Reichtümer oder Klimaschutz ? Kein „ODER“, die Antwort lautet „UND“. Die Politik sprüht vor Ideen,
die allerdings oft genug nur ab der Mittelschicht machbar sind.
Ab der Mittelschicht aufwärts, zieht man sich eben gerne das Mäntelchen des Klimaschützers an.

Doch der Großteil der Gesellschaft besteht aus „Arbeiter*innen“. Der große Unterschied besteht darin,
dass man sich ab der Mittelschicht eine Art Luxus leisten kann und sich überlegen kann,
ob man sich ein E- Auto anschafft, ob man saniert oder eine Wärmepumpe kauft.

Schlicht, ob man das Geld dazu hat, klimafreundlich zu leben. Es bedarf einiger Anstrengung und ist kein einfaches Ziel,
doch ich schaffe es irgendwie (s. Blog Actions). Aber wer eine Familie, wenig Zeit hat und eigentlich nur das Überleben ermöglicht,
kann sich einen klimafreundlichen Lebensstil oft nicht leisten und muss nach altem Muster verfahren.

Die Politik, und ganz speziell die Klimapolitik, setzt falsche Anreize und zwingt einen geradezu dazu, unvernünftig zu Handeln.
Wer Geld hat, quetscht meist die Arbeiterklasse aus und zeigt gleichzeitig mit dem Finger auf sie.

Aber das ist, wie fast alle Vorurteile, die auf Halb-, bzw. Nichtwissen gründen, falsch. Denn den größten Einfluss haben die Gutsituierten,
Reichen und Superreichen (s. „Trichtergraphik“ u.) ! Ich rege mich unglaublich über die Geldsäcke auf,
die bei jeder Gelegenheit Klimafreundlichkeit zur Schau stellen und sich als rücksichtsvolle Menschen darstellen,
aber selbst kleinste Impulse mit dem Privatjet befriedigen.

Die meisten können sich Klimaschutz schlicht nicht leisten. Die Arbeiterklasse (und bei mir noch schlimmer),
hat den ganzen Tag damit zu kämpfen, zu überleben.
Vieles, was vernünftig wäre, können sie sich (ich mir) einfach nicht leisten.

So verbrennen sie Gartenabfälle im Bewusstsein , die Luft zu verpesten, weil sie sich schlicht keine Abfuhr leisten können.

Es ist leider immer noch so, dass die Reichen und Superreichen den größten negativen Effekt auf unser aller Welt haben
(s. Oxfam), sie aber vom Bürger (sich selbst ausgenommen) verlangen, keinen Grünmüll zu verbrennen, ein E- Auto zu fahren,
zu sanieren und sich doch eine Wärmepumpe zuzulegen.

Es ist hier nicht zu sehen, aber bei den ganz Reichen (10 %), geht ein Prozent vorneweg und bildet einen schmalen Streifen am oberen Ende !
Das bedeutet, dass sie noch verschwenderischer und gedankenloser mit unserer Umwelt umgehen.

Hier wird deutlich, wo effektiver Klimaschutz greifen sollte, um den größtmöglichen Nutzen zu haben !
Nicht der Mittelstand oder die Arbeiterklasse können mit ihrem Verhalten die Emissionen deutlich verringern.
Sie sind es, denn ohne ihre Beteiligung können wir die Klimaerhitzung nicht begrenzen.
Die Klimakatastrophe ist nicht zu puffern, wenn wir uns Reiche weiterhin leisten.

Wir können uns mit bester Absicht abstrampeln und alles richtig machen und trotzdem wäre der Effekt ziemlich klein,
weil Reiche und Superreiche keine Veranlassung haben, ihren Lebensstil zu ändern und damit weiterhin den Planeten zerstören.

Die Menschheit wird nicht einigermaßen aushaltbar überleben, solange sie so weitermachen, klar soweit ?
Hier führe ich nur noch einmal die Beispielrechnung der Parteiprogramme an :


(Quelle : Die Anstalt)

Heißt also, fast die Hälfte der Parteien, betreiben Mangelwirtschaft (na ja, nicht für die Bevorzugten, die zahlen ja fast nichts
und können sich Dienstleistungen leisten
). Rechte, konservative Parteien versprechen viel,
erleichtern die sowieso Bessergestellten und belasten den Bürger.

Als Bürger bezeichne ich nur solche, die sich am Staat beteiligen und keinen Puderzucker in den Arsch geblasen bekommen.
Steueroasen schaden der Wirtschaft des gesamten Planeten !

Arbeiter halten den Staat am Laufen, sie zahlen Sozialversicherung und horrende Steuern für ein kollabiertes Gesundheitssystem,
marode Infrastruktur und einen katastrophalen ÖPNV. Kein Wunder wählen zu viele die AfD,
die eine Hoffnung auf Selbstwirksamkeit weckt, die sie nicht einhalten kann.

So „erfreut“ sich der Bürger daran, dass ja andere Schuld am Dilemma sind, ohne das Dilemma zu lösen,

„Sie war’s ! Sie war’s !“ „Er war’s ! Er war’s !

Aber was hilft das, außer dass wir uns unerklärlicherweise besser fühlen ? Es ändert nichts daran,
dass wir ALLE wirksame Maßnahmen ergreifen MÜSSEN.
Wozu trennen wir hier den Müll, die Müllmafia „entsorgt“ ihn aber sortiert im Ausland in der Natur ?

Es braucht eine gemeinsame Anstrengung, in der alle in ihrem Umfeld, so rücksichtsvoll wie möglich mit der Welt umgehen
(s. alternative Haushaltsmittel, Musterbrief Kosteneinsparung für Pflegedienste, …)

Beteiligten sich Reiche endlich am Staat (das gilt weltweit), könnten wir alle zufrieden leben
und die Klimaschutzmaßnahmen verwirklichen, die wir uns vorstellen.
Aber die Politik macht einen Rückschritt nach dem anderen, weil die Industrie, die die Mittel hätte, auf die Barrikaden geht,
denn Umweltschutzmaßnahmen schmälern ihren Gewinn.

Nicht Klimaschutzgesetze müssten sich der Wirtschaft anpassen, wie es ein Politiker ausgedrückt hat,
die Wirtschaft muss sich dem Klimaschutz anpassen.
Aber wir sind in Deutschland, wo ein Wirtschaftslobbyist (F. Merz) Kanzler und die ehemalige Chefin des Energieriesens Eon
(K. Reiche) Wirtschaftsministerin sind. Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Das nenne ich, den Bock zum Gärtner  zu machen.

Sind wir eigentlich von allen guten Geistern verlassen ?

Wir sind ein einsames unvernünftiges Land, wo Tempolimits an der Autolobby abprallen. In fast ganz Europa hat es Tempolimits
und drastische Strafen bei Übertretungen. Schweizer, Franzosen, Holländer, … Sie alle kommen extra nach Deutschland,
um ihre Protzkisten ausfahren zu können.

Das gibt es nirgendwo sonst. Wenn wir diesen fehlgeleiteten Lobbyisten weiterhin glauben, schaffen wir die Energiewende nicht.
Wir müssen uns unabhängig von deren Beeinflussung machen, indem wir uns selbst ein Bild machen und ausschließlich danach handeln.

Konzerne, Industrie und die Politik (die mittlerweile von der Wirtschaft bestimmt wird !), striten ab, verzögern, halten hin,
verharmlosen was nicht zu leugnen ist, …

Wir können uns Reiche nicht mehr leisten, klar !

Die Wirtschaftsleistungen der Länder müssen den Ländern zugutekommen.
Aber die Wirtschaft produziert da, wo es kaum Umweltstandards gibt und hat ihre Firmensitze in Ländern,
in denen sie die wenigsten Steuern zahlen.

Nicht nur bei den Produkten, nein, bis ins Kleinste ist alles auf Gewinnmaximierung ausgelegt. So schaden sie der ganzen Welt,
beteiligen sich aber nicht an den von ihnen verursachten Schäden.
Da ist die fehlende Beteiligung an den Gesundheitskosten nur ein kleiner Teil des Geschäftsmodells.

Machen wir uns nichts vor (es reicht, wenn es die Industrie versucht !). Im gewinnorientierten Wirtschaftssystem,
haben sich unmoralische Geschäftsmodelle breit gemacht, die uns vergiften und den Planeten an die Wand fahren !

Machen wir uns selbst schlau und unabhängig von ihren Manipulationen, die dank (a)social media auf widerstandlose Geister treffen,
die jede Falschinformation glauben, solange sie keine Änderung verlangt.

Meine Blogs sollen aufklären und durch die Weitergabe (Multiplikation) meines Wissens (vielleicht erinnert Ihr Euch :
ich bin staatlich geprüfter Techniker für Wasser- und Abfallwirtschaft, habe eine Anglerprüfung, esse keine Tiere
und habe Kenntnisse in Gewässerökologie, Ökologie, Umweltanalytik
[Chemie], Philosophie, habe Kung Fu unterrichtet,…).

Wer sie liest, versteht große Zusammenhänge und merkt hoffentlich, dass wirklich alles mit allem zusammenhängt.
Das meinte Hermes Trismegistos, als er auf seiner tabula smaragdina [Smaragdtafel] sinngemäß schrieb :
„Wie oben, so unten !“ (gekürzt und ins neudeutsche transferiert).

Betrachten wir die Realität der Quantenmechanik, so wird jede Information einer Aktion, direkt und sofort (instantan) auf ferne Teilchen übertragen,
die dann ihrerseits dort wirksam werden, wo sie sioch befinden.

Das heißt aber auch : Jede Aktion zählt, denn sie hat direkten Einfluss auf das Ganze
                                      (und über die Grenzen des für uns Erkennbaren hinaus) !

Is Odil

Heute ein Spruch über unsere Fähigkeit, uns zu ändern :

Ändern kann man nur sich selber –
sich selbst aber immer.

(Elizabeth Lucas)

Klar soweit ? (Captain Jack Sparrow) 😉