Das buddhistische Symbol und auch das der Philosophie ist hier der Kreis.
Er versinnbildlicht die völlige Harmonie des Lebens, denn, wie schon öfter gesagt, es hängt alles mit allem zusammen.
Auch wenn wir der Illusion des Luxus im Verbrauchsmodus frönen, fällt alles, was wir der Natur angetan haben,
auf uns zurück, denn die Evolution ist Meister in Kreislaufwirtschaft und nichts kann über längere Zeit funktionieren,
das nur nimmt, weil die Grundstoffe nicht zur Weiterverwendung taugen, sobald wir sie „ausgebraucht“ haben !

Die Evolution hat in Jahrmillionen die perfekte Kreislaufwirtschaft entwickelt, in der alles aus Stoffen zusammengesetzt ist,
die nach dem Lebenszyklus des Individuums, abgebaut, in vielen Schritten umgewandelt und so dem Leben wieder
als Grundbausteine zur Verfügung stehen.

Nichts, absolut gar nichts ist so aufgebaut, als dass es nicht Organismen gäbe, die es wieder abbauen und „bioverfügbar“ machen könnten.
Verfügbar für neues Leben, das auf genau diesen Stoffen aufgebaut ist. Nur der Mensch hat sich in seinem Wahn immer weiter
von der Natur entfernt und Stoffe entwickelt, die zwar einmalig in jede beliebige Form gebracht werden können,
diese aber nach Gebrauch vergleichsweise „ewig“ stabil bleiben und dem Leben nicht zur Verfügung stehen.

Außerdem bedrohen diese Stoffe entweder das Leben direkt, z.B. Plastiktüten im Meer, die als Falle wirken, oder indirekt,
indem sie den Stoffwechsel der Lebewesen derart blockieren, dass das Leben keine für es notwendigen Stoffe aufnehmen
oder generieren kann.

Zudem kommt erschwerend hinzu, dass sich besagte Stoffe (vorwiegend Plastik), mechanisch immer mehr zersetzen
und so kleinste Teile in die Nahrungskette gelangen, an deren Spitze eben der Mensch steht.
So konzentrieren sich Stoffe in der Nahrungspyramide immer stärker auf, so dass wir diese Stoffe in hoher Konzentration
zu uns nehmen (etwa 5 g pro Woche [eine Kreditkarte] Quelle : WWF).

Ja, es geht vornehmlich ums Plastik, das wir, trotz besseren Wissens in wachsendem Maße, konsumieren.

Das ist der Effekt der Desinformationskampagne der Industrie, die ausschließlich an Profit interessiert ist.
Sie  handeln nach einer Gesinnungsethik, obwohl die Mehrheit sagen würden, wir müssen vernünftig handeln
(nach Vernunftethik eben).
Alle schieben den schwarzen Peter zum Gegenüber und sonnen sich im trügerischen Licht der „Unschuld“,

Von alleine handelt die Industrie nicht vernünftig, wir müssen sie dazu zwingen. Es gibt schon ausgereifte Techniken,
um Plastik zu ersetzen oder das Problem zu verkleinern (die sind nur nicht so profitabel, wie Einwegartikel).
Also hat die Industrie kein Interesse an Alternativen, solange es billiger ist, unsere Müllberge zu vergrößern
und wir blind das kaufen, was für sie (also auch für uns) billiger (keineswegs günstiger)  ist.
Wir lassen uns von einer „Notwendigkeit“ des Schutzes, der Qualitätssicherung, des Ex und Hopp, etc.  blenden.

Macht Euch endlich schlauer, als die Industrie, die mit allen Tricks (ganz perfide sind die psychologischen) arbeitet,
um kein kritisches Denken, das ihre Praktiken infrage stellen könnte, aufkommen zu lassen !
Sie verkaufen uns Qualitäten, die keine sind. Wir sind über Jahrzehnte umerzogen worden,
so dass der Preis für die Meisten ein Qualitätsmerkmal geworden ist.

So konsumieren sie im Unverstand Dinge, die sie bei näherer Betrachtung niemals kaufen würden.
Wie schnell doch so eine „Ewigkeit“ vorbei ist ! 😉

Aber ich schwafel ab, wie es eine Freundin von mir ausdrückte. 😉 Es geht ums Eins Sein.
Das erste Wort ist uns hinlänglich geläufig, doch beim Begriff Sein, schauen wir als Erstes mal genauer.

Was also ist Sein. Sein ist viel mehr, als die bloße Existenz. Zum Sein (nicht zum Selbstbild) gehört, mehr zu sein, als nur da.
Es gehören viele Fähigkeiten dazu, um Sein zu definieren. In erster Linie zählt, was für ein Mensch wir geworden sind.
Dazu gehören nicht nur unsere Erziehung, unsere Sozialisation, sondern auch unsere Lebenserfahrungen, die uns prägen.
Deswegen ist Sein kein Ist- Zustand, sondern ist in stetigem Wandel.

Denn Leben ist stetiger Wandel, ständig passen wir unser inneres Erleben an die Umwelt an.
Ohne diese Anpassung (Adaption), werden wir geistig starr und leblos in unseren Ansichten
(in erschreckendem Maße gerade an der wachsenden Unmenschlichkeit zu sehen).
Ein Leben ist so auf Dauer nicht möglich, weil wir damit das schärfste Schwert im Kampf ums Überleben opfern.

Und nun zum ersten Wort Eins. Es ist nicht nur ein Zahlwort, das eine Singularität beschreibt, es bedeutet viel mehr.
In diesem Zusammenhang, eine „Einheit“, ein gesundes Ganzes. Doch die Industrie hindert uns wissentlich daran,
Ganz und im wahrsten Sinne „Heil“ zu werden. Wir können kaum noch ein gesundes Ganzes bilden,
weil in jede geistige Tätigkeit eine Unterbrechung hereinbricht (s. Blog Notwendig)

(A)social media fordern unsere Aufmerksamkeit, Telefon oder Anderes unterbrichen uns ständig dabei, einen Gedanken fassen zu können.
So haben wir uns daran gewöhnt, an der Oberfläche unseres Denkens zu bleiben,
denn sonst könnten wir die Sinnlosigkeit unseres Tuns erkennen. Doch das ist nicht gewollt.

Deswegen sind schon alleine die Betriebsprogramme derart süchtig machend, dass sich die Meisten gar nicht wehren können.
Was ich leider immer öfter in meinem Freundeskreis beobachten kann.

So wird vielen das reale Leben weniger wert, als das Ausleben ihrer Sucht. Ein sicheres Zeichen des Kontrollverlustes.
Ein schmerzlicher Satz, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht, war :
Schaff Dir XXX (’ne App) an, wenn Du mich erreichen willst !“
Er weiß, ich habe kein Handy, kein Dumbphone bestimmt mein Leben. Aber er ist Opfer seiner Sucht !

Doch damit nicht genug, es gibt kaum noch einen Ort in unserer modern(d)en Welt,
der ohne den negative Einfluss des erstarkenden Egos ist.

Da ich ja körperlich eingeschränkt bin, werde ich immer öfter dummdreist behindert.
Ich habe z. B. schon zweimal die Straße überquert und beim ersten Mal nahm mir ein abbiegendes Auto die Vorfahrt.
Ich wollte nichts sagen, aber der Fahrer hatte das Fenster offen und motzte mich an, hier sei kein Zebrastreifen.

Dann musste ich was sagen und meinte, er solle den Führerschein nochmal machen. Vor ein paar Tagen dann, stieg ich aus dem Bus
und ging geradeaus über die kreuzende Straße. Plötzlich hupt es hinter mir und als ich auf das Auto blickte, meckerte der Fahrer,
ich solle weg von der Straße.

Ich hatte vier Straßenführerscheine und habe die theoretische Prüfung zweimal ablegen müssen.
Ich habe beide Male mit null Fehlerpunkten bestanden. Also weiß ich, dass man die Vorfahrtsregel lernt.
Im Originaltext heiß es : „Beim Abbiegen hat der geradeaus fließende Verkehr Vorfahrt.

Kein Wunder haben wir :
„Rechts (politisch) vor Links“

Die StVo meint die Fußgänger damit. Doch man hört es vielleicht, möchte es nicht hören, handelt egoistisch
und die Praxis gibt es kaum her.
Mittlerweile bleiben Fußgänger schon an der kreuzenden Straße stehen, wenn jemand abbiegen will.
Sie senden die völlig falschen Signale und ich komme noch im Straßenverkehr um.

Nicht etwa, weil ich umgefahren werde, weil man weder das Auto, noch die Verkehrsregeln beherrscht,
sondern weil diese Egoisten beleidigt aus dem Auto steigen und mir Gewalt antun, nur weil sie glauben, im Recht zu sein.

Apropos Fahren können :

Beispielloses Gefühl für’s Gerät !“

Wir haben nicht nur den Planeten an die Wand gefahren, wir haben unsere Kinder der Verrohung preisgegeben. Ich frage mich immer öfter,
die sollen es richten ? Die ?

Mein Glück ist, dass ich mich noch eine Weile auf die Anderwelt vorbreiten kann, mein Pech ist, dass ich auf eine Abhängigkeit von diesen Menschen, die oft alles Gute wollen,
aber zu wenig Herz und Verstand haben, anderen ein Heim zu bieten, zusteuere.

Ich muss also einiges erdulden, bevor ich von meinem Wissen (das ich hoffentlich noch vermehre) profitieren kann.

Wir müssen wieder das lehren, was wirlich zählt, Das ist oft unbequem, aber es bildet das Herz, einmal nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.
Hildegard Fischle- Carl drückt es so aus :

Wer den eigenen Einsatz verweigert,
kommt bestenfalls zu Genüsslichkeiten,

jedoch nicht in jenen Bereich,
wo das Glücklichsein anfängt.“

Und es gibt keinen größeren Genuss, als glücklich zu sein.

Is Odil

Heute eIn Spruch, der mich schon lange begleitet :

Lehrt die Menschen,
anders zu denken,

und ihr werdet sie
nicht zwingen brauchen,

anders zu handeln.
(Paul Dahlke)