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Das Titelbild stellt genau dar, was die Auswirkungen der Bildungsdeform ausgelöst haben
und unter was wir jetzt leiden.
Und wieder eine kleine Warnung wie im letzten Blog, es könnte der Eindruck entstehen,
als sei die Situation sowieso hoffnungslos, also könne man ja so weitermachen wie bisher.
Das ist komplett falsch, denn wer aufgibt, hat schon verloren. Also :

Get sustainable, or die trying !
(Werde [lebe] nachhaltig oder stirb, während Du es versuchst !

James Brown nennt nicht von ungefähr einen ganzen Song :
Nothing beats a fail, but a try !
(Nichts schlägt [übertrumpft] einen Versuch,
denn ein Fehlversuch !)
(James Brown, Titel : s.o. , Album : „Get on the good foot„)
Ich habe in meinem Leben schon so viele Wege ausprobiert, die mir blockiert wurden, aber zumindest habe ich es versucht und alles gegeben.
Das hat mich zu dem Spruch inspiriert :

Denn genau so verhält es sich ! Ich kenne es leider aus eigenem Erleben. Einerseits als „funktionierender“ Mitarbeiter
in Behindertenwerkstätten und andererseits am eigenen Leib als körperlich Eingeschränkter
(Wer meine Blogs verfolgt hat weiß, ich leide an den Folgen einer Hirnblutung)
Ich sage immer scherzhaft : Mir fehlt ein Stück Gehirn und was ist Eure Ausrede ?
Damit meine ich nicht alle, sondern nur die, die ausschließlich nach Gesinnungsethik handeln,
statt nach echter Vernunft, die aus Kenntnis der Tatsachen entsteht.
Doch genau da liegt der Hund begraben, denn :

Nur was man kennt, schützt man und was man schützt, liebt man irgendwann. Das ist die beste Voraussetzung für ein erfülltes Leben.
Aus Gesinnungsethik entsteht Hass, und Hass zerfrisst innerlich, aus Vernunftsethik entsteht dagegen Liebe.
Für sich und das Leben an sich !
(altägyptisches Symbol für das Leben [Ankhkreuz])
Doch es hat sich ein Geist verbreitet, der uns (ich solidarisiere mich mit körperlich Eingeschränkten)
ein selbständiges Leben beinahe unmöglich macht. Jede Eigeninitiative wird von der Gesellschaft im Keim erstickt
und entweder man gibt sich mit dem zufrieden, was sie uns zugesteht, oder man verzweifelt beim Versuch,
eigene Ziele zu verwirklichen und die eigene Situation zu verbessern.
Aber konkret : Ich musste (noch körperlich uneingeschränkt) in einer Behindertenwerkstatt arbeiten.
Eine Abteilung verpackte Kleinteile in Kartons.
Die „Heilerziehungspfleger“ stellten ihnen morgens eine Palette Kartons zur Verfügung und waren nicht mehr gesehen.
Die „Beschäftigten“ und ich, packten diese Kartons jedoch in etwa einer Stunde, den Rest der Zeit,
spazierten sie durch die Abteilungen und schlugen die Zeit tot.
Es war zutiefst unbefriedigend, denn jedweder Arbeitselan wurde von oben blockiert.
Ich war arbeiten gewohnt und fand diesen unnötigen Leerlauf extrem belastend. Also fragte ich, wo die Kartons gelagert wurden
und holte nach Bedarf nach. Innerhalb von wenigen Stunden, war der Auftrag erfüllt und die Werkstattleiter waren völlig überfordert damit,
während die körperlich/ geistig Eingeschränkten geradezu aufblühten und mit einem Lächeln im Gesicht den Auftrag erledigten,
weil sie die Bestätigung guter Arbeit erfuhren.
Immer wieder verkündeten sie stolz, was sie geleistet hatten. Es war eine Freude, ganz anders als am Anfang.
Da fehlte ihnen jedwede Motivation und die Resignation stand ihnen ins Gesicht geschrieben.
Dieses Beispiel ist leider auch im großen Maßstab anzutreffen. Eigeninitiative wird durch das System ausgebremst
und man regt sich lieber künstlich über „Sozialschmarotzer“ auf und unterstellt allen fehlende Motivation.
Woher soll sie denn kommen, wenn man eigentlich immer verteidigen muss, was einem zusteht und vom Kanzler hört,
man solle sich mal überlegen, ob man nicht auch für 2 000 € arbeiten könne oder man solle mit Aktienpaketen
für seine Rente vorsorgen.
Und das aus dem Munde von jemand mit 12 Mio Vermögen, einem monatlichen Gehalt von 21 900 €.,
inkl. der Gehaltserhöhungen von einmal 620 € in diesem Jahr und weiteren 600 € im nächsten Jahr,
der sich selbst zur Mittelschicht zählt, … .
Entschuldigt Leute, aber habt Ihr noch alle Latten am Hag (allgäuer Slang [alle Latten am Zaun]).
Wie oft habe ich bei der Tafel nach Aktienpaketen gesucht, wie oft habe ich mich um Jobs,
die meiner Qualifikation entsprechen, beworben, wie oft musste ich damals vom Amt hören,
ich sei überqualifiziert ?
Zuerst haben sie keine Arbeit, weil man unterqualifiziert ist, man qualifiziert sich
und dann hat man zu viel gemacht.
Spätestens nach der zehnten Absage, fängt die Motivation an zu Bröckeln, nach der zwanzigsten Absage
ist nur noch ein Häufchen übrig und man muss sich überwinden überhaupt noch Energie in etwas Sinnloses zu stecken.
Alleine Merz‘ Gehaltserhöhungen betragen etwa so viel (wenig), wie mir den Monat für all meine Kosten zugestanden wird.
Und wärhend er und seinesgleichen über Preiserhöhungen lachen, sind sie bei mir existenzbedrohend.
So hat mein Orthopäde ein Folgerezept mit der Begründung abgelehnt, es sei sozial nicht vertretbar,
statt zu untersuchen, wieso es für mich nicht in Ordnung ist. Das hätte ein guter Arzt getan !
Versicherte müssen darum kämpfen, dass Versicherungen Zahnarztkosten übernehmen, indem sie einfach behaupten,
es wäre zu viel abgerechnet worden, was so völlig unmöglich ist, dafür hat das System schon gesorgt.
Allerdings ist es immer noch möglich, Milliarden am Fiskus vorbeizuschleusen. Aber man lenkt die Aufmerksamkeit
lieber auf die Fälle, in denen organisierte Kriminalität den Staat, also uns, ausnimmt.
Wir können und wollen nicht mehr für den Luxus der Reichen bluten. Holt Euch das Geld endlich von denen,
die es sowieso nur zum Angeben verwenden.
Tax the rich. NOW !
Versicherungen/ Konzerne haben eine ganze Batterie an Anwälten und sie versuchen es einfach einmal,
vermuten, dementieren, stellen in Frage, …, ein endloser Schriftverkehr.
irgendwann wird man mürbe und gibt einfach auf. In meinem Fall ist es eben so, ich kann mir Rechtsbeistand einfach nicht leisten.
So gewinnen immer die, die genug haben, während die, die sowieso schon gebeutelt sind, noch mehr,
entschuldigt den Ausdruck, „gefickt“ werden.

Durch die Diktatur des Konsums, haben wir gewachsene Begegnungsstätten verloren und die Einsamkeit ist allgegenwärtig.
Es gibt kaum noch gewachsene Infrastrukturen in den Orten in denen wir leben, weil „wohnen“ kann man das nicht mehr nennen.
Der Konsumterror der Konzerne hat zu einem Geist geführt, der die Isolation verstärkt,
stattdessen befriedigen wir unser soziales Defizit mit Nahrungsmittelzubereitungen, die uns krank machen.
Um den Absatz dieser zu verstärken, sind sie so mit Zucker versetzt, dass unser Belohnungssystem in Gier verfällt.
Doch es ist nicht mehr, wie zu der Zeit, als sich diese alten Strukturen entwickelten, denn damals reichten Spuren an Süße aus,
um uns so viel wie möglich des Zuckerlieferanten zuzuführen, denn es bestand Mangel.
So war es für unser Gehirn von Vorteil, so viel wie möglich an Zucker aufzunehmen, denn es war nicht abzusehen,
wann sich die nächste Zuckerquelle auftut.
Doch seit einiger Zeit, ist Zucker keine Mangelware mehr und wir nehmen, nachdem wir hier zu viel Zucker gegessen haben,
mit der nächsten Mahlzeit oder einem Snack wieder zu viel Zucker auf. Wir sind nicht für so viel Zucker gemacht,
aber das Signal von Süße sorgt dafür, dass wir nicht darauf achten.
So sind mittlerweile erstmals mehr Kinder fettleibig (9,4 %), als untergewichtig ( 9,2 % [UNICEF Bericht]).
Die ungesunden Nahrungsmittel (nicht Lebensmittel !) sind dafür ursächlich.
Es sind meist stark verarbeitete Nahrungsmittel, die zudem aggressiv beworben werden.
Der Gipfel ist der, dass sie uns jetzt sogar „Ballaststoffdrinks“ und alle möglichen Nahrungserhänzungsmittel verkaufen,
die wir nicht bräuchten, wenn die Nahrungsmittel auch Lebens(ver)mitt(ler)tel wären.
Sicher, es gibt das Verbot von Werbung, die an Kinder gerichtet ist, vor 21 h Uhr.
Doch das beruhigt nur die, die es sowieso nicht betrifft, also Erwachsene.
Längst schalten sie Werbung auf (a)social media, die von unseren Kindern sogar noch nachts gesehen wird.
Sie haben sie den Weg in Schulen geschafft, etc. wovon wir meist gar nichts mitbekommen.
Teilweise stellen sie sogar die Lehrbücher, die, natürlich in ihrem Sinne, die Dinge so darstellen, dass sie gut wegkommen.
Unsere Kinder sind wehrlose Opfer einer Welt, die wir zugelassen haben. Inzwischen sage ich mir manchmal,
dass ich drei Kreuze schlage, wenn ich diese Welt verlasse. Denn ich werde sterben, bevor es richtig schlimm wird.
Doch es tun mir die leid, die in dieser Welt eine Zukunft suchen.
Gerade sieht es so aus, als ob Konzerne die Welt weiter zerstören, unsere Kinder keinerlei Widerstand gegen ihre subtilen Botschaften haben
und Filme wie „Wall E“, Bücher wie George Orwells „1984“ oder Aldous Huxleys „schöne neue Welt“ dokumentarischen Charakter annehmen.

Macht Euch schlau und findet darüber hinaus heraus, was Ihr wirklich wollt. Diese Welt kann nicht Euer Wille sein !
Dies ist nicht die Welt, die ich hinterlassen möchte, aber leider hinterlassen muss, denn mir sond im Klainen die Hände gebunden.
Lest meine Blogs, bereitet Euch auf harte Zeiten vor, denn sie belügen uns.
Wenn wir dann endlich erwachen, weil die Tatsachen nicht mehr zu leugnen sind (ich dachte, es ist schon längst soweit), ist es zu spät.

(s. Shoshana Zuboff)
(s. Silke Müller)
Eins, um Euch die Augen hinter PayBack- Punkten, Angeboten, Boni, etc., zu öffnen und das zweite, um Euch klarzumachen,
was (a)social media für unsere Kinder bedeutet und was es mit ihnen macht, wenn wir sie so behandeln.
Wir haben es zugelassen, dass Service outgesourced wird und wir praktisch keine Hilfe bekommen,
weil man entweder mit einem Roboter spricht (der mich wegen Sprachbehinderung nicht versteht)
oder aber mit jemand im Ausland redet, der/ die gleiche Anleitung hat und aus ihr vorliest.
Katastrophal finde ich die Marotte einiger Hersteller, eine E-Mail anzugeben, die aber nicht bedient wird.
Man schreibt ein Problem und bittet um Lösung, doch es kommt nichts, man schreibt verschnupfter, keine Reaktion,
man kanalisiert den Frust, keine Reaktion. Es erfolgt eine unsägliche Ohnmacht, die schwer zu ertragen ist.
An dieses Gefühl werde ich mich nie gewöhnen !
Oder eben, wie bei meiner Hausverwaltung geschehen : Meine Loggia weist eine Rostsprengung der verbauten Armierung auf.
Also kontaktierte ich den Hausmeister. Der organisierte eine Begehung mit der Hausverwaltung.
Das war im April. Im August fragte ich beim Hausmeister nach, der verwies mich an die Hausverwaltung mit den Worten,
H. … sei bis 31.08. im Urlaub und Mails würden unbearbeitet gelöscht (so sein Eindruck), gab mir aber eine Mail- Adresse.
Ich wandte mich an diese und nach zwei Versuchen meldete sich eine Mitarbeiterin und fragte, um was es sich handle.
Sie konnte nichts (sollte aber) davon wissen, also gab ich ihr einen kurzen Bericht mit Photo.
Daraufhin hörte ich nichts mehr und schrieb entsprechend „verschnupft“.
Als ich den Hausverwalter wieder zu Hause wähnte, schrieb ich erneut und es erfolgte keine Antwort.
Als ich dann entsprechend sauer reagierte, fühlte er sich genötigt mir zu sagen, er verwahre sich …
Es ist überall das Gleiche. Kümmerte man sich um ein Problem, solange es klein und beherrschbar ist,
wären viele Probleme gar nicht so groß geworden.
Jetzt hat mir der Hausmeister (ich schätze, ohne offiziellen Auftrag) eine Nummer eines Bauingenieurs gegeben,
den ich anrief und Ruck Zuck war ein Termin ausgemacht.
Wir haben lange genug denen vertraut, die auf unsere Kosten Profit machen. Informiert Euch
und lasst Euch nicht länger ein „X“ für ein „U“ vormachen !
Is Odil
Der heutige Spruch im Kalender ist sehr speziell, also wieder ein anderer. Auch wenn es kaum jemand nachvollziehen könnte,
woher die Sprüche stammen ! 😉
„Quicquid agas, prudenter agas, et respice finem“[
„Was auch immer du tust,
tue es klug und denke daran,
wie es ausgeht.“
(römisches Sprichwort)