Darum geht es hier: BBK

Precision consuming

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Das Wunder des Lebens, und zwar in all seinen Facetten, war allen Kulturen wichtig und sie hielten sich größtenteils
(bis auf ein paar Ausnahmen), an die Lebenslehren. Die alten Ägypter hatten sogar ein eigenes Symbol dafür.
Das Ankh- Kreuz (s. Titelbild).

Dieses Symbol vergegenwärtigte allen die es erblickten, die Bedeutung der Zusammenhänge des Lebens (==> den Lebenslehren).
(die habe ich zum Teil hier geschildert [s. Blogs Lebensborn, Anthropozän, ErkennenWater and more und viele andere]).

Solange der Mensch sich an die Lebenslehren gehalten, sie verinnerlicht und in die kollektive Weisheit eingebaut hat,
konnte er sich weiter entwickeln. Das Wissen darüber wurde über Geschichten, Fabeln, Lieder, Erzählungen, Schriften, …
von einer Generation an die nächste/ übernächste vermittelt.

Durch die Überlieferung in Geschichten, Gleichnissen und der Besetzung mit Archetypen,
gelang eine unverfälschte Überlieferung der Bedeutungen, denn die Erzählung hatte immer wieder einen anderen Wortlaut,
aber die Geschichte und die Bedeutungen blieben gleich und die Figuren verkörperten mehr, als bloße Personen.

Ihre gesamte Symbolik, stellte verschiedene psychische Ausprägungen dar, die unmittelbar und in Gänze erfasst wurden.
Unsere Seele/ Psyche versteht Archetypen in ihrer Bedeutung und somit wurden, auch wenn die Geschichte vielleicht andere Worte hatte,
der Inhalt und die Bedeutung(en) überliefert.

Aber mittlerweile fehlt vielen der psychologische Hintergrund, um die Symbolik so gut wie möglich verstehen zu können.
Unbewusst, darauf zielen Archetypen ab, wissen sie oft, dass da mehr ist, aber es fehlen Bilder, Vorbilder,  Philosophien, langsame Gedanken (s. Blog Trotzdem) und so ist ein Wolf eben nur ein Wolf !

Erst durch die Vemittlung uralten Wissens, entsteht Kultur. Also ist das Fehlen einer wirksamen Wissensübermittlung mit einer der Gründe, wieso es vielen Menschen an Kultur mangelt. Die Ältesten haben keine Chance, da sie immer seltener Einfluss auf die Entwicklung nehmen können und die älteren können Wissen nur rudimentär vermitteln.

Das Erleben ist verarmt, denn es scheinen kaum mehr tiefgründige Gedanken über einen Sachverhalt möglich zu sein.
Man muss sich bewusst Möglichkeiten schaffen, um innezuhalten und sein Leben zu überdenken !

Das verschaffte dem Menschen einen enormen Vorteil, denn der Nachwuchs konnte gleichsam
an die Erfahrungen vorangegangener Generationen anknüpfen und musste nicht mühsam selbst die geistige Reife erlangen,
um die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen zu ziehen, was unendlich viel Zeit kostet !
Dadurch wurde Intelligenz gefördert, das Gehirn entwickelte sich und der IQ stieg stetig an.

Allerdings hat seit der Ökonomisierung beinahe jeden Bereiches, eine schrittweise Verbannung der Menschen,
die dieses Wissen vermitteln konnten (weil sie die Geschichten kannten) aus dem Familienkreis stattgefunden.
Das hat viel weitreichendere Konsequenzen auf die psychische Entwicklung, als wir es uns je ausmalen können.
Zudem sinkt der IQ nun messbar (s. focus.de).

Schon immer wurde darüber philosophiert, ob der Mensch Wetter machen kann und er hat viel daran gearbeitet, einen Weg zu finden.
Nun, die Antwort lautet wohl: „Ja, er kann !“.
Es geschah, während der Mensch mit Konsum und dem Tanz ums goldene Kalb beschäftigt war, quasi nebenher.

Dumm nur, dass der Schuss nach hinten losgeht, denn wir können das Wetter nicht nach unserem Belieben beeinflussen.
Wir haben in einer unvergleichlichen Kohlenstoffspirale die globale Temperatur und damit alles, was sie antreibt,
rücksichtslos in die Höhe getrieben.

Viele in den USA treiben die Ignoranz auf die Spitze, indem sie ihre Fahrzeuge umbauen.
Mann nennt das „rolling coal“ und das ist wirklich kein Spaß !!!

In einem Blog, habe ich precision farming erwähnt (s. Blog Erwachsen). Zusammengefasst, bedeutet diese Form der Landwirtschaft,
die Erfassung wichtiger Parameter auf dem Feld oder auch im Stall, um bessere Ergebnisse zu erzielen
und um weniger Aufwendungen zu haben, weil ein gezielter Einsatz von Hilfsmitteln, Arzneien, Dünger, etc. erfolgen kann.
Was eine enorme Ersparnis bedeutet und sich zuerst im Tier- und Pflanzenwohl niederschlägt.

Der positive Effekt auf die Umwelt, kommt einem Wegfall unnötiger Belastung gleich, so können sich entstandene Symbiosen erholen
und werden vielleicht wieder stabil. Dort wo das Klima den Wiederaufbau bestehender Symbiosen verhindert, können neue entstehen.
Hauptsache, der Mensch hält sich komplett raus und lässt es zu, dass sich Symbiosen bilden können !

Analog dazu, plädiere ich für ein Precision consuming. Das bedeutet, dass wir nur noch genau das kaufen, was wir auch benötigen
und uns bemühen, alles zu verwerten. Das heißt natürlich auch, wirtschaften, konkret Hauswirtschaft.
Ich habe hier, durch meine Kindheitserfahrungen, einen klaren Vorteil (s. übernächster Absatz).

Ich bekomme so wenig von der Gesellschaft zugestanden, dass ich im Tafelladen einkaufen darf.
Allerdings muss man sich davon verabschieden, dass alles makellos gut aussieht,
denn es hat schließlich einen Grund, wieso diese Lebensmittel liegengeblieben sind.

Glücklicherweise wuchs ich in einem Haushalt auf, in dem meine Mutter alles „schmiss“. Das war damals eben so.
Sie ist im Osten, in einer Gärtnerei großgeworden, hat gelernt, wie man Lebensmittel haltbar macht, wie man Wild „aufbricht“ (zerteilt), etc. und hat es des Öfteren bei uns praktiziert (ein Vorteil eben 😉 ).

Mein Vater hatte einen Bekannten, der Jäger war und so landeten oftmals ganze Rehe etc. in unserem Blumenladen.
Es wurde alles Verwertbare verwertet, das und wie man es macht, habe ich mir abgeschaut.

Dies alles half mir dabei, meine Einkäufe zu sichten und sie je nach Grad der Verwesung 😉 ,
einer baldigen Verwertung oder Haltbarmachung zuzuführen.
So konnte ich vermeiden, Lebensmittel wegzuschmeißen.

Was ich damit sagen will ist, dass man mit ein wenig Planung und Sachkenntnis, unnötige Käufe vermeiden
und so viel, wie möglich verwerten kann. Das Wenige, das ich „brauche“, stelle ich selbst her und kaufe schon lange kein Waschmittel,
kein Deo, keinen WC-Reiniger, keinen Badreiniger, keine Zahnpasta oder Weichspüler mehr (s. alternative Haushaltsmittel).
Man kann auch das Netz durchsuchen, da hatte ich meine ersten Anregungen her !
Das eingesparte Geld kann ich in Lebensmittel stecken, die meinen Qualitätsansprüchen genügen.

Außerdem gelangt so ein Minimum an Zusatz-, Füll-, Duftstoffen, flüssigem Plastik, etc. in unser Wasser, in die Flüsse
und schließlich in die Meere. Außerdem ich kann diese Lebensmittel länger frisch haltbar machen,
was die haltbaren „Produkte“ gleich aufwertet.

Je weniger wir also brauchen, je präziser wir wirtschaften, desto weniger belasten wir unsere Umwelt und unseren Geldbeutel.
zudem schätzen wir die Dinge, die wir konsumieren, anders und wertschätzen sie um einiges mehr.
Dazu :

😉

Wir sind daran gewöhnt worden, den Status Quo, wie ihn die Werbung suggeriert, als unser Recht anzusehen.
Und welche Blüten Überzeugungen treiben, haben uns das 3te Reich, die Leerdenker und die Trumpisten vor Augen geführt.

Von der Industrie wird der Glaube geschürt, alles sei in der Herstellung teurer, was eben nur ein paar Produkte betrifft.
Allerdings haben sie mit der Ausrede der „gestiegenen Energiekosten“, kräftig die Preise erhöht.
Der Verbraucher konsumierte und angeblich Sparsame kauften vermehrt im Discounter und fühlen sich arm.

Aber nicht Bio ist teuer, unser Konsum ist es. Nur zahlt die Welt den Preis in Form von Ausbeutung, Müllbergen, vergifteten Böden
und vergifteten Gewässern, während wir hier „reinen Gewissens“ ein Elektro SUV fahren (s. auch Elektro und alles ist gut ?)

Verschiedene Testeinkäufe haben mittlerweile gezeigt, dass es vielfach sogar billiger ist, im Biomarkt einzukaufen,
als die überteuerten Produkte in gewohnten Mengen im Discounter zu erstehen.

Es wird viele verwundern, aber im Gegensatz zu den ganzen panischen Menschen, die sich arm fühlen,
weil sie glauben zu sparen, wenn sie im Discounter einkaufen, fühle ich mich reich.
Ich benötige wenig, ich verwerte alles so gut es geht, alles läuft auf Sparflamme und so habe ich trotzdem immer genug
und „leiste“ mir Bio- Lebensmittel.

Natürlich nur meine „Konsumgüter“, an die ich ökologische Ansprüche stelle. Aber mittlerweile,
kann ich davon sogar meine Vorräte anlegen und habe so auch „spontan“ mal etwas Gutes,
von dem ich weiß, was drin ist.

Wer neugierig ist, versuche die alternativen Haushaltsmittel, die man selbst macht und nicht nur selbst kauft
(zur geistigen Unterstützung dienen meine Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten).

Natürlich riecht es nicht, wie gewohnt. Aber welchen Sinn hat es, wenn man in einem 5- X Zimmer- Haus,
noch im hintersten Zimmer, die Toilette riecht, wenn die Wäsche sauber riecht, ohne dass das nötig wäre ?

Spülsteine sind komplett überflüssig und landen nur im Wasser, nicht jedoch ohne einen penetranten Geruch von „Frische“ zu verbreiten.
Man könnte ebenso gut die frische Packung Spülsteine in den benachbarten Fluss werfen
(was jedem denkenden Menschen widerstreben sollte ! A.d.R.).

So sehr die Industriepolitik gefordert ist, endlich ambitionierte Maßnahmen zu ergreifen,
sind alle dazu aufgerufen, im eigenen Umfeld zu tun, was möglich ist !

Mir ist klar, dass wenige so leben können, wie ich es muss. Ich habe die Freiheit, mir selbst Grenzen aufzuerlegen
und mein Ego zu beobachten.Was ich für mich akzeptiere, bzw. relativiere, um so viel THG (Treibhausgase) wie möglich einzusparen
und unser Wasser zu schützen, kann kaum jemand machen.
Denn die meisten sind in irgendeiner Form nicht alleine und entscheiden so für Andere mit
(s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel und als geistiges Futter, meine Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten)

Aber, wir müssen so viel tun, wie nur irgend möglich, denn unsere gewohnte Welt ändert sich schneller, als wir !
(für alle Fälle: Katastrophenschutz und konkret Bevorratung)

Keep breathing !

Is Odil

Und wieder mal, ein schlauer Spruch : 😉

Auf Dauer nimmt die Seele
die Farben deiner Gedanken an.

(Marc Aurel)

Brot und Spiele

Es ist an der Zeit, mit den Vorurteilen, die keiner ernsthaften Prüfung standhalten, aufzuräumen.
Die progrediente Assifikation, hindert viele an der Ergreifung notwendiger (s. Blog Notwendig) Maßnahmen.

Und ja, ich „schiele“ wieder gen USA, wo Marjorine Taylor Greene (Rep.) auf ihrem (a)social media- Account
die haarsträubende These aufstellte (mittlerweile gelöscht. A.d.R.),
eine Rothschild Inc. sei für das verheerende „Camp fire“ in Kalifornien verantwortlich,
das von Weltraumlasern entzündet worden sei (s. Titelbild)

Quelle: Mena- watch

„Die Juden waren es !“ „Back to the roots.“

Die Dynamik des propagierten „Wir“, erschafft automatisch eine Abgrenzung zum „Nicht- Wir“ und ist geistige Brandstiftung,
derer sich Populisten, Autokraten und Diktatoren bedienen !

Wer nachdenkt, kann zwischen der von Trump propagierten „Hexenjagd“ und der, die sie betreiben unterscheiden.
Sie zweifeln immer noch den Ausgang der Wahl an (obwohl es kein gutes Licht auf das Wahlsystem würfe),
sprechen von einer Hexenjagd auf einen eindeutig Kriminellen und schüren das Feuer,
indem sie einen Schuldigen ausmachen. Ich hasse diese Scheinheiligkeit und Dummheit der Masse !!!

„… and save us from him“

So viel zu haarsträubend aktuellen Meldungen und deren einzigem Zweck.
Aber nun mal zur Entwicklung der Menschen, die zu solchen Aussagen geführt hat.

Am Anfang steht leider, seit Erfindung der Psychogeißel der Menschheit, der Mobilfunk.
Von Beginn unseres Lebens an, sind wir im Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit der Bezugspersonen (s. Blog Smart).

Das bringt schon permanente Frustration mit sich, denn man verinnerlicht früh,
dass die virtuelle Welt die Aufmerksamkeit und das Wertegefüge bestimmt.
Solch ein „Start“ ins Leben, ist völlig gegen jedwede Lebenslehre und bringt uns in „Teufels Küche“ !


Blau = Mobilfunk
Rot   = Kommunikationsqualität

Später dann wird man im Jogger „nebenher“ durch die vorbeihuschende Welt geschoben und erlernt Grundgleichgültigkeit,
denn alles, was das Interesse wecken könnte, ist im nächsten Augenblick schon unerreichbar.
Schnell lernt man, an nichts seine Aufmerksamkeit zu fesseln, was unglaubliche Defizite
in der Aufmerksamkeitsspanne und Konzentrationsfähigkeit nach sich zieht.

Man ist nicht in der Lage, das „Smart“phone oder das „Beispiel“ der Bezugsperson zu bezichtigen, geschweige denn
den Grund für den geistigen Stillstand offen zu sehen, ist gleichgültig mit gleichzeitiger unbewusster Frustration in sich.
Also flüchtet man sich, so bald wie möglich, in die bunten virtuellen Welten, indem man ein „Smart“phone verlangt.

Je tiefer man sich in den Sumpf von (a)social media und den Mechanismen der Betriebssysteme begibt, desto weniger denkt man
und umso weniger erachtet man für wichtig, denn Menschlichkeit spielt in der digitalen Welt keine Rolle.

Virtuelles Einkaufen wird überall als „die Zukunft“ propagiert. Aber Einkaufen ist mehr als das pure Geldausgeben,
auch wenn die Industrie nur dieses Ziel kennt und uns das glauben macht.
Das ganze sinnliche Erleben geht verloren, man nimmt Qualitätseinbußen hin, die man beim realen Einkauf gesehen hätte,
man gibt verzweifelt auf, zu versuchen, einen Service zu bekommen,…, weil es billig ist !

Die Ansprüche sinken auf das Niveau der Werbung und man fällt vermehrt auf sie rein.
Aber die Entwicklung sollte (muss) gerade in die andere Richtung verlaufen.
Je mehr Sinneseindrücke wir verarbeiten, desto differenzierter denken wir
und umso differenzierter kann auch unsere Kaufentscheidung sein.

Aber genau das möchte die Industriepolitik verhindern, denn für sie ist der „bequeme“ Konsument eine „eierlegende Wollmilchsau“
und je unkritischer er seinen Impulsen folgt, desto eher lässt er sich lenken.
Und die „Macht“ über die Impulse zu haben, bedeutet Reichtum für sie. (s. Buch von Shoshana Zuboff weiter unten.).

Was ich mit Musik mache, um ein sinnliches Erleben zu schaffen (Vielleicht erinnern sich manche, dass ich Dj war und im Herzen bin
[s. Hintergrund]), nutzt die Industrie, um die Kritikfähigkeit möglichst klein zu halten.

Die gesamte gesunde psychische Entwicklung, verläuft gemäß des sich verschlimmernden Beispiels, das die meisten abgeben,
und die Defizite in Gesellschaft und Bildungssystem tun ihr Übriges.

Die Bezugspersonen weisen selbst wenig, bis gar keine, Widerstandskraft gegenüber den Inhalten, die ihre Sucht anstacheln, auf,
so dass eine Medienkompetenz gar nicht entstehen kann.

Die aufmerksamkeitsbasierten Inhalte machen schnell, und vor allem unmerklich, süchtig. Dadurch, dass man aus Neugier etwas angeklickt hat, um sich mal „schlau“ zu machen, kommen immer mehr Inhalte dieser Art, die immer abstruser werden und bald glaubt man jeden Mist. Sehr beliebt ist die Benennung eines Schuldigen, der natürlich  versucht, die Weltherrschaft zu erlangen.

Seltsamer Mechanismus, dass man anderen die eigenen unmoraklischen Ziele vorwirft, um die Aufmerksamkeit davon abzulenken.

„Sie war’s ! Sie war’s !“ „Er war’s ! Er war’s !“

Wie schon mehrfach erwähnt, ist es nicht im Rahmen einer denkbaren Möglichkeit, für Einzelne,
ungewünschte Gruppen oder gar Länder, eine Weltherrschaft zu erlangen.
Immer sind es menschengemachte Systeme, die hervorbringen, was das System schützt.

Auch ist es nicht möglich per erwähnter Sonnenenergie, Laser auf die Erde zu richten.
Hochenergielaser benötigen eine, mehrere Fußballfelder, große Technik
und erzeugen nur für Bruchteile einer Sekunde, starke Impulse.

So eine Maschine kann man, auch nicht in diesem Jahrhundert, kostengünstig oder gar unbemerkt von der Welt, in eine Umlaufbahn bringen !
Zudem würden derartige „Strahlenkanonen“ zumindest den Verschwörunggläubigen auffallen, denen ja nichts verborgen bleibt 😉 .

Aber dem Aberglauben ist nichts abstrus genug, um Wahrheit zurechtbiegen zu können. Wir glauben eben immer noch, was wir wollen,
das sagt uns schon die Industrie (s. auch Heidi Kastner im Buch „Dummheit“, ISBN 978-3-218-01288-1)

„Wir haben ihnen doch nur gesagt, was sie wollen sollen !“

Und nicht nur die Sucht ist ausschlaggebend, man hat in jedem Alter, Zugriff auf höchst verstörende Inhalte,
kann mit niemandem, außer mit Gleichaltrigen, darüber reden,
denn sonst erführen die gleichgültigen Bezugspersonen ja von den konsumierten Inhalten.

Und Gleichaltrige sind selten vernünftig, weil sie keine Ahnung von den Konsequenzen haben können.
Es entwickeln sich vielfältige psychische Fehlfunktionen, die zu egoistischem und dummem Verhalten führen.

Man stumpft ab, erlernt keine Empathie, Kinder erziehen Kinder und die halten es bekanntermaßen für erstrebenswert,
Gummibärchen zum Frühstück, zu Mittag und zu Abend zu essen ! 😉
Wo sollen sie auch Vernunft kennenlernen (vorgelebt bekommen ! A.d.R.).

Durch die Auflösung des Familienverbandes, wie immer mit fließenden Grenzen,
erfährt die Jugend keine Orientierung von der älteren Generation (Eltern).
Die Großeltern, die zumindest noch ein wenig über die überlieferten Lebenslehren wissen (können. A.d.R.)
werden zunehmend immer weiter und früher aus dem direkten Einflussbereich der Heranwachsenden entfernt.

Mit den Konsequenzen müssen wir jetzt leben und es ist extrem gefährlich, denn die „Büchse der Pandora“ ist geöffnet
und mit unglaublicher Gewalt, verteidigen fehlgeleitete Menschen ihr Fehlverhalten.

So ist z.B. nach der polizeilichen Kriminalstatistik die Zahl der Straftaten um 11.5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Doch damit nicht genug, der Prozentsatz an beteiligten Kindern stieg um 35 %. Hier rächen sich schlechte Beispiele,
steter Verlust des kollektiven Wissens, das nicht weitergegeben wurde, die „Erziehung“ durch das Internet
und das Fehlen jeglicher moralischen Instanz.

Das führt eben dazu, dass die Menschen die einzige moralische Instanz nehmen, die sie kennen. Ihr Ego.
Das verwechseln die meisten mit ihrem „Gerechtigkeitssempfinden“.

Hierzu:

Wir haben unser Leben und unseren Geist unter die Belange des Profites gestellt und nur oberflächlich geurteilt.
Was ja Voraussetzung für Vorurteile ist. (s. Blog Trotzdem).

Die Industriepolitik kannte nur eine Richtung und zwar, dem Volk vorzumachen, man sei bemüht, handle konsequent
und mache keine Kompromisse, aber bei jedem, die Industrie einschränkenden, Gesetz so viele Schlupflöcher zu lassen,
dass die Gesetze per „Ausnahmen“ umgangen werden können. Grenzwerte sind an den Belangen der Industrie orientiert
und weniger an den notwendigen Maßnahmen (s. Blogs Autoland, Water and more, u.a.).

Oder manche Parteien sind sich nicht zu schade, ambitionierte, notwendige Maßnahmen zu blockieren (Verbrenner- Aus 2030 o.ä.),
um Beifall der Ihren (Irren) zu bekommen. Es geschieht nichts in genügendem Tempo, denn zu viele Köche verderben den Brei.
Aber die Welt ändert sich und wenn wir uns nicht ändern, ändert sie sich ohne uns, denn es wird sehr ungemütlich,
das scheinen manche nicht berücksichtigen zu wollen.

Äh, was war Rücksicht nochmal ?

Immer wieder erwähne ich, dass wir nicht nur tagtäglich mit der Ungehobeltheit und dem Egoismus vieler Menschen konfrontiert sind.
Schon lange rücken sie auch in Vorstandsetagen und Führungsriegen der Konzerne vor und leben dort aus,
was moralisch äußerst fragwürdig ist und gesellschaftlich verpönt sein sollte, indem sie ihren Profit über die Menschen stellen
(s. Interview Shoshana Zuboff und Buch „das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“, ISBN 978-3-593-50930-3).

„Big brother is watching you !“

Übrigens sind sie in allen Gesellschaftsschichten zu finden, vom Konzernboss, über Politiker, bis zur Sprechstundenhilfe, u.a.
Die psychische Entwicklung und die Wechselwirkungen mit einem Umfeld, das Überlieferungen, die uraltes Wissen transportieren,
gering schätzen, ist allen gemein.

Es sind „Transferleistungen“ gebräuchlich, die mich erschrecken. Auf die Frage, welche Version eines Bildes gewünscht wäre (es waren zwei), bekam ich zur Antwort: „Ich habe ein Ok, von …“
Eine Sprechstundenhilfe bei einem Orthopäden versteht eine Frage nach einem „….rose- kissen“ nicht, nach Nachfrage beim Arzt,
korrigierte sie mich mit den Worten: „Das heißt „….dese- kissen“,
es wird munter etwas ausversucht, man ist mit jemand das ganze Leben und andere sprachliche „highlights“ sind in aller Munde.
Das sind die geistigen Tiefflieger, die mit der Klimakatastrophe konfrontiert werden !

Alle, die damals bei der Friedensbewegung dabei waren, müssen sich endlich zu Wort melden. Wo sind all die Menschenmassen,
die eine schlangenlinienförmige Menschenkette von Stuttgart nach Ulm gebildet haben ?
Wieso lassen so viele diese Kinder alleine und lassen sich, von der an den Tag gelegten, Aggressivität abschrecken,
anstatt endlich zu tun, was sie vor rund 40 Jahren propagiert haben ? Damals haben wir uns kämpferisch gezeigt.
Auch musikalisch, vielleicht weckt diese Erinnerung ein paar Lebensgeister !

(Bots „Aufstehen“, Album „´Botst zusammen“)

Es ist Zivilcourage gefragt, damit die Menschen die ihre Stimme gegen die Dummdreistigkeit erheben, nicht länger alleine bleiben,
nur weil Erwachsene Menschen vor 13 – 14jährigen einknicken ?

Man kann ihnen nicht einmal Mutwilligkeit unterstellen, das ist die Krux an der Sache.
Denn um etwas mit Absicht machen zu können, muss man die Konsequenzen kennen.
Und genau da liegt der Hund begraben !
Erkenntnisse stehen nicht mehr auf dem Lehrplan (eher ein Leerplan !) und selbständiges Denken wird unterdrückt,
bzw. es wird keine Zeit dafür gelassen.

So kann man falsch handeln, aber keine Ahnung von den Konsequenzen des Handelns haben. Doch danach fragt die Natur nicht.
Es gibt nur überleben, oder eben nicht, ihr ist es gleichgültig ! Es gilt die englische Devise: „Do or die !“

Viele kompensieren die Klimakatastrophe immer noch mit derselben Technik,
die uns diese Katastrophe (s. Katastrophenschutz und konkret Bevorratung). eingebrockt hat.
Doch meist ohne das leiseste Verständnis der Technik.


„Mit laufendem Motor auf dem Behindertenparkplatz, mal eben …“

Seit Generationen führen die grundlegendsten Fertigkeiten, die uns so erfolgreich gemacht haben, ein Schattendasein
und der Nachwuchs hat immer weniger „Überleben“ gelernt.
Die in meinem Alter sind, werden irgendwann die Bühne räumen und sie sind auf sich alleine gestellt.

Allen „Hiergebliebenen“ sage ich:
„Die nötige geistige Haltung, ist nicht schnell zu erreichen, doch liegt sie im uralten, überlieferten Wissen.“
Vieles davon wurde und wird rücksichtslos als Legitimation dafür gebraucht, sein Ego an Schwächeren auszuleben, keine Frage.
Deswegen habe ich ja zeitlebens gegen die „Oberen“ protestiert und bin kein einfacher Zeitgenosse.

Aber lasst Euch nicht blenden von den Schreihälsen der Dummheit.
Heidi Kastner sagt: „Die Dummheit hat aufgehört, sich zu schämen.“ (s. Buch „Dummheit“ oben).
Genau da stehen wir nun, jedwede „Meinung“ wird mit aller Gewalt herausposaunt und durchgesetzt,
weil es für jede Meinung mittlerweile Zuspruch gibt (je nach geistig- moralischer Entwicklungsstufe).

Wir bereiten unsere Kinder immer weniger auf das Überleben in der Natur vor, ohne die wir nichts sind.
Das müsste langsam bei allen durchsickern !

Alles was wir tun, hat meist mit der Beurteilung anderer zu tun. Der Mensch ist ein soziales Wesen und die „Anerkennung“ anderer,
sicherte Jahrmillionen lang das Überleben des Individuums. So war es überlebenswichtig, welchen Eindruck wir auf andere machen.
Und heute eben, welches „Image“ unser (a)social media account zeigt.

Da ist es doch sehr befremdlich, dass uns innerhalb von nur etwa 4 Generationen egal zu sein scheint, wie dumm unsere Äußerungen sind. Uns scheint nur der Applaus der Kritiklosen wichtig zu sein.

Es ist eine brandgefährliche psychische Macht, die sich da Bahn bricht Die kollektive Weisheit konnte sie bisher zurückhalten.
Aber dadurch, dass der kollektiven Weisheit kein Einlass in die Belange unserer Entwicklung gewährt wird,
stehen wir dieser unbändigen Kraft schutzlos gegenüber und es ist Vorsicht angebracht, wem wir für was unsere Stimme leihen.

Wir haben es zwar mit der geistigen Reife von Kindern zu tun, die mittlerweile aber in erwachsenen Körpern stecken
und dementsprechend auch mehr Gewalt ausüben können.

Wir müssen uns selbst befähigen, die Beweggründe, die zu einer Behauptung geführt haben, zu verstehen und werden merken,
dass alles in überlieferter Weisheit enthalten ist. Man muss sie nur entdecken und üben, sie zu deuten ! 😉

Mir ist bewusst, dass meine Ausführungen vielen sauer aufstoßen,
denn sie sehen sich „ungerechtfertigter Weise“ in eine Abhängigkeit „gequatscht“ und sagen:
„Ich bin doch nicht abhängig !“.

Vorerst einmal, ich werfe niemandem direkt etwas vor, ich zeige lediglich eine verhängnisvolle Entwicklung auf,
denn die Psyche ist uns entglitten, sie gebärdet sich zügellos und das hat mit „Modern“ oder „Frei sein“ rein gar nichts zu tun.

Früher sagte man über jemanden ohne Manieren, er sei “mit dem D-Zug durch die Kinderstube gerauscht“ (erster Schnellzug. A.d.R.).
Wie wahr ist dieses Bild heute, denn die kindliche Psyche wird mit dem Jogger durch die Welt (Kinderstube) geschoben (s. o.).

Habt Ihr schon einmal versucht, bewusst auf die verführerische Allgegenwart von (a)social media zu verzichten ?
Macht den Selbstversuch und ihr werdet sehen, dass es nicht so einfach ist, auf die permanente Online-Präsenz zu verzichten.

Auch ich habe oft auf meinen Computer verzichten müssen. Weil ich mir bei der Recherche einen Virus eingefangen habe,
oder weil es eben Windows ist. Anfangs fragte ich mich, was ich ohne die Möglichkeiten der Anwenderprogramme tun soll
und fühlte mich einen Tag „hilflos“.

Doch schon am nächsten Tag, stellte sich heraus, dass ich enorm viel Zeit für lange vermisste Tätigkeiten hatte.
Ich konnte in Ruhe lesen, konnte meinen Interessen nachgehen,
da sie nicht immer nur kurze Blitze in der Planung meines Programmelernens oder der Internetrecherche waren,
ich dachte gründlicher über meine Beziehungen nach und konnte Freundschaften pflegen, ….
Kurz, ich konnte alles tun, was sonst „zu kurz“ kam, mir aber am Herzen lag.
Ich habe mich übrigens eine Weile auf (a)social media getummelt,
merkte jedoch sehr schnell den Sog dieses Mediums und cancelte es !

Beim unfreiwilligen, sogenannten „digital detox“, wurde mir mehr und mehr bewusst, wie viel Zeit alleine durch das Lernen,
der Pflege meiner Seite, dem Schreiben meines Blogs, dem Erstellen von Memes, der Arbeit am Rechner, etc. gebunden wird.
Diese Zeit fehlt in der Pflege von Freundschaften, allgemein von Beziehungen
und vor allem in der Bewusstwerdung eigener, wirklicher Bedürfnisse.

Jedes Mal dachte ich, wieso ich das nicht viel öfter mache. Aber ich trickse meinen inneren Schweinehund aus, indem ich mir Zeiten nehme,
in denen ich mich ausschließlich um eine Sache kümmere, streng nach dem Grundsatz: „Gib dein Bestes und dann vergiss es !“.

Auch Zeiten des „Nichtstuns“ sind dabei, um mir die Möglichkeit zu geben, nachzudenken.
Im Übrigen habe ich kein Handy und kann nur von computergestützten Anwendungen reden.

Erst vor Kurzem bemerkte ich, dass ich schon „ewig“ dem Trend des „Timeboxing“ folge.
Dass so viel Überliefertes, frei Zugängliches, erst einen schicken englischen Namen braucht und Trend werden muss, ist bedauerlich,
denn man muss nur die kollektive Weisheit und seine Psyche kennen !
Aber wer setzt sich schon gerne mit sich auseinander ? 😉

So habe ich schon enorm viele Sachen gemacht und wurde mehr als einmal, oft Jahre später, von der guten Qualität überrascht.
Denn egal was Du machst, Du tust es für Dich ! Und da gibt man sich doch Mühe 😉 !

Technik hat unbestreitbare Vorteile, denn sie ermöglicht uns, was uns sonst kaum möglich wäre. Aber sie greift permanent in unser Leben ein und dadurch, dass wir uns für das Eine entscheiden, bleibt automatisch keine Zeit für das Andere.

Und da digitale Welten an sich äußerst unpersönlich sind, verkümmern wir nach und nach emotional, wenn wir nicht bewusst Zeiten schaffen, um uns dem langsamen Denken hinzugeben. (s. Blog Trotzdem).

Lasst Euch kein X für ein U vormachen und befähigt Euch, über Euer Leben zu entscheiden, dann wird Euch bewusst,
dass jetzt alle etwas tun müssen (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten und Überblickseite alternative Haushaltsmittel).

Es liegt an uns, welches Beispiel wir abgeben und alle sind aufgefordert,
sich gute Beispiele zu suchen (in Philosophie und Geschichte hat es haufenweise !).

Is Odil

Und passend zum Lügner vor dem Herrn (Trumpeltier):

„Man kann keine
Unwahrheit behaupten,

ohne eine andere
Unwahrheit hinzuzufügen.“
(östliche Weisheit)