Click on pic

Hi, da bin ich wieder. Es geht wieder los mit dem Blog und meinen Memes. Danke, dass Ihr mir treu geblieben seid
und alles andere auf meiner Site genutzt habt !
Meine kurze Rückmeldung am 30.12. , hat am 31.12 reges Interesse ausgelöst
und meine Aufrufe stiegen von 300-400 auf 885.
Das freut mich und zeigt mir, dass mein Blog gelesen wird, aber auch genügend Inhalt auf dieser Site zu finden ist.

Genug geschwafelt, los jetzt ! 🙂

Fanat is‘ Mus, Radikal is‘ Mus, … is‘ Mus

Kurz gesagt, jedes Extrem ist Banane und entspricht vor allem nicht dem, wer wir sein wollen. Manche sagen jetzt „doch, genau das will ich !“,
aber das ist nur ein Aufblitzen des Egos, denn überlegt man sich, was Extremismus, Fanatismus und andere Muse uns antun,
kommen wir auf den Trichter, dass wir das ja gar nicht wollen (können), denn die Konsequenzen solchen Handelns sind bitter !

Nebenbei bemerkt, sind Überzeugungen nur vehement vorgetragene Hirnfürze anderer
und entspringen eigentlich nie der eigenen Erkenntnis. Von wegen selbstbestimmt !

Darum ist es enorm wichtig, herauszufinden, was man will (am besten in Meditation), dann haben wir gar keine Zeit zu tun,
was wir bei klarem Verstand auf keinen Fall wollen und nach und nach passen wir unser Handeln unseren innersten Werten an.

Ich war jetzt vier Wochen im Krankenhaus (1 Woche) und in Reha (3 Wochen) und habe im Gesundheitswesen erleben können,
dass weder die Nationalität, noch die Religionszugehörigkeit irgendeinen Einfluss auf die Qualität der Behandlung haben.

In vielem war ich zuerst „enttäuscht“, ob der „Schwierigkeiten“ (erinnert Ich Euch ? Ich bin sprachbehindert und schwer zu verstehen !),
wurde aber durch die Herzlichkeit und Offenheit überrascht. Eine, mir in lieber Erinnerung gebliebene, sehr bemühte Bedienung
sagte einmal die beeindruckenden Worte :
Egal welche Religionszugehörigkeit jemand hat, oder keine, wir sind alle Gottes Geschöpfe und verdienen Respekt !“

Dem möchte ich nichts hinzufügen, verweise hier aber noch einmal auf meinen Blog Hintergrund,
wo ich mir „mein Zeichen“ nach einer ähnlichen Erkenntnis trotzdem tätowieren ließ.
Es war die Erkenntnis, dass auch meine Hirnblutung und die damit einhergehende körperliche Einschränkung
nichts an der Tatsache ändert, dass alle Wesen (und ich) Geschöpfe eines göttlichen Prinzips sind.
Egal ob schwarz, rot, gelb, braun, Muslim, Christ, Jude oder Buddhist, wir sind alle auf der Suche nach der Wahrheit.
Die einen mehr, die anderen weniger aktiv.

Wer jedoch durch das Ausleben der eigenen Überzeugung zum Menschenfreund wird und, egal welchen, Glauben lebt,
ist auf der richtigen Spur. Ich zitiere noch einmal die Geschichte der blinden Weisen, die ein Tier beschreiben sollten.

In einem Königreich lebten einst fünf weise Gelehrte. Und sie alle waren blind. Ihr König schickte sie auf die Reise nach Indien,
um herauszufinden, was ein Elefant ist.

Dort angekommen, wurden sie von einem Helfer zu einem Elefanten geführt. Sie standen dann um das Tier und versuchten,
sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Wieder zurück beim König sollten sie über den Elefanten berichten.

Der erste blinde Gelehrte hatte das Ohr des Tieres ertastet und begann:
„Der Elefant ist wie ein großer Fächer“.

Der zweite Blinde, der den Rüssel berührt hatte, widersprach ihm:
„Nein, er ist ein langer Arm.“

„Stimmt nicht, er fühlt sich an wie ein Seil mit ein paar Haaren am Ende“,
entgegnete jener Gelehrte, der den Schwanz des Elefanten ergriffen hatte.

„Er ist wie eine dicke Säule!“, berichtete der vierte blinde Gelehrte,
der das Bein ertastet hatte.

Und der fünfte, der den Elefantenrumpf berührt hatte, meinte:
„Der Elefant ist wie eine riesige Masse mit einigen Rundungen und Borsten darauf.“

Sie konnten sich nicht einigen, was ein Elefant wirklich ist. Aufgrund ihrer widersprüchlichen Aussagen, fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs.

Doch der König lächelte weise:

„Ich danke euch, denn nun weiß ich, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit Ohren wie Fächer, mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist,
mit einem Schwanz, der einem Seil mit ein paar Haaren daran gleicht, mit Beinen, die wie starke Säulen sind und mit einem Rumpf,
der wie eine große Masse mit einigen Rundungen und ein paar Borsten ist.”

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte
und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten.

Als erstes in meinem Blog Let’s get loud ! zu lesen (gleicher Wortlaut). Die Geschichte veranschaulicht,
dass sich jede(r) ein eigenes Bild von einer einzigen Wahrheit macht. Wir sollten uns also genau überlegen,
was wir für wahr halten denn wir richten unser Leben danach aus. Und das hat Konsequenzen,
entweder hilfreiche und unterstützende oder vernichtende, es liegt an uns !

Schon Schiller meinte :
Der kluge Mensch,
macht sich die Natur
zum Freund !“

Arbeiten wir mit der Natur, wird sie uns mit allem versorgen, was wir zum Leben brauchen.
Aber die Wirtschaft kennt nur Gewinnmaximierung, beutet sie aus und belügt uns, wo sie kann !

Selbst die so beworbenen Umweltsiegel, versprechen wohlklingende Ziele,
die am anderen Ende der Wertschöpfungskette nicht eingehalten werden.
Hauptsache wir (die Verbraucher) sind beruhigt und konsumieren. Es geht nur ums Geld !!!

Wir suchen uns mit besten Absichten etwas aus, das schon bei oberflächlicher Prüfung vor Ort mit Füßen getreten wird.
So täuschen sie uns über ihre Machenschaften hinweg !

Ich plädiere dafür, dass man sich den äußeren Einflüssen regelmäßig entzieht, denn sie beinhalten immer öfter extreme Weltsichten,
die mit der Realität (Wahrheit) kaum noch etwas gemein haben.
Jede Form des Extremismus hindert uns an der freien Beurteilung einer Situation,
denn wir können nicht klar sehen.

Je mehr wir uns darüber bewusst wewrden, was wir wollen, desto weniger lassen wir uns täuschen,
denn nichts ist so gut, wie es beworben wird, und die Werbung dringt unmerklich in alle Bereiche.

„Jetzt wird mir auch klar, weshalb die Kronen so billig waren.“
Dieser Burger wird ihnen präsentiert von …

Es gibt die beiden Begriffe der Vernunft-, bzw. Gesinnungsethik. Kurz gesagt, handelt jemand nach der vorherrschenden Ethik,
Tut er auf der einen Seite was nötig ist (Vernunftethik), auf der anderen Seite tut er, was im Sinne einer Extremistengruppe ist,
deren Ziele er für sein eigen hält (Gesinnungsethik).

Doch braucht es nicht zwingend irgendeine Extremistengruppe. Alleine die Bestätigung unserer Vorurteile
und das Gefühl der Anonymität bringen das Schlechteste in uns hervor.

(s. remote control , englische Show [um die Werbung nicht sehen zu müssen, warten,
bis man sie überspringen kann oder weiß Maskierte erscheinen
]).

Die gleichen Mechanismen wirken auch in der Anonymität des Netzes, wo man sich hinter Pseudonymen verstecken kann.
Viele werden jetzt sagen, ich solle ganz ruhig sein, ich agiere schließlich auch unter einem Pseudonym.

Richtig, aber das ist reiner Selbstschutz, denn man kann mich erreichen und direkt kontaktieren,
doch behalte ich mir vor zu entscheiden, wem ich meinen Klarnamen verrate und wem eben nicht.

Außerdem habe ich dem „Kommentarwildwuchs“ dadurch Einhalt geboten, dass man eine Mail- Adresse angeben muss,
um einen Kommentar zu schreiben. Das hält die Menschen davon ab, völlig zu eskalieren !

Vernunft-/ Gesinnungsethik sind zwei ineinanderfließende Konzepte. Und es ist wie überall, es gibt kein schwarz oder weiß,
es gibt nur ein UND, dazwischen existieren viele Schattierungen.
Es gibt überall zahlreiche Mischformen, denn nichts kommt in der Natur Reinform vor.

Selbst unsere technisch aufwändigen Extrakte, Reinmetalle, – Stoffe enthalten immer einen gewissen Prozentsatz an anderen Stoffen.
Das Diverse ist normal. Doch leider nur in der Theorie. Bei Künstlern setzen wir voraus und empfinden es als Herausragend,
dass sie ein anderes Empfinden der Wirklichkeit haben, hier ist Diversität die Voraussetzung für deren Kreativität.
Aber von allen anderen verlangen wir „Normalität“ (was auch immer „normal“ sein soll).
Das bedeutet jedoch automatisch eine Abnahme der Vielfalt. Wenn wir so weitermachen, dauert es nicht mehr lange und wir haben wenige,
aber der Norm entsprechende Produkte. Das ist nicht nur extrem langeilig, sondern alles andere als resilient.

Eine kleine Veränderung der Lebensumstände und sie sind verloren, weil nicht überlebensfähig.
Was ist das für ein Irrglaube; normgerechte Menschen bedeuteten Leben ?
Nehmen wir uns ein Beispiel an der Evolution. Leben entwickelt sich nie in nur eine Richtung.

Immer sind in den Entwicklungen auch die Wege enthalten, die sich nicht durchsetzen. Entweder weil der Grundstoff zur Neige geht,
oder eine andere Entwicklung (Idee) eine Reproduktionsrate hat, die größer als derer ist.
(Remember Reproduktionsraten ? [Coronapandemie])

So bedeutet Vielfalt, dass es auch in schwierigen Zeiten eine Evolution gibt. Doch die durch uns verursachte Eintönigkeit,
macht die Produktionsformen sehr empfindlich, da es keine entwickelte Möglichkeit gibt, die überleben könnte

Das macht die rapide Änderung der Lebensumstände in dieser Zeit noch dramatischer. Evolution geschieht zwar pausenlos,
ist aber sehr viel langsamer und es bleibt zu hoffen, dass ein paar Entwicklungen in die richtige Richtung gehen und diese neuen Arten überleben.
Es wird sowieso etliche Jahrtausende brauchen, bis sich etwas ähnlichwes wie ein Ökosystem bildet und fraglich ist,
ob es das hervorbringt was der Mensch zum Überleben braucht !

Ok, das war’s für’s Erste.

Seid gegrüßt
Is Odil

Wie bestellt ist heute Goethe im Kalender (ein würdiges Comeback ! 🙂 )

Die Hauptsache ist, dass man lernt,
sich selbst zu beherrschen.

Wollte ich mich ungehindert
gehen lassen,
so läge es wohl in mir,
mich selbst und meine Umgebung
zugrunde zu richten.“
(J. W. von Goethe)