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Dieser Juni bricht alle Rekorde, es ist richtig unangenehm und selbst mein super Kühlsystem (s. Kühlung bei Bruthitze)
braucht länger als sonst, bis ich „fröstel“. Aber in Kombination mit einem Ventilator (nicht direkt im Luftzug sitzen),
kühlt es ordentlich, so dass ich es oft unterbreche, weil mir sonst zu kalt wird.

Scheinbar verstehen Entscheidungsträger nicht die Tragweite der Klimakatastrophe.
Gegen Kälte kann man sich wappnen (s. Blog Actions), doch bei Hitze, kann man nicht mehr ausziehen als man anhat.
Da hilf nur noch Kühlung (s.o.), um die Körpertemperatur im „Normbereich“ zu halten.

Zur Auffrischung. Wir, und alle wechselwarmen Tiere, haben eine Körpertemperatur von 37 °C.
Diese hat sich so eingependelt, weil es bei dieser Temperatur am leichtesten möglich ist, Proteine zu falten
und so verschiedenste Hormone, Vitamine, Botenstoffe, … herstellen  zu können.
Die Anzahl der Faltungen steigt von ungünstigen, tiefen Temperaturen, mit diesen an, erreicht bei ca. 37 °C das Optimum
und fällt bei höheren Temperaturen ab, bis Eiweiße (Proteine) degenerieren und unser Stoffwechsel zusammenbricht.

Stellt Euch einfach ein Ei vor. Solange die Eiweiße noch nicht heiß genug sind, ist das Eiklar durchsichtig.
Bei einer bestimmten Temperatur (60- 65° C) beginnen sie zu gerinnen und zu denaturieren.
Bei 85° C wird es ganz fest und weiß. Genau das geschieht, in unserem Körper und legt all unsere Stoffwechselfunktionen lahm.
(Ob sie dann weiß werden, ist hinfällig ! 😉 )

Jetzt leuchtet es auch ein, dass man einmal denaturiertes Eiweiß nicht wieder in den Ursprungszustand zurückführen kann,
es ist unwiederbringlich denaturiert.
Beim Ei ist das ja erwünscht, aber unser Stoffwechsel bricht zusammen, wenn die Proteine des Körpers denaturieren.
Aus ihnen lässt sich nichts mehr synthetisieren und sie sind für den Stoffwechsel unbrauchbar geworden.

Das ist auch der Grund, wieso Fieberthermometer nur bis 42, … °C anzeigen Die Anzeige einer höheren Körpertemperatur wäre sinnlos,
weil bei dieser unser Stoffwechsel nicht mehr möglich ist.
Darum müssen wir jetzt, alles daran setzen, unsere Körpertemperatur unter 40°C zu halten.

Ab 40°C bei Erwachsenen und 39°C bei Kindern, sollte man ins Krankenhaus und medikamentös dagegen angehen,
ab 41°C muss der Notarzt gerufen werden, denn es ist lebensgefährlich, zu überhitzen !

Unwohl fühlen wir uns schon vorher, aber wenn unsere Körperkerntemperatur über diesen Wert steigt, ist Essig und wir sterben.
Hitze ist also extrem gefährlich, gefährlicher als Kälte.
Aber unsere Politik ermöglicht denen, die hauptsächlich dafür verantwortlich sind, ein Weitermachen
und subventioniert weiterhin umweltschädliche Maßnahmen.

Wir müssen umgehend alle Subventionen daraufhin untersuchen, ob sie überhaupt zielführend sind
und ob damit nicht ein Anreiz zur Verschwendung gegeben wird.
Um alle Klimaziele erreichen zu können, müssen diese sofort gestrichen werden und nur noch
klimafreundliche Techniken und Verfahrensweisen unterstützt werden.

Um nur ein paar zu nennen :

  • Dienstwagenprivileg: Die private Nutzung von Firmenwagen wird steuerlich begünstigt. Dies setzt Anreize für oft große, sprit- oder stromintensive Fahrzeuge und fördert mehr Verkehr.
  • Pendlerpauschale: Unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel subventioniert der Staat den Arbeitsweg, was weite Anfahrtswege begünstigt und den Autoverkehr fördert.
  • Steuerbefreiung von Kerosin: Flugbenzin ist im Gegensatz zu Kraftstoffen für Busse und Bahnen von der Energiesteuer befreit, was den Flugverkehr künstlich verbilligt.
  • Energiesteuervergünstigung für Diesel: Diesel wird steuerlich weiterhin günstiger behandelt als Benzin, obwohl moderne Dieselmotoren hohe Stickoxid- und Partikelemissionen verursachen.
  • Entlastungen in der Industrie: Steuervergünstigungen und Ausnahmen beim Emissionshandel für energieintensive Branchen, die den Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen hemmen.]
  • Agrardiesel: Landwirte erhalten teilweise eine Rückvergütung auf die Energiesteuer für Diesel, was fossile Antriebe in der Landwirtschaft begünstigt.

Vor allem letztere sollte dahingehend überarbeitet werden, dass der Einsatz elektrisch betriebener Landmaschinen gefördert wird.
Denn der Run auf immer größere Traktoren führte dazu, dass es mittlerweile regelrechte Monster auf den Feldern und Straßen gibt.

Die Prüfung auf Sinnhaftigkeit allein setzte schon genügend Gelder frei, die wir in die Infrastruktur stecken könnten
oder in der sozialen Wohnungsbau. Asozial waren wir lange genug und haben nur wirtschaftlich gedacht.
Jede Regierung klagt, zu Recht, über ein Loch im Staatssäckel. Doch statt danach zu schauen,
wie man mehr Steuereinnahmen generieren kann (Tax the rich), kürzen sie Sozialabgaben und lassen die Infrastruktur verrotten.

Dabei wäre die Lösung so einfach und in anderen Ländern zum Teil schon seit Jahrzehnten etabliert.
Dort setzt man konsequent auf den Ausbau der Attraktivität der selbständigen Fortbewegung und dem Vergällen des Autoverkehrs,
wo er sinnlos ist.

Unsere Städte, unsere Infrastruktur, etc. sind auf Autoverkehr ausgelegt. Dabei nimmt ein normaler parkender PKW
Platz für 8-10 Fahrräder ein, die dort stehen könnten. Unsere Autos sind eine großteils sinnlose Investition,
denn sie stehen im Durchschnitt 23 von 24 Stunden des Tages ungenutzt rum.

Die für sie nötige Infrastruktur- na ja, viele davon sind eigentlich Geländewagen (was’n dummer Scheiß)- heizt die Städte auf
und wir leiden unter der Hitze. Also raus mit den Autos aus Innenstädten.
Wir brauchen Grün, brauchen Grundwasser, brauchen die Verdunstung, um unsere Städte in erträglichem Rahmen zu temperieren.

Der Mensch muss vor den Interessen der Industrie kommen. dafür wählen wir Politiker.
Aber solange wir diese, Entschuldigung, verblendeten Idioten oder die AfD wählen, wird es schlimmer und schlimmer !

Wir können uns solchen egoistischen Schwachsinn nicht mehr leisten. Die Klimaerhitzung hat uns voll im Griff
und nichts darf jetzt mehr auf der klimaschädlichen Seite bleiben.
Unser Leben wird und muss sich ändern, wir müssen uns ändern und zwar schnell !

Warum lassen wir weiterhin zu, dass Lösungen auf dem Tisch liegen, unserer Politiker aber lieber umweltschädlichen Verfahren
„unter die Arme greifen“. Dafür vergreifen sie sich regelmäßig an Armen, damit die Industrie weiter in Saus und Braus leben kann.

„Eat the rich ?“ „Feed the rich !!!“   „Gequirlte Kacke !“

 

Aber jetzt eine „Handlungsanweisung“. Für kurze Strecken (1 km), ist man zu Fuß am Schnellsten,
es ist stressfrei und man kann Stress sehr effektiv abbauen,
für mittlere Strecken (bis ca. 10 km) ist ein E- Roller die beste Wahl,
weitere Strecken (5- ~ km) kann man gut mit dem Rad bewältigen.

Eure Gesundheit wir es Euch danken, denn der Trainingseffekt regelmäßiger Bewegung hat enorme Auswirkungen auf unser Gewicht,
unser Glücksempfinden und unserem Kreislauf.  Damit  beugen wir den „Zivilisationskrankheiten“ vor,
entlasten das Gesundheitssystem und tun viel für unsere Ausgeglichenheit.

Außerdem sieht man dann, wie sehr unsere Gesellschaft einseitig auf Wirtschaft setzt und ist persönlich betroffen.
Was dazu führt, dass sich der/ die Eine oder Andere mehr für Umweltschutz engagiert und der industriefreundlichen Politik
die rote Karte (Arschkarte ! 😉 ) zeigt.

Allerdings, ist es in unseren Städten extrem stressig, mit dem Fahrrad zu fahren, auf Fußgänger wird bei der Planung
keine Rücksicht genommen und Wege hören, zugunsten des Autos einfach auf.
Es ist also ziemlich unattraktiv, vernünftig zu handeln.
Damit muss Schluss sein. In diesem Land wohnen Menschen, keine Maschinen oder Autos.
Macht endlich Politik für uns Menschen !

Wir wollen alle mehr als überleben. Wir brauchen Lebensqualität, so schnell wie möglich. Also führt kein Weg daran vorbei,
dem Auto endlich den Platz zuzuweisen, der ihm gebührt. Schnellstmöglich muss die Fahrradinfrastruktur ausgebaut
und die Attraktivität der Bewegung aus eigener Kraft gesteigert werden.

Utrecht wäre da ein Positivbeispiel. Dort wurde, bereits vor Jahrzehnten, in die Fahrradinfrastruktur investiert und Kreuzungen vermieden,
indem ! Radschnellwege ! über oder unter den Straßen verlaufen.
So kann der Verkehr ungehindert fließen und Unfälle mit dem Auto sind ausgeschlossen.
Nach und nach, wurde es immer unattraktiver gemacht, in der Stadt Auto zu fahren, zu parken, etc.
Grüne Oasen entstanden in der Stadt und es ist ein entspanntes Miteinander von Mensch, Fahrrad und Auto,
weil es kaum Konfliktpunkte gibt.

In anderen Städten, z.B. in Tokyo, muss man erst einen Stellplatz nachweisen, bevor man sich überhaupt ein Auto anschaffen darf.
Aber bei uns schreit die Autolobby „freie Fahrt für freie Bürger“, zementiert damit die Unfreiheit des Einzelnen
und nimmt etliche sinnlose Verkehrstote in Kauf.

Freiheit besteht nicht darin, jederzeit tun zu dürfen, was einem in den Sinn kommt, das ist Anarchie und zerstört sich selbst,
sondern ist ein innerer Zustand, der seine Grenzen dort hat, wo die Freiheit des Anderen anfängt (s. auch Blog Notwendig).

Um unser Überleben zu sichern, dürfen wir umweltschädliche Geschäfte nicht weiter subventionieren,
sonst machen wir kaputt, was wir an anderer Stelle einsparen.
Unser Lobbyistenkanzler mit der Fossil- und Ökoverhinderungsministerin K. Reiche stützen die Wirtschaft,
die unseren Planeten zerstört hat und weiter zerstört, auch wenn sie sich in ein grünes Mäntelchen hüllen.

Sie machen nichts, was den Umsatz gefährden könnte, also belügen sie uns mit Ghost- Umweltzertifikaten die
keinerlei Kompensation beinhalten oder legen ein Alibiwäldchen an, um damit zu prahlen,
wie wertvoll der Umweltschaden wieder hergerichtet wird (s. Blog Zorn).

Dafür dürfen wir nichts, kein unmoralisches Geschäftsmodell, keine fossilen Energien, keine umweltschädlichen Verfahren mehr unterstützen.
Es braucht Anreize, damit wir auch tun, was wir für richtig halten. Was angesichts des Dilemmas dad Richtige ist !
Nachdenken bringt offensichtlich nichts, weil wir permanent gegen unsere Vernunft handeln.

Zurzeit ist man „der Dumme“, wenn man sich selbst einschränkt, andere jedoch nicht, weil ihnen die Meinung der Masse wichtiger ist
als ihre eigene. Und von der können sie sich angesichts der Methoden der Industrie nicht einmal sicher sein, ob es die eigene ist.


„Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen !“ (Meister Eckehart)

Doch leider wird die Technik, die uns helfen könnte, von den meisten völlig gedankenlos benutzt und sie verursachen damit
10 mal mehr CO2– Emissionen, als normal. Ich rede hier von KI, die uns hochgefährlich werden könnte.

Nicht nur, dass sie irgendwann den Schluss zieht, der Mensch sei das Umweltproblem, womit sie nicht einmal Unrecht hätte,
und uns „den Saft abdreht“, sondern dass ihr ungebremster und gedankenloser Gebrauch,
die Treibhausgasemissionen enorm nach oben treibt.
So sah ich einen Bericht, in dem die Reporterin Xmal eine KI nach lohnenden Urlaubszielen fragte.

War interessant für die Reportage, hat aber, neben des Fluges, der Mobilität vor Ort (mit Verbrenner), dem Hotelaufenthalt, …,
enorme Mengen an CO2 emittiert. Leider hat dieser Sender eine enorme Reichweite, so dass sich viele das zum Beispiel nehmen
und fragen völlig gedankenlos eine KI nach Sachen, die ihnen die kollektive Weisheit hätte beibringen können.
Damit treiben wir die ohnehin kaum noch erträglichen Temperaturen für uns alle nach oben, danke !

Ja, das ist sarkastisch gemeint, denn ich habe nicht einmal ein Handy. Also ich mache dabei nicht mit.

Zur Zeit spüren wir alle, was wir angerichtet haben. Doch wir konnten kaum anders, denn die Industriepolitik hat uns belogen,
betrogen, hingehalten, falsch informiert,… Und hat zu viele glauben lassen, sie täten etwas. Das taten sie, und zwar Profite machen.
Wir müssen etwas tun und zwar schnell, denn wir werden bis an unser Lebensende mit solch extremen Wetterlagen konfrontiert sein.
Wir haben also kaum was davon, aber wir haben Verantwortung für unsere Kinder !

(Clannad, Titel : „Ri na cruinne“, Album :“Anam“)
Gälisch, die Übersetzung wollte ich hier einfügen, sie erscheint aber zu klein (s.u.).
Neugierige sehen sie, wenn nach „ri na cruinne“ suchen (Header, Lupe neben Blog), und anschließend auf den Beitrag geklickt wird.
Dort finden sich Text  und Übersetzung (englisch).
Sieht so aus :

Get it done !

Is Odil

Der heutige Spruch passt mal so gar nicht zum Thema, also ein anderer :

„Dass unser Verhalten Folgen für uns hat,
ist in beschränktem Umfang
auch im westlichen Denken bekannt.

Sprichwörter („Wie man sich bettet, so liegt man.“
oder „Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück.“)
bringen diesen Gedanken zum Ausdruck.

Auch die christliche Tradition kennt das Gesetz,
wie folgende Aussprüche zeigen :

„Was der Mensch sät,
das wird er ernten.“ (Gal 6,7)

„Und ihre Werke folgen ihnen nach“
(Off. 14.13)

„Ihr aber seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken,
denn euer Werk hat seinen Lohn“

(2. Chronik 15, 7)

„… und sie wurden gerichtet,
ein jeglicher nach seinen Werken.“
(Off. 20, 13)
(Heinz Reißmüller)