Wir sind weitaus mehr, als uns die oberflächliche und flache Welt der Medien zugesteht.
Wir sind Geistwesen, Sexualwesen, Lebewesen, …
Auf all diesen Ebenen reagieren wir so, wie wir es für richtig halten. Doch woher bekommen wir die Informationen
und liegt was wir „wollen“ (sollen) wirklich in unserem Interesse ?
In der gesamten Entwicklungsgeschichte des Menschen, konnten wir durch gelebte Traditionen und
dem “Lehrauftrag“ der älteren Generation einen unglaublichen Vorteil gegenüber den Unbilden der Natur erlangen.
Das Rad musste nicht von jeder Generation neu erfunden werden, sondern das Wissen und die Weisheit
sämtlicher vorhergehender Generationen, wurden an die jüngste Generation vermittelt.
Entweder durch das gelebte Beispiel der Eltern und Großeltern, oder durch Geschichten, Märchen, und Mythen.
Kurz gesagt, durch die sich vor Ort ausgeprägte Kultur.
Unsere Kulturen haben bedeutend zum Erfolg des Menschen beigetragen.
Hierbei hat jede(r) unterschiedliche Persönlichkeiten, deren Verhalten mit der jeweiligen Situation harmoniert.
So haben wir eine Art „Kind- Ich“, das im Umgang mit Erziehungsberechtigten und Familie funktioniert,
oder z.B. ein „Berufs- Ich“, wo wir unsere Rolle im Berufsleben wahrnehmen, ebenso ein „Käufer- Ich“,
ein „Autofahrer- Ich“ und viele mehr.
All unsere unterschiedlichen „…- Ichs“, entwickeln sich im Rahmen unserer Vorsätze. Je feiner diese sind,
desto detaillierter fallen unsere Ziele aus und umso mehr entsprechen unsere Handlungen unseren Zielen.

Hier ist nochmal schematisch dargestellt, wie sich ein moralisch gebildeter Mensch verhält. Oben unten (schwarz),
befinden sich die verinnerlichten moralischen Werte. Innerhalb dieser bewegt sich der Mensch,
auf das von ihm als erstrebenswert erachtete Ziel zu (grüne Linie).
Er bewegt sich also auf das Ziel zu, bis er an eine andere Grenze kommt, orientiert sich weg von ihr, auf das Ziel zu.
Und bleibt so immer in den von ihm gezogenen Grenzen. „Erleuchtete“ gehen den direkten Weg (Mitte, schwarz).
Ich habe noch eine Graphik, bei der die grüne Linie ausschließlich innerhalb der Grenzen verläuft.
Doch bei dieser ist dargestellt, wie man mit einem Rückfall umgeht.
Um es deutlich zu machen, ein Rückfall in alte Verhaltensmuster, in fixe Ideen, in perfide Beeinflussung, …, gehört dazu
und ist kein „Beinbruch“, solange man das Ziel nicht aus den Augen verliert und sich wieder auf den Weg begibt.
Salopp gesagt : „Aufsteh’n, Krönchen richten, weitergehen !“
Es soll hier nicht Traditionen und alten Strukturen das Wort geredet werden. Früher war definitiv nicht alles besser.
Denken wir nur an Pest, Cholera und andere „Geißeln“ der Menschheit.
Doch es war, zumindest was die Menschwerdung angeht, eine andere Zeit.
Durch vorherrschende Kultur wurde sichergestellt, dass man sich in gesellschaftlich akzeptierten Grenzen frei bewegen konnte.
Doch leider haben viele Menschen dies dazu genutzt, sich hinter Konventionen zu verstecken.
Solange sie diese Illusion aufrecht erhielten, konnten sie Schutzbefohlene aufgrund der Abhängigkeit für ihre Zwecke missbrauchen.
Niemand sah sich veranlasst, etwas zu tun und der Täter wird in seinem Tun bestärkt, anstatt ihn frühzeitig in die Grenzen zu weisen.
Nein, alle sind für die Entwicklung unserer Kinder verantwortlich. Wirklich alle, denn gesellschaftliche Konventionen,
können in ihre Gänze nicht von den Erzhiehungsberechtigten vermittelt werden.
Aber leider und das kreide ich der Gesellschaft an, wird man von anderen niedergebrüllt, wenn man Zivilcorage zeigt
und ein weiteres Bildungsopfer Partei für die falsche Seite ergreift, weil es selbst so respekt- und haltlos handeln „will“.
Es ist dem System immanent (innewohnend ! A.d.R), dass der massenweise Missbrauch möglich ist (leider nicht war).
Denn dieses System hat aufgehört, hinzusehen und sich klarzumachen, ob das gesehene Verhalten
den moralischen Anforderungen der Situation entspricht.

Eine konsistente Moral lernte man von der vor- vorgehenden Generation. Doch die heutige Moral kommt aus dem Netz,
weil es keine Orientierungen mehr gibt, man kaum etwas für’s Leben lernt und weil wir keinen Wert darauf legten,
was wir für Menschen großziehen.
Jetzt sind sie groß und wir merken, dass es zu unserem Nachteil war, die Alten rauszuschmeißen, nur auf die Kosten,
statt den Nutzen zu schauen (es sollte uns das wert sein !) und die Anforderungen der Industrie zu unseren machen.
Die Zugangsvorrausetzungen der Ausbildungsberufe werden stetig nach unten geschraubt, weil sie kaum noch erfüllt werden.
Wundert Euch also diese Qualität :

Wir haben sie Schritt für Schritt aus unserem Leben verbannt, so dass unsere Kinder kaum noch
mit der kollektiven Weisheit in Berührung kommen. Aber wir dürsten geradezu nach Weisheit.
So ist es also kein Wunder, dass sich unsere Kinder großteils an dem orientieren, was ihnen die Industrie oder Populisten vorgeben.
Sie haben weder die kollektive Weisheit, noch ihre Eltern als Anhaltspunkt. In der Schule sind Geisteswissenschaften reduziert worden
und auch da erhalten unsere Kinder keine Modelle, nichts, was eine Überlegung wert wäre
und das Gehirn spart es sich, Kapazitäten bereit zu halten, die kaum gebraucht werden.
Denn es ist ein Meister des Energiesparens, braucht es doch alleine 20 % der Energie im Körper.
Diese ungenutzten Synapsen werden mit der Pubertät abgebaut und kehren nicht wieder.
Sicher kann man sein Verhalten lebenslang ändern und anpassen, aber es ist eben nicht mehr so leicht und eine echte Aufgabe,
denn für die Änderung unseres Verhaltens, braucht es zwingend ein Problembewusstsein.
Solange man sich rausreden kann, hat man keine Chance, ein Verhalten (Sucht) zu ändern.
Ich kenne das leider aus leidvoller Erfahrung, denn ich habe meine Alkoholsucht besiegt,
und weil ich jetzt die Mechanismen meiner Psyche kannte, war es anschließend (na ja, fast zwei Jahre später) ein Leichtes,
meine 40 jährige Nikotinsucht zu bekämpfen, später dann bekämpfte ich noch meine entstandene Nasenspraysucht.
Gerade in Bezug auf mein Rauchen, habe ich es X- mal ohne Erfolg versucht. Erst als ich ein echtes Problembewusstsein entwickelte,
konnte ich von einem Moment auf den nächsten aufhören und habe weder ein Verlangen nach Alkohol, noch nach einer Zigarette,
Logische Konsequenz ist die kontinuierliche Abnahme des IQs (s. focus.de). Jahrtausende hat sich der Mensch weiterentwickelt
und sich zu geistigen Höhen aufgeschwungen. Heute werden jedoch die einfachsten Logiken nicht verstanden.

Schon Einstein sagte :
„Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden,
aber nicht einfacher !“
Denn genau dann geschieht die Abnahme der Qualität. Es ist wie die Grenze der Effektivität.
Man kann die Produktion nur bis zu einem gewissen Punkt effizienter machen.
Wird dieser überschritten, spart man an den Rohstoffen, ersetzt sie durch Aromen, … und die Qualität nimmt ab.
Da wir ja auch Geistweswn sind, brauchen wir so viel Weisheit und geistigen input wie möglich, um uns einigermaßen gesund zu entwickeln.
Also lest meine Blogs, sie sind voll von meinem Wissen und dem bisschen Weisheit, das ich erkennen durfte.
Nach und nach werdet ihr immer mehr verstehen und schließlich Transferleistungen vollbringen, die Ihr Euch anfänglich nie zugetraut habt.
Ihr werdet anfangen, Bekanntes auf sander Bereiche anzuwenden, weil immer klarer wird, was was beeinflusst.
Begebt Euch auf eine geistige Reise und scjhafft eine Gegenbewegung zur allgemein grassierenden :
(progredient = fortschreitend, Assifikation = Kofferwort)
Is Odil
Heute ein wenig buddhistische Geistesschulung, denn es ist wieder Uposatha (buddh. Feiertag) :
„Wenn der Mensch öfter
darüber nachdenkt (-dächte ! A.d.R.)
dass er der Erbe seines Wirkens ist,
er die Früchte seines guten und
seines bösen Wirkens ernten wird,
so wendet er sich entweder
völlig ab vom Weg des Unrechttuns,
oder er bringt es zumindest dahin,
dass das Unheilsame
wesentlich geschwächt wird.“
(A V, 57)
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