Darum geht es hier: Gesundheit

Gesundheit

Allen, denen überbordender „Luxus“, bzw. was sie dafür halten sollen, wichtiger ist als das Leben auf dem Planeten,
sei gesagt : „Es gibt keine Gesundheit des Menschen, ohne einen gesunden Planeten.

Oder, wie Franz Alt es ausdrückt :

Es gibt keinen Fortschritt, um uns,
ohne einen Fortschritt in uns !“

Unser CO2 – Hunger, hat leider nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das Klima befeuert,
weil uns der Profit wichtiger schien, als eine funktionierende Natur. Man muss kein Prophet sein,
um die nächste Pandemie vorherzusagen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit.

Durch unser rücksichtsloses Ausbeuten der Natur, sind Tierarten,
deren Wege sich nie oder äußerst selten kreuzen, gezwungen, sich zu begegnen.
Oder noch schlimmer, auf Wildtiermärkten, auf engstem Raum zum Kauf angeboten zu werden.

Eine Brutstätte für Viren, die hier munter mutieren und den Sprung von einer Art, auf eine andere schaffen. Ein sogenannter „Spillover“.
Durch unsere Art mit der Natur umzugehen, schaffen wir die Voraussetzungen für leichtere Mutationen
und schließlich den Artübersprung auf den Menschen.

Weil wir global vernetzt sind, nehmen die Erreger die gleichen Routen, wie unsere Waren. Das war an der Coronapandemie deutlich zu sehen.

Die Flugrouten und die Verbreitung des Coronavirus sind hier deckungsgleich und man sieht hier nicht etwa nur die Flugrouten,
sondern die Verbreitung des Virus, das ohne unser Zutun wahrscheinlich nie den Sprung von einer Tierart auf den Menschen geschafft hätte.

Vor allem, wäre es unmöglich gewesen, den ganzen Planeten zu erreichen.
Wir haben ihm die „Schnellstraßen“ geboten, um die ganze Welt zu infizieren.

Es war buchstäblich ein hausgemachtes Problem. Wir waren es selbst, die die Voraussetzungen dafür geschaffen haben.
Naturschutz ist Gesundheitsschutz im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir haben diese Strukturen nun mal und daran wird sich auch nichts ändern,
aber wenn sich unser Kaufverhalten und damit der Konsum ändert,
ändern sich die Handelswege, bzw. wie stark sie frequentiert werden.

Das ist reiner Selbstschutz, denn durch die Klimaerhitzung tauen nicht nur Gletscher,
sondern immer größere Flächen und auch tiefere Schichten, des Permafrostbodens.
Wie man diesen schützen kann, habe ich im Blog Lernen der Blog beschrieben !

In ihm sind auch unbekannte Archäoviren (Viren von vor tausenden von Jahren, quasi „Dino-Viren“) eingefroren,
die auftauen und sich einen passenden Wirt suchen, aufgrund der räumlichen Enge mutieren diese,
springen irgendwann auf den Menschen über, und schon haben wir das gleiche Szenario, wie bei Sars CoV 2 (Covid 19).

Auch Pesterreger sind in diesen Böden eingefroren. Was die Pest bedeutet, kennen wir zur Genüge. Zum Glück ist der Erreger „bekannt“,
so dass es nicht lange dauern wird, einen Impfstoff zu entwickeln. Aber tausende Tote sind gewiss !

Also, je größer die Artenvielfalt, je ungestörter sich Tiere bewegen können und je mehr Platz ist, um ausweichen zu können,
ohne mit uns oder anderen Tieren in Kontakt zu kommen,
desto unwahrscheinlicher ist ein artübergreifender Sprung von Krankheitserregern.
Naturschutz ist also, wie gesagt, die beste Gesundheitsvorsorge.

Nur durch Artenvielfalt wird es unwahrscheinlicher, dass Krankheitserreger auf einen „passenden“ Wirt treffen.
Die gesamte Entwicklung wird erheblich verlangsamt und ein „spillover“ ist nahezu ausgeschlossen,
wodurch die immer häufigeren Zoonosen „ausgebremst“ werden und gar nicht dieses Potential erreichen !

Wir haben nicht nur den Planeten krank gemacht, sondern sind ganz konkret mit den Konsequenzen unseres blinden Handelns konfrontiert.
Wer diesen Zusammenhang leugnet und „Jünger“ um sich schart, macht sich bewusst am Tod zigtausender mitschuldig
und sollte als kriminell erachtet werden.

Ein Blick auf die USA sollte reichen, um erstens die Vorgehensweise der Populisten deutlich zu machen
und zweitens den Zusammenhang von ungebremster Ausbeutung und der Gesundheit der Bevölkerung (s. „Cancer alley“ im Blog Flaring).
Das als  kleinen Rückblick auf seine erste Amtszeit, da war er noch nicht verurteilt.

Doch diesmal macht er den Bock zum Gärtner, indem er einen Impfgegner und Verschwörungsmytiker als „Gesundheitsminister“ einsetzt.
Er könnte sein Volk bei der nächsten Pandemie auch gleich erschießen 😉 .

 „I did it !“

Aber er hat sich damals impfen lassen, während er den Amerikanern davon abriet. Was für ein feiges A…loch !!!
Wasser predigen, aber Wein trinken.
Zudem hat er etwa ein Drittel seiner Amtszeit auf dem Golfplatz verbracht. Was für ein aufopferndes Engagement 😉 .

Für ihren Profit nehmen sie den Tod und das Leiden vieler in Kauf. Donald J.(erk) Trump sieht nur seinen schnellen Profit
und muss schnellstens abgesetzt werden, bevor er Industrieanlagen in Nationalparks genehmigt !
Er ist und bleibt ein verurteilter Straftäter, der horrenden Betrug an den Menschen begeht !

Das unerklärbar Dumme ist aber, dass es viele Menschen gibt, zu viele, die ihm und hier der schädlichen AfD alles gutheißen,
bis ihnen aufgeht, dass sie selbst von den „Maßnahmen“ (welches Maß ? 😉 ) betroffen sind und eben nicht nur „die“.

Bedenkt bei all Euren Entscheidungen, dass die Konsequenzen unseres Handelns global sind und ohne Unterschied alle treffen.
Vor allem und am meisten die, die am wenigsten zu ihnen beigetragen haben.

Unser Wohlstand gründet auf CO2 , das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht.
Es ist unser Energiehunger, der unseren Untergang bedeutet. Wir müssen schnellstens unsere Infrastruktur umstellen,
denn man kann mit unseren herkömmlichen Brennstoffen, keine Energie, also Wärme, CO2 – frei herstellen.
Deswegen brauchen wir eine CO2– freie Form einer Verbrennung, also ohne Beteiliung von Kohlenstoff.

Gibt es bereits, muss nur ambitioniert umgesetzt werden !

Wir können dafür sogar unsere Infrastruktur, die nur kleine Umbauten und eine andere Logistik benötigt nutzen.
Die Kraftwerke sind da, die Infrastruktur ist da und es änderte sich nur geringfügig etwas am Lieferanten.
Das Zauberwort ist Eisenpulver.

Zum Einstieg sei mein Blog Endlos empfohlen, oder hier ein kurzer Bericht aus „alles Wissen“ (alles wissen, bis 29.11.28).
Wir müssen eine CO2 – freie Form der Energiegewinnung etablieren.
Grob gesagt, nutzen wir die Wärme, die bei der Oxidation entsteht und verschiffen den anfallenden „Rost“ (Eisenoxid) in sonnenreiche Länder,
wo er mittels grünem Strom wieder reduziert wird und als Eisenpulver einer weiteren Verwendung zugeführt wird.

Somit müssen sich Ölförderländer darauf spezialisieren, Eisenpulver mit Hilfe von Solarenergie aufzubereiten.
An der Energiewirtschaft ändert sich also wenig. Wir beziehen nach wie vor unsere Energieträger aus diesen Ländern,
nur eben komplett CO2 frei, denn weder bei der Verfeuerung, noch bei der Wiederaufbereitung ist Kohlenstoff beteiligt.
Es ist eine reine „Redoxreaktion“ und reversibel (umkehrbar).

Was es möglich macht diesen Prozess beliebig oft zu wiederholen, denn es berbrennt nicht wie fossile Energieträger.
Das ist zwar vordergündig auch eine Oxidation, doch durch Pyrolyse und andere Vorgänge, die nichts zur Energiegewinnung beitragen,
wird der Brenstoff irreversibel (unumkehrbar) zersetzt und verflüchtigt sich als Rauchgas.

Das bricht uns das Genick, denn es kann kein Energiekreislauf entstehen, weil die Reste eben nur Bestandteile des Ursprungsstoffes sind.
Mit „Eisenverbrennung“ könnten wir es der Natur gleich tun und einen echten Kreislauf schaffen.
Denn in der Natur besteht alles aus wiederverwertbaren Materialien, die x- fach wiederverwertet werden.

Nehmen wir einfach einmal unsere Atmung und Denken ein wenig.
Mit jedem Atemzug nehmen wir Sauerstoff auf, der von Pflanzen produziert wurde, also auch von Bäumen.
Mit jedem Ausatmen, geben wir Kohlendioxid an die Umgebungsluft ab, das Pflanzen zum Aufbau ihrer Masse verwenden
und dabei wieder Sauerstoff produzieren.

Pflanzen und Bäume bestehen also buchstäblich aus unserem „Abfall“, während wir und das aerobe (etwa sauerstoffabhängige) Leben
aus deren „Abfall“ bestehen. Natürlich braucht es noch andere Stoffe der Natur (unsere Nahrung), aus denen wir all unsere Körperfunktionen
generieren.

Wir sind also nicht isoliert zur Ausbeutung des Planeten hier, sondern sind vielmehr ein, leider schwaches, Glied eines ganzen Netzes von Abhängigkeiten.
Unsere Gesundheit hängt mit der Gesundheit des Planeten zusammen und wer verliert, wenn wir dumm genug sind (s. USA), ist klar !

Is Odil

Da heute Karfreitag ist, passt dder Spruch im Kalender nicht zum Thema, also ein anderer !

Wer mit dem Leben spielt,
kommt nie zurecht.

Wer sich nicht selbst befiehlt,
bleibt ewig Knecht.
(J. W. von Goethe)

P.S. in eigener Sache.
Wer sich auf meine Klimastreiktermine verlassen hat, kann nicht mehr darauf vertrauen, dass ich sie hier veröffentliche. Ich agiere lieber selbst.
Wer will, soll und kann Termine wahrnehmen und auf die Straße gehen, aber ich habe keine Lust mehr so viel Energie in Ignoranz
und gelebten Dilletantismus zu stecken. 6 Jahre sind genug !

Außerdem möchte ich noch einmal auf meine Kontak Seite hinweisen, denn mich würde brennend interessieren,
was Ihr nutzt, wie Ihr es nutzt und ob ich etwas anpassen (individualisieren) kann.

 

 

 

 

Schwieritsch

Bevor ein Sturm der Entrüstung entsteht. Nach Art von: „Aber es ist nicht alles … !“
Eine kleine differenziertere Erklärung, wieso ich Palmöl meide und von palmölhaltigen Lebensmitteln abrate.

Natürlich bedeutet Palmöl nicht automatisch Umweltzerstörung, Regenwaldrodung, Ausrottung von Arten, etc.
Es gibt durchaus Ölpalmen, die nach Biostandards auf vorhandenen, traditionellen und lang genutzten
landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden. Diese sind unproblematisch und der unvergleichlich hohe Ertrag
des Anbaus von Ölpalmen, verringert den Flächenverbrauch.

So hat Palmölanbau mit durchschnittlich 3,3 t Öl/ha (pro Hektar) im Vergleich zu Soja mit nur 0,4 t Öl/ha, zur Kokosnuss mit 0,7 t Öl/ha
und zu Raps mit 0,7 t Öl/ha, einen traumhaft hohen Ertrag und damit den geringsten Flächenbedarf.
(Quelle: Klimatarier.de)

Klingt doch toll, doch die Sache hat wie immer einen (oder mehrere) Haken.

Zum einen, die Industrie. Hier gelten einzig Marktvorteile und es geschehen unglaubliche Freveltaten, um den Palmölanbau „durchzudrücken“. Das mit Hilfe der Politikindustrie, die ja der Industrie „verpflichtet“ ist !
Hier haben Staaten noch nichts gelernt und es gilt nach wie vor:

Was das wieder Arbeitsplätze kostet !

Zum anderen, ist Palmöl nicht gerade als gesund zu bezeichnen. Es ist zwar frei von sogenannten Transfetten, jedoch eine gesättigte Fettsäure und ein zuviel an gesättigten Fettsäuren, schädigt die Gefäße.
Arterienverkalkung und, durch sie bedingte, Schlaganfälle u/o Herzinfarkte, werden begünstigt.

Der erhöhte Anteil an LDL- Cholesterin im Blut, beeinträchtigt die Wirkung des lebenswichtigen Hormons Insulin
und ein Diabetes wird somit begünstigt. Das in Kombination mit immer weniger Bewegung aber höherem Gewicht,
ist eine lebensgefährliche Mischung ! Ganz zu schweigen von der Zunahme der Risikofaktoren.

Außerdem ist Palmöl, wie alle Fette nicht gerade ein Schlankmacher. Denn 100 g haben etwa 900 Kilokalorien.

Es ist also durchaus legitim, wenn Palmöl auch im Reformhaus auftaucht, doch als Verbraucher kann man nicht zwischen schonend, nach ökologischen Standards gewonnenem oder dem unmoralischem Palmöl unterscheiden. Also rate ich ganz davon ab.

Ich würde hier eine eindeutige Kennzeichnung begrüßen, denn die Kaufentscheidung kann das eine oder andere bewirken.
Man erführe eine Selbstwirksamkeit, die ein positives Gefühl auslöst.

Deswegen, weil man es nicht erkennen kann, rate ich vom Konsum von Palmöl einfach ab. Die Wege und Tricksereien sind so im Nebel,
dass man nichts über die Ökologie sagen kann und dem Handel vertrauen, ist mir zu unsicher.
Denn der Handel weiß oft nichts von den Machenschaften der Industrie.

Ich sage es nun ganz deutlich:
Man darf mit guten Produktionsbedingungen werben ! Das würde den Einkauf im Dschungel (s. auch Siegeldschungel ) enorm erleichtern
und anständigen Produkten einen Vorteil verschaffen, dass sich endlich grundlegend etwas ändert.

Wir machen uns kein Bild, welche Strukturen und Verwicklungen dahinter stecken einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen,
nur um Profit zu machen. Lange genug hat man uns dazu „erzogen“, dem Billigsten den Vorzug zu geben, doch billig ist kein Qualitätsmerkmal. Im Gegenteil, denn mittlerweile vermindert die Effizienz die Effektivität, sprich die Qualität leidet und es wird wirklich billig !
Wir brauchen endlich ehrliche, klimagerechte Produkte, damit endlich Klarheit darüber herrscht, was man im Einkaufskorb hat !

Es wird einem so schwer gemacht, wenigstens einigermaßen anständig zu leben, ohne gleich einen auf Vollöko, Veganer*in
oder sonstiges zu machen. Ich spreche hier nur von den anfänglichen Lebensversuchen,
ich begrüße jede*n Vegetarier*in, Veganer*in, Öko …Denn diese Lebensformen bewirken, eine Schonung des Planeten.
Btw. auch ich esse aus Achtung vor dem Leben keine Tiere mehr !
Und auch ich möchte „normal“ leben, aber bitte ohne irgendwann erfahren zu müssen, was mein bisheriges Kaufverhalten angerichtet hat.

Die Politikindustrie hat es in der Hand. Es braucht klare Richtlinien, die es erschweren, auf Kosten der Natur
und damit auf unser aller Kosten zu produzieren.
Im Falle von Social Media sehen wir, wie einfach Änderungen möglich sind.

Was haben sie sich gewehrt, gegen die Vermarktung unserer Daten und das „Recht auf Löschung“ unerwünschter Daten. Big data ist eben ein big business. Es sei unmöglich bei so vielen …

Plötzlich scheint es möglich, Daten nachdem der Empfänger sie angesehen hat, zu löschen und es wird damit geworben.
Es wurden Einmalgeschirr und Strohhalme verboten und schwupps, findet man überall Trinkhalme aus Schilf-, Bambusrohr, Mehrweg-, etc.

Die Produkte sind schon längst auf dem Markt und dank der so belächelten Ökos auch erprobt. Nur wurden sie nicht gefördert
und von der Billigindustrie in die Ecke gedrängt. Es brauchte also nur einen gesetzlichen Rahmen,
um ihnen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

„Na jetzt, wo Du’s sagst !“

Hier nochmal meine Empfehlung des Buches „Ökoroutine“ von Michael Kopatz, das die durch unsere unbeschreibliche Wachstumswut entstandenen Probleme aufzeigt und Lösungsansätze aus wissenschaftlicher Sicht anbietet. )ISBN- Nr. : ISBN 978-3-96238-084-7)

Doch zurück zum Palmöl, es kann den Flächenbedarf mindern und ist in Maßen genossen auch nicht per se schädlich.
Es kommt immer auf die Menge an und wie etwas hergestellt wird.

Letzteres sollte an Bedeutung gewinnen, denn je mehr wir auf klimagerechte Produktion achten, desto mehr Achtung bringen wir gegenüber dem Leben, den Mitmenschen und unseren Gebrauchsgegenständen entgegen.
Werden diese nämlich mit mehr Achtung vor der Schöpfung produziert, steigt die Qualität
und durch den achtsameren Umgang automatisch auch die Lebensdauer.

Wir leben günstiger, obwohl wir für die Produkte mehr bezahlen, aber wir konsumieren nicht mehr,
was sich positiv auf unsere Befinden, unsere Gesundheit und unseren Geldbeutel auswirkt.

Is Odil

Wir sollten aufeinander achten !
Ich bin konfessionslos, doch im Talmud steht:

„Gelobe lieber nichts,
denn dass du nicht hältst,
was du gelobest !“

An die „Neuzeit“ !