Es  genügt nicht, nur zu tun
was möglich ist.
Wir müssen möglich machen,
was zu tun ist !
(Spruch von FfF)

Es hilft nichts, wir müssen das, vordergründig, Unmögliche möglich machen.
Wir haben uns und unseren Planeten in den letzten Jahrzehnten so weit verändert,
dass die Aussichten alles andere als rosig sind.

Auch wenn Politiker versprechen, wir müssten uns nicht ändern, haben sie doch nur ihre Karriere im Blick.
Genauso wie Konzerne und Wirtschaft ausschließlich am eigenen Wachstum interessiert sind.
Nein, wir können weder Politikern, noch Konzernen Glauben schenken.

Ich zitiere Einstein :
Die Definition von Dummheit ist,
immer wieder das Gleiche zu tun,
aber andere Ergebnisse zu erwarten
!“

Ergo müssen wir uns grundlegend ändern, wenn wir eine Zukunft, wenn unsere Kinder eine Zukunft haben sollen !
Doch sie propagieren etwas anderes !

  Dann haben wir ein großes Problem ! 😉

Andere, zukunftssichere Techniken müssen jetzt Vorrang vor allen, ausschließlich das kaputte System erhaltenden, Maßnahmen haben.
Das geht natürlich nicht, ohne dass wir irgendwo Einschränkungen erleben, bevor sich grüne Techniken etabliert haben.

Eine neue Weltanschauung ist schon lange notwendig (s. Blog Notwendig).
Diese kann, und darf, aber nicht durch Unterdrückung kritischer Stimmen (bereits seit über 50 Jahren)
oder der Entfachung hitziger Streits entstehen. Also haltet Euch zurück, denn wenn Euch etwas emotional aufwühlt,
ist es meist ein Zeichen für  gezielte Fehlinformation  und man versucht Euch so zu lenken !

Wir müssen begreifen, dass unsere bisher übliche Art zu denken, die Probleme geschaffen hat, mit denen wir jetzt konfrontiert sind
und nicht dazu geeignet ist, diese zu lösen. Wieder ein Zitat von Albert Einstein :
Man kann ein Problem nicht auf der gleichen Ebene lösen, auf der es entstanden ist.
und hat damit vorherrschende Paradigmen (u.a. Weltanschauungen) gemeint.

Wir müssen unsere Wirtschaft umbauen und das geht nicht ohne „Ruckeln“ ! Das muss allen klar sein.
Alle notwendigen Opfer, die nicht mehr im alten System unterkommen, weil es über kurz oder lang zusammenbricht,
müssen von unserer Gesellschaft aufgefangen werden.

Und zwar so, dass sie ein Auskommen haben und die Opfer für eine Gesellschaft bringt, die sie auffängt.
Noch ist es leider so, dass man sozusagen um Almosen betteln muss und es ein harter Überlebenskampf ist,
weil die „Versorgten“ sich lieber über unsinnige Dinge aufregen („Klimareligion“, Sozialschmarotzer, Andersdenkende, …),
als Umzudenken, neu zu Denken, es anders, also besser zu machen !

Ein von mir gerne angeführtes Beispiel ist die Tatsache, dass manche Politiker als Inflationsausgleich mehr Geld erhalten haben,
als mir im Monat zugestanden wird. Dabei trifft mich die Inflation tausendmal härter, als diese abgehobenen Geldsäcke,
die auf unsere Kosten leben und nur daran interessiert sind, das alte Wirtschaftsystem aufrechtzuerhalten
und damit den Planeten an die Wand fahren !

Nehmen wir nur die „ambitionierten“ Rückschritte dieser Regierung. Das Verbrenner- Aus wird diskutiert und steht auf der Kippe (Autolobby),
dabei gilt ; je früher es keine Verbrenner mehr gibt, desto günstiger ist es für uns und unseren Planeten.
Mit dem Bau neuer Gaskraftwerke (Investitionen in überholte Technologien), der Augenwischerei
der „Technologieoffenheit“ (s. Technologieoffen der Blog), und einer Gaslobbyistin in der Regierung,
wird uns ein Rückschritt als notwendig verkauft (s. Blog Notwendig o.), …

 „Gequirlte Kacke“ (Gülletank)

Dabei emittiert Gas nicht nur bei der Verbrennung zu viel CO2, durch Förderung, Transport und dem Umgang damit,
entstehen Verluste und das Gas, vorwiegend Methan, das 15 mal klimaschädlicher als CO2 ist, entweicht
und belastet den ganzen Planeten.

Es besteht mehr Interesse an Wirtschaftswachstum, als am Überleben ! Ich bin fassungslos, ob dieser Unvernunft.
Je weniger wir wissen, desto einfacher greifen die vorgeschobenen Lügen und Euphemismen der Industriepolitik.
Wir haben offensichtlich nichts gelernt. Wie auch ?


„1960 = Dichter, Denker, Tüftler“
2000+ = Bildungsopfer

 

Sie nähren die Illusion, wir müssten  uns nicht ändern, sie würden sich kümmern, etc.
Wacht auf und bildet Euch eine eigene (auf Fakten basierende) Meinung.
Ein Problembewusstsein ist der erste Schritt zur Genesung.
Ich muss mir hin und wieder, meist in Streitgesprächen, anhören, dass ich zu extrem handle (s. Blog Actions).

Und sicher, bin ich extrem. Doch betrifft dies nur mich und mein Leben, ich versuche lediglich die eingefahrenen Strukturen aufzuweichen
und Fehler im System aufzudecken, weil ich dadurch in meiner Freiheit eingeschränkt werde.

Im aktuellen Fall, und es gibt derer tausende, die einen vernünftigen Umgang mit Ressourcen verhindern,
ist es die Arbeitsanweisung meines Pflegedienstes. Wer meine Blogs liest, hat bestimmt schon mitbekommen,
dass ich unter den Folgen einer Hirnblutung leide.
Na ja, meine körperliche Einschränkung wäre ja machbar, aber ich werde durch die Gedankenlosigkeit von Routinen
und durch das Verhalten einiger Menschen stark behindert.

Diese Arbeitsanweisung schreibt den dort beschäftigten Haushaltshilfen Einmalhandschuhe vor.
Ich habe mich schon gründlich damit auseinandergesetzt und in meinen Downloads findet man einen Musterbrief
(Musterbrief Kosteneinsparung für Pflegedienste (Suche bemühen]), den ich hier kopieren will.

Ich habe ihn anonymisiert, denn ich möchte meinen Klarnamen oder Wohnort auch hier nicht preisgeben.
Mittlerweile hat sich die Medienlandschaft leider so entwickelt, dass ich übelste Drohungen eindämmen will.
Ich muss schon genügend … löschen, was Ihr gar nicht mitbekommt.

Hier also mein Apell an PDLs (Pflegedienstleiter*innen) :

 

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

 

es ist in der Hauswirtschaft üblich Einmalhandschuhe zu verwenden, da sie sowieso als Betriebsmittel vorrätig sind.

Das bedeutet jedoch, dass für wiederkehrende hauswirtschaftliche Leistungen, die nicht steril sein müssen
und keinerlei Körperkontakt beinhalten, pro Kunde (der Hauswirtschaft),
ein Paar Einmalhandschuhe anfällt, das weggeworfen wird.

Es sind pro HHH, bei durchschnittlich 4 Kunden pro Tag, 4 Paar Handschuhe,
also 8 Handschuhe pro Tag
Pro Woche (5 Tage- Woche) sind das etwa 40 Handschuhe,
pro Monat also etwa 160 Handschuhe.

Bei durchschnittlicher Zahl der Arbeitstage von 220 Arbeitstagen (bei 30 Tagen Urlaub) also etwa 1760 Handschuhe pro Jahr und HHH.

Das für nur eine durchschnittlich beschäftigte Haushaltshilfe.
Diese Anzahl multipliziert sich mit den Beschäftigten in der Hauswirtschaft.

Der dafür zu entrichtende Preis richtet sich stark nach der Qualität der Handschuhe.
Im günstigsten Fall in etwa 2,19 €/ 100 Stck.

Das ergibt also pro HHH und Jahr etwa 38,544 €/ Jahr an Kosten.
Auch diese multiplizieren sich wieder mit der Anzahl der Beschäftigten in der Hauswirtschaft.

Einmalhandschuhe bestehen aus Nitril, Latex, Vinyl, …, werden nicht extra gesammelt und nur marginal einem Recycling zugeführt,
landen also im Restmüll.

Dieses enorme, sinnlose Müllaufkommen kann durch Anschaffung von stabilen Haushaltshandschuhen gemildert
und so Betriebskosten gesenkt werden.

Die Haushaltshandschuhe haben sich, je nach Anschaffungspreis,
Lebensdauer und Kosten für die Einmalhandschuhe, nach ca. 5 – … Einsätzen amortisiert
und sparen ab diesem Zeitpunkt nicht nur Müll wie bisher, sondern auch Betriebskosten.

Ein Recycling ist für diese Abfälle nicht implementiert, da hier die Angebote fehlen.
Es findet also, de facto, nicht statt.
Eine Ausnahme ist ein Hersteller, der für seine Produkte ein Recycling anbietet. Das jedoch mit dem Gedanken der Absatzsteigerung.

Sie könnten Müll vermeiden, Geld sparen und damit evtl. ein Umweltmanagement implementieren, mit dem Sie für Ihre Firma werben könnten.

Kunden orientieren sich immer mehr am Umweltbewusstsein eines Dienstleisters
und so wäre ein umgesetzter Umweltgedanke sogar geschäftsfördend.

Hier die Adresse des Recyclers für die genannte Firma.
http://www.terracycle.de/kcp-brigade

Mit freundlichen Grüßen

Is Odil
Techniker für Wasser- und Abfallwirtschaft

Geht alle Eure Anweisungen durch und ermöglicht es, eigenverantwortlich und ökologisch zu Handeln !
Es gibt tausende, unsinnige Routinen, die es den Ausführenden unmöglich machen (außer sie setzen sich stillschweigend darüber hinweg)
eine zeitgemäße Handlungsweise zu etablieren.

Es muss allen klar werden, dass Ressourcenschonung Geld spart !

In seinem wegweisenden Buch „Ökorutine“,(ISBN 978-3-96238-084-7) beschreibt Michael Kopatz, wie eine Transformation gelingen kann.
Und zwar, indem man von Staats wegen gesetzliche Rahmen, die für alle gelten, schafft und der Verbraucher bei jedem Griff ins Verkaufsregal
ein ökologisches Produkt greift und nicht erst im mühevoller Kleinarbeit die Inhaltsstoffliste durcharbeiten muss.

Dadurch wird ökologisch zur Routine (daher der Titel) und weil man sich bewusst für konventionelle Produkte entscheiden muss,
und ökologisch vertretbare und Bio- Produkte billiger werden, als konventionelle.

Die Schädlichkeit eines Produktes muss eingepreist werden, dann kaufen alle automatisch günstigere (nicht nur billigere) Produkte.

Konventionelle Produkte sind nur durch umweltschädliche Subventionen so günstig. Streicht man diese, spart man nicht nur enorme Summen,
sondern konventionelle Produkte haben endlich ihren reellen Preis, Diese Subventionen zahlt der Staat, wir zahlen dafür Steuer,
also sind es schlussendlich wir, die diese Different bezahlen.

Wir bezahlen sowieso alle den Preis für jedes umweltschädliche Produkt. Denn schließlich sind wir es, die am Meisten darunter leiden,
während es sich Industrie- und Konzernbosse gut gehen lassen und den Klimafolgen lange ausweichen können.

Tax the rich !

Uns wird immer wieder Angst gemacht, vor dem, unvermeidlichen, Untergang des ungesunden Wirtschaftssystems,‘
das sich wie ein Geschwür ausbreiten konnte und den Planeten ausquetscht.

Ich habe eine frohe Botschaft. Es ist möglich unsere Brücken, Straßen, Infrastrukturen, den ÖPNV, … zu funktionierenden und tadellosen,
allgemein nutzbaren Dingen auszubauen. Doch die CDU verhindert seit mindestens 20 Jahren eine Lösung,
indem sie immer mehr der Industrie nach dem Mund redet, Gesetze erlässt, die es der Industrie ermöglichen, sie zu umgehen,
Weniger Steuern für enorme Vermögen erlässt, während „glückliche“ Erben einiges mehr bezahlen müssen.

Die Satiresendung „de Anstalt“ hat mal die Parteiprogramme ausgearbeitet und es müsste jedem klar werden,
wo das Problem unseres verarmten Staates liegt.

Alle Parteien rechts der SPD treiben die Staatverschuldung voran und wir alle leiden unter den knappen Kassen der Kommunen, unter unserem Straßensystem (Schlaglochslalom), unseren ÖPNV, der Bahn, …

Das Programm der Linken mal als Diagramm ;


„Entlastungsstruktur der Einkommen“

Würden Reiche einen adäquaten Beitrag zahlen, hätten wir noch Geld übrig !
Das will ein Black Rock- Lobbyist und die Ex- Vorstehende eines Energiekonzerns (Merz, Reiche) natürlich nicht,
deswegen hat die Industrie diese beiden eingesetzt.
Na ja, „nur“ den Kanzler, der seinerseits die Wirtschaftsministerin eingesetzt hat.

Läuft prima für die Konzerne und richtig Scheiße für uns, nur sind wir ja „dummgeschaltet“ und schlafen !

Is Odil

Vor der „Auszeit“, ein anderer Spruch, als imKalender, der mir aufgefallen ist :

„Die Welt besteht aus einer Gemeinschaft
von Subjekten und nicht

aus einer Ansammlung
von Objekten !“
(Thomas Berry  [Theologe])

P.S.
Dies ist mein vorerst letzter Blog für eine Weile, denn ich muss mich einer OP unterziehen und komme danach ein paar Wochen in Reha. Außerdem musste ich einen neuen Rechner kaufen, der erst mit meinen Daten bestückt werden muss, das geschieht während meiner Reha. Aber bis alles wieder in von mir gewollten Bahnen läuft, dauert es. Bis ich meinen Rechner habe, mich an das neue Betriebssystem gewöhnt habe, sehe, welche Daten ich wie nutzen kann, … Außerdem wechsel diese Seite die Plattform meine Webhosters und es kommt alles auf einmal. Schaut Euch einfach auf der Seite um, es gibt vorerst keine Memes (sollen ja auch nach meiner Reha einigermaßen aktuell sein) und vorerst keinen Blog. Tut mir echt leid, dass gerade alles zusammenkommt ! Ausgerechnet jetzt, wo diese Seite richtig „Erfolg“ hat.

Danke dafür ! Bis dann, ich hoffe, Ihr bleibt mir gewogen !!!