Darum geht es hier: Klimakonferenz

Es liegt in unserer Hand

Vorsorgen tut Not ! (Klickt man auf das Titelbild, bewegt es sich !)
Ich möchte keine Panik verbreiten, denn ich vertraue auf meinen Überlebenswillen und meine Fähigkeiten.
Aber wenn wir so weitermachen, steuern wir laut UN auf eine Erwärmung des weltweiten Klimas um 2,7 ° C zu.

Das wäre mehr als besorgniserregend. Katastrophen nehmen zu und alle werden davon betroffen sein.
Eventuell mögliche Warnungen werden nicht gemacht, weil man um Stimmen fürchtet und „blind“ ist.

Deswegen sollte man sich auf eine längere Zeit, ohne die gewohnten Annehmlichkeiten einrichten.
Denn auf Politiker ist nicht zu zählen, sie schätzen die Situation nicht richtig ein !
Wie eben fast alle Regierungen der Welt.

Das Bundesamt für Katastrophenschutz hat hierzu wertvolle Tipps (s. Bundesamt für Katastrophenschutz).

Verhaltensänderung hat immer etwas mit dem Grad der persönlichen Betroffenheit und dem Bewusstwerden zu tun !
Ich als trockener Alkoholiker und Ex- Raucher mit allerlei Kenntnissen in Impulskontrolle, habe diese Erfahrung gemacht.
Denn jede Verhaltensänderung, ich spreche hier von Süchten, findet zu 90 % im Kopf statt.

Durch die Umstellung des Klimas, ist es fraglich, ob man sich auf Hitze, Kälte, Stromausfälle, Überschwemmungen,
Brände oder sonstiges vorbereiten soll. Australier haben immer einen Survival- Rucksack griffbereit (die sog. Matilda).
Darin ist alles enthalten, was sie im Outback zum Überleben brauchen. So ein tragbares Paket mit dem Nötigsten,
sollte man sich zusammenstellen und griffbereit halten, denn im Zweifel bleibt keine Zeit zu Überlegen und man muss schnell raus.
Da kann ein einfacher Griff lebensrettend sein !

Der Klimagipfel in Glasgow, Cop 26, rief die Dringlichkeit sofortigen Handelns noch einmal ins Bewußtsein.
Doch so dramatisch dort diskutiert, aufgezeigt und argumentiert wurde, am Ende kam eine Kann- Bestimmung heraus,
die etlichen Ländern die Entscheidungsgewalt über das globale Klima überlässt.
Doch das Weltklima hat schon lange entschieden und wie anmaßend von uns, wir könnten darüber verhandeln.

Es ist wie bei Trump, was man nicht will, gibt es nicht.

„Crisis ? What crisis?

Die bisherige Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass immer zugunsten des Kapitals entschieden wurde.
Es ist nicht an der Zeit zu diskutieren und zu verhandeln ! Das globale Klima geht uns alle an,
wir tragen alle mehr oder weniger Schuld an der Misere. Maßnahmen sind auch nicht verhandelbar.
Denn es ist im Interesse aller Völker, zu Überleben.

Friß, Vogel, oder stirb. Do or die. Sink or swim. Oder auf chinesisch:

行动还是死亡 (Xing dong hai shi si wang !“)

So soll jede(r), nach eigenen Möglichkeiten, Ressourcen sparen, Konsum einschränken und nur konsumieren, was nachhaltig hergestellt wird (s. Blog Überblickseite alternative Haushaltsmittel und Unverzichtbarer Verzicht ).

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es enorm schwierig ist, ungewollten Zusatzstoffen auszuweichen.
Vor allem wenn man, wie ich, gerade genug hat, um zu leben.

Nur durch den immerwährenden Gedanken an Einsparungen, schaffe ich, dass ich mir „Bio“ leisten kann,. Dabei hilft mir die Fähigkeit, zu verzichten und alles daraufhin zu hinterfragen, ob ich es wirklich brauche. (s. mein Blog Unverzichtbarer Verzicht )

Oder für alle meine Buchempfehlung : „Ökoroutine“ (ISBN 978-3-96238-084-7) von Michael Kopatz (Sozialwissenschaftler).
Er zeigt für jeden klimarelevanten Sektor, Handlungsempfehlungen auf.

Anyway, auf die Regierungen dieser Länder kann man nichts geben, sie handeln nicht vorrausschauend, sie sind keine „weisen Führer“.

Nötig wäre ein effektives Handeln, mit zwingenden Gesetzen, um wenigstens das Pariser Klimaziel zu erreichen.
Doch z.B Indien, das sich sperrt, ist so arm, dass es sich konsequentes Handeln nicht leisten kann.
Und China, das eine Freiwilligkeit (ausgerechnet die Autokratie) in letzter Minute ausgehandelt hat, hat Angst um die Akzeptanz im Volk.

Im Falle von Indien plädiere ich für echte Klimagerechtigkeit, damit sich ärmere Länder an der gemeinsamen Anstrengung beteiligen können. Denn ich kenne es, wenn man sich, eigentlich jetzt, Nötiges erst in ein paar Monaten leisten kann, sich an vielem nicht beteiligen können.

Also:

braun = Umweltbelastung
grün = Hilfen

Doch diesmal müssen die Gelder auch fließen, nicht wie beim letzten Mal,
als es eine Willenserklärung der Industrienationen in Billionenhöhe gab und es dabei blieb.
Oder das Versprechen einer „unbrokratischen“ Flutopferhilfe, die an der Bürokratie scheitert, statt zu helfen.

Die Spenden in Millionenhöhe parken vor sich hin, staatliche Hilfen in Milliardenhöhe (plakative 7 Mrd) scheitern an der Bürokratie
und die Betroffenen dort stehen weiterhin vor einem unüberbrückbaren Abgrund.

Doch merke:

Es ist keine individuelle Verantwortung. Das Klima geht alle an und ist nicht verhandelbar, wie der Preis einer Ware !

Apropos angehen: Es gibt eine moralische Impfpflicht, doch einige haben eben keine Moral. Drum bin ich sehr dafür, dass die Berufsgruppen, die unsere Verwandten und Kinder betreuen (wir haben es ja „outgesourced“ 😉 ), geimpft werden.

Das sind Pflegende den zu Pflegenden schuldig !

Is Odil

Ein denkenswerter Gedanke im Kalender:

„Solange du das Gefühl hast,
du seist das wichtigste Ding
auf der Welt,

Kannst du die Welt um dich herum
nicht richtig einschätzen.“
(C. Castaneda)

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