, statt behindert. In Folge wächst der E. Auto- Markt, denn man zahlt,
wenn man ihn endlich auch selbst nutzen darf, kaum etwas für den Unterhalt,
also kann man sich die höheren Anschaffungskosten „leisten“.
Wir müssen es uns leisten, denn es führt kein Weg am Ausstieg aus der fossilen Energie vorbei.
Unnötige Transporte fallen weg, nötige Transporte geschehen CO2– frei und so legen unsere nötigen Konsumgüter
keine tausende Kilometer zurück, bis sie zu Schleuderpreisen ein zweifelhaftes „Vergnügen“ befriedigen
und nach 2- 3 Monaten weggeschmissen werden.
Ernährung :
Hierzu sage ich nur „planetary health diet“ (Planeten- Gesundheits- Diät [Ernährung]).
Diese berücksichtigt unsere Bedürfnisse an Ernährung und gleichzeitig
die negativen Auswirkungen, sie zu produzieren.
Die mit Abstand wichtigste und effektivste Maßnahme ist es, den Fleischkonsum drastisch zu verringern.
Weltweit gesehen, entsteht aus 7 Kalorien Futter, lediglich eine Kalorie Fleisch.
Der Rest sind 5 Kalorien Gülle und rund eine Kalorie Schlachtabfälle.
Durch die dringend nötige Ernährungsumstellung, wird weniger, bis kein Regenwald mehr abgeholzt.
Im Gegenteil, die bis zu sieben Mal geringere Weidefläche, gibt sogar Flächen frei,
auf denen Regenwald Fuß fassen und sich so regenerieren kann.
Der sich ausbreitende Regenwald kann seine Funktion der „grünen Lunge“ des Planeten wieder ausfüllen.
Zudem sparen wir enorm viel Wasser, denn die Nutztiere verbrauchen weniger davon
und Gülle verschmutzt unser Wasser nicht mehr so häufig.
Landwirtschaft :
Grundlage jeder Landwirtschaft ist die Gesundheit des Bodens und die schließt konventionelle Produktion aus.
Sicher dauert es eine Weile, bis man damit werben darf, aber der Boden und die gesamte Arbeit des Landwirts,
wandeln sich wieder dazu, dass sie Hüter und nicht Vernichter der Natur sind.
Der vermeintliche Nachteil der größeren benötigten Fläche, ist kein Nachteil denn erstens werden Flächen frei,
die nicht mehr zur Weidehaltung von Nutztieren genutzt werden und zweitens steigert das möglich gewordene
„precision farming“ einen gezielteren und umweltschonenderen Einsatz von Wasser, Dünger, Pflanzenschutzmitteln, …
Die Transportwege sind nicht mehr darauf ausgelegt, möglichst billig zu sein, sondern darauf,
wie viel Schaden sie unserem Planeten zufügen und man zahlt den tatsächlichen Preis,
der nicht durch Subventionen künstlich gedrückt wird.
Umweltschädliche Subventionen fallen weg, denn sonst hat niemand eine Motivation, nachhaltig und planetenschonend zu agieren.
Erziehung :
Wir erziehen unsere Kinder zu Menschen und nicht mehr zu Maschinen, die zwar im Sinne der Industrie reagieren aber nicht agieren (können).
Das bedeutet, wir müssen ihnen vorleben, dass wir darüber entscheiden, wann wir auf irgendetwas reagieren.
Nur durch unser Beispiel und die vielen Beispiele einer kritischen Auseinandersetzung mit Medien, lernen unsere Kinder,
dass sie mentale Autonomie besitzen können. Bisher leben wir ihnen einen bedenklichen „Dumb“phone- Umgang vor,
der ihnen signalisiert, man könne sowieso nichts machen.
Der Verbraucher wird wieder Herr über seine Gefühle und damit über seinen Geist.
Wir haben bereits drei Generationen an das „Dumb“phone verloren.
Die kollektive Weisheit bekommt wieder häufiger die Chance, ihnen etwas fürs Leben beizubringen.
Natur :
Wir können nicht alles schützen, aber wir sollten so schonend wie möglich mit unserer Umwelt umgehen.
Doch sollten wir gezielt bestimmte Arten (s. Blog Schlüsselarten +) wieder in Ökosystemen ansiedeln und schützen,
denn wo sie sind, erhalten sie ganze Ökosysteme.
So sind z.B. Huftierherden hervorragend dazu geeignet, den Permafrostboden gefroren zu halten
(indem sie die Schneedecke zu einer isolierenden Eisschicht verdichten), sie halten Flächen frei von Wildwuchs,
sie schaffen kleinste ökologische Nischen, in denen sich Insekten, Amphibien und sonstiges Getier vermehren können,
außerdem sie düngen den Boden, … Ein echter Gewinn für Landschaften.
Oder z.B. Wale. Deren häufiges Vorkommen, verteilt die Nährstoffe bestimmter Regionen in allen Ozeanen und „düngen“ sie regelrecht,
indem die die Nährstoffe „mobilisieren“ und im Freiwasser verteilen. Sie schaffen so die Voraussetzung, dass sich Phytoplankton vermehrt,
damit das Zooplankton und damit die Lebensgrundlage vieler Organismen, nicht nur ihre !
Die Techniken sind vorhanden, unser Wissen wird immer detaillierter. Die Menschen sind bereit, selbst etwas zu tun, …
Wir haben alles in der Hand, haben die Bereitschaft, was uns daran hindert das zu tun, was wir tun MÜSSEN ist die Industrie,
die immer noch ihrer alten Sucht des fossilen Hungers frönt und uns belügt, wo es sich für sie rechnet.
Das Wissen meiner Blogs reicht aus, einen Aspekt der natürlichen Zusammenhänge zu verstehen,
um sie zu begreifen, muss man einzelne Maßnahmen vertiefen.
Im oben genannten Buch(„Ökoroutine“) sind verschiedene Maßnahmen in verschiedenen Bereichen beschrieben,
die dazu führen sollen, dass „Öko“ zur Routine wird und bewusstes Einkaufen kein Spießrutenlauf mit raffinierten Lügen wird.
Jeder Griff ins Regal muss ein ökologoisch vertretbares Produkt „erwischen“, konventionelle Produkte werden automatisch teurer,
wenn die kranken Subventionen, die sie künstlich verbilligen, wegfallen und wir den tatsächlichen Preis
für schädliche Nahrungsmittel zahlen müssen.
Es ist möglich, wir sind so weit, nur die Industrie wehrt sich, dummerweise mit sehr viel Geld, obwohl es in anderen Länder längst üblich ist,
Reiche an der Gesellschaft zu beteiligen und niemand wandert deswegen ab 🙂 .
Steuern/ Mieten :
In Wien führte z.B. die Besteuerung der oberen 20 %der Mieten, zu bezahlbarem Wohnraum, der lediglich etwa die Hälfte der Mieten in München kostet.
Es entstanden Wohnquartiere für die ärmere Bevölkerung, mit Innenhöfen zur Begegnung, teilweise mit Freizeiteinrichtungen,Schwimmbädern, Kindergärten, …
Eine Vermögenssteuer führte dazu, dass wir endlich eine Infrastruktur bekommen, die diesen Namen verdient.
Eine Beteiligung der Nahrungsmittelindustrie an den Gesundheitskosten, natürlich nur an denen, die sie mit auslösen,
führte ganz schnell dazu, dass auch hochverarbeitete Lebensmittel ehrlich und gesünder werden.
Das Leben ist schön, also lasst es uns zu einem Ort machen, an dem wir gerne leben !
Is Odil
Mal wieder ein langer Spruch und ich will fertig werden, also einer „aus meiner Sammlung“!
„Was wir tun wollen,
bedenken wir.
Was wir getan haben,
bedenken wir nicht.
Die leitenden Grundsätze aber
für die Zukunft
Ergeben sich aus
der Vergangenheit.“
(Seneca)
P.S.
Ein japanisches Sprichwort sagt :
„Ein Volk ohne Vergangenheit,
ist ein Volk ohne Zukunft !“
Das Titelbild zeigt als physikalische Formel, was Überschrift dieses Blogs ist. Widerstand (R).
In der Physik beschreibt er das Verhältnis der Spannung U zur Stromstärke I.
Das lässt sich einfach berechnen. Nicht ganz so einfach funktioniert das offensichtlich mit unserer Psyche, also uns,
denn die Politik nutzt sie schon lang und die Industrie hat es perfektioniert.
Eigentlich muss man unseren Geist nur von einem Sachverhalt ablenken, um tun zu können,
was wir sonst (bei klarem Verstand) verhindern würden.
Vom Prinzip her ist es ganz einfach, in uns braucht nur Empörung über etwas, mit emotionalisierten Botschaften verknüpft werden
und wir tun alles, um dieses, bewusst von ihnen erweckte, Szenario zu vermeiden. Und Schwupps sind wir Söldner der Industrie.
Obwohl wir keinerlei Vorteil davon haben !
„Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart)
Ich habe bereits ein „Thema“ für meinen nächsten Blog. Er schließt sich ian diesen an. So ergibt Eins das Andere.
Jetzt haben alle wieder ein Gespür dafür, bzw. ein Beispiel.
Wir können nie wissen, welchen Einfluss unser Handeln auf das Gesamtsystem hat.
Deswegen ist es für mich absolut unverständlich, wie die Industrie weiterhin das tun will,
was uns (noch) an den Rand der Ausrottung gebracht hat.
Sicher ist das „anthropozentrisch“ (menschzentriert), denn bevor wir aussterben, haben wir schon X-tausende Arten ausgerottet.
Viele davon kennen wir gar nicht und noch mehr medizinische Wirkstoffe wurden nicht einmal entdeckt. Sind jedoch für immer verloren.
Dieser Blog heißt Widerstand, denn wir müssen der mächtigen Industrie widerstehen, die enorme Gelder dafür aufwendet,
in uns ein falsches Bild zu erschaffen, damit sie so weitermachen können.
Das Überleben der meisten, auf fossiler Energie fußenden, Konzerne, Industrien, Fabriken, …
Bedeutet im Endeffekt, eine Verschlimmerung unserer Situation.
Wir müssen Widerstand leisten, denn die Industrie ist schon längst in unseren Köpfen und schürt dort die Gier nach fossiler Energie !
Alle wissen, was sie tun sollen und trotzdem gieren viele nach SUVs, deren Batterie alleine so viel wiegt, wie ein Kleinwagen in den Siebzigern.
(s. Blog Elektro und alles ist gut ?)
Alle wollen saubere Strände, sauberes Wasser zum Schwimmen und ein ungestörtes Naturerlebnis, um zu Entspannen.
Und doch findet sich überall, sogar in der Tiefsee, unser Plastikmüll.
Kommen Sie nach …, Ihr Müll ist schon da ! 😉 Oder wie die Deppen in den USA sagen :
“Your garbage is already there !“
Wer meine Blogs liest und die Informationen darin zusammensetzt, kann sich ein immer klareres Bild, größerer Zusammenhänge machen.
Genau das wird jetzt gebraucht, wir müssen weg von unserer kleingeistigen Weltsicht, die den Menschen an oberste Stelle setzt.
Klar, homo sapiens ist ein Top Predator, also ein am obersten Ende der Nahrungskette (in diesem Fall, mehrerer), stehendes „Raubtier“.
Nur, was wir für gut erachten, weil es uns kurzfristig nutzt, rottet eine Spezies nach der anderen aus
und die Nahrungskette wird immer löchriger, bis sie zusammenbricht und uns nicht mehr das liefern kann,
was wir zum Überleben brauchen.
Ganz dumm wird es, wenn wir sogenannte Schlüsselarten (s. Blog Schlüsselarten +) ausrotten,
denn sie erhalten ganze Ökosysteme, die ohne sie degenerieren und zusammenbrechen.
Folglich also keine ökologische Leistungen mehr erbringen können.
Also sind auch wir, auf Gedeih und Verderb, von funktionierenden Ökosystemen abhängig.
An der Raumfahrt erkennt man, welcher Aufwand betrieben werden muss, um ein Überleben zu ermöglichen.
Das alles liefern die Ökosysteme der Natur, frei Haus.
Aber wir machen ja in unserem Größenwahn alles kaputt und merken nicht einmal,
dass wir uns damit den Boden unter den Füßen wegziehen.
Es ist mir unverständlich, wie wir uns immer noch hinhalten lassen, denn es geht um unser Leben.
Ja, es ist so dramatisch und alles, was die Industriepolitik macht ist,
die dringend notwendige (s. Blog Notwendig) Energiewende und damit auch die Produktwende zu torpedieren,
weil die Industrie bis zum Schluss Profite machen will, und wir stillhalten sollen.
Ginge es um irgendein Statussymbol, würden wir sofort auf die Barrikaden gehen und alles versuchen,
das als falsch Erkannte zu kompensieren und es in Ordnung zu bringen.
Stattdessen spaltet sich die Gesellschaft in Menschen, die alles dafür tun, Natur nicht nur zu erhalten,
sondern Schlüsselarten wieder anzusiedeln, damit wir das Gröbste abwenden können und denen,
deren Triebe von der Industrie geweckt wurden und so deren Position einnehmen.
Das tun sie unentgeltlich, verhindern aber effektiv Maßnahmen, die unser Überleben sichern.
Sie fahren einen Straßenpenis , bauen eine fossile Heizung ein und kippen im Winter ihr Fenster,
ohne die Heizung darunter abzudrehen, lassen den Motor laufen und verlassen das Fahrzeug, …
Sie haben absolut kein Gespür dafür, was genug ist und schütten bildlich einen 10 l Eimer Wasser
auf einen kleinen Fleck und sagen : „Der Fleck ist doch weg, oder ?“.
„Tuc, Tuc, Tuc, …!“
Natürlich ist mit einer Sintflut alles leergefegt, sauber. Aber wir müssen lernen, dass genug, Genug ist.
Wir können es ganz praktisch an unserem Gewicht sehen.
Das Gleichgewicht besteht simpel gesagt darin, so viele Kalorien zuzuführen, wie verbraucht werden.
Weniger würde bedeuten, dass wir abbauen, mehr bedeutet jedoch, nicht nur, dass wir zunehmen,
sondern dass unser gesamter Stoffwechsel durcheinanderkommt und sich in der Folge Zivilisationskrankheiten entwickeln.
Ich möchte nur noch einmal erwähnen, dass sie, die ihre Nahrungsmittel mit ungesunden Zusätzen versehen,
um uns süchtig zu machen und den Profit zu steigern, keinen Cent an den Kosten beteiligt werden.
Gäbe es eine Beteiligung der Nahrungsmittelindustrie, würden sie von sich aus alles tun,
um die Gesundheitskosten so klein wie möglich zu halten und ihre Nahrungsmittel gesünder zu gestalten.
Wir profitieren alle davon. Die Industrie durch Kostenersparnis und wir durch gesündere Lebensmittel.
Lasst uns die Welt so gestalten dass wir uns keine Gedanken mehr machen müssen,
welches Produkt den kleinsten negativen Einfluss auf die Welt oder unsere Gesundheit hat.
Ich habe zwar schon einen Weg gefunden, aber es war und ist ein aufwändiger Weg.
Aber etwas einfacher, mit weniger Enttäuschungen, wäre hoilfreich.
Ein lesenswertes Buch dazu ist : „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7].
Wir brauchen eine sofortige Revision, sämtlicher Produktionsprozesse, LIeferketten, Energieflüsse, …,
und damit einhergehenden notwendigen Naturschutzmaßnahmen, denn nur eine Zusammenarbeit mit den Naturkräften,
kann uns „den Arsch retten“ !
Zitat F. Schiller :
„Der kluge Mensch macht sich die Natur zum Freund !“
Lange genug haben wir gegen sie gearbeitet und müssen unser Verhalten schnellstmöglich
den natürlichen Gegebenheiten anpassen. So wird das nichts !
Is Odil
Erdet Euch und besinnt Euch auf die ewigen Wahrheiten !
„Der Glaube an die Unsterblichkeit gibt dem Menschen den Halt, der auch die ganze Lebensführung prägt;
erst die Aussicht auf das andere Leben verleiht dem irdischen Dasein Würde und Wert.“
(John Henry Newman)
P.S.
Die meisten kennen Würde jedoch nur als Konjunktiv !
(in memoriam D. Hildebrandt)
Was nun, TUN ! Wir müssen alle ins Tun kommen. Es hilft nichts, so weitermachen zu wollen, wie bisher.
Natürlich versuchen Konzerne, die uns mit ihrem Expansionszwang mitreißen und in eine Zukunft zu lenken,
die mit unserer körperlichen Unversehrtheit wenig gemein hat, nichts am „Erfolgsmodell“ Profit zu ändern.
Aber, wenn es in diesem Schneckentempo weitergeht, schwinden unsere Chancen,
dass wir trotz der Herausforderungen der Naturgewalten, ein lebbares Leben leben können
Wir müssen uns vom Einfluss der Industriepolitik freimachen und vernünftig handeln.
Letztlich sah ich einen Vertreter der Politik, der tatsächlich sagte, die Klimaschutzgesetze müssten sich der Industrie anpassen.
Na was haben wir die letzten 100 Jahre gemacht ? Und hat das uns etwas gebracht, außer an den Rand der Ausrottung ?
Also müssen wir es anders machen, und vor allem ohne die Industrie zu pampern !
Wir müssen unser Denken umkehren und den Einfluss unseres Konsums von der Naturschutzseite aus betrachten. Denn :
Wir haben nur eine Erde und wenn wir die Kreisläufe der Natur weiterhin so zerstören, wird sie uns bald keine ökologischen Leistungen,
wie sauberes Wasser, gesunde Erde, genügend saubere Luft, …, liefern.
Reiche sterben unermesslich reich, Arme eben in Armut und dann kehren sich die Verhältnisse um.
Denn Reiche sind im Jenseits arm an guten Taten (sie sind auch charakterlich oft nur auf ihren Vorteil bedacht),
während Arme, durch ihre Wertschätzung des Lebens unermesslich reich sind.
Das ist eine Bedeutung des Bibelzitates : „Die Letzten werden die Ersten sein !“
Jeglicher irdischer Schmck, Reichtum, Ansehen, Verehrung, zählen im Reich Gottes nichts,
rein gar nichts.
Doch verschieben sich die Verhältnisse, weil kaum noch Inhalte gelehrt werden, die uns ein gutes Leben ermöglichen,
ergo den Charakter bilden.
So sind Arme oft nicht unermesslich reich, aber reicher als die, die auf Erden Reichtümer angehäuft haben,
Nur müssen wir Konsum von Grund auf neu denken. Die Industrie hat keine Beweggründe, denn wir sind so beeinflussbar, wie noch nie.
Die von Ihnen angerichteten Schäden, an Natur, Arbeitern und unserer Gesundheit trägt die Gesellschaft,
also wozu die Rezeptur ändern ?
Für sie zählt nur monetärer Vorteil, also muss man sie in die Verantwortung nehmen !!!
Wir haben die Entwicklung von Essenszubereitungen selbst in die falsche Richtung getrieben.
Da wir fast ausschließlich nach billigen Produkten griffen, war die einzige Chance der Industrie,
an geschmacksgebenden Inhaltsstoffen und Reifezeit zu sparen. Ergebnis sind Industrieprodukte,
die mit guter fachlicher Praxis nichts mehr zu tun haben !
Fragen sie sich selbst, ob Sie die Zusatzstoffe verwendeten, bzw. so wenig der namensgebenden Hauptzutat nähmen.
Wohl kaum. Aber die Industrie „füttert“ uns damit, bzw. täuscht vor, was nicht ist.
Ein Produkt, egal welcher Art, kann nur bis zu einem gewissen Punkt billiger werden, indem man Ausgangsstoffe verbilligt,
Zusatzstoffe als Füller oder Wasserspeicher dazugibt und teure Zutaten durch ein ganzes Arsenal an Aromastoffen ersetzt.
Irgendwann entspricht die Qualität nicht mehr dem Standard. Aber wir wollen ja die Illusion eines …, zu einem möglichst kleinen Preis.
Wir, die Verbraucher haben, die Macht (s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7]).
Wenn wir etwas nicht akzeptieren wollen, müssen wir genug zahlen, um ehrliche Rohstoffe zu erhalten.
Sonst rechnet es sich nicht und wir bekommen die mindere Qualität, die uns auf Dauer krank macht
und zahlen für die Konsequenzen.
Wir zahlen nicht nur doppelt (Kaufpreis, Gesundheit), wir zahlen auch damit, dass für die billigen Rohstoffe,
keine Umweltstandards gelten und wir so am Ast sägen, auf dem wir sitzen.
Es erschreckt mich, wie schwierig es für ehrliche Produkte ist, sich durchzusetzen, wenn der Preis zum Qualitätsmerkmal erhoben wird.
Im Grunde schmeckt alles gleich und mit Kochkunst haben diese Convenience-Produkte wenig zu tun.
Wieso kaufen wir eine künstliche Fleischbrühe, die lediglich 2-3 % Fleisch enthält ? Überlegt Euch, wie ihr es zubereiten würdet
und alles was über Ihr nicht in Euer Gewürzregal stelltet (Zuckerstoffe, Füllstoffe, Verdickungs- und Säuerungsmittel, …)
ist unnötig und ungesund.
Doch die Nahrungsmittelmafia ist fein raus, denn wenn wir aufgrund unnatürlicher Inhaltsstoffe erkranken, kommt die Gesellschaft dafür auf
und nicht die Verursacher. So fehlt den Konzernen jedweder Anreiz, Nahrungsmittel zu Lebensmitteln zu wandeln.
Gute Inhaltsstoffe kosten eben mehr, so lässt sich kein „Kampfpreis“ halten und der Kunde greift reflexartig zu dem Produkt,
das 10 Cent billiger ist, statt nach dem deutlich günstigeren (langfristig) zu greifen (dafür muss man denken !).
Wir haben es durch unser Konsumverhalten in der Hand, welche Produkte es uns wert sind, in unserem Magen zu landen.
Macht Euch bewusst, dass es keine hohle Phrase ist, wenn es heißt : „Du bist, was Du isst !“
Schließlich ist der Verdauungstrakt der Ort, an dem wir engsten Kontakt, mit den in unserer Nahrung enthaltenen, Stoffen haben.
Sie bestimmen unser Mikrobiom und damit über Allergien, Adipositas, Blutzucker, Fettleber, …
Erste Baustelle, die wir anpacken müssen ist also unsere Ernährung. Sie trägt nicht nur dazu bei, wie wir uns fühlen,
sondern bestimmt auch das Wohl und Wehe des Planeten. Sie ist tatsächlich eine einfach umzusetzende Maßnahme,
die den größten globalen Effekt auf die weltweite Produktion hat.
Unsere Art der Ernährung hat sich immer mehr von ehrlich und gesund zu täuschend und krank machend verschoben,
weil wir von der Industrie immer mehr in Richtung : „Billig ist gut !“ gedrängt wurden.
Sie suchte, im Namen von uns Verbrauchern, Länder, in denen sie keine Umwelt- oder Sozialstandards einhalten mussten,
damit sie ihre Produkte bei uns zu Schleuderpreisen verkaufen können, und zerstören dort in großem Stil, was wir alle zum Leben brauchen.
Eine funktionierende und intakte Natur !
An oberster Stelle steht hier unser Fleischkonsum, denn die Art und Weise, wie wir mittlerweile Fleisch produzieren,
geht stark auf Kosten der Natur und auf die Tiere wird keine Rücksicht genommen.
Meine Schwester hat für Hühnermastbetriebe das Wort „Hühner KZ“ kreiert.
Diesen Begriff könnte man auf die gesamte Massentierhaltung anwenden. Analog dazu :
„Schweine KZ, Rinder KZ, … KZ“.
Da ja wirklich alles mit allem zusammenhängt, war es nicht einfach eine Grenze zu ziehen, an der ich den Kreislauf starte,
denn es ist einer von vielen Kreisläufen der Natur !
Immer wieder schreibe ich über einzelne Systeme, die jedoch alle miteinander zusammenhängen !
Aber bleiben wir bei unserer Ernährung, die weitaus mehr ist, als nur den Magen zu füllen. So hat unser ungesunder Fleischkonsum direkte
Auswirkung(en) auf Regenwälder auf der ganzen Welt, deren über Jahrmillionen gewachsene Ökosysteme, über Nacht einer Weide,
einer Plantage o.ä. weichen müssen.
Wenn wir also ein gesundes Maß an Fleisch (am besten gar keins) verzehren, dankt es uns nicht nur unsere Gesundheit,
sondern wir können die sogenannte planetary health diet (etwa, Planeten- Gesundheits- Ernährung [diet heißt hier nicht Diät !])
besser umsetzen.
Sie beschreibt eine Ernährungsweise, die nicht nur für uns gesünder ist, sondern auch10 MilliardenMenschen gesund satt werden können,
ohne die Grenzen der Ökosysteme des Planeten zu sprengen, wie wir es bisher tun.
In den letzten 100 Jahren, haben wir nicht nur Nahrungsmittel für ca. 8 Milliarden Menschen angebaut,
sondern auch für 85 Milliarden Nutztiere (ohne Fische/ Fischzuchten).
Diese fressen eben nicht nur Grün- sondern auch Mastfutter aus Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten,
die uns Menschen gut täten.
Wir „leisten“ uns also den Luxus, über 10 mal so viele Nutztiere zu mästen, wie Menschen auf der Erde sind.
Um es mal ins Verhältnis zu setzen, etwa ein Drittel der Erdoberfläche ist Land, wovon wiederum etwa ein Drittel
landwirtschaftlich genutzt wird. Wovon drei Drittel (75 %) nur zur Fütterung dieser Masttiere verwendet wird.
Es ist eine ganz einfache Rechnung : Je weniger Fleisch wir konsumieren, desto gesünder sind wir,
und desto weniger Masttiere werden gezüchtet.
Was wiederum weniger Umwandlung wertvollster Ökosysteme in Weiden bedeutet.
Diese „verschonten“ Ökosysteme nehmen überschüssiges CO2 aus der Luft auf und helfen dabei, die Klimaerhitzung zu begrenzen !“
Wenn wir also mit 25 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, die Menschheit im Überfluss (zumindest in Industrieländern) ernähren,
wie viele Menschen könnten wir dann erst mit ca. 75 % der Fläche ernähren ?
Ich schlage lediglich 50 % auf, denn es wird immer Tiermast geben und die meisten werden nicht ganz auf tierisches Eiweiß verzichten wollen.
Eine Begrenzung unsere Konsums tierischen Eiweißes bedeutet aber gleichzeitig eine Verringerung des Fischkonsums
und damit die Schonung, ohnehin schon überfischter Bestände.
Da ja alles mit allem zusammenhängt, hat die Erholung der Fischbestände direkten Einfluss auf das Ökosystem Ozean
und damit weltweite Auswirkung(en).
Aber wir beeinflussen das Weltklima nicht nur durch unseren Fleischkonsum ! Zugegeben, er ist die größte Stellschraube
und hat den größten Einfluss. Unser Konsumverhalten bestimmt wesentlich, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt.
Je weniger wir konsumieren (wir müssen dazuerst den „Luxuswahn“ aus den Köpfen kriegen), und in je höherer Qualität wir kaufen,
desto länger verwenden wir Produkte und das nachhaltigste Produkt ist nicht etwa z.B. eine Bambuszahnbürste,
sondern die Zahnbürste, die möglichst lange verwendet wird und erst dann, von einem ökologischeren Produkt ersetzt wird.
Experimentiert mit den alternativen Haushaltsmitteln !
Fangt an, Euch zu „erziehen“, dann wird sich Euer Umfeld automatisch anpassen (s. BlogUnverzichtbarer Verzicht und
alternative Haushaltsmittel [s.o]). Mahatma Gandhi sagte :
„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst !“.
Denn nichts beeinflusst unser Verhalten stärker, als ein erfolgreiches Beispiel. Ich schreibe bewusst „erfolgreich“,
denn wenn jemand mit schlechtem Beispiel durchkommt, nehmen wir uns unbewusst ein Beispiel
und unsere moralischen Bedenken, so zu handeln werden immer weicher, bis wir dem schlechten Beispiel folgen.
Je öfter wir damit durchkommen, weil die Gesellschaft eher wegsieht, desto eher etabliert sich schlechtes Verhalten.
Doch nun zu unserem Körper. Alles, was wir Essen, gelangt in den Magen, von dort in den Zwölffingerdarm, den Mastdarm
und die (für uns) unverdaulichen Reste, werden ausgeschieden. Soweit das Gröbste, doch geht man ins Detail,
fragt man sich wirklich, wieso wir uns Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und tote Nahrungsmittel einverleiben.
Diese zerstören die Vielfalt in unserem Verdauungstrakt und dadurch wird die schützende Schleimschicht des Dünndarmes
immer durchlässiger.
Dadurch weicht die Schutzfunktion des Darmes immer mehr auf und nicht wenige haben mit entzündlichen Darmerkrankungen zu kämpfen,
weil die Vielfalt in der Ernährung, im Darm und in der Schleimschicht einer Einseitigkeit gewichen ist.
So können Krankheitserreger leichter bis ins Gewebe vordringen, worauf der Körper mit Entzündung reagiert.
Hier möchte ich die Begriffe „pro-„ und „präbiotisch“ erklären. Alle, die sich mit dem Thema Darmsanierung o.ä. befassen,
sind bestimmt schon darüber „gestolpert“.
Die Vorsilbe “Pro“ bedeutet „für“. Probiotische Lebensmittel, enthalten also die Mikroben, die in einem gesunden Darm angesiedelt sind.
Man führt sich also erwünschte Darmbakterien zu. Doch diese brauchen auch Nahrung, um sich ansiedeln zu können (vielseitige Ernährung).
Genau diese führen präbiotische Lebensmittel zu. Sie sind also eher als Ergänzung zu sehen und ersetzen keine ausgewogene Ernährung !
Es ist wie Training, eine einmalige Dosis bewirkt nur eine Reaktion auf das Ungewohnte (Muskelkater, Verdauungsprobleme).
Hier bringt nur die regelmäßige Wiederholung den gewünschten Effekt. Es gilt hier : „Einmal ist keinmal“,
was nicht für moralische Übertretungen gilt !
So, nun sind wir schon im Reich der Mikroben. Apropos, ohne sie gäbe es kein Leben auf diesem Planeten, das muss uns klar werden.
Manche sprechen auch von Mikroben als Weltenherrscher, denn ohne sie als Zwischenstufe, hätte sich kein Leben entwickeln können
und die gesamte Ökologie ist von ihnen abhängig.
Schon alleine die Mikroben auf und in uns, machen alleine 200- 250 g unseres Körpergewichtes aus. Das scheint wenig,
doch hat jede(r) von und mehr Mikroorganismen, als Körperzellen. 90 % davon befinden sich alleine im Darm.
Sie brauchen also unsere Beachtung, denn wenn wir negative Auswirkungen auf das Fehlen von Bakterien zurückführen, ist es zu spät.
Mikroben bereiten also unsere Nahrung so auf, dass wir sie nutzen können, aber sie bereiten auch unsere Luft, reinigen Wasser,
zersetzen Stein und schaffen so Boden, den sie entsprechend aufarbeiten, dass Pflanzen die Nährstoffe (mineralisch, organisch)
aufnehmen können, …
So enthält eine Handvoll gesunder Boden, mehr Mikroorganismen, als es Menschen auf der Erde gibt !
All diese Mikroorganismen (Bodenfauna) sorgen in unterschiedlichem Maß für einen gesunden Boden,
in dem Pflanzen leicht wurzeln und aufbereitete (umgewandelte) Nährstoffe aufnehmen können.
Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum. Gesunde Pflanzen, bedeuten automatisch weniger Spritz-,
Dünge- und sonstige Mittel, die auch mehr oder weniger schädlich in unserem Darm wirken.
So hat eine gesunde Bodenfauna tatsächlich Einfluss auf unsere Verdauung, damit auf unser Wohlbefinden und unsere allgemeine Stimmung.
Unterstützt jede Initiative, die die Böden verbessert, denn gesunde Böden kommen mit zu erwartenden Starkregen oder Dürren
besser zurecht.
Sie bilden einen „Puffer“, denn Wasser kann bei Starkregen leichter versickern, und gesunder Boden kann es auch besser speichern (Wasserbindevermögen).
So mindern sich Überschwemmungen und Hitzestress kommt nicht so schnell auf !
Wir müssen die gesamte Konsum- und Produktionskette neu denken, wenn wir ein Überleben leicht machen wollen !
Aus diesem Grund und den oben genannten, kaufe ich meine Lebensmittel in Bio, weil ich ständig verfolge,
was welches Produkt für einen Einfluss auf die Welt hat.
Tut es mir gleich (s. Blog Actions). Das wird in der Gesamtheit kaum möglich sein, aber jede Aktion zählt jetzt !
Los jetzt !!!
Is Odil
(„Die fantastischen Vier“, Album : Die vierte Dimension, TItel : Ganz normal)
Trotzdem noch ein Spruch ! Wie immer.
„Es ist unmöglich, dass ein Mensch ohne Religion seineds Lebens froh werde.“
(Immanuel Kant)
P.S.
Weniger der Gottesglaube, als die gesitige Einordnung (Verortung) des eigenen Zustandes ! (A.d.R.)
Was nun, TUN ! Wir müssen alle ins Tun kommen. Es hilft nichts, so weitermachen zu wollen, wie bisher.
Natürlich versuchen Konzerne, die uns mit ihrem Expansionszwang mitreißen und in eine Zukunft lenken,
die mit unserer körperlichen Unversehrtheit wenig gemein hat, nichts am „Erfolgsmodell“ Profit zu ändern.
Nur müssen wir Konsum von Grund auf neu denken. Die Industrie hat keine Beweggründe,
denn wir sind so beeinflussbar, wie noch nie (s. BlogSmart u.a.)
Die von Ihnen angerichteten Schäden, an Natur, Arbeitern und unserer Gesundheit trägt die Gesellschaft,
also wozu die Rezeptur ändern ?
Wir haben die Entwicklung von Essenszubereitungen selbst in die falsche Richtung getrieben.
Da wir fast ausschließlich nach billigen Produkten griffen, war die einzige Chance der Industrie,
geschmacksgebende Inhaltsstoffe und Reifezeit zu sparen.
Ergebnis sind Industrieprodukte, die mit guter fachlicher Praxis nichts mehr zu tun haben !
Fragen sie sich selbst, ob Sie die Zusatzstoffe verwendeten, bzw. so wenig der namensgebenden Hauptzutat nähmen.
Wohl kaum. Aber die Industrie „füttert“ uns damit und täuscht vor, was nicht ist.
Ein Produkt, egal welcher Art, kann nur bis zu einem gewissen Punkt billiger werden, indem man Ausgangsstoffe verbilligt,
Zusatzstoffe als Füller oder Wasserspeicher dazugibt und teure Zutaten durch ein ganzes Arsenal an Aromastoffen ersetzt.
Irgendwann entspricht die Qualität nicht mehr dem Standard. Aber wir wollen ja die Illusion eines …,
zu einem möglichst kleinen Preis.
Wir, die Verbraucher haben, die Macht (s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7]).
Wenn wir etwas nicht akzeptieren wollen, müssen wir genug zahlen, um ehrliche Rohstoffe zu erhalten.
Sonst rechnet es sich nicht und wir bekommen die mindere Qualität, die uns auf Dauer krank macht
und zahlen für die Konsequenzen.
„Soft drinks sind unbedenklich !“
Wir zahlen nicht nur doppelt (Kaufpreis, Gesundheit), wir zahlen auch damit, dass für die billigen Rohstoffe,
keine Umweltstandards gelten und wir so am Ast sägen, auf dem wir sitzen.
Es erschreckt mich, wie schwierig es für ehrliche Produkte ist, sich durchzusetzen, wenn der Preis zum Qualitätsmerkmal erhoben wird.
Im Grunde schmeckt alles gleich und mit Kochkunst haben diese Convenience-Produkte wenig zu tun.
Wieso kaufen wir eine künstliche Fleischbrühe, die lediglich 2-3 % Fleisch enthält ?
Überlegt Euch, wie ihr es zubereiten würdet und alles was über Ihr nicht in Euer Gewürzregal stellen würdet
(Zuckerstoffe, Füllstoffe, Verdickungs- und Säuerungsmittel, …) ist zu viel, ungesund und gehört da nicht rein.
Doch die Nahrungsmittelmafia ist fein raus, denn wenn wir aufgrund unnatürlicher Inhaltsstoffe erkranken,
kommt die Gesellschaft dafür auf und nicht die Verursacher. So fehlt den Konzernen jedweder Anreiz,
Nahrungsmittel zu Lebensmitteln zu wandeln. Gute Inhaltsstoffe kosten eben mehr,
so lässt sich kein „Kampfpreis“ halten und der Kunde greift reflexartig zu dem Produkt, das 10 Cent billiger ist,
statt nach dem deutlich günstigeren (langfristig) zu greifen.
Wir haben es durch unser Konsumverhalten in der Hand, welche Produkte es uns wert sind, in unserem Magen zu landen.
Macht Euch bewusst, dass es keine hohle Phrase ist, wenn es heißt : „Du bist, was Du isst !“
Schließlich ist der Verdauungstrakt der Ort, an dem wir engsten Kontakt, mit den in unserer Nahrung enthaltenen, Stoffen haben.
Die direkte Brührungsfläche mit unserer Umwelt. Sie bestimmen unser Mikrobiom und damit über Allergien, Gewicht, Blutzucker, …
Denn ist die Umwelt krank werden wir es auch !
Erste Baustelle, die wir anpacken müssen ist also unsere Ernährung. Sie trägt nicht nur dazu bei, wie wir uns fühlen,
sondern bestimmt auch das Wohl und Wehe des Planeten.
Sie ist tatsächlich eine einfach umzusetzende Maßnahme, die den größten globalen Effekt auf die weltweite Produktion hat.
Unsere Art der Ernährung hat sich immer mehr von ehrlich und gesund, zu täuschend und krank machend verschoben,
weil wir von der Industrie immer mehr in Richtung : „Billig ist gut !“ gedrängt wurden.
Sie suchte, im Namen von uns Verbrauchern, Länder, in denen sie keine Umwelt-oder Sozialstandards einhalten mussten,
damit sie ihre Produkte bei uns zu Schleuderpreisen verkaufen können, und zerstören dort in großem Stil,
was wir alle zum Leben brauchen. Eine funktionierende und intakte Natur !
An oberster Stelle steht hier unser Fleischkonsum, denn die Art und Weise, wie wir mittlerweile Fleisch produzieren,
geht stark auf Kosten der Natur und auf die Tiere wird keine Rücksicht genommen.
Meine Schwester hat für Hühnermastbetriebe das Wort „Hühner KZ“ kreiert.
Diesen Begriff könnte man auf die gesamte Massentierhaltung anwenden.
Analog dazu : „Schweine KZ, Rinder KZ, … KZ“. 😉
Da ja wirklich alles mit allem zusammenhängt, war es nicht einfach eine Grenze zu ziehen, an der ich den Kreislauf starte.
Immer wieder schreibe ich über einzelne Systeme, die jedoch alle miteinander zusammenhängen !
Aber bleiben wir bei unserer Ernährung, die weitaus mehr ist, als nur den Magen zu füllen.
So hat unser übermäßiger Fleischkonsum direkte Auswirkung(en) auf Regenwälder auf der ganzen Welt,
deren über Jahrmillionen gewachsene Ökosysteme, über Nacht einer Weide, einer Plantage o.ä. weichen müssen.
Wenn wir also ein gesundes Maß an Fleisch (am besten gar keins) verzehren, dankt es uns nicht nur unsere Gesundheit,
sondern wir können die sogenannte planetary health diet (etwa Planeten- Gesundheits- Ernährung [diet heißt hier nicht Diät !]) besser umsetzen.
Sie beschreibt eine Ernährungsweise, die nicht nur gesünder für uns ist,
sondern mit der auch 10 Milliarden Menschen gesund satt werden können,
ohne die Grenzen der Ökosysteme des Planeten zu sprengen, wie wir es bisher tun.
In den letzten 50/60/ 100 Jahren, haben wir nicht nur Nahrungsmittel für ca. 8 Milliarden Menschen angebaut,
sondern auch für 85 Milliarden Nutztiere (10 mal mehr, als es Menschen gibt. Ohne Fische/ Fischzuchten).
Diese fressen aber nicht nur Grün-, sondern auch Mastfutter aus Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten,
die uns Menschen gut täten.
Wir „leisten“ uns also den Luxus, über 10 mal so viele Nutztiere zu mästen, wie Menschen auf der Erde sind.
Um es mal ins Verhältnis zu setzen, etwa ein ‚Drittel der Erdoberfläche sind Land,
wovon wiederum etwa ein Drittel landwirtschaftlich genutzt wird.
Davon werden drei Drittel (75 %) nur zum Tierfutteranbau verwendet wird.
Es ist eine ganz einfache Rechnung : „Je weniger Fleisch wir konsumieren, desto gesünder sind wir
und umso weniger Masttiere werden gezüchtet. Was wiederum weniger Umwandlung wertvoller Ökosysteme in Weiden bedeutet.
Diese „verschonten“ Ökosysteme nehmen überschüssiges CO2 aus der Luft auf und helfen dabei,
die Klimaerhitzung zu begrenzen !“
Wenn wir also mit 25 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, die Menschheit im Überfluss (zumindest in Industrieländern) ernähren,
wie viele Menschen könnten wir dann erst mit ca. 75 % der Fläche ernähren ?
Ich schlage lediglich 50 % auf, denn es wird immer Tiermast geben und die meisten werden nicht ganz auf tierisches Eiweiß verzichten wollen.
Eine Begrenzung unseres Konsums tierischen Eiweißes bedeutet aber gleichzeitig eine Verringerung des Fischkonsums
und damit die Schonung, ohnehin schon überfischter Bestände.
Da ja alles mit allem zusammenhängt, hat die Erholung der Fischbestände direkten Einfluss auf das Ökosystem Ozean
und damit weltweite Auswirkung(en).
Aber wir beeinflussen das Weltklima nicht nur durch unseren Fleischkonsum !
Zugegeben, er ist die größte Stellschraube und hat den größten Einfluss.
Unser Konsumverhalten bestimmt wesentlich, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt.
Je weniger wir konsumieren (wir müssen dazuerst den „Luxuswahn“ aus den Köpfen kriegen),
und in je höherer Qualität wir kaufen, desto länger verwenden wir Produkte und das nachhaltigste Produkt
ist nicht etwa z.B. eine Bambuszahnbürste, sondern die Zahnbürste, die möglichst lange verwendet
und erst dann, von einem ökologischeren Produkt ersetzt wird.
Mahatma Gandhi sagte : „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst !“.
Denn nichts beeinflusst unser Verhalten stärker, als ein erfolgreiches Beispiel. Ich schreibe bewusst „erfolgreich“,
denn wenn jemand mit schlechtem Beispiel durchkommt, nehmen wir uns unbewusst ein Beispiel und unsere moralischen Bedenken,
so zu handeln werden immer weicher, bis wir dem schlechten Beispiel folgen.
Je öfter wir damit durchkommen, weil die Gesellschaft eher wegsieht, desto eher etabliert sich schlechtes Verhalten.
Deswegen ist moralische Bildung durch sie kollektive Weisheit mit Sprichwörtern, Sprüchen, Weisheiten
so enorm wichtig für unser „Menschsein“. Denn daraus bilden wir unseren Charakter und bestimmen unser Schicksal.
Doch nun zu unserem Körper. Alles, was wir Essen, gelangt in den Magen, von dort in den Zwölffingerdarm, den Mastdarm
und die (für uns) unverdaulichen Reste, werden ausgeschieden.
Soweit das Gröbste, doch geht man ins Detail, fragt man sich wirklich, wieso wir uns Zusatzstoffe und tote Nahrungsmittel einverleiben.
Diese zerstören die Vielfalt in unserem Verdauungstrakt und dadurch wird die schützende Schleimschicht
des Dünndarmes immer schmächtiger.
Dadurch weicht die Schutzfunktion des Darmes immer mehr auf und nicht wenige haben mit entzündlichen Darmerkrankungen zu kämpfen,
weil die Vielfalt in der Ernährung, im Darm und in der Schleimschicht einer Einseitigkeit gewichen ist.
So können Krankheitserreger leichter bis ins Gewebe vordringen, worauf der Körper mit Entzündung reagiert.
Hier möchte ich die Begriffe „pro-„ und „präbiotisch“ erklären. Alle, die sich mit dem Thema Darmsanierung o.ä. befassen,
sind bestimmt schon darüber „gestolpert“.
Die Vorsilbe “Pro“ bedeutet „für“. Probiotische Lebensmittel, enthalten also die Mikroben, die in einem normalen Darm angesiedelt sind.
Man führt sich also erwünschte Darmbakterien zu. Doch diese brauchen auch Nahrung, um sich ansiedeln zu können (vielseitige Ernährung).
Genau diese führen präbiotische Lebensmittel zu. Beide sind eher als Ergänzung zu sehen und ersetzen keine ausgewogene Ernährung !
Es ist wie Training, eine einmalige Dosis bewirkt nur eine Reaktion auf das Ungewohnte (Muskelkater, Verdauungsprobleme).
Hier bringt nur die regelmäßige Wiederholung den gewünschten Effekt. Es gilt hier : „Einmal ist keinmal“,
was nicht für moralische Übertretungen gilt !
So, nun sind wir schon im Reich der Mikroben. Apropos, ohne sie gäbe es kein Leben auf diesem Planeten, das muss uns klar werden.
Manche sprechen auch von Mikroben als Weltenherrscher, denn ohne sie als Zwischenstufe, hätte sich kein Leben entwickeln können
und das gesamte Leben ist von ihnen abhängig.
Alleine die Mikroben auf und in uns, machen alleine 200- 250 g unseres Körpergewichtes aus. Das scheint wenig,
doch hat jeder von und mehr Mikroorganismen, als Körperzellen. 90 % davon befinden sich alleine im Darm.
Sie brauchen also unsere Beachtung, denn wenn wir negative Auswirkungen auf das Fehlen von Bakterien zurückführen, ist es zu spät.
Mikroben bereiten also unsere Nahrung so auf, dass wir sie nutzen können, aber sie bereiten auch unsere Luft, reinigen Wasser,
zersetzen Stein und schaffen so Boden, den sie entsprechend aufarbeiten,
dass Pflanzen die Nährstoffe (mineralisch, organisch) aufnehmen können, …
So enthält eine Handvoll gesunder Boden, mehr Mikroorganismen, als es Menschen auf der Erde gibt !
All diese Mikroorganismen (Bodenfauna) sorgen in unterschiedlichem Maß für einen gesunden Boden,
in dem Pflanzen leicht wurzeln und aufbereitete (gespaltene) Nährstoffe aufnehmen können.
Makrofauna (< 20 mm): Asseln, Spinnen, Regenwürmer, Käfer und andere Insekten
Megafauna (> 20 mm): Wirbeltiere wie Maulwürfe, Wühlmäuse und Spitzmäuse
Die Mikrofauna mineralisiert anorganische Stoffe. Die Mesofauna sorgt für kleinräumige Durchmischung, und reichert Stoffe an.
Makro- und Megafauna sorgen für großräumige Durchmischung und Aggregatsbildung.
Alle Bestandteile der Bodenfauna fördern darüber hinaus die mikrobielle Aktivität.
Mehr hier mit Dr. Eckart von Hirschhausen : wissen-vor-acht-erde
Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesundes Pflanzenwachstum. Gesunde Pflanzen, bedeuten automatisch weniger Spritz-,
Dünge- und sonstige Mittel, die auch mehr oder weniger schädlich in unserem Darm wirken.
So hat tatsächlich eine gesunde Bodenfauna, Einfluss auf unsere Verdauung, damit auf unser Wohlbefinden
und unsere allgemeine Stimmung. Wir sind wirklich, was wir essen !
Unterstützt jede Initiative, die die Böden verbessert, denn gesunde Böden kommen mit zu erwartenden Starkregen
oder Dürren besser zurecht.
Sie bilden einen „Puffer“, denn Wasser kann bei Starkregen leichter versickern, und gesunder Boden kann es auch besser speichern (Wasserbindevermögen).
So mindern sich Überschwemmungen und Hitzestress kommt später auf !
Wir müssen die gesamte Konsum- Und Produktionskette neu denken, wenn wir ein Überleben leicht machen wollen !
Aus diesem und oben genannten Gründen, kaufe ich meine Lebensmittel in Bio, wobei ich ständig verfolge,
welchen Einfluss welches Produkt auf die Welt hat.
Tut es mir gleich (s. BlogActions). Das wird in der Gesamtheit kaum möglich sein, aber jede Aktion zählt jetzt ! Los jetzt !!!
Is Odil
Heute mal ein Lied auf gälisch, mit englischer Übersetzung (Clannad, Album : Anam, Titel : Rí Na Cruinne).
Rí na cruinne
Tá na daoine ag milleadh an chine daonna
Níl muid cúramach go leor
(2x)
Rí na cruinne
Tá’n dulra scriosadh ó bhliain go bliain
Níl muid faichilleach go leor
(2x)
Múscail ár misneadh fríd na domhain
Rí na cruinne
Múscail ár misneach trid an domhan mhor
King of the world
People are destroying the human race
Because we don’t care enough
(2x)
King of the world
Nature is being destroyed from year to year
We’re not aware enough
(2x)
Let’s rise our courage all over the world
King of the world
Let’s rise our courage through the wide world
Wir sind der Meinung, lernen sei langweilig und sind froh, die Schule hinter uns zu haben.
Aber Schule ist nur eine grundlegend notwendige Form des Lernens
und nicht etwa Anfang und Ende desselben !
Die Bedeutung des Spruchs : „wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben“, hat eine viel größere Tragweite, als uns bewusst ist.
Denn in der Tat geschieht ein Großteil des Lernens außerhalb der Schule im sozialen Miteinander.
Wir lernen am meisten durch das Leben.
Im besten Fall, lernt man von seinen Bezugspersonen, ein funktionierendes Mitglied dieser Gesellschaft zu werden.
Durch ihr Beispiel wird uns die Machbarkeit einer gelebten Lebensphilosophie vor Augen geführt und wir „trauen“ uns,
diese Philosophie für unser Leben anzuwenden (natürlich individualisiert ! A.d.R.).
Was auch der Grund für das Totalversagen unseres „Erziehungssystems ist, das mit Weisheit nicht mehr viel gemein hat
(s. BlogSmart, div. Memes, etc.).
Wir lernen quasi ständig und sollten es auch nie aufgeben, denn wir halten unser Gehirn fit, wenn wir Neues lernen,
wenn wir neue Einsichten gewinnen, wenn wir etwas von Grund auf besser machen !
Ganz vorne agiert hier die Fähigkeit, sich zu bewegen. Im besten Fall, zu tanzen.
Durch die vielfältigen Reize, trainieren wir Koordination, loten unsere Grenzen aus, spüren und agieren zur Musik,
tasten wir uns an unsere Grenzen heran, …
Es ist ein umfassendes Training für unser Gehirn, unseren Körper und unsere Seele !
Außerdem ist eine gute Koordination, bzw. die Erfahrung eines Vor, Hinter, Neben, Über, Unter, Größer als, Kleiner als, …,
kurz Reflexivpronomina, wichtig für unser räumliches Verstehen und unser mathematisches Verständnis.
Man lernt spielerisch den Umgang mit Mengen, etc.
Das ganze Leben stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen.
Diesmal ist es die finale Klimakatastrophe, mit der wir uns auseinandersetzen MÜSSEN.
Hier gibt es nur „sink or swim !“, „Friß Vogel, oder stirb !“ oder wie Chinesen es ausdrücken :
(Sample von Thirty Seconds To Mars, Titel: „Do or die“, Album : „Love, Lust, Faith“ [Txt : Xing dong hao, shi si wang.“])
Alle, auch Politiker, die die Klimakatastrophe aufgrund wirtschaftlicher Interessen leugnen, können entweder weiterhin Teil des Problems sein,
oder sie geben effektiven Klimaschutzmaßnahmen den nötigen gesetzlichen Rahmen
(s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7]).
Dieser ist nötig, denn von alleine geschieht viel, VIEL !!!, zu wenig.
Was bringt es, wenn wir in vielen Sparten unsere Klimaziele erreichen,
der CO2 Ausstoß wichtiger Sparten aber stagniert, bzw. zunimmt ?
Oder wenn energieintensive Industrien, ihr zerstörerischen Werk außerhalb unserer Sichtweite, in fernen Ländern, vollbringen ?
Dann haben die eben das Problem.
Aber, die Erde ist eine Kugel und so treffen uns die negativen Auswirkungen auch hier.
Verspätet zwar und auf anderen Gebieten, aber dafür umso heftiger.
Zum Glück findet die Wissenschaft immer mehr Zusammenhänge heraus, auf die man früher entweder nicht gekommen ist,
die man nicht erwartet hätte oder die man sich nie hätte träumen lassen.
So z. B. der Zusammenhang zwischen herdenbildenden Grasfressern, wie Bisons. und der Mächtigkeit des Permafrostes.
In Gegenden mit einer Permafrostschicht, meist um und nördlich des Polarkreises,
liegt im Winter eine meterdicke Schneeschicht auf Fluren und Feldern.
Lange Zeit nahm man an, diese Schicht habe keinen Einfluss auf die Dicke des Permafrostbodens.
Ehrlich gesagt, nahm man überhaupt keinen Einfluss der Schneeschicht an und ignorierte sie, jahrzehntelang.
Dabei ist es Wasserwissenschaftlern klar, dass Grundwasserneubildung, im Winter stattfindet.
Durch die langsame, aber kontinuierliche Durchnässung des Bodens bildet sich eine dicke Schicht an Sickerwasser.
Ich habe das mal in Graphiken veranschaulicht :
Sommer (Regenereignisse, bilden eine dünne Versickerungsschicht)
WInter (schmelzender Schnee bildet eine dicke Versickerungsschicht)
Als man dort aber dann wilde Bisons ansiedelte, hielten diese, durch ihr Grasen, Flächen frei.
Diese waren somit „schutzlos“ dem Frost ausgesetzt und die Fläche der Permafrostböden nahm zu.
Denn, wie sich herausstellte, isolierte diese Schneedecke ganz hervorragend,
so dass die Temperaturen unter dem Schnee, zu weniger strengem Frost und einem eher oberflächlichen
Einfrieren des Bodens geführt haben.
Auf der Suche nach Gras unter der Schneeschicht, schoben die Bisons diese mit ihrem massigen Schädel beiseite
und trampelten sie fest. Dadurch verlor die nun dünne, festgetrampelte Schicht ihre isolierende Wirkung
und der Frost konnte tiefer eindringen. Der Boden konnte durchfrieren, und zwar tiefer, als angenommen !
Man maß innerhalb des Gebietes in definierter Tiefe eine Bodentemperatur von -20°C,
außerhalb jedoch lediglich -7°C (Terra X).
Alleine dadurch, dass die Bisons überleben wollten, sorgten sie, quasi nebenbei, dafür,
dass der Boden tiefer durchfror.
Jetzt soll noch einmal jemand allen Ernstes behaupten, sogenannte Schlüsselarten hätten einen geringen Einfluss.
Es hängt alles mit allem zusammen !
Nur, weil wir keinen sofortigen Effekt spüren, sehen oder mit unseren Sinnen erfassen können, bedeutet das nicht,
dass nicht selbst kleinste Auswirkungen einen großen Einfluss haben können. Es bedeutet lediglich, dass uns wir keine Sensoren dafür entwickelt haben.
Wir sehen es an der Erosion, der Plattentektonik, am Windschliff mancher Täler, an der Klimakatastrophe, …
Auch bei ihr, haben Milliarden kleinster Effekte, einen riesigen Effekt auf unseren Planeten.
Diese gilt es zu erfassen und wissenschaftlich auszuwerten.
Wobei ich hier mit einem Trugschluss des „einfachen Volkes“ aufräumen will.
Wissenschaftliches Vorgehen bedeutet nicht, eine endgültige Antwort auf alles
und immer recht zu haben.
Es bedeutet lediglich, dass man sich von Erkenntnis zu Erkenntnis hinauf irrt.
Es ist dumm zu verlangen, dass sie ewig gültige Aussagen trifft !
Wer das von sich behauptet, ist von vornherein ein Lügner, denn was heute war ist,
kann mit neuer Erkenntnis und neuem Überdenken, schon morgen nicht mehr richtig sein.
Ein wissenschaftliches Theorem kann x- mal bestätigt (verifiziert), aber nur einmal widerlegt (falsifiziert) werden.
Es verhält sich damit gewissermaßen, wie die Evolution, in der ein verschwindend kleiner „Vorteil“ durch eine Mutation,
sich diese vermehren ließ, aber ein einziges Ereignis, das den „Vorteil“ der Mutation ins Gegenteil wandelt reichte aus,
um die ganze Population aussterben zu lassen.
All die Populisten, Klimaleugner, damals die „Leerdenker“, … behaupten allen Ernstes,
sie hätten die Wahrheit und würden sie verkünden.
Allen voran der unverbesserliche, dumme (nicht dämliche, s. Heidi Kastner), rücksichtslose und geldgeile US- Präsident.
Das Trumpeltier !
„The truth, the whole truth and nothing but the truth.”
Er hat seinen Messenger- Dienst tatsächlich „truth social“ genannt. Was nicht ferner der Realität sein kann,
lügt er doch beinahe jedes Mal, wenn er seine Sekrete (Dekrete) absondert.
Er ist einer von denen, die Erkenntnis verweigern, um Profite zu machen !
Das geht zu Lasten aller Menschen ! Er ist eine Zumutung für uns, das Leben und den Planeten !
aber der Rest folgt !
Auch hier in D, ist es alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Antidemokratische Kräfte nutzen die „progrediente Assifikation“
und die demokratischen Rechte aus, um demokratische Strukturen Stück für Stück, abzuschaffen.
Wacht auf und kämpft für die Demokratie, sie ist unser wertvollstes Mittel zur Freiheit !
Der Aufstieg der Populisten, geht einher, mit der Massenverdummmung durch (a)social media.
Außerdem wissen lediglich 60 % der 16- 29 jährigen, dass 6 Millionen Juden im dritten Reich zu Tode kamen,
15 % meinten sogar, es seien „nur“ 2 Mio gewesen und 2 % glauben, der Holocaust habe gar nicht stattgefunden
(s. Tagesschau).
Die Unkenntnis nimmt mit der Dauer der Falschinformationen eines ungeregelten Internets zu !
Das meine ich mit : „r“ 😉
Unsere Gesellschaftsform ist in Gefahr und wir müssen jetzt endlich aus unserer Vergangenheit lernen.
In Japan sagt der Volksmund :
„Ein Volk ohne Vergangenheit, ist ein Volk ohne Zukunft“
Findet sich im rechten Meme in abgewandelter Form wieder.
Apropos Auseinandersetzung mit der Wahrheit :
Save the date : Am 14.02.2025 (Valentinstag), ist bundesweiter Klimastreik.
Kommt in Massen, zeigt, dass Ihr Euch um’s Klima sorgt und setzt gleichzeitig ein Zeichen für Toleranz !
Is Odil
Mal wieder ein „unpassender“ Spruch im Kalender, also wieder einer aus meiner „Sammlung“ :
Genug ist genug ! Wie lange noch lügen wir uns selbst in die Tasche und schieben anderen die Verantwortung für unser Handeln zu ?
Wenn sich alle rausreden und von anderen verlangen etwas zu tun, macht niemand etwas und die Folgen sind jetzt schon dramatisch.
Spätestens mit dem Erwachsenwerden, sollte man die Verantwortung für sein Handeln übernehmen.!
doch es ist eben leichter, die Schuld bei anderen zu suchen.
Das nutzen Populisten für ihre Zwecke aus. Aktuelles Beispiel ist die absurde Wiederwahl eines aggressiven,
machtbesessenen und geldgierigen US- Präsidenten.
Er verkauft seine Lügen so gut, dass es ihnen egal ist, wenn er beinahe pausenlos lügt, dass er ein verurteilter Straftäter,
ein Sexist und Rassist ist. Verschwörungsmythen bestimmen seinen kranken Geist und damit seine Politik.
„Ich habe nichts gegen Frauenbewegung. Solange sie rythmisch ist !“ (Werner Brösel)
Die sogenannte pluralistische Ignoranz; unten beispielhaft von Dr. Eckart von Hirschhausen erklärt, ist das,
was die Industrie in uns auszulösen versucht.
Dr. Eckart von Hirschhausen auf GMX :
„Wir reden hier und da über kleinere Therapie-Maßnahmen: Müssen wir schneller aus dem Verbrenner raus?
Müssen wir E-Autos oder Heizungen subventionieren?
Darüber kann man sich super streiten und dann entsteht dieses Gefühl, dass keiner so richtig zuständig ist
und dass es so ernst schon nicht sein wird, sonst würde ja jemand etwas tun.
Das nennt sich in der Psychologie „pluralistische Ignoranz“.
Das kennt man. Nach einem Unfall etwa fahren viele Leute daran vorbei, weil sie denken: „Irgendwer wird das besser können als ich.
Der wird sich drum kümmern.“ Und wenn keiner hilft, dann ist es nicht so schlimm.“
Auf der Welt besteht eine Konzentration von Geld und politischer Macht, wie sie noch nie so offen zu sehen war.
Trump, Tech.- Millardär Elon Musk, Amazon Gründer Jeff Besos, Facebook Chef Marc Zuckerberg,
Google CEO Sundar Pichai und einige mehr waren bei der Inauguration anwesend und feierten den Triumph der Unvernunft !
Ich zitiere hier Heidi Kastner : „Die Dummheit hat aufgehört, sich zu schämen.“ Autorin des Buches „Dummheit“,
ISBN 978-3-218-01288-1 [auch im Link]).
Aber scheinbar geht die Täuschungstaktik der Industrie auf. Sie, Lobbyisten und Populisten nutzen (a)social Media,
um Falschinformationen zu verbreiten, um uns zu Konsum oder zur Protestwahl zu bewegen.
Tragischerweise haben es die USA vorgemacht und es werden viele gute Werke zerstört.
Wenn Trump, was zu erwarten ist, diesen Eifer an den Tag legt, dann ist enorm viel Geld zu holen.
Die unermessliche Gier nach Geld ist die größte Motivation für Agent Orange (Urban Priol) und sein Helferlein.
Hier haben ganz klar die Interessen der Industrie, der Waffen und des Geldes die Regierung übernommen.
Wenn die Menschen aufwachen und realisieren, was sie getan haben, ist es zu spät !
Der IQ befindet sich im freien Fall und (a)social media sind oft die einzige Informationsquelle, die manche nutzen.
Wie soll da ein kritischer, freier Geist entstehen, wenn von der ersten Berührung mit dem Dumbphone,
Frustration und Abhängigkeit gesät werden ?
Es ist ein Trauerspiel, was viele als normal betrachten. Für sie scheint es normal zu sein, anonym ihre Hassbotschaften zu posten,
sie finden es normal, eine Beziehung per SMS zu beenden, sie denken Goethes Vorname laute, „Fuck you“,
Shakespeare ist für sie „geschütteltes Bier“ und Homo Faber ein „schwuler Bleistift“, …
Der Dummheit und der daraus folgenden Dummdreistigkeit scheinen keine Grenzen gesetzt (s. Kastner o.).
Viele, die sich stark fühlen, denken kein bisschen über ihre Aussagen nach und schüren den Hass und Egoismus in dieser Gesellschaft.
Viele leiden darunter, doch es finden sich immer Menschen, die ihr Ego über das Wohlergehen aller stellen.
Wie oft haben sich viele rausgeredet mit : „Da muss China mal anfangen !“ „Der/ die ist viel schlimmer, als ich !“
„Was bringt es, wenn ich etwas tue ? Ich bin doch nur ein kleines Rädchen !“
„Wouh !
War ich das etwa ?“
„Ich war das aber
nicht alleine !“
„Mein Nachbar,“
„war da aber viel schlimmer
als ich !“
oder wie erst von einem „erfolgreichen“ Geschäftsmann gelesen :
„Ich weiß nicht ob du schon mal in China warst, aber weißt du dass sie nachhaltiger und sauberer sind wie wir ?
Deutsche lügen sich nur selber an, aber im Grunde ist keiner nachhaltig. Jeder will es so günstig wie möglich,
also kauft man die Produkte aus anderen Billiglohnländern und lässt sie importieren…“
Er spricht vom Augenschein an Touri- orten, dabei liegt es auf der Hand, dass man dort nur zu sehen bekommt, was man sehen soll.
Er erwähnte auch, dass sie sämtliche Zertifikate haben (gekauft), damit ein nachhaltiger Eindruck entsteht
und rechtfertigt damit sein Handeln, bzw. Nicht- handeln.
Richtig, wir lügen uns selbst an, wenn wir auf das Greenwashing der Konzerne reinfallen und damit, ein eventuell aufkommendes,
ökologisches Gewissen beruhigen. Wir nutzen den unendlichen Raum hinter unseren Augen kaum noch (s. o.)
und manche können froh sein, wenn sie rückwärts gehen können !
„Der kann sogar rückwärts laufen !“ „Seufz“
Viele sind nur noch dazu fähig, schnell mit dem Daumen ein Dumbphone zu bedienen, können aber nicht schwimmen,
rückwärts laufen, hauswirtschaften, kochen, mit Geld umgehen, Dinge reparieren, ein Konto eröffnen, Rechtschreibung,….
Die Zahl der Koordinationslegasteniker nimmt dramatische Ausmaße an.
Wir haben ausgefeilte Techniken zur Verfügung, die kaum jemand ausreizen kann, aber die Zahl derer, die dazu fähig sind, diese zu entwickeln
nimmt stetig ab. Nehmen wir nur eben die „Allerweltstabellenkalkulation“ Excel.
Alle haben sie mitsamt dem Office- Paket von Microsoft installiert, aber nicht einmal die Grundzüge
dieses extrem umfangreichen Programmes parat.
Vergleichbar mit jemandem, der einen Ferrari in der Garage hat, aber keinen Führerschein !
Erschwerend kommt hinzu, dass wir kaum noch Bilder, Ideale, Lebensentwürfe, Philosophien, Ansichten, etc. entwickeln können
und dass jene, die ansatzweise o.g. Techniken entwickeln können, keinerlei ethisch- moralischen Hintergrund haben.
Nicht einmal eine religionsphilosophische Auseinandersetzung mit der Welt,
die ein Minimum an Orientierung bot, was richtig oder falsch ist, existiert noch.
Sie war jahrhundertelang der Garant für eine philosophische Grundausbildung jedes Menschen.
Unsere Gesellschaft hat sich von Eigenverantwortlichkeit wegbewegt.
Anfänglich, verwiesen Angestellte, Handwerker und sonstige Dienstleister darauf, dass sie ja nur ausführendes Organ seien.
Einst hat man sich mit der Arbeit identifiziert und war bemüht, zu dienen, aber seit 10/ 20 Jahren, wandelt sich das Bild vollständig.
Man ist nicht mehr Repräsentant einer Firma, sondern unschuldiges, kleines, ausführendes Organ,
das überhaupt nichts für die Umstände kann.
„Gequirlte Kacke !“
Man beißt sich an diesen Menschen die Zähne aus, denn Verantwortung übernehmen sie keine.
Die Dienstleistungsqualität ist abgestürzt und einen Service erwischt man nur per Zufall !
Überall ist der Geist der totalen Unschuld an deinem „Missgeschick“ zu spüren.
Das erinnert fatal an die Zeit nach dem Krieg. Zumindest im Westen gab es die „Entnazifizierung“.
Dafür musste man wissen, wer „in der Partei“ war.
Nur waren plötzlich beinahe alle Deutschen weder in der Partei, noch wussten sie irgendetwas von den Gräueltaten der Nazis.
Sie leugneten einfach, irgendetwas mitbekommen zu haben. So blind macht Populismus !
Wir haben seit frühester Kindheit Übung darin, jemand anderes für etwas verantwortlich zu machen, was uns gerade stört (s. Titelbild).
„Die Juden waren es !“ “Wirklich, DIE alte Leier ?“
Trotz der Machtspielchen, die uns hinhalten, verarschen und ausnutzen, müssen wir aufwachen,
denn die Klimakatastrophe geschieht, hier und jetzt.
Alle müssen sich nun bemühen, so viel wie möglich „richtig“ zu machen, denn auf das alte System ist nicht zu zählen.
Sie reiten den Planeten wissentlich immer schneller in den Keller und halten uns, im Stile der Lotosesser (Lotophagen in Homers‘ Odyssee),
ruhig und auf Abstand, dass wir ja nicht mehr verlangen, als ihre Prestigeaktionen, die nichts wert sind !
Es ist einfach, anderen die Schuld zuzuweisen, aber es bringt nichts, wenn die Industrie ihrer Verantwortung nicht nachkommt.
Also zwingen wir sie zu vernünftigem Handeln, einerseits durch Gesetzesvorgaben
(s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz (ISBN 978-3-96238-084-7)
und durch unseren veränderten Konsum (s. Blog Unverzichtbarer Verzicht und Kategorie alternative Haushaltsmittel).
Verlangen wir einfach Ökologie von allen Produkten !
Verlust an Profit ist die einzige Sprache, die sie verstehen. Man kommt mit vernünftigen Argumenten nicht weit.
Dafür ist die Macht der Lobbyisten und des Geldes zu groß.
In meinem Blog Water and more, habe ich das damalige Verhältnis von Abgeordneten und Lobbyisten beschrieben.
Unsere Politiker rühmen sich, unbestechlich und unbeeinflussbar zu sein.
Wieso „leistet“ sich die Industrie dann mehr als 7 mal so viele Lobbyisten, als Abgeordnete im Bundestag sitzen,
wenn es sich nicht auszahlte ?
Nehmen wir unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen, denn das Geld kennt nur Ausbeutung und keine Vorsorge.
Das System des Turbokapitalismus hat uns an den Rand des Abgrundes gebracht, wenige unverschämt reich, uns arm gemacht
und taugt nichts. Alles muss neu gedacht werden, denn jahrzehntelang zählten nur ökonomische Zahlen,
doch nun muss Ökologie alle Entscheidungen bestimmen.
Langfristig kann man so weniger, aber steten und sicheren Gewinn machen und baut „nebenher“ an der Zukunft.
Wir müssen uns um die Zukunft unserer Kinder kümmern. System change now or never !
Keine weitere Macht mehr dem unmenschlichen Überwachungskapitalismus
(s.Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3 ),
der unser aller Leben kostet (auch das der Reichen ! A.d.R.).
So, jetzt noch etwas in eigener Sache : Ich freue mich über die wachsende Zahl an Aufrufen dieser Seite,
doch es würde mich brennend interessieren, welchen Einfluss ich damit habe.
Wer was, wie nutzt, ob meine Haushaltsmittel, Spartipps, etc. genutzt werden.
Also gebt Euch einen Ruck und schreibt mir, ob Ihr irgendetwas umsetzt oder ob Ihr nur lest !
Nehmt meine Kontaktseite, dann kann ich auf Eure Anregungen und Wünsche reagieren.
Jede normale Nachricht wird beantwortet, Hasskommentare werden allerdings gelöscht.
Wobei damit kaum zu rechnen ist, denn man muss Farbe bekennen und geht so das Risiko ein,
eine Reaktion zu bekommen ! Die Voraussetzung für Hasskommentare ist Anonymität.
So feige sind wir mittlerweile geworden !
Für nichts mehr gerade stehen und anderen die Schuld zuweisen.
Is Odl
Heute ein spezieller Spruch im Kalender, also wieder einer aus meiner „Sammlung“ !
„Wenn Sie einen Fehler machen, geben sie ihn zu, korrigieren sie ihn und lernen Sie daraus – sofort.
Das macht buchstäblich aus jedem Fehler einen Erfolg.“
(Stephen R. Covey)
P.S.
Ich kann leider seit Fr. keine Memes mehr einstellen, entschuldigt das bitte und nehmt, was da ist (hat ja genug ! 🙂 ).
Werden „nachgeliefert“, wenn klar ist, warum das so ist !
Eine sehr effektive Methode, um CO2 einzusparen, sind Getreidedrinks
(laut EU- Verodnung dürfen sie nicht „XXX- milch“ genannt werden).
Die Vorteile liegen auf der Hand, der Landbedarf (Soja/ Hafer- Drink) ist je nach Grundgetreide,
über 8 mal geringer, als für die gleiche Menge Kuhmilch !
Doch eine eindeutige Bilanz lässt sich aufgrund der Vielzahl verschiedener Kuhmilche
und der Varianz der Getreidedrinks, schwer erstellen.
Wenn man also nicht die reinen Nährstoffe betrachtet, sondern alleine die Vernünftigkeit
in Bezug auf die Klimakatstrophe (in der wir mittendrin stecken !), zählt verstärkt die Ökobilanz.
In meinem Blog Kapsastrophe habe ich meine Suche nach einem passenden Ersatz beschrieben
(Außerdem die Erkenntnis des Jahrtausends für mich Kaffeeverrückten und ein „Rezept“ für ein Grundrezept für guten Kaffee,
ohne Müll, richtig aromatisch und im Ganzen, entschleunigend !).
Hier gab es für mich einzig zwei Kriterien. Kuhmilch fiel für mich raus,
denn sie bedingt die leider schädliche, kommerzielle Rinderhaltung, mit all ihren Nachteilen.
Also stand für mich im Vordergrund, den immer besseren Kaffee nicht mit einer billigen H- Milch zu verhunzen.
Auf meiner Geschmackstour testete ich erst immer bessere Milch.
Schon da waren die Unterschiede auffällig und es lagen Welten dazwischen.
Bis ich am Ende (es wäre noch weiter gegangen) bei Heumilch gelandet bin,
die schon so schmeckte, als würde man am Euter lutschen und, vor allem, meinen guten Kaffee nicht übertünchte !
Aber es soll ja um die Alternativen gehen. Da sind leider viele auf dem Markt, die die Optik ihrer Drinks mittels Emulgatoren
und sonstigen Zusätzen „regulieren“. Ich probierte mich also ohne diese durch :
Reis-, Hafer, Mandel. Kokos- und Sojadrinks.
Am Ende war ich dann mit dem Geschmack in meinem Superkaffee (20 €/ kg) zufrieden.
Fortan trank ich den „geilen“ Kaffee wenigstens mit Getreidedrink.
Kurze Zeit später, probierte ich mich genauso durch verschiedene Getreidekaffees.
Da nutzte ich lange puren Katreiner (Malzkaffee), wurde auf einen richtig teuren Bio- Lupinen- Kaffe aufmerksam. Den probierte ich,
konnte aber dem Lupinengeschmack, der durch die Röstaromen stach, nicht ab.
Also entschied ich mich, weil ich den teuren Lupinenkaffee nicht „entsorgen“ wollte,
ihn in mein halbvolles Glas mit Katreinerpulver zu geben, damit zu „verkonsumieren“
und erlebte eine echte Überraschung. Die Mischung hebt den Gesamtgeschmack an,
der Malz- oder der Lupinengeschmack kommen nicht mehr durch.
Es hat sogar meinen Besuch so überzeugt, dass er sich ein Photo schoss
und ich sendete ihm noch ein Photo des Lupinenkaffees.
Es überzeugt also nicht nur meinen Gaumen und ich hoffe sehr,
dass viele mit der Lektüre des Rezeptes auf den Trichter kommen,
dass großteils viel Theater um nichts gemacht wird.
Kaffeevollautomaten, Siebträger-, Filterkaffee, Cold Drip- und sonstige -maschinen, sind nur teure Augenwischerei.
Die Illusion von Beherrschbarkeit von Temperatur, Druck, …, und doch spiegeln sie nur den Geschmack der Entwickler wieder.
Hier liegt das Geheimnis in der Einfachheit, der Zeit, der Liebe, dem eigenen Geschmack
und dem Mut auch eine Weile nicht das „Gewohnte“ zu haben.
Wohlgemerkt, bei Milch geht nicht um die Tiere, die ganzjährig auf der Weide sind.
Denn sie vollbringen eine nicht zu unterschätzende ökologische Leistung.
Ohne sie, gäbe es keine Almen, keine Freiflächen, keine Bergwiesen, denn sie verhindern die Ausbreitung der Sträucher, Büsche und Wälder.
Ohne sie sähe es in D ganz schön „Banane“ aus.
Außerdem tragen sie durch ihre „Hinterlassenschaften„, ihrer „Mähleistung„, den Hufen, …
erheblich zur Artenvielfalt bei (s. z. B. BlogsLebensborn und Gras.
Nein, ich spreche hier von der schädlichen kommerziellen Viehhaltung, die Masse statt Klasse produziert.
Es sind unnatürlich hochgezüchtete Milchmaschinen und es geht den Haltern ausschließlich um Profitsteigerung.
Die geschieht nicht nur auf Kosten des Viehs (Stichwort „Qualzucht“), sondern auf Kosten unseres Lebens,
unserer Gesundheit und des Lebens auf dem Planeten.
Eine Beschreibung der verschiedenen Getreidedrinks findet sich auf der Seite von Peta
(s. Peta [Umschauen erwünscht] A.d.R.)-
Wenn man also nicht glaubt, eine bestimmte Ernährungsweise sei wichtiger,
als sich ein wenig mit Ernährung auseinanderzusetzen und den Schaden an unserem Planeten mildern,
sollten jetzt alle zumindest hierbei umsteigen. Es wird weiterhin die ganzen Milchprodukte, wie Käse, Joghurt
(für alle rechts der Demokratie : „Is’n türkisches Wort !“ J ), Quark, etc. geben.
Es wird also keinen Eiweiß- oder Calcium Mangel geben.
Betroffen sein, werden die Großbetriebe, deren einziges Ziel Profitmaximierung ist.
„Kleine“ Landwirtschaft und Weidewirtschaft müssen sich lohnen, indem die Milch von Molkereien abgenommen wird (garantiert).
Und zwar zu einem gerechten Preis, denn der interessierte Verbraucher spart durch seinen Milchverzicht
(evtl. auch Fleischeinschränkung oder Verzicht) so viel Geld, dass er sich locker einen Mehrpreis für gerechte Lebensmittel leisten kann
und ihn auch eher zahlt, weil er mitbekommt, was mit dem Geld gemacht wird.
Maximale Transparenz ist hier die Bedingung !
Ich gehe vor und lebe fisch- und fleischlos, leiste mir manche Lebensmittel in Bio- und besserer Qualität,
kann kochen, haltbar machen, scheue körperliche Arbeit nicht usw.
(s. BlogUnverzichtbarer Verzicht und Downloads : alternative Haushaltsmittel, Spartipps u. a.).
Außerdem zitiere ich hier eine, mich beeindruckende Aussage, einer Generationenwald- Initiative :.
„Keiner von uns kann die Welt retten. Wir glauben fest daran, wenn jeder vor seiner Haustür beginnt und ein kleines Stück dazu beiträgt,
ist die Welt einen riesengroßen Schritt weiter. Denn eines ist sicher: Die Erde braucht uns nicht, wir sind nur zu Gast auf dieser Welt.
Und so sollten wir auch mit ihr umgehen.“ bvmw
Ich werde mich diesbezüglich informieren und da meine gesparten Gelder einsetzen.
„Man kann die Welt nur ändern, indem man sich selbst ändert“ und Beispiel gibt (s. BlogActions).
Das meinte Ghandi, als er sagte :
„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst !“
Soweit mein „Ausflug“ zum Wald der Zukunft, im wahrsten Sinne ! Wir müssen alles daran setzen, jedes Zehntel Grad durchschnittlicher Klimaerhitzung zu verhindern.
Ich erinnere noch einmal daran, dass mit jedem Grad Erwärmung, 7 % Wasser mehr in der Atmosphäre gelöst werden können.
Diese Wassermassen, die zusätzliche Energie in der Atmosphäre, der verringerte Temperaturunterschied der Wetterzellen
(s. BlogAnthropozän) und die, damit einhergehende, Abnahme der Jetstreams, sorgen für langes Verweilen der Wetterzellen,
also auch von Dürren und Starkregen, nie gekannten Ausmaßes !
Wir müssen akzeptieren, dass wir etwas tun müssen. Dass wir alle uns an die eigene Nase fassen müssen und tun, was in unserer Macht steht.
Getreidedrinks sind hier eine gute Alternative, um unseren Konsum von Rindern, denn nichtas anderes ist es, als reiner Konsum
der Milch und des Fleisches, ohne Achtung vor dem Leben.
Leider greift die Meinungsmache der Industrie um sich und ein paar Lautre wollen, wie Cyper im Film, zurück in die Matrix.
Sie wählen die Illusion für ihr Leben, anstatt endlich aufzuwachen
(s.Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3 ).
Das Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz [ISBN 978-3-96238-084-7] u. a.).
Wir dürfen der Maschinerie der Illusion von möglichem Wohlstand und grenzenlöosem Wachstum nicht mehr glauben und Werte entwickeln,
nach denen wir in eigener Manier leben und so vielleicht den Planeten retten.
Alles wird sich ändern und die wirklich dummen Klimaleugner, die ein Weiter So proklamieren, reiten uns alle in den Abgrund !
Macht Euch selbst schlau und befähigt Euch, Euer Leben in die Hand zu nehmen.
Es ist anders wahr, dass Lügen verbreitet werden. Die Wahrheit kann kaum noch jemand erkennen
und kritischer Investigationsjournalismus fristet ein Nischendasein, weil kaum jemand die Tragweite der Enthüllungen erkennt(-en kann).
Ein langer Spruch im Kalender, deswegen etwas „Leichteres“ ! 😉
Is Odil
Mäßigkeit ist die oberste Ernährungsgrundtugend: Grundlage dauernden Wohlbefindens ist die Befolgung der Erkenntnis, dass jedes Zuviel zur Auslösung von Unwohl führt, was Demokrit in die klassische Form gebracht hat :
„Wenn man das Maß überschreitet, wird die größte Lust zur Unlust.“
Zuerst eine Entschuldigung an alle, die auf einen Blog gewartet haben.
Da diese Seite keinerlei Relevanz für mein Überleben hat,
habe ich Prioritäten setzen müssen und mich um mein Leben gekümmert.
Da fand ich eben nicht die Muße, einen Blog zu schreiben.
Dafür dann jetzt !
Erklärung zum Titelbild :
Alter Seglerruf des Kapitäns. Später als „alle Mann an Deck !“ bekannt.
Wir können es uns nicht weiter erlauben, rumzudiskutieren.
Die Industrie bremst über die Politik (Industriepolitik, remember ? 😉 )
alle wirksamen Maßnahmen aus, während sie sich den Anschein gibt, viel zu tun.
Es gibt Parteien, die wir in der jetzigen Situation einfach nicht brauchen,
denn sie arbeiten gegen die Natur und vertreten nur kurzfristige,
anthropozentrische (den Mensch [nicht etwa die Menschlichkeit] in den Mittelpunkt stellende) Seiten.
Der Evolution und mir ist es egal, ob ein unmoralisches Geschäftsmodell, wie R.D. Precht es ausdrückt, notwendige (s. Blog Notwendig)
Maßnahmen blockiert, nur weil sie um den Status Quo fürchten und Angst vor Veränderung haben.
Wir erleben momentan einen kleinen, wohlgemerkt : KLEINEN, Vorgeschmack dessen was die Naturgewalten für uns bereit halten.
Waldbrände nie gekannten Ausmaßes in Kanada, Kalifornien und Griechenland, Überschwemmungen in Dubai,
stärkste Gewitter und Stürme weltweit, Überschwemmungen in Tunesien, globaler Meeresspiegelanstieg,
Veränderung der Art, Häufigkeit und Stärke von Niederschlägen, Dürre in Amazonien,
Staubteufel in den USA, stärkste Überschwemmungen seit 80 Jahren in Brasilien,…,
um nur ein paar zu nennen.
Das Titelbild soll daran erinnern, dass alle verantwortlich sind und, wie eine „Mannschaft“, etwas tun müssen.
Allerdings handeln viele, vor allem die mit richtig großem Einfluss, nicht verantwortlich
und haben nur die Interessen ihrer Aktionäre im Sinn, anstatt dem dauerhaften Wohlsein (dem Überleben) aller.
Denkt einfach mal nach, am besten darüber:
Wir müssen jetzt verantwortlich handeln und nicht weiter auf das Greeenwashing der Industrien anspringen.
Es ist oft nicht mehr als:
Ungeachtet unseres „Wohlstand“, der auf Ausbeutung von Menschen und Natur gründet, fällt es den Kräften der Natur leicht,
das Geschwür Mensch zu entfernen. Wir, unser Leben, unser Wohlsein, unser ganzes Menschsein sind in erheblicher Gefahr
und es braucht sofortige Handlungen.
Stattdessen bremst eine Partei jede Maßnahme (industriefreundlich) und die Ziele werden immer weicher.
„Ja, gleich !“
Setzte Dir keine Ziele, denn für sie findest Du immer irgendeine Ausrede. Handle, handle jetzt, greife wie ein Adler in Dein Schicksal einund verändere es dauerhaft !
Die Industrie verhält sich wie ein Kind, das hastig noch einmal den Finger in den Honigtopf steckt, bevor ihn die Mutter außer Reichweite stellt.
Nur dass er diesmal verschwindet und keine Leiter hilft.
Jeder kleine Beitrag zählt hier (s. alternative Haushaltsmittel) und je wichtiger vernünftiges Handeln in unserem Leben wird,
desto weniger unehrliche Produkte verkauft die Industrie und umso selbstbestimmter werden wir.
Nur dadurch können wir sie zum Umdenken bewegen. Sie müssen um Umsätze fürchten.
Doch machen wir uns nichts vor, es gibt noch genug Menschen, die ihnen diese Lüge abkaufen, anstatt selbst anzufangen zu denken.
Seit x Blogs verlinke ich immer wieder auf ein Buch, das uns die Augen öffnet. Also auch wieder hier:
Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3.
All unsere Wünsche sind von der Industrie gepusht und wir denken,
wir hätten ein Anrecht auf unrechtmäßig und unmoralisch erworbene Luxusgüter,
die wir sowieso nicht brauchen (s. BlogUnverzichtbarer Verzicht).
Das Problem liegt darin, was wir glauben zu brauchen !
Und das wird uns von der Industrie eingepflanzt.
Wir kennen so viele Völker, die leben, anstatt dem Luxus hinterher zu jagen.
An ihnen können wir sehen, wie wenig man zum Überleben braucht und wie wenig man zum Glücklichsein braucht
(s. BlogsGlück der Blog, Zufriedenheit).
Nun soll hier aber keinem Leben in Holz- oder Lehmhütten ohne Komfort das Wort geredet werden.
Wie müssen auf nichts verzichten, was wir brauchen.
Im Gegenteil wir gewinnen so viel Freiraum und sparen so viel, dass wir uns locker „Bio„- Produkte leisten können
(die ja nur so viel kosten, weil sie kaum subventioniert werden).
Wir gewinnen unsere Selbstbestimmung wieder und sind nicht mehr Sklave unserer Triebe !
Dazu müssen wir nur mehr und mehr weglassen, was wir sowieso nicht brauchen und unsere Versorgung nachhaltig gestalten.
Wir müssen vorbeugend handeln, Schwammstädte planen, Böden gut machen (s. BlogsBoden gut machen, Lebensbornu.a.),
zusehen, dass wir keine Hormone, Medikamentenreste, etc. in die Natur entlassen
(Stichwort 4te Klärstufe für Kläranlagen), unseren Plastikverbrauch reduzieren, …
Kurz, wir müssen uns die Achtung der gesamten Natur wieder zu eigen machen.
Leider haben wir mittlerweile nicht einmal mehr Achtung vor unseren Mitmenschen oder Achtung vor uns selbst.
Denn hätten wir diese, würden wir so handeln, dass wir sie und damit uns gut behandeln.
Auf einen Nenner gebracht, wenn wir Rücksicht auf die Natur nehmen, tun wir uns etwas Gutes.
Denn nur wenn sie überlebt, können wir ohne sterile und menschenverachtende Technologie überleben.
Dazu müssen wir aber mündig werden und uns mit unserer Selbstbestimmung auseinander setzen.
D. h, wir müssen sie uns nach und nach wieder zu eigen machen, denn bisher geht die Richtung dahin,
dass uns andere sagen, was gut für uns ist. Und das glauben wir, weil wir selbst keinen Maßstab dafür haben !
Konzerne formen von frühester Kindheit an unseren Geschmack. Wir vergessen immer mehr, was gut ist.
So schmeckt bald alles gleich und ist eine Illusion dessen, was gut ist,
das man aber bald nicht mehr „mag“ und so den Umsatz unmoralischer Produkte ankurbelt.
In der Zwischenzeit ist es ein Glücksspiel geworden, etwas Gutes zu „erwischen“. Ein, zwei Beispiele aus meinem Erleben:
Mir fiel ein Deoroller vom Spiegelschrank ins Waschbecken und versah es mit einer „Spiderapp“ 😉 .
Also musste es ersetzt werden. Ein örtlicher Handwerker war bald gefunden und es wurde ausgetauscht.
Ich freute mich über ein neues Waschbecken, doch die Freude währte nicht lange.
Denn das Abflussrohr wurde verkantet angeschraubt und leckte.
Daraufhin rostete es und war undicht.
Ich musste also das Rohr umdrehen und erneut verschrauben (diesmal bündig).
Im Zuge dessen fiel mir die außerordentlich zerkratzte Oberfläche des „Stöpsels“ ins Auge.
Ich konnte mich nicht erinnern, dass mein altes Waschbecken derartige Abnutzungsspuren gezeigt hätte.
Glücklicherweise hatte die „Spiderapp“ für die Versicherung photographiert und konnte so nachschauen.
Das alte Waschbecken wurde wahrscheinlich mit dem Bau meines Hauses eingebaut, also in den späten 70ern (1977).
Trotzdem hatte ich auf dem Meme untertrieben, denn es waren bis dato etwa 45 Jahre.
Das vermeintlich neue Waschbecken sieht mittlerweile noch schlimmer aus. Hier das Meme :
Oder ein anderes Beispiel, ich ärgerte mich über meine Bettwäsche, denn die Decke „wanderte“.
Da fiel mir auf, dass der Bezug zu klein für meine Decke ist und kaufte einen neuen Bettbezug.
Nur war dieser in Länge UND Breite zu klein, so dass ich ihn zurückgab.
Nun bestellte ich mir einen anderen, doch dieser hatte in der Breite genau die Maße, für die er gemacht sein sollte.
Es ist ein Bezug, also muss eine Zugabe erfolgen, sonst ist er automatisch zu klein.
Außerdem war er zu kurz, so dass meine Füße rausschauten.
Ich habe ein Handwerk gelernt und frage mich, was diese Menschen denken. Was sie „verkaufen“ sieht zwar gut aus, es taugt aber nichts.
Die Aktionäre freut es, denn es geht kein Geld mehr für qualitativ hochwertige Produkte drauf.
Rohstoffe werden gespart, indem man es kleiner macht, etc.
Durch die schlechte Qualität, wachsen die Müllberge, es entstehen unnötige Emissionen, …
und nicht zu nennen, der unnötige Ärger.
Hätte ich damals auch nur ansatzweise so gearbeitet, hätte ich die Kündigung bekommen.
Also lasst uns wieder normal werden, denn wirtschaftliche Belange dominieren.
Gut statt billig sollte es heißen !
Ich habe keine Lust, für den kurzfristigen Vorteil von anonymen geldgierigen Menschen, die Welt zu versauen,
mich zu ärgern und gezwungen zu sein unvernünftig zu handeln.
Es muss zur Norm werden, vernünftig zu konsumieren ! Doch das ist mittlerweile die Ausnahme.
Im Buch Ökoroutine von Michael Kopatz (ISBN 978-3-96238-084-7) ist die Notwendigkeit beschrieben, dass es zur Normalität werden muss, ökologisch und vernünftig zu handeln.
Heute muss man die Täuschungen aktiv aufdecken und mehr und mehr Produkte meiden. Man muss also proaktiv ökologisch handeln.
Das ist dem Verbraucher in der Regel zu viel, also muss es zur „Routine“ werden, ökologische Produkte zu kaufen.
Jeder Griff ins Regal des Supermarktes muss ein nachhaltiges Produkt erwischen. Man sollte konventionelle Produkte suchen müssen, nicht moralisch einwandfreie !
Man müsste proaktiv dem Planeten schaden wollen, um schädliches Verhalten zu minimieren.
Eine weitere Notwendigkeit (s. wieder Blog notwendig o.) ist es, den tatsächlichen Preis eines Produktes auszuzeichnen.
Es muss teuer werden, wenn man den ganzen Impact dazu rechnet. Ausbeutung und Raubbau dürfen sich nicht mehr lohnen.
Dann werden Bio- Produkte im Vergleich billiger und sind nicht „nur“ günstiger !
Denn konventionell hergestellte Produkte werden von uns subventioniert.
Also wir zahlen dafür, dass unmoralische Geschäftsmodelle, finanziellen Erfolg haben.
Und wir zahlen für die Folgen dieses Konsums, sei es die ruinierte Gesundheit oder Umweltschäden.
Nicht etwa der Verursacher. 😉
„Gequirlte Kacke !“
Wake up now !
Fragt man die Menschen, befürworten beinahe alle eine vernünftige, ressourcenschonende und nachhaltige Wirtschaft,
aber im Supermarkt ziehen sie, ungeachtet der Inhaltsstoffe oder den Produktionsländern, das Produkt vor, das einen Cent billiger ist.
Schon mit einem Cent „Zuschlag“, wären effektive Maßnahmen finanzierbar.
Es liegt also an uns. Auch ich habe keine Lust, immer jedes Produkt unter die Lupe zu nehmen,
deshalb kaufe ich entweder in einem „Bio“- Umfeld, damit ich nicht alles prüfen muss
und ziehe sonst das, nach meinem Gefühl, günstigere (nicht billigere) Produkt vor.
So kaufe ich, weil ich fasten kann, wenig, aber entsprechend gut. Das trotzdem ich in einem Monat insgesamt
weniger halb so viel zur Verfügung habe, wie eine Europaabgeordnete als Inflationsausgleich bekommt.
Man führe sich dieses Unverhältnis vor Augen und man erkennt die Wertschäzung. 😉
Sozialhilfeempfängern gestehen wir so gut wie nichts zu, während am anderen Ende, bei Managerboni, Inflationsausgleichen, etc.
Unsummen fließen, obwohl es keine wirkliche Leistung gibt.
Zur Belohnung, dass man das eine Ressort in den Ruin gespart hat, wird man befördert.
Das ist ein verhängnisvoller Mechanismus des Kapitalismus.
Meine Mutter pflegte zu sagen: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen !“ 😉
Es ist ein radikaler Kurswechsel nötig. Wir können keinesfalls so weiter machen, wie bisher.
Entweder wir ändern uns selbst oder wir werden durch die Umstände dazu gezwungen.
Je länger wir also am System festhalten und nicht neu denken, desto weniger werden überleben !
Eins sollte allen klar sein : Niemand kommt hier lebend raus, also machen wir es uns so angenehm wie möglich,
und dazu gehören ein reines Gewissen und eine funktionierende Natur.
Die Menschen radikalisieren sich zusehends und machen sich zum willenlosen Werkzeug professioneller Radikaler im Netz.
Wir werden erst willenloser Konsument und schließlich willenloser radikaler Konsument.
Denkt nach, bevor Ihr Eure Stimme leichtfertig in den Dienst einer Sache stellt !
Und hört auf, Euren Willen mit Gewalt durchdrücken zu wollen ! Je mehr Gewalt Ihr anwendet, desto stärker wird der Widerstand.
„Wir sind das Volk !“ „Seid Euch da nicht zu sicher !“
Sorry, dass ich kein „Umweltthema“ behandelt habe, aber ich mache mir größte Sorgen um unsere geistige Gesundheit !
Und die Gesundheit der Erde ist von unserer geistigen Gesundheit abhängig,
wie auch unsere Gesundheit von der Gesundheit des Planeten abhängt.
Alles hängt mit Allem zusammen !
Is Odil
Und weil der heutige Spruch so lang und fordernd ist, der vom Freitag (der ja sowieso „dran“ gewesen wäre).
„Je mehr du gibst, um so reicher wirst du.“
(Tich Nhat Hanh)
Da unerhört viel los ist was einen Blog wert wäre, schreibe ich zusammenfassend, was mir einfällt.
Es ist keine vollständige Zusammenfassung meiner Blogs, fasst aber einige zusammen.
Jeder Blog behandelt ein einzelnes Thema, bzw. mehrere (in früheren Blogs).
Aber um Zusammenhänge zu verstehen, muss man den Horizont erweitern, den Blick wandern lassen
und die einzelnen Informationen aufs große Ganze übertragen.
Denn es hängt buchstäblich alles mit allem zusammen und das Ganze kann nicht gesunden (ganz werden,s. BlogNotwendig),
wenn man sich nur auf Einzelheiten konzentriert und erwartet, das Ganze würde sich ändern !
Was also in der Arktis/ Antarktis geschieht, hat indirekt Einfluss auf unser Leben, das weltweite Klima und unsere Ernährung.
Außerdem hat das Üben, in großen Zusammenhängen zu denken, Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Denn wer sich in ein großes Ganzes eingebettet weiß, nimmt sich und sein jetziges Leben nicht so wichtig
und sieht es vielmehr als Schule dessen, was noch zu lernen ist.
Der innere Fokus ist mehr auf das Dasein gerichtet, nicht nur auf dieses Leben !
An dieser Stelle ein Dankeschön an mein Gehirn, das mir diesen Gedanken wieder ins Bewusstsein gerufen hat.
Ich bin auch nur ein Mensch und dazu noch ein sehr belasteter, der stets versucht, sich zu bessern.
Allerdings bin ich nur auf meine und ein paar geschriebene Gedanken der Weisheit angewiesen
(Kalendersprüche am Ende !).
Und doch frage ich immer öfter:
„Mir fehlt ein Stück Gehirn und was ist eure Ausrede ?“
So liegt es in der Natur der Sache, dass das Leben meinen Blick oft genug nach außen wendet und ich o.g. vergesse.
Allerdings habe ich schon Kontakt mit Menschen meines Schlages gehabt, die alle Symptome meiner psychischen „Störung“ aufwiesen.
Bedauernswerte Menschen, die noch nicht einmal am Anfang eines Lernprozesses stehen, in ihrem Körper und ihrer Psyche gefangen sind
und lebensgefährliche Herz- Kreislauf Probleme haben.
Daran sehe ich, wie „weit“ ich mich von der üblichen Ausprägung dieser, mittlerweile schon üblichen, Störung entfernt habe.
Schon ohne es bewusst zu wissen, habe ich vieles gemacht und geübt, was die negativen, körperlichen Folgen minimiert.
Ich habe also einen langen Weg hinter mir, viel gelernt und hoffe, ein wenig davon weitergeben zu können !
Jetzt suche ich nach einem Anfang, denn der Themen sind so viele und ich habe sie noch nicht „geordnet“. Also mal sehen, wo was hinführt. Ich hoffe, Ihr macht die Reise mit.
Fangen wir doch mit den Strömungssystemen der Welt an. Wie in diversen Blogs beschrieben
(s. z.B. BlogsHiob, Motherf….., Big brother, der Blog, Erkennen, u. a.) sind die weltweiten Strömungen essentiell
für das Funktionieren der Welt. Der Zirkumpolarstrom in der Antarktis z.B. (s. Blog Hiob o.)
sorgt für einen Austausch von Stoffen und Temperaturen, zwischen allen Weltmeeren.
Die Pole sind regelrechte „Fallen“ für die Stoffe der Welt.
Natürlich auch für unsere achtlos in Atmosphäre, Flüssen, Meeren, etc., „entsorgten“ Hinterlassenschaften.
So verteilen sich freigesetzte Stoffe, wie Erdöl, Motorenöl, Plastikmüll, Reifenabrieb, Treibhausgase, … auf der ganzen Welt,
reichern sich in Arktis und Antarktis an, und schädigen dort das empfindliche Ökosystem,
von dessen Produktivität die Vielfalt in allen Meeren, der Sauerstoff der Atmosphäre und vieles mehr abhängt.
Wir pissen buchstäblich in unsere Badewanne (s. BlogEin Ausflug) ! Dumm dabei ist die Tatsache, dass unsere Wanne so groß ist
und sich alle Menschen in dieser befinden, sonst wären wir direkt von unserem Handeln betroffen und würden es einstellen.
Das führt zur sogenannten Tragik des Allgemeingutes (Tragödie der Allmende [s. Blog Verantwortung I]) und man macht Falsches,
ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein.
Nun aber weiter mit den Zusammenhängen. Durch die Zirkumpolarströmung der Antarktis (s. Hiob o.),
wird nähstoffreiches Tiefenwasser in höhere Schichten gebracht, was Krill „nach oben spült“.
Es sind etwa 4 000 000 (4 Mio) t Krill in dieser Strömung „unterwegs“.
Dieses reiche Nahrungsvorkommen veranlasst Wale, sich in die Antarktis zu begeben (wobei sie teilweise beinahe von Pol zu Pol wandern)
und sich dort „vollzufressen“. Von der gespeicherten Energie zehren sie eine lange Zeit,
denn in gemäßigteren Breiten ist das Nahrungsangebot nicht so groß.
Diese Energie tragen sie mit auf ihre Wanderungen rund um den Globus, düngen mit ihren Ausscheidungen andere Regionen,
wodurch das Wachstum von Phytoplankton (pflanzliches Plankton A.d.R.) angeregt wird,
was wiederum den Fisch- und sonstigen Tierreichtrum fördert, …
Unsere Welt wird dadurch erst bunt. Und bunt ist sie, auch wenn sie manche braun färben wollen.
“Ha, denen sag‘ ich mal so richtig Bescheid !“
Mit der Lektüre meiner Blogs sollte es immer klarer werden, dass alles, ausnahmslos alles, mit allem verbunden ist.
Der Mensch bildet da keine Ausnahme, auch wenn es uns die Industrie weismachen will.
Womit ich bei Gesellschaftskritik angelangt bin, denn wie wir uns verhalten, wirkt auf unsere Umwelt
und damit die Natur ein. Also ist es von Bedeutung, was wir tun !
Ich erwähnte schon öfter die Sendung „Besseresser“ mit Sebastian Lege (s. Beispiel Besseresser).
Er zeigt deutlich, wie die Industrie die Illusion aufrechterhält (uns täuscht. A.d.R.).
Alleine die Unverschämtheit des überteuerten Verkaufs von identischen Produkten.
Als Dose (billig) oder als Mikrowellenmenü (500 % teurer), nur weil wir es als wertiger erachten.
Profit kennt keine Ehrlichkeit und die Täuschungen sind so vielfältig und subtil, dass man sich kaum vor ihnen schützen kann.
Die einzige Möglichkeit ist, jeglichen Konsum einzustellen und nur wenige, notwendige (s. BlogNotwendig)
und ehrliche Produkte zu kaufen.
Das verringert die Ausgaben dermaßen, dass man sich getrost hochwertige Produkte „leisten“ kann.
Gut für unsere Gesundheit und den Planeten ist es, den Fleischkonsum einzuschränken (richtig Gutes zu kaufen !)
oder man lässt es am Besten ganz weg.
Das hat nicht nur einen Effekt auf unseren Geldbeutel, auch unsere Gesundheit profitiert davon.
Vor Kurzem sah ich einen Talk mit Atze Schröder. Alle denken ja, Fleisch wäre sein Gemüse.
Da war es interessant zu hören, dass er, zuerst aufgrund der vegetarischen Ernährung seiner Freundin, anfing, vegetarisch zu essen.
Beim nächsten Blutbild stellte der Arzt verwundert fest, dass sich alle bisher grenzwertigen Werte, normalisiert hatten.
Also sagte er sich, dass er besser so weitermache und ist seither Vegetarier.
Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Denn ich ernähre mich schon seit 11 Jahren vegetarisch und seither sind alle,
wirklich alle, Blutwerte im Normbereich.
Mein Arzt sagt regelmäßig, dass das statistisch fast unmöglich sei und ich sage ihm jedes Mal,
er bräuchte eine neue Statistik 😉 .
Anyway, je mehr Menschen das Konsumkarussell verlassen und auf sich vertrauen, desto mehr unehrliche Firmen gehen ein
und umso mehr ehrliche Produkte werden angeboten. Einfach, weil sich der Markt dafür schafft.
“Ja, renn‘ !“
Die Lebensmittelindustrien sind die einzigen die profitieren, der volkswirtschaftliche und persönliche Schaden ist jedoch immens.
Aber, die Folgen tragen wir !
Bio ist in, aber bei vielen „Bio-„ Produkten ist der Name alles, was mit Bio zu tun hat. Es ist ein Riesenmarkt entstanden
und sie versuchen eigentlich nur, die Gunst des Verbrauchers zu gewinnen.
Im Blog Siegeldschungel habe ich u. A. beschrieben, wie viele verwirrende Bio- Labels es alleine bei Kleidung gibt.
Das Dumme sind unsere Gesetze, denn schon eine geringfügige Änderung, berechtigt viele dazu, ihr Produkt Bio zu nennen.
Auch innerhalb der Labels, gibt es große Unterschiede.
Während z.B. beim EU Bio-Logo rund 20.000 Hühner pro Stall erlaubt sind,
sind es beim strengen Demeter-Siegel nur 3.000.
Es muss eine Gesetzgebung geben, die ökologische Produkte normal macht. Das geschieht nicht von alleine,
denn die Lebensmittelindustrie täuscht uns nur noch perfider, um ihre Produkte zu verkaufen.
(s. Buch: „Ökoroutine“, Michael Kopatz, ISBN 978-3-96238-084-7).
Neben den nachprüfbaren Labels, gibt es aber noch Fantasienamen, die „Bio“ suggerieren sollen.
Zum Beispiel, „naturnah produziert“, „mit natürlichen Inhaltsstoffen“ oder „ohne Konservierungsstoffe“.
Naturnah produziert bedeutet gar nichts, bestenfalls steht die Fabrik nahe am Waldrand 😉
Ein Inhaltsstoff darf bereits dann als natürlich deklariert werden, wenn der Ausgangsstoff natürlichen Ursprungs ist.
So ist z.B. Vanillin, das eigentlich überall billigst eingesetzt wird, ein natürlicher Stoff, denn der Ausgangsstoff ist natürlichen Ursprungs
(hier, billigste Sägespäne, ein Abfallprodukt der Sägewerke). Ohne Konservierungsstoffe heißt nur,
dass bekannte Konservierungsmittel nicht eingesetzt werden.
Da das Produkt aber lange haltbar sein soll, nimmt man konservierende Stoffe (z.B. Natriumacetat),
die man nicht als Konservierungsstoffe deklarieren muss.
Noch ein Hinweis auf die prima Sendung „Besseresser“, die mittlerweile im öffentlich rechtlichen Fernsehen läuft.
Hier wird nachgebaut, womit uns die Industrie täuscht. Mit billigsten Zutaten, viel Wasser und kaum echten Rohstoffen.
Schaut sie Euch an und bildet Euch. Je mehr wir wissen, umso seltener fallen wir auf die Tricksereien rein.
Und je weniger darauf reinfallen, desto weniger werden diese Produkte angeboten.
Wir müssen die Industrie wieder umerziehen, denn billig darf kein Qualitätsmerkmal sein !
Zusammenfassend sei hierzu gesagt: Konsumiert nur notwendige Dinge. Was notwendig ist, findet man mit langsamem Denken heraus
(s. Blog Trotzdem) und mit der Übung im Verzicht (s. Blog Unverzichtbarer Verzicht).
Wir müssen nicht darben, wie viele denken, wir müssen nur Überflüssiges weglassen.
Das führt zu ungeahnter Freiheit, weil sie uns nicht mehr manipulieren können.
(s. Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3).
Seid „Sand im Getriebe“ !
Mit wachsender Übung, empfinden wir immer mehr Freude daran, nicht der Völlerei zu frönen,
denn nur darüber können uns Werbepsychologen manipulieren.
Zudem ist es mit den billigen Sachen eben so, sie sind uns, im wahrsten Sinne, nichts wert und so landen ungebrauchte,
nur fürs Auge gekaufte, Lebensmittel im Müll.
Plant, kauft Hochwertiges und verbraucht es, denn es ist „zu schade“ zum Wegschmeißen ! Dadurch sparen wir immense Kosten.
Also können wir locker gute Bioprodukte kaufen, die unseren eigenen Maßstäben und Anforderungen an „Bio-„ genügen.
Um allerdings unsere Maßstäbe entwickeln zu können, braucht es vielfältige Infos. Je mehr „Spezialwissen“ wir haben,
desto differenzierter werden unsere Überlegungen.
Vergleichbar mit einer Sprache. Es ist nicht lebensentscheidend, ob man dies oder das in einer Sprache sagen kann.
Aber je größer unser Wortschatz und je sicherer wir im Umgang mit Sprache sind, desto genauer können wir uns ausdrücken.
Ähnlich verhält es sich mit Bildung. Klar, es macht auch nicht lebensunfähig, wenn man gewisse Details nicht kennt, z.B. Homo Faber im Detail,
aber man sollte schon wissen, dass es sich nicht von einem schwulen Bleistift handelt 😉 .
Je mehr philosophische Beispiele wir haben, desto philosophischer können wir uns ausdrücken und unsere Empathie entwickeln.
Aber leider ist die Weisheit nach und nach aus unserem Erfahrungshorizont verbannt worden.
Der so freudig aufgegriffene Mythos des Genusses des „Altenteils“, nimmt den Menschen das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
Meist war die Bestätigung, die sie in ihrer Arbeit erfuhren. noch das einzige Gefühl, was sie an sich glauben ließ.
Doch mit der Rente fällt das weg und plötzlich stehen sie vor einem Loch, während die Familie davon redet,
man solle den „wohlverdienten“ Ruhestand genießen.
Eine Ausrede dafür, die Lebenserfahrung dieser Menschen abzutun und aus dem eigenen Leben raus zu halten.
Heute lernt man weder von den Bezugspersonen, noch in der Schule etwas wirklich Wichtiges.
Die Sprache verlottert und außer ein paar Nazis, die darin den Untergang des Abendlandes sehen, scheint es niemanden zu stören.
Aber zuerst verlottert die Sprache, dann die Moral, denn man lernt weder das eine richtig,
noch hat man irgendwelche „weisen“ Lehrer, die tatsächlich über das Leben berichten können.
Kaum jemand der/ die über das Leben spricht, hat es selbst lange erfahren und so werden wesentliche Erkenntnisse
nur aus einer „mittelalterlichen“ Perspektive beleuchtet.
Wenn ich mir vor Augen führe, was alleine zwischen vierzig und heute geschah, schüttel‘ ich über meine damaligen Ansichten den Kopf.
Das ist das Maximale, was unsere Kinder an „Lebenserfahrung“ mitbekommen.
Das erklärt auch, die Reaktionen mancher, die sich im anonymen Mob (s. Blog Ungleich) „verstecken“ und Aktionen bringen,
die Protestaktionen der letzten Generation in den Schatten stellen.
Sie agieren höchst aggressiv, was man schon an Habecks‘ Behinderung sehen konnte.
Jetzt pöbeln sie Grünenpolitiker an und verfolgen sie, bis sie von der Polizei gestoppt werden. In was für einem Land leben wir eigentlich ?
Es ist Zeit, zu verstehen, dass der Unmut real und Euer eigenes Gefühl ist. Darüber lohnt es sich, nachzudenken.
Sicher lösen andere diesen Unmut in Euch aus, doch sie sind nicht Schuld an euren Gefühlen.
Populisten peitschen diesen Unmut hoch zu unbändiger Wut, in der Einzelne nicht wissen, was sie tun.
Botschaften werden bewusst emotionalisiert, denn nur darüber können sie Eure Gedanken und Handlungen lenken.
Ihr glaubt, es sei alleine eure Wut, denn sie lassen Euch keine Zeit zum Nachdenken. Der Schriftsteller Ilija Trojanow hat in Salzburg gesagt: „Rüstet rhetorisch ab, verlasst die Sprache des Krieges, sie prägt euer Denken.“
Heute (15.02.2024) war ein passender Spruch im Kalender, den ich Euch nicht vorenthalten möchte, denn er zeigt auf,
worauf wir unsere Aufnerksamkeit lenken müssen !
„Wussten Sie, dass wir fremde Fehler
schneller als eigene entdecken,
höher als eigene bewerten,
lieber als eigene bemängeln,
öfter als eigene kritisieren,
aber niemals wie die eigenen
ausmerzen können ?“ (Elisabeth Lukas)
Das und meine vielen Blogs, mit den weisen Sprüchen, mein Bemühen Denkanstöße zu geben (weiter zu geben), das Wissen, etc.
sollen zum selbständigen Denken anregen.
Bremst Euch, denn wie im Blog Ungleich der anonyme Mob, geratet Ihr zu leicht in einen Sog der Masse
und Euer Unmut wächst zu unbändiger Wut, die nicht von Euch gelenkt wird !
(s. Shoshana Zuboff o.)
„Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“
Ein mir immer wieder in den Sinn kommender Spruch von Seneca lautet:
„Wenn man dem Erstbesten Gewalt über Deinen Leib gäbe,
das würde Dich entrüsten.
Wieso also, gibst Du dem Erstbesten Gewalt über Dein Gemüt,
sobald er sich mit Dir zankt ?“
Wir möchten gerne glauben, wir hätten uns im Griff. Aber die wenigsten haben sich auch nur annähernd im Griff.
Das wird schamlos für fremde Zwecke ausgenutzt (s. S. Zuboff o.). Angefangen von der Manipulation unseres Konsums,
über der „Zwang“, Gimmicks für Computerspiele zu kaufen, bis hin zu Verschwörungserzählungen und dem Aufbau von Feindbildern.
Nicht Ihr entscheidet, auch keine Einzelperson, es ist der Geist des Überwachungskapitalismus, den Populisten für sich nutzen.
Seid Euch zu schade diesen Mythen und Lügen Eure Stimme zu leihen, um Ihre Ziele durchzusetzen.
Wenn Ihr merkt, dass es gar nicht Eure Ziele sind, ist das Falsche so gewalttätig an der Macht,
dass es nicht mehr gewaltlos geregelt werden kann.
Ihr entscheidet, auf welcher Seite der Geschichte Ihr steht. Wenn Euch klar wird, dass Ihr das ja gar nicht wirklich möchtet
und manipuliert worden seid, ist es zu spät.
Alle sind aufgerufen, Verantwortung für sich, ihre Zukunft und die Demokratie zu übernehmen !
Wir haben uns angewöhnt zu glauben, Politik würde alles regeln.
Auch wenn ich von vielen Politikern enttäuscht bin, es sind und bleiben Menschen.
Sie wissen zwar mehr als der Durchschnitt von uns, aber sie können nicht alles wissen.
Schlussendlich sind sie von vielen Seiten beeinflusst, die alle das Eine oder Andere von ihnen erwarten.
Während sie damit beschäftigt waren, Wählerstimmen zu mobilisieren, haben sich Kräfte etabliert,
die das Land und die Gesellschaft gefährden. Wir müssen uns endlich wieder um unser Leben kümmern,
denn es gerät immer mehr in Schieflage und die, die eindeutige Fehler begehen, übertönen alle anderen.
Werdet laut, zeigt Euch, bekämpft Radikalismus, Xenophobie (Angst vor Fremdem) und Meinungsmache.
Es ist schon fast zu spät und es benötigt einen starken Willen, Falsches, falsch nennen zu können !
“In dieser Diktatur kann man nicht einmal in Ruhe,
antidemokratische Pläne schmieden. !“
(sagen die deren Ziel eine Diktatur ist ! 😉 )
Keep fighting for democracy !
Da wir ihnen viel zu lange nur dabei zugeschaut haben, wie sie einen wichtigen Posten nach dem anderen übernehmen,
um ihr wirren Ideen zu verbreiten, müssen wir uns auf einen langen Kampf einstellen.
Sie werden einmal gewonnenes Land nicht kampflos hergeben.
Wir müssen stark sein und für Menschlichkeit einstehen. In den Anfängen wäre es noch leichter gewesen,
denn jetzt werden sie erbitttert um jedes Stückchen Narrenfreiheit, das wir ihnen gewährten, kämpfen.
Is Odil
Heute ist wieder Uposatha (buddh. Feiertag) und kein geeigneter Spruch im Kalender. Also wieder ein anderer:
„Die Tugend muss ihre Fortschritte
durch die Tat beweisen.
Es kommt nicht darauf an,
sich theoretisch darüber klar zu sein,
was man tun soll,
sondern man muss auch einmal
Hand anlegen
und die Gedanken in die
Wirklichkeit umsetzen.“
(Seneca)
Ehrlich gesagt, ich kann diese, immer lauter werdenden „Argumente“ oder Ausreden wie: „Es hat schon immer Hitzesommer oder Eiszeiten gegeben…“
„Was kann ich dafür, wenn die Industrie alles in Plastik verpackt, …?“
„Ich verstehe das G’schiss nicht !“,
nicht mehr hören.
Natürliche Schwankungen haben nichts mit der momentanen Klimaerhitzung zu tun.
Kauft die Plastikorgie einfach nicht ! Es ist keine „Hysterie“ oder Übertreibung, der Markt hat uns nur zu Schlafschafen gemacht.
Bis wir etwas merken, ist es zu spät.
Later is too late !
Plötzlich fühlen sich alle berufen, ihre „Expertenmeinung“ zu irgendeinem Thema abzugeben.
Wer hat eigentlich „Hengst 82“ zum Experten für Beziehungsfragen gemacht ?
Alle haben ein Mikrofon und tröten rein, was der Pöbel hören möchte, um „likes“ zu bekommen.
Anstatt selbst danach zu trachten, den eigenen Horizont zu erweitern, gibt man bereitwillig die Verantwortung
für das eigene Handeln in dafür ungeeignete Hände (s. Blogs Die Anderen der Blog und Klimaverbrecher).
„Sie war’s ! Sie war‘s !“ „Er war’s! Er war’s !“
Kein einziges populistisches Argument hält einer Prüfung stand und erweist sich nur als, „auf den ersten Blick“ stimmig (schnelles Denken).
Denkt man jedoch über den Sachverhalt nach (langsames Denken), erweisen sich im ersten Moment glaubhafte Dinge,
als Dinge, die man nur glauben will, entbehren aber jeder argumentativen Grundlage
(die Arten des Denkens sind im BlogTrotzdembeschrieben).
Und ja, es hat vor dreißig Jahren auch schon heiße Sommer gegeben und es hat in der Erdgeschichte schon immer
Eiszeiten und Schwankungen des Klimas gegeben. Aber die Veränderungen gingen so langsam vor sich,
dass das Leben genug Zeit hatte, sich auf die, sich verändernden, klimatischen Bedingungen einzustellen.
Seit Auftreten des Menschen, bzw. seit der industriellen Revolution (war eher ein Rückschritt 😉 ), verändert sich das Weltklima rasant.
Zu rasant für echte Evolution (s. Climate time machine (NASA)).
Viele Tierarten sterben schneller aus, als dass wir überhaupt Kenntnis von ihnen bekämen,
Säugetiere sterben durch den Raubbau des Menschen aus, die Grundlagen des Menschen sterben aus,
werden vergiftet oder sonstwie für uns unbrauchbar, …
Wir sind Teil der Natur, aber gebärden uns, als gehöre uns die Welt. Wir zerstören, was wir zum Leben brauchen, weil ein anderer Profit lockt.
Der Kapitalismus vergiftet unsere Grundlagen. Er vergiftet unsere Seelen, indem er uns glauben macht, Umweltschädlichkeit sei notwendig,
um an das zu kommen, was er uns als erstrebenswert erscheinen lässt. Zufällig genau das, womit er den größten Profit macht 😉 .
Zeit ist nicht Geld, Zeit ist Leben.
Die Industrie beschäftigt unseren Geist mit Nichtigkeiten, auf die wir „fliegen“, wie Fliegen auf Aas. Denn genau das sind sie.
Bis manche verstanden haben, dass man sie nur vom Wesentlichen ablenkte, hat sich die Mehrheit an diesen Raubbau gewöhnt
und sagt zynisch: „Tja, da kann man nichts machen, ist eben so !“
Wenn wir es uns genau überlegen, wollen wir schlussendlich doch alle überleben,
aber die Ölindustrie kreiert so etwas wie den CO2- Fußabdruck und wir stürzen uns drauf,
im Bemühen, ihn möglichst klein zu halten. Während wir uns gedanklich mit diesem beschäftigen,
macht die Industrie unbeirrt weiter und kein Mensch kümmert sich um deren globalen CO2- Fußabdruck
(s. ReschkeFernsehen).
Dieser Trick funktioniert verlässlich und nebenbei streut man noch ein paar Fake News,
damit sich die Menschen damit beschäftigen und nicht etwa nachdenken.
Denn dann kämen sie zu dem Schluss, dass wir zwar alle etwas tun MÜSSEN.
Große Erfolge aber, kann man nur mit und in der Industrie erreichen. Dazu muss sie „gezwungen“ werden.
Einerseits durch uns, indem wir ihre unmoralischen Geschäftsmodelle aushungern
(s. Blog Unverzichtbarer Verzicht) und indem wir Druck auf den Gesetzgeber machen.
Denn die Industrie ändert sich nur durch Gesetze. Und zwar Gesetze nach denen sich alle richten müssen
(s. Buch: „Ökoroutine“, Michael Kopatz, ISBN 978-3-96238-084-7).
Es ist in der Industrie, wie bei uns Menschen, ohne (Leidens-) Druck, erfolgt keine Änderung des Verhaltens.
Der Leidensdruck ist der auslösende Faktor für die Verhaltensänderung bei allen Süchten.
Bevor der Leidensdruck nicht so groß ist, dass er ins Bewusstsein dringt und man so nicht weitermachen will,
macht man so weiter und versucht alles möglich zu machen, um sein Verhalten nicht ändern zu müssen.
Das führt leider oft genug dazu, dass das Suchtmittel so zerstörerisch wirkt, dass man schließlich daran stirbt.
Ungezählt sind die Krebspatienten, die sich vor der Klinik zum Rauchen treffen,
ungezählt die Alkoholiker, die sich ihr langsames Ableben, schön saufen,
ungezählt die Spielsüchtigen, die Haus und Hof, selbst auf Kosten ihrer Beziehungen, verspielen, …
Ich habe in einem Krankenhaus Orthopädiemechaniker gelernt und wir bekamen einen Patienten mit nur einem Arm mit drei Fingern.
Er saß im Rollstuhl und sollte einen neuen bekommen. Er rauchte Kette und hatte an seinem Rollstuhl einen Aschenbecher montiert.
Da ich „Lehrling“ war, fragte ich ihn, nach dem Grund für sein Leiden und er sagte, zynisch grinsend: „Nikotinallergie“
Er gab tatsächlich der Nikotinallergie die Schuld und nicht etwa seinem Zigarettenkonsum.
So sind wir Menschen (meist) und genau so agiert die Industrie, wenn man ihr keine klaren Regeln vorgibt.
Wir reagieren nur, wenn nichts mehr geht, oder eine Bewusstseinsänderung stattfindet, was leider meist zeitgleich stattfindet.
Einst war der innere Antrieb der Werte die lebenserfahrene Menschen in uns weckten, genug,
denn man machte sich noch Gedanken über sein Handeln.
Heute sind kaum noch ältere und lebenserfahrene Menschen um uns, die uns rechtzeitig vor falschem Handeln warnen könnten.
Die wenigsten sind in der Lage, sich zu hinterfragen, eine „Erleuchtung“ zu haben und deren Verwirklichung anzustreben.
Die meisten verlieren sich im Alltag, in Fake News, in Gelüsten, die von der Industrie gezielt geweckt werden
(s. Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3).
Schon Einstein sagte: „Alles sollte so einfach, wie möglich gemacht werden.
Aber nicht einfacher !“
Mittlerweile nimmt uns Technik von Anfang an, so viel Denkarbeit ab, der Geist wird nicht geschult, weder durch weise Menschen,
noch durch Geisteswissenschaft, Religion oder Philosophie, und wir „verblöden“ regelrecht.
Der IQ sinkt seit einigen Jahren (s. focus.de) und in der Wirtschaft hat man mit geistigen Totalschäden zu tun,
die auf eine Oder- Frage mit „Ich habe ein Ok“ antworten
oder wenn man eine Frage hat und ein Photo der beigelegten Lösung mitschickt,
als Antwort den Hinweis bekommt, die Lösung sei im Karton beigelegt.
Nach einigem Hin und Her, sagte sie mir, dass es eine Fernost-Produktion ist und sie nichts tun könne, bot mir jedoch an, zu telephonieren.
Sie war wirklich der Meinung, sie könne mir dabei helfen.
Dabei ist sie nicht einmal in der Lage, ein Problem zu verstehen (s.o.).
Die „Qualität“ aus Fernost sah so aus:
Maschinengefertigte Formteile sind passgenau (3 mm) gefertigt.
Das bekomme ich, mit einem ausgeprägten Tremor (Schütteln),
von Hand sogar mit 0,1 mm- Toleranz hin !
Die Lösung einer anderen Knobelei, ist entsprechend:
Man muss zaubern, um aus zwei spiegelverkehrten Teilen eins zu machen 😉 .
Ich habe technisches Zeichnen gelernt und bin durch meine berufliche Laufbahn
(Orthopädiemechaniker, Monteur, Produktionshelfer, Maschineneinsteller an diesem Automaten uns später an komplett anderen),
technisch ziemlich versiert. Aber bei diesen Zeichnungen blicke ich beim besten Willen nicht durch.
Im übrigen war die Antwort auf diese Mail mit Bild der Lösung: „Die Lösung befindet sich im Karton !„. Die hat einfach nicht mitgeschnitten und ist Opfer des „Bildungs“systems.
So geht es mir mit den meisten Service- Angeboten, was mich zu einem Meme veranlasst hat, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:
Leider gilt schon lange die Devise, Hauptsache billig und die Qualitätskontrolle sparen sie sich auch, um noch Profit zu machen.
Ich zahle lieber mehr für annehmbare Qualität, als wenig für etwas, das ich nach dem Auspacken in die Tonne kloppen kann.
Wir produzieren für die Müllhalde und verdrecken dadurch unseren Planeten.
Wir konsumieren, im Glauben, mehr mache glücklicher. Doch das Gegenteil ist der Fall (s. Blog Glück der Blog),
nicht die Quantität (Menge) entscheidet über unser Glücksempfinden,
alleine Qualität kann uns zufriedener machen und zum empfundenen Glück beitragen.
Als Beispiel sei hier nur der Unterschied zwischen am Wachstumsort und vollreif geernteter Früchte im Urlaub
und dem billigen Abklatsch hierzulande genannt. Z.B Bananen, Mangos, Ananas, …,
die im Herkunftsland sonnenverwöhnt und reif auf unserem Teller landen,
während sie für den Export grün gepflückt werden und unter Ethylenatmosphäre reifen.
Bananen im Herkunftsland, entwickeln viel mehr Geschmack und Süße, denn sie können ausreifen,
während Exportbananen, Mangos, Ananas, …,nach dem Pflücken keinen Geschmack mehr dazu gewinnen.
Man sorgt nur für eine Reifung, hat aber „unreife“ Früchte.
Das ist wie die fehlende Entwicklung des Geistes. Die Menschen bleiben sowieso immer, was sie als Kinder zur Reife bringen konnten.
Viele bleiben eben geistige Kinder im Körper und mit den Problemen Erwachsener.
Deswegen nenne ich sie auch gerne „Kindermenschen“.
Man kann ihnen keinen Vorwurf machen, denn sie sind Opfer unseres Erziehungs- und Bildungssystems.
Diese Opfer besetzen mittlerweile alle Posten, denn es herrscht überall Fachkräftemangel,
den wir alle selbst produziert haben.
So sind sie egoistische Industriebosse, die nur den eigenen Vorteil sehen können, es sind Politiker desselben Schlages,
Handwerker, die keine Ehre haben, Betriebe, denen billig über alles geht (statt gut),
Beamte an wichtigen Stellen (Sozialamt, Arbeitsamt, Bürgermeisteramt, …).
Bis hin zum Normalbürger“, bei denen ich mich immer wieder frage:
„Mir fehlt ein Stück Gehirn, und was ist Eure Ausrede ?“ 😉
Mir reicht die permanente Verschlechterung der Serviceleistungen, der Qualität und dem Leiden unter geistigen Totalschäden,
die mittlerweile wählen dürfen, die über mein Leben entscheiden, die über unser aller Leben entscheiden.
Wir haben so ziemlich alles kaputtgespart. Die Bahn (leider erstes Beispiel)
hat in den letzten Jahrzenten das Schienennetz verwahrlosen lassen und abgebaut,
weil wir immer weniger Wert auf das legten, was uns jetzt so fehlt.
Die Regierung hat nichts besseres zu tun, als unseren Bauern, Erleichterungen zu streichen,
obwohl wir Lebensmittel in guter Qualität verlangen, Tierwohl und Gesundheit der Lebens(ver)mitt(ler)el.
aber eine romantische Vorstellung von einem Bauernhof haben,
die vor 50 Jahren vielleicht noch genug abwarf, um leben zu können.
Die Erhebung der KfZ-Steuer auf landwirtschaftliche Geräte und auf Agrarsprit, schlägt sich direkt im Tierwohl nieder,
denn man kann nicht „human“ produzieren. Tiere sind ein Kostenfaktor und jede Fahrt zum Acker schlägt negativ zu Buche.
Landwirte müssen, sowieso schon mit jedem zehntel Cent rechnen und bekommen eine Auflage nach der anderen.
Wir geizen immer noch überall und brauchen uns über abnehmende Qualität nicht zu wundern.
Uns ist Bildung nichts wert, und unter den Früchten unserer Sparwut leiden wir jetzt,
uns sind Lebensmittel nichts wert, also wird mit der Chemiekeule produziert.
Unsere Pflanzen hängen am Tropf und es zählt Masse, statt Klasse.
Landwirte werden gezwungen, Raubbau zu betreiben und gegen ihre Überzeugung zu handeln.
Erziehern, Lehrern, Pflegekräften, Handwerkern, ÖPNV- Fahrern, wäre es viel lieber,
sie könnten sich um ihre Aufgaben kümmern,
stattdessen müssen sie an der Qualität sparen.
Ist mittlerweile noch keine 2 Jahre alt und sieht jetzt noch schlimmer aus !
Wir dürfen nicht zulassen, dass es so weiter geht. Wir müssen unseren Konsum auf das beschränken, was wir brauchen.
Dabei hilft mein Blog Unverzichtbarer Verzicht und viele andere. Je weniger wir „brauchen“, desto weniger haben wir, klar,
aber wir haben automatisch immer genug.
Sicher müssen wir uns einschränken, alle. Aber es geht nicht an, dass die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands, 99,5 % des Vermögen hält,
während die andere Hälfte sich die übrigen, kläglichen 0,5 % teilen müssen. (ARD, Panorama).
Macht Euch das einmal bewusst ! Die Einzigen, die davon profitieren, dass in der Produktion gespart wird, sind Reiche.
Auch steuerlich ist die Ungerechtigkeit ungeheuerlich (`s reimt sich 😉 ).
Während normal Arbeitende etwa 45 % an Steuern zahlen müssen, sind es für Reiche nur 25 %.
Jetzt überlegt mal, warum Reiche so reich sind und immer reicher werden !
In nordischen Ländern zahlt man zwar teilweise horrende Steuern, aber man weiß, wofür, während man im Süden zwar weniger belastet ist,
doch fragt man sich, wofür man zahlt. Reiche beteiligen sich nicht am Sozialstaat, Politiker erhöhen beinahe regelmäßig ihre Bezüge und die,
die sich nur 0,5 % des Vermögens teilen müssen, werden auf ihre Nachbarn gehetzt,
damit die Reichen mal eben Steuern (wohlgemerkt nur 25 %) in Millionenhöhe hinterziehen können.
Ich habe es satt, immer wieder zu sehen, wie wir kollektiv (na ja ein Teil eben) in der Gegenwart geizen, um unsere Zukunft zu verspielen.
Es tut mir weh, zu erleben, wie rücksichtslos und egoistisch viele sind.
(a)social media streuen Falschmeldungen, die sich schneller verbreiten, als die Wahrheit. Es geht schon etliche Jahrzehnte viel schief,
aber jetzt läuft es aus dem Ruder und den Menschen fällt nichts besseres ein, als an den Stellen,
die sowieso schon keine Qualität mehr liefern können, noch mehr zu sparen
und damit unsere Kinder „in den Arsch“ treten.
Wir sparen uns tot !
Is Odil
Wieder einmal starker Tobak im Kalender, also lieber etwas „Leichteres“ 😉
„Des Menschen eigenes Wesen bildet sein Geschick.“
(Cornelius Nepos)
Was für Nachrichten ! Heute Nacht (22./23.06.) zog ein heftiges Gewitter übers Land.
Die jahrzehntelangen Sünden unserer Lebensweise fordern ihren Tribut.
Dies ist leider eine der Auswirkungen der Klimaerhitzung, denn wärmere Atmosphäre, bedeutet hohe Verdunstung
im ohnehin zu warmen Meer, die Energie (der Sonne. A.d.R.) gelangt in die Luft, sorgt für stärkere Winde
und damit zu Starkregen und Sturm. Sogar vor Tornados wird gewarnt.
Die Hochs und Tiefs verweilen länger an einem Ort, können über dem Meer erheblich mehr Energie und Feuchtigkeit aufnehmen und ziehen, weil der Jetstream abgeschwächt ist (s. Blog Anthropozän), langsam übers Festland
und haben so mehr Zeit, um an einem Ort ihre zerstörerischen Energien und Wassermassen freizusetzen
(s. Blogs Anthropozän, Verweildauer = Klimaerhitzung und andere).
Doch das war noch harmlos im Vergleich zu dem, was uns blüht, wenn wir weiterhin so langsam agieren
und nicht alles in unserer Macht Stehende tun !
Laut IPCC- Bericht sind es bis jetzt lediglich etwa 1.1 °C durchschnittliche Erderwärmung.
In Paris wurde eine Begrenzung auf 1,5 °C festgelegt.
Das ist schon sehr viel heftiger, als das was wir erleben (Wikipedia). Wir steuern durch unser Verhalten aber
auf eine erheblich höhere Durchschnittstemperatur zu. Detaillierter auf Greenpeace CH PDF.
Die Industrie ist der größte Bremser, denn sie wiegen uns in einer trügerischen Sicherheit und scheuen keine Lügen,
Hauptsache der Verbraucher konsumiert und glaubt das Märchen des mühelosen Lebens auf Kosten der Natur.
Ein Waschmittelhersteller macht aktuell Werbung damit, dass man mit seinen Discs, Pods oder was auch immer, kälter waschen kann
und preist die Energieeinsparung als Umweltbeitrag. Es bleibt der Eindruck beim Verbraucher, er „leiste“ seinen Beitrag
und hat trotzdem saubere Wäsche.
In Wahrheit, kaschiert der Konzern nur die Schädlichkeit seines Produkts und macht Gewinn. Was das Einzige ist, was für sie zählt.
Die Industrie kennt nur Rohstoffe und die Bequemlichkeit des Verbrauchers (und die immer genauer).
Kein Wort darüber, dass das Problem von den Waschmitteln und deren Darreichungsform herrührt
(s. Blogs Wir wissen nicht, was wir tun !, Kindereien u.a.). Der Verbraucher vergiftet die Umwelt, im Glauben er tue ihr etwas Gutes.
Das ist ungefähr wie der Wunsch des Scharfrichters, einen guten Appetit zu haben, wenn er die Henkersmahlzeit serviert.
„Gequirlte Kacke !“
Ich habe während meiner Technikerausbildung gebetsmühlenartig die Vorteile des grünen Punktes,
also des sogenannten dualen Systems „gelernt“. Wie viele, glaubte ich daran, dass die Verantwortung bei uns läge,
trenne meinen Müll (was noch übrigbleibt) und vertraute auf Recycling der Verpackungen, denn dafür habe ich ja gezahlt.
Aber (s. Link unten), die Industrie selbst hat nicht das leiseste Interesse daran, in Recycling zu investieren,
denn der gute Wille des Verbrauchers lässt sich vortrefflich zur Gewinnsteigerung nutzen.
Das Gros der Verpackungen lässt sich gar nicht recyceln, da sie aus mehreren Schichten und unterschiedlichen Stoffen bestehen.
Es ist schlichtweg zu aufwändig, die Sorten zu trennen, also wird verbrannt, exportiert und in der Folge, der Planet zugemüllt.
Verbrennen und Exportieren gelten als Recycling und so wird die Recyclingquote von realen, mickrigen 5 %
auf öffentlichkeitswirksame 45 % aufgebauscht. Das ist die von Regierungsseite erklärte Recyclingquote
und Politiker verkaufen das Lügensystem „grüner Punkt“ als Erfolg.
Wie soll das der Durchschnittsverbraucher, ohne entsprechende Bildung und Ausbildung je aufdecken ?
Entwicklungsländer sollten sich darüber klar werden, dass sie die Müllhalde der Industriestaaten sind,
denn dort gibt es schwache, bis keine Umweltauflagen und die Müllmafia sorgt für die billigste Entsorgung.
Im unten genannten Bericht wird ein geflügeltes Wort der Abfallwirtschaft zitiert:
„Der Müll sucht sich immer das billigste Loch !“, und das ist leider immer noch die Natur.
Die Industrie reibt sich die Hände, denn sie kann die Kosten für den „grünen Punkt“ auf den Verbraucher abwälzen
und uns glauben lassen, sie kümmerten sich ums Recycling.
Das ist eine totale Verarschung, denn laut Aussage der Müllwirtschaft werden lediglich 5 % tatsächlich recycelt.
Der Rest wird entweder verbrannt (energetisch verwertet, wie es euphemistisch heißt), außer Landes gebracht
(was ebenfalls als Recycling gilt) oder gegen Geld als Brennstoff der Zementindustrie verwendet (schwer zu erraten, auch das gilt als Recycling).
Die macht fetten Gewinn, denn so werden etwa 70 % des nötigen Brennstoffes ersetzt und spart nicht nur Geld, es bringt auch noch Einnahmen,
denn für die „energetische Verwertung (Recycling 😉 ) fließen enorme Summen an die Zementwerke,
damit sie den Plastikmüll als Brennstoff verwerten.
All das, zerstört den Planeten, weil das aus Erdöl gewonnene Plastik verbrannt wird und so das CO2 in die Atmosphäre gelangt
oder es ist aus unseren Augen und landet irgendwo in fernen Ländern in der Landschaft, in den Flüssen, im Meer, etc.
und verschmutzt große Flächen an natürlichen Ressourcen, die zur Selbstreinigung beitragen
(z.B. im Bericht erwähnte Mangrovenwälder).
Quelle: Die Recyclinglüge Bei den Cookie- Einstellungen auf „Einstellungen oder Ablehnen“ gehen, im sich dann öffnenden Fenster kann man alle ablehnen (auch gesetzlich ohne negative Folgen !). (Ein Beweis für die Wirksamkeit von Gesetzen, die die Industrie in die Schranken weist ! [s. „Ökoutine“ unten])
Das schmälert ein wenig den Verhaltensdatenüberschuss und man gibt nichts preis ! Dieses Verhalten ist ein weiteres unverschämtes
und zügelloses Gebaren der Industrie, das den Meisten (gewollt) überhaupt nicht bewusst ist
(s. Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3).
Aber das ist ein anderes Thema.
Zurück zur unglaublichen Entwicklung unseres Verpackungsmülls. Anstatt dass das Aufkommen sinkt,
wie jeder vernünftige Mensch erwarten würde, da wir ja schon lange unseren Müll trennen
und hoffentlich sparen, stieg es in den letzten dreißig Jahren sogar noch an.
Eine Graphik anhand der Daten des UBAs zeigt dies:
„1991-2020“ (in Drei- Jahres Schritten)
Und es ist utopisch anzunehmen, dass sich dieser Trend seither umgekehrt hat. Dies verdeutlicht das Interesse der Verpackungsindustrie
an wirksamen Maßnahmen. Es ist gleich null.
Sie stecken Unsummen in ihr Image, das uns tatkräftige Handlung suggeriert, tun aber effektiv nichts
und wir „Trottel“ konsumieren bevorzugt dieses Produkt („die sagen ja, sie tun was !“).
Tatsächlich sprechen die Taten für sich. Es geht jetzt schon lange genug. Von der Industriepolitik ist nichts zu erwarten !
Sie sind zu träge und tun erst dann etwas, wenn sie um ihren Umsatz fürchten müssen.
Für Geld, gehen sie über die Leichen der Verbraucher: “Industriepolitik“ „Mafia“
Um unser aller Willen, steht auf, boykottiert unmoralische Betriebe und lasst Euch nicht immer wieder einen Bären aufbinden !
Uns trifft nur ein Bruchteil der Verantwortung, richtig (s. Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz) aber, die, die am Hebel sitzen,
wollen lieber so weitermachen, wie bisher und geben Unsummen dafür aus, uns zu täuschen !
(Bots, „Aufsteh’n“, Platte „Botst zusammen)
Je länger wir warten, desto schlimmer werden Dürren, Starkregen, Ernteausfälle, Überschwemmungen und Stürme.
Also tut einmal etwas Vorausschauendes.
Nebenbei bemerkt, die die einfache Lösungen anbieten (Populisten), sind keine Alternative, sind keinerlei Protest.
Sie wissen nicht im Geringsten, was zu tun ist und sind nur an Macht interessiert ! Das muss allen klar sein.
Ferner ist keine Partei wirklich frei in ihren Entscheidungen (s. Blog Water and more), die Industrie entscheidet entscheidend mit !
Dringend ist eine Systemänderung von Nöten, denn die Strukturen die sich im Schutze des reaktionären Weltbildes entwickelten,
stehen mafiösen Strukturen in nichts nach. Gut, sie geben nicht wissentlich einen Mord in Auftrag.
Die morden gleich in Massen, mit ihren Entscheidungen für die Industrie und gegen die Natur (des Menschen).
Homo Sapiens bedeutet „der wissende Mensch“. Oft auch mit „der vernunftbegabte Mensch“ übersetzt,
doch immer öfter bleibt es bei einer Begabung. Man ist potenziell zur Vernunft fähig,
aber Vernunft speist sich aus Erfahrung und (moralischem) Wissen, aber genau die und das haben wir aus unserem Leben verbannt
und wir müssen regelrecht nach Geisteswissenschaft suchen, denn sie gehört kaum noch zu unserem Erfahrungsschatz.
Wir werden immer lebensunfähiger.
Zitat Kurzdeutsch: „Bisch du Gymnasium, oder was ?“
Ich stelle wiederholt die Frage:
„Mir fehlt ein Stück Gehirn,
und was ist Eure Ausrede ?
Spätestens jetzt könnten manche wissen, wer ich bin !
Egoismus ist eine Sackgasse, das spüren jetzt alle und die, die es nicht wahrhaben wollen (immer noch nicht),
müssen eben zum Überleben gezwungen werden ! Nicht ohne ihre Ansichten zu richten und in Schranken zu weisen !
Glaubt nicht einfach so, sucht nach ewigen Wahrheiten und werdet ganz. Das ist in dieser Welt nicht einfach zu bewerkstelligen,
denn Egoismus scheint normal, da ist es schwierig, Anforderungen an sich zu stellen und mit hoher Moral, vorausschauend zu handeln.
Sorry, ich sitze schon zu lange, könnte aber noch über so viel schreiben. Ich lege Euch noch einmal das BBK ans Herz
(für alle Fälle: Katastrophenschutz und konkret Bevorratung).
Wir sehen uns gegebenenfalls auf der anderen Seite !
Is Odil
Denkt mal drüber nach:
„Je dicker ein Körper ist,
desto leichter stößt er
an Möbeln oder am
Türrahmen an.
Je aufgeblasener das „Ich“ ist,
desto leichter stößt (auch es) an.
Je kleiner wir es machen,
desto weniger
Schwierigkeiten haben wir.
(Ayya Khema)
Hier, und zwar nur hier, liegt die Verantwortung. Denn so sehr wir uns auch anstrengen,
es ist und bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein, denn private Einsparungen,
werden, dank der Industriepolitik, von den massiven Schäden der Industrie „aufgefressen“.
Was bringt es außerdem, wenn man morgens auf die Klimademo geht und nachmittags bei H & M einkauft ?
Trotzdem sei allen ans Herz gelegt, hiermit zu experimentieren (alternative Haushaltsmittel), denn alle müssen etwas tun !
Ich verwende sie selbst und passe sie stetig meinen Erfahrungen an.
Wie schon mehrfach erwähnt, wird dies noch einmal im Buch „Ökoroutine“ von Michael Kopatz beschrieben,
denn wir Verbraucher müssen etwas verbrauchen, um leben zu können, können aber keine Verantwortung für Lieferketten übernehmen !
(s. Buch: „Ökoroutine“, Michael Kopatz, ISBN 978-3-96238-084-7).
In der Sendung Maithink X vom 04.06.2023, wurde es, anhand eines Vergleichs, sehr anschaulich erklärt (s. Maithink X).
Das Angebot ist gewissermaßen eine Speisekarte, aus der wir „Menüs“ wählen können. Wie nachhaltig diese jedoch sind, wird verschleiert, meist einfach gelogen. Verantwortlich für die Speisekarte ist aber die Industrie, die nur durch gesetzliche Rahmenbedingungen,
die für alle gelten, zu einem vernünftigen Angebot gebracht werden kann !
Ebenfalls wird ein interessantes (bei ihr sowieso) Spiel erwähnt. Das „öffentliche Güter Spiel“ (s. Wikipedia).
Es sind vier anonyme Spieler an einem Tisch, alle erhalten 50 € „Spielgeld“, von dem sie einen gewissen Betrag in einem Umschlag
(also unsichtbar für die anderen und damit auch anonym) in die Mitte legen.
Eine Art Groupier sammelt nun die Umschläge ein, zählt das darin enthaltene Geld, verdoppelt es und zahlt allen je ein Viertel aus.
Egoisten geben wenig bis nichts, Altruisten viel, bis alles.
Wer sich altruistisch verhält, macht also Verlust, während die Egoisten Gewinn machen. Das währt nur nicht lange,
denn die stete Frustration der altruistischen Menschen führt zu vermehrtem Egoismus, weil man auf die anderen schielt
und so macht die Gruppe letztendlich stetigen Verlust. Erst wenn alle altruistisch handeln, bekommt man stets mehr zurück
als man gegeben hat und macht Gewinn.
Rechnerisch gesehen, wenn alle ihre ganzen 50 € „setzen“, bekommt jeder 100 € ausbezahlt und alle schwimmen in Geld.
Je mehr jedoch geizen, desto geringer wird der ausgezahlte Betrag und je öfter das geschieht, je mehr Egoisten es also gibt,
desto weniger gibt man selbst und das System kollabiert !
Dieser Sachverhalt wird die „Tragödie der Allmende“ oder verständlicher, die „Tragik des Allgemeinguts“ genannt.
Er führt vor Augen, dass Egoismus nur zum Zusammenbruch eines Systems führt.
Wobei sich durchaus nicht alle egoistisch verhalten müssen, um das System zusammenbrechen zu lassen.
Das sieht man z.B. am Weltklima, der Überfischung, der Waldnutzung, …
Es ergibt sich eine Parabel, die an gewissen Punkten ins Negative abrutscht und der „Ertrag“ für alle negativ wird (s. Wikipedia).
Schematisch also:
Das Dilemma wird nur durch eindeutige Spielregeln (gesetzliche Vorgaben s.u.) durchbrochen
und führt zu mehr Kooperation untereinander, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.
Noch besser wird es, wenn die Spieler nicht mehr anonym sind !
Denn, wenn man mit offenen Karten spielt, traut man sich manches eben nicht und verhält sich eher altruistisch..
Weswegen Kommentare auf dieser Seite nur durch Angabe der Mail möglich sind. Das hält die meisten davon ab,
ungezügelt ihre „Meinung“ zu sagen. Die Anonymität schafft das leidige Phänomen der Hasskommentare auf (a)social media,
die schon manche Existenz zerstört haben. Man ist nur dann wirklich gut, wenn man auch dann gut handelt, wenn niemand zusieht !
Momentan sieht es in unserer Gesellschaft leider so aus, dass ein Dreikäsehoch im Bus einer alten Frau am Stock erklärt,
er müsse nicht aufstehen, seine Mutter habe gesagt, sie habe für den ganzen Monat gezahlt.
Rechtlich wurde lediglich für die Beförderung gezahlt, es besteht jedoch kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Nebenbei bemerkt, er saß auf einem Behindertenplatz.
Sie haben also beide Unrecht und moralisch sowieso ! Ich zitiere einen, schon im alten Rom gebräuchlichen, Spruch:
„O tempora, o mores“ (Oh Zeiten, oh Moral).
Der Apfel fällt eben nicht weit vom Pferd ! 😉
Mit solchen intellektuellen Totalschäden hat die Gesellschaft zu kämpfen. Diese Erziehung ist das Resultat einer stetig schlimmer werdenden Technikhörigkeit und Abschiebung von Erfahrung. Der dadurch geförderte Egoismus zieht nur Nachteile nach sich (vgl. Spiel oben).
Wir sehen es überall, wir sehen es am Zusammenbruch des Gesundheitssystems, am Zusammenbruch der Bahn,
am Zusammenbruch des ÖPNV (obwohl gerade der Hoffnungsträger sein sollte), am Zusammenbruch des Verkehrs, am Zusammenbruch ….
In angebotenen Produkten, muss sich der tatsächliche Preis wiederspiegeln. Und zwar der Preis, der die gesamte Lieferkette berücksichtigt. Denn wir fördern durch unseren Kauf, unmoralische Herstellung und Umweltverschmutzung irgendwo in Billiglohnländern.
Wir fahren Elektro mit Batterien, die woanders den CO2 Ausstoß in die Höhe treiben, um unseren, vor Ort, zu senken!
Es muss also eine realistische CO2 Bepreisung her, dann werden die CO2 Fußabdrücke der Firmen automatisch kleiner
und der Verbraucher kann endlich danach gehen, dass günstig auch günstig für den Planeten ist.
Das ist natürlich nicht alles, Dr. Mai Thi Nguyen Kim führt auch sozial gerechte Kompensationen und begleitende Maßnahmen an.
Denn nicht alle sind „einfach mal eben so“ in der Lage, klimagerecht zu leben (s.Link oben).
Aber ein bisschen was geht immer und spart auch noch Geld (s. alternative Haushaltsmittel).
Ich sage es immer wieder, Egoismus entsteht quasi ohne unser Zutun doch schwindet mit zunehmendem Alter.
Altruismus dagegen muss man lernen (obwohl Kleinkinder durchaus eine starke altruistische Phase haben).
Altruismus, Empathie, Rücksicht oder Moral entstehen also erst durch die häufige Auseinandersetzung mit Geisteswissenschaften
und dem Vorleben von Moralsystemen.
Blau – Ego je nach Reifegrad
Rot – Gewissen (Stimme des …)
Die Stimme des Gewissens, wird also anfänglich von der Stimme des Egos übertönt. Sie ist zwar da, jedoch meist unterschwellig.
Sie wird erst hörbar, wenn das Ego kleiner und damit leiser wird. Je nach Weisheit, geschieht das früher oder später,
manchmal jedoch nie (wie meist heutzutage). Deswegen ist es so wichtig, „in sich reinzuhören“,
damit das langsame Denken Einfluss auf unser Leben haben kann (s. Blog Trotzdem).
Sicher, viele Moralsysteme sind auf die Zeit in der sie entstanden sind zugeschnitten und taugen nicht zur Eins zu Eins Adaption.
Aber die Grundaussage bleibt und die kann man auf das eigene Leben anwenden.
So hat sich seit Menschengedenken die kollektive Weisheit von einer Generation auf die nächste, bestenfalls übernächste,
Generation übertragen und uns einen enormen evolutionären Vorteil beschert.
Aber seit der „Mobilmachung“ der Technik, sind wir von dieser Quelle abgeschnitten.
Blau – Mobilfunk
Rot – Kommunikationsqualität
Wir haben uns sukzessive von jeder Quelle geistiger Reifung abgeschnitten, was zur Folge hat, dass der IQ messbar sinkt
(ich spüre es also nicht nur ! 😉 ) s. focus.de
Das Diktat der Technik, brachte uns dazu, notwendige und tragende, Systeme der Gesellschaft zu ökonomisieren
und da sich Menschlichkeit nicht sofort auszahlt, haben wir gegen unsere Natur und gegen die Lebenslehren gehandelt.
Wir haben die kollektive Weisheit aus unserem Leben verbannt, wir ökonomisierten das Gesundheitssystem,
das nicht mehr nach Notwendigkeit handelte, sondern zunehmend nach Gewinnmaximierung,
wir haben die Bahn kaputtgewirtschaftet, wir haben unser Bildungssystem auf Technik, statt auf Bildung ausgerichtet,
wir haben …
Das alles fällt uns jetzt auf die Füße und wir müssen schleunigst dagegen steuern.
Gesetzlich, denn die Industrie schafft sich zusehends „Narrenfreiheit“
(s. Interview Shoshana Zuboff , Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3 und Reschke Fernsehen).
Dann gehen wir etwas vorsichtiger mit unseren Daten um. Die Überwachungskapitalisten haben sie schon längst in Bearbeitung.
Eine Freundin sagte einmal: „Ist mir doch egal, ob sie wissen, was ich jobmäßig mache !“.
Doch es geht weit über das hinaus, lest es und werdet Euch bewusst !
(Guano Apes, „Open your eyes“, Album „Proud Like A God.“)
Jetzt ist die Zeit, zu Erwachen und alles, was sich bisher im Dunkeln entwickeln konnte, ans Licht zu bringen
und einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Also das, was diese Kräfte tunlichst vermeiden wollen.
„Die Sünde scheut das Licht !“
Wir können uns der Überwachung schon nicht mehr entziehen. Alleine durch Suchanfragen im Netz,
das gibt ein komisches Bild von mir, bei all den Recherchen rund um brisante Themen. 😉
Aber, wir können uns wieder auf Bargeld verlassen (dann taucht nur die Bedienung des Bankomats auf),
wir können Payback- prämien ignorieren (ist nur Geschäftemacherei), wir können weniger posten,
wir können ganz aufs Handy verzichten (ich brauch’s nicht), wir können einfach weniger Daten streuen.
Wir können Cookies ablehnen (schadlos) oder gleich einen Beitrag ohne Cookie Richtlinien suchen,
denn damit legitimieren sie den Blick über Eure Schulter.
(Ganz frisch) „Vertraut uns einfach ! Wir kümmern uns drum !“
Durch die Verknüpfung unterschiedlichster Spuren, wissen sie wo wir sind, wohin wir uns bewegen,
welche Bewegungsmuster entstehen, was uns interessiert, wie unsere Gesundheit ist, …
Wer ein Smartphone bei sich trägt, hat immer eine Wanze der Überwachungskapitalisten bei sich,
aus deren Überwachungsdaten sie ihre Vorhersageprodukte generieren, die sie auf eigens dafür entstandenen Märkten, teuer verkaufen.
Unsere einzige Chance ist, endlich kooperativ und verantwortlich zu handeln, denn wie im obigen Spielexperiment gesehen,
bringt uns die Splitterung in X Meinungen nicht weiter. Im Gegenteil, die eine Seite bremst die andere aus und am Ende kommt nichts heraus.
Wie wir jährlich an der COP X erleben können.
Die Weltpolitik scheut notwendige Maßnahmen, die Industrie betrachtet uns als Verhaltensdatenlieferant und kennt nur Turbokapitalismus, die Werbung gaukelt uns heile Welt vor, wir können kaum jemandem vertrauen.
Also glaubt den Messungen und Prognosen der Wissenschaft. Spätestens seit den 1970 Jahren (s. Club of Rome),
wissen wir genau Bescheid und niemand, der Verantwortung trägt, ist dieser auch nur im Ansatz gerecht geworden !
Im Gegenteil, die Verschmutzung hat zugenommen, obwohl man noch dagegen steuern konnte.
Wir haben den Versprechungen der Industrie über die Werbung geglaubt und verfielen der Gier nach dem „einfachen Leben“,
das sie uns versprachen.
Wir müssen selbst etwas tun, Druck auf die Gesetzgeber aufbauen und durch unser Konsumverhalten die Industrie zwingen,
uns anzubieten, was wir wirklich wollen.
Fangt an zu experimentieren (alternative Haushaltsmittel) und entdeckt die Lust daran, etwas richtig zu machen !
Is Odil
Der aktuelle Spruch ist zu lang und anspruchsvoll, also ein „älterer“:
„Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein eigenes Schicksal in die Hand nimmt, als wie sein Schicksal ist.“
(Alexander von Humboldt)