„Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust“. Dieses Zitat aus Goethes Faust I, drückt in diesem Fall eine Unentschlossenheit aus.
Ich aber meine damit unsere Tricksereien und Heucheleien, um die eigene Verantwortung nicht sehen zu müssen.
“Sie war‘s ! Sie war’s !“ „Er war’s ! Er war’s !“
Jeder Mensch hat schon einmal „Abwehrmechanismen“ dieser Art angewandt, denn, wie es die fantastischen Vier
in ihrem Lied „Frohes Fest“ (indiziert) ausdrücken, „Wahrheit tut immer weh“.
Doch genau die ignorieren wir, verschließen unsere Augen und Ohren vor ihr oder leugnen sie, wie es populistische Parteien tun.
(leider auch konservative ! A.d.R.)
„Ui, ein Fetter.“ „Das gibt Stimmen !“
Aber Realität hat Konsequenzen, ob wir sie sehen wollen, oder nicht. Sie existiert unabhängig von unserer Erkenntnis.
Wahrheit ist, auch ohne uns !
Da sie den Zusammenhang von Mensch und Klimaerhitzung leugnen, haben sie naturgemäß auch keine Strategien dafür,
wenn uns die Konsequenzen über den Kopf zu wachsen drohen. Also werdet endlich vernünftig ! Denn :
(s. erste Sitzung des thüringischen Landtages)
Die Augen und Ohren vor allem zu verschließen, das uns schadet, ist schädlich. Denn was wir nicht wahrhaben wollen, verfolgt uns.
Es verfolgt uns so lange, bis wir es irgendwann akzeptieren, und genau davon sprach auch einst Carl Gustav Jung:
„Was du nicht wahrhaben willst, verfolgt dich; was du akzeptierst, verändert dich.“
oder anders ausgedrückt :
„Die Angst ist der Weg !“
Nicht etwa, wie Hasardeure jedes Risiko einzugehen, sondern sich offen und ehrlich mit der Angst auseinanderzusetzen.
Nur wer sich seinen Ängsten stellt, lernt sie kennen, mit ihnen umzugehen, lernt das Risiko einzuschätzen
und ein kalkuliertes Risiko ist kein Risiko mehr.
Folglich verschwindet die Angst, denn sie hat keine Grundlage mehr.
Im englischsprachigen Raum gibt es das „geflügelte Wort“ : „Realitiy bites“ (Realität beisst),
um den Unterschied zwischen realer und virtueller Welt zu verdeutlichen.
Fatalistisch ausgedrückt, nur die Realität kostet uns das Leben.
Virtualität bedingt das allerdings in steigendem Maße, indem wir der Konsequenzen unseres Handelns
in der realen Welt nicht bewusst sind (werden können) !
Egal, ob wir die Wahrheit anerkennen oder leugnen, die Konsequenzen werden uns ereilen.
Nur können wir, je früher wir ehrlich zur Wahrheit und deren Ursache stehen, diese abmildern,
indem wir vernünftig handeln, bevor die Konsequenzen zu groß und schmerzhaft werden !

Wir müssen die übergriffige Technik, die das Schlechteste in uns hervorbringt, beiseitelegen und uns fragen, wer wir sind,
wer wir sein wollen und was für ein Mensch wir sind oder werden wollen (s. Mitte).
Zur Beantwortung dieser Fragen müssen wir uns zuhören, unseren Gedanken Raum geben und schließlich erkennen,
dass wir auf dem Holzweg sind und uns, gepusht von finanziellen Interessen, nur an der Oberfläche unsers Denkens bewegen.

Es gibt da allerdings ein immer größer werdendes Problem :

doch was ich sehe ist :

Wir haben ein Universum hinter unseren Augen, dessen Daseinsberechtigung in Frage steht.
Die Natur ist Meister der Effizienz und jeder kleine Vorteil in der Energiebilanz, sichert das Überleben der Art.
Deswegen baut sie ab was nicht gebraucht wird. Jahrzehntelang verstärkte sich der sogenannte Flynn- Effekt,
der die Voraussetzung für ein stetes Anwachsen des IQ war.
Doch dieser schwächt sich zusehends ab (seit etwa 2014) und der IQ sinkt seither. Wer sich fragt, warum das so ist,
vergleiche die Zeiten des Zuwachses in denen wir uns seit frühester Kindheit mit der Umwelt auseinandersetzten
mit den Zeiten nach der Entwicklung des Mobilfunks.

Blau = Entwicklung des Mobilfunks
Rot = Kommunikationsqualität
2010 betrug die Bildschirmzeit eines Erwachsenen in den USA 9,5 Stdn pro Tag, vor 2 000, hatten Kinder und Jugendliche diese,
und noch mehr, Zeit mit spielen und der Auseinandersetzung mit der Realität verbracht.
Das bedeutet im Klartext, dass unser Gehirn seit „Ewigkeiten“ an der Auseinandersetzung mit der Realität wuchs
(und mit ihm der IQ), dass aber unser Gehirn heute kaum noch gebraucht wird und so wertvolle Energiereserven eingespart werden.
Der IQ sinkt ! (s. focus.de)
Wir kommen, und das vergessen die meisten, als „Humanlarven“ auf die Welt. Als ein Bündel von Trieben, Gelüsten und Illusionen.
Wir haben Vorlieben und Abneigungen, die wir unablässig, zu jeder Sache äußern und erst im Laufe unseres Lebens bilden wir die Moral,
die viele dieser Reaktionen ausschließt und formen so unsere Persönlichkeit.
Doch die Phase der unkontrollierten Ausbrüche unserer Meinungen wird durch den sorglosen Gebrauch von (a)social media verlängert
und wir können uns kaum noch zurückhalten, was sonst unser Selbstwert täte.
Wir haben die Kontrolle über uns verloren !
„Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart)
Wir sind so „unfertig“, weil die Anatomie des Menschen keine höhere Entwicklungsstufe zulässt.
Ein Großteil unserer Entwicklung vollzieht sich, außerhalb des mütterlichen Körpers, während der Kindheit und Jugend.
Ausgerechnet diese so wichtige Entwicklungsphase verbringen die meisten eben mit vorgekauten „Informationen“
und bewegen meist nur noch die Daumen. Aber, je weniger wir bewegen müssen, desto weniger wird unser Gehirn gefordert.
Das den Bewegungsdrang von Heranwachsenden erklärt !

Doch, um eine Moral ausbilden zu können, brauchen wir Zeit in der wenig oder keine Reize, unseren Geist ablenken.
Sonst wächst unser Ego ins Unermessliche, da es keinerlei Grenzen unserer Vorstellung (der Gesellschaft. A.d.R.) aufgezeigt bekommt.
Egoistisch ist man ohne Zutun, altruistisch wird man erst durch verinnerlichte Werte und deren Anwendung auf die Gedanken.
Ich habe den Lebensweg mal in einem Meme ausgedrückt :

Hier sind die, im Idealfall, ausgebildeten Grenzen der Moral, in denen wir uns, freiwillig, bewegen (grüner Pfeil).
Da aber die wenigsten von uns erleuchtet sind (gerader Pfeil), lassen wir uns von den Lebensumständen vom direkten Weg abbringen.
Solange wir umkehren und die andere Richtung wählen, erreichen wir schließlich das Ziel allen Wollens.

Nun sind wir eben, wie gesagt, keine Erleuchteten und übertreten oft unsere moralischen Grenzen. Damit ist das Ziel aber keinesfalls verloren,
wir müssen unseren Fehler erkennen und umkehren, bis wir wieder an Grenzen stoßen. Hauptsache ist, wir bewegen uns wieder
innerhalb unserer moralischen Grenzen und erreichen so das Ziel.
Das war ein kleiner Ausflug in die Philosophie und ich hoffe, es hat Euch nicht überfordert !
Es ist eben so, dass ich mich schon seit meinem „Erwachen“ des Geistes, mit vielen Fragen des Lebens auseinandersetze.
Andere pflegten ihre soziale Kompetenz, die bei mir, naturgemäß, eher schwach ausgebildet ist.
So prägten sich natürlich auch meine Sicht und der Umgang mit meiner Umwelt. Alles, was ich erleben durfte habe ich letztendlich
(in stillen Stunden) auch philosophisch beleuchtet.
Das half mir, vieles einzuordnen. Schlussendlich, weil ich Schlüsse aus dem Erlebten zog,
gipfelte es in meiner momentanen Lebensführung (s. Blog actions). Und der Weg ist noch nicht zu Ende !
Meine Auseinandersetzung mit Kampfkunst, die Anglerprüfung und meine letzte Ausbildung zum Techniker für Wasser- und Abfallwirtschaft,
befähigten mich u. a. dazu, mit dem Wenigen, was man mir zugesteht auszukommen (zu müssen).
Die permanente Einordnung meines Konsums in eine philosophische Weltsicht, meine Ausbildungen und mein „Sturkopf“, führten auch dazu,
mich mit dem Angeln auseinanderzusetzen.
Folglich gab ich es auf (kann es sowieso nicht mehr) und schütze das Leben, wo ich kann.
Es ist ja schlussendlich eine (Fisch-) Jagd, deren Ende immer das Ende eines Lebens bedeutet.
Also wieder ein Blog, der sich nicht mit einzelnen, von uns zu verantwortenden, Umweltkatastrophen
oder den fein abgestimmten Abhängigkeiten (Stichwort : trophische Kaskade [s. dort]) auseinandersetzt, aber,
so hoffe ich, zum Denken anregt !
Vieles, was ich mache, kann ich nur machen, weil ich die einzige Person bin, die von den negativen Konsequenzen betroffen ist.
Das ist mir bewusst. Wobei die positiven Konsequenzen die ganze Welt betreffen !
Ich möchte mit meinem Leben aufzeigen, was möglich ist, indem ich es mache.
Alle finden das Eine oder Andere, das sie ändern können (müssen).
Jede Anstrengung in diese Richtung zählt, denn jedes zehntel Grad weniger Klimaerwärmung, reduziert das Risiko für Umweltkatastrophen erheblich.
Wie auf meiner Seite für die alternativen Haushaltsmittel (s. alternative Haushaltsmittel) zitiert,
singen die fantastischen Vier in ihrem Song „ganz normal“ (Album : „Die 4te Dimension“) :
Es freut mich, dass täglich zwischen 200 und 500 Aufrufe meiner Seite erfolgen.
Sicher mag das auf den ersten Blick lächerlich wenig erscheinen, aber bei Followern zählen alle,
die irgendwann, ohne nachzudenken, auf „follow me“ geklickt und seither nie wieder dieses Profil besucht haben.
Well, das sind (a)social media.

Es wird bei all der „Angeberei“ nicht berücksichtigt, wie viele Aufrufe tatsächlich an jedem neuen Tag erfolgen
und sagt eigentlich nichts aus (außer, dass man irgendwann Aufmerksamkeit erregt hat).
Trotzdem interessiert mich brennend, was Euch auf dieser Seite hält, was Ihr, wie, nutzt, etc.
Schreibt mir doch ein paar Zeilen auf meiner „Kontaktseite“ !
Is Odil
heute lass‘ ich mal den Kalender links liegen und veröffentliche einen Spruch der zu meinen „Bemühungen“ passt (s. Blog actions o.) :
„Die eindringlichste und wirksamste Rede
ist das Beispiel der guten Werke.
Nichts überzeugt mehr von dem
was man sagt, als das Beispiel,
weil es die Ausführbarkeit
der angeratenen Werke dartut !“
(Bernhard von Clairvaux)
Neueste Kommentare