Dimensionen

In meinem letzen Blog Geistwesen, habe ich „Vorarbeit“ zum ziemlich schwierigen Thema
der Schicksalssteuerung geleistet.

Es ist ein faszinierendes Gedankenexperiment (im wahrsten Sinne), das uns die volle Verantwortung
für unser gesamtes Erleben auferlegt.
Bereits in der Bibel, in Psalm 82 : 6 oder in Joh. 10 : 34, spricht Jesus in einem Satz von unserer „Macht“.
Dort heißt es : Ich habe gesagt, ihr seid Götter.

Autokraten dieser Welt, die nur mit Hilfe religiöser Legitimation an die Macht kamen, benutzen diesen Satz,
genauso wie : „Machet Euch die Erde Untertan“, als Ausrede für ihr ausbeuterisches und zerstörerisches Werk.

Doch nun, zur semantischen Exegese (Auslegung/ Deutung der Worte). Vom ersten Satz soll dieser Blog handeln,
und ich hoffe, ich kann es verständlich erklären ! Dazu also später.
Aber erstmal zum zweiten, von den meisten fehlinterpretierten Satz : „Machet Euch die Erde Untertan.

Mit „Untertan“ ist nicht gemeint, dass wir zugunsten unseres Egos, andere Ökosysteme ausrotten.
Es ist keine Legitimation, so rücksichtslos mit der Schöpfung umzugehen !
Wie wir gerade sehen müssen, kommen die Fehler der letzten Jahrzehnte geballt auf anderer Ebene auf uns zurück.

Beide Sätze werden in unglaublicher Weise vom Größenwahn einer autokratischen Gesellschaft missbraucht.
Denn der Eine bedeutet nichts anderes als das, was alle Religionen sagen :
Wir sind Schöpfer dieses Lebens und unseres Daseins (… Götter), der Andere,
dass wir mit der Natur arbeiten sollen, damit sie uns Gutes tut (Untertan ist. A.d.R.) und wir ihre Gaben genießen können.

Es ist also die Aufgabe jedes Gläubigen, die Schöpfung zu bewahren. Jede(r), der/ die sich gläubig nennt, muss sich selbst schlau
und damit unabhängig machen, sonst betet er/ sie nur das nach, was autokratische „Führer“ (oder die Industrie) ihm vorbeten.
Sie geben die Hoheit über ihren Geist ab und sind Ziel meiner höchsten Verachtung !!!

“Wessen du nicht mächtig bist, das ist nicht dein Eigen ! (Meister Eckehart)

Dazu :

Nun zum Versuch, den wirkmächtigen Satz : „Ich habe gesagt, Ihr seid Götter.“ Zu interpretieren.
Er erinnert mich an die Entstehung meines Tattoos (s. Hintergrund).
Eine Übersetzung bedeutet nämlich : „Ich bin der Gral.“
Ich übersetzte es in diesem Fall mit „In mir wirkt das göttliche Prinzip.

Wie wir es drehen und wenden, wir sind, alleine durch unser Dasein, Kinder Gottes und dessen Kraft wirkt in allen von uns.
Egal ob körperlich eingeschränkt oder auf der untersten Stufe der Gesellschaft. Wir alle tragen zur Gestaltung unserer Welt bei,
und sind Ausdruck des göttlichen Prinzips, das wir für uns nutzen können, denn sonst wendet es sich gegen uns !

Um Folgendes etwas verständlicher zu machen : Alles, was wir sehen, messen und anfassen können,
macht nur 5 % der gesamten, im Universum vorhanden, Materie aus.
Etwa 25- 27 % davon sind dunkle Materie und 68- 70 % sind dunkle Energie.

Die uns umgebende so handfeste, materielle Welt besteht größtenteils aus leerem Raum, das sollte man sich immer wieder bewusst machen.
In vorstellbare Maßstäbe übersetzt, heißt es, dass ein Heliumkern etwa die Größe eines Reiskorns am Anstoßpunkt in der Mitte der Allianzarena hat.
Helium ist eines der kleinsten Atome, während andere jeweils außerhalb der ersten Elektronenbahn, weitere sogenannte Schalen aufweisen,
die sie größer werden lassen.

Zwischen dem Kern und der innersten Schale, ist also ein enorm großer, leerer Raum.
Das merkte auch der britische Physiker Ernest Rutherford, als er den Atomaufbau untersuchte und,
um die Anordnung der Atome zu erforschen, eine hauchdünne Goldfolie mit Heliumkernen beschoss.

Der größte Teil ging einfach, ohne Wechselwirkung durch die Folie durch, wohingegen ein paar richtig stark abgelenkt wurden.

Daran sieht man, dass Materie zum größten Teil aus leerem Raum besteht. Wir können uns das kaum vorstellen, ebenso wenig,
wie wir uns andere Dimensionen vorstellen können, denn unser Denken beschränkt und vollzieht sich
in einem maximal vierdimensionalen Raum.

Wir sind also trotz aller Erfolge erst am Anfang des Verstehens. Am wenigsten scheinen wir zu verstehen,
wie sehr alles mit allem zusammenhängt.
Nicht einmal die klügsten Köpfe verstehen so etwas wie Quantenphysik, um die es hier geht.

Wer von den Erkenntnissen der Quantenmechanik nicht schockiert ist, hat ihre Tragweite nicht verstanden.
Sie ist so komplex, dass man in der zugehörigen Mathematik mühelos mit bis zu 11 Dimensionen rechnet,
wir, unser Denken und Erleben jedoch an vier Dimensionen gebunden sind
(Länge, Breite, Höhe und eine Zeitdimension [zusammen die „Raumzeit“]).

Genau darin liegt die Schwierigkeit, sich das oder die Natur der Wirklichkeit vorzustellen. Wir sind eben dreidimensionale Wesen (+ Zeit),
mit (nur) fünf Sinnen in einem mehrdimensionalen Raum.
Und für unser tägliches Leben, reichen uns drei, bzw. vier, Dimensionen. Die anderen können wir, da sie teilweise „verschränkt“ sind
willentlich beeinflussen.

Die Natur der Natur (also auch die Gottes) ist jedoch mehrdimensional und wirkt sich über diese Dimensionen auf die drei oder vier,
die wir erkennen können, aus.

Doch, und jetzt wird’s abstrakt, wir können mit unserem Geist diese Dimensionen derart beeinflussen,
dass uns in unseren gewohnten drei (vier) Dimensionen eine Wandlungen, bis hin zu geradezu „magischen“ Ereignissen, geschehen.
Das geht natürlich nicht in der Form, wie wir es phantasieren. Also wie bei Harry Potter oder ähnlichen Filmen. Das ist und bleibt Phantasie,
Aber man kann durchaus lernen, seine Gedanken so zu steuern, dass sich die positive Energie auf Ereignise auswirkt,
die etwas mit „Glück“ zu tun haben.

Grob gesagt, der leere Raum in aller Materie kann durch unseren Geist „gefüllt“ werden. Mit was, liegt in unserem Ermessen ;-).
Jeder unserer Gedanken formt andere Dimensionen, indem entsprechendes im leeren Raum der Materie entsteht und so wirksam wird.

Man muss also vorsichtig sein, was man sich „wünscht“.
“Gib acht, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen !“

Ich habe, mittlerweile, 50 Jahre intensiver Beschäftigung mit Religionen, Philosophien, Weisheiten, Ökologie, Biologie, Gewässerkunde, …
hinter mir, bis ich nun einen Weg gefunden habe, meine angesammelten Weisheiten und Kenntnisse endlich in die Praxis umzusetzen.
Ich muss sagen, die Anfänge sind äußerst vielversprechend.

Deswegen möchte ich Euch an meiner Erkenntnis teilhaben lassen. Ich habe mir wirklich Zeit gelassen
und mein Ego hat nicht wahrhaben wollen, was dem Geist theoretisch schon lange klar war.
Ich habe mich wirklich dumm angestellt und hoffe, bei Euch geht es schneller.

In einer Phase meines Lebens, beschäftigte ich mich mit Magie und all ihren, auch psychologischen, Aspekten.
Während dieser Phase lernte ich, meinen Geist so zu manipulieren, dass er Einfluss auf andere Dimensionen nahm,
die dann in den uns bekannten Dimensionen etwas gewünschtes bewirkten.

Doch dann schlug das Leben zu, eine neue Liebe (Illusion, war nur Sex ! A.d.R.), ein Umzug von der Großstadt
in ein Hexenhäuschen aus Holz, direkt am Waldrand, …

Also verlor ich die geistige Arbeit aus den Augen und blieb quasi auf halber Strecke stehen.
Es dauerte dann noch runde 20 Jahre, bis mir die Lektüre eines Begleitheftes zu einem aufrüttelnden Film
(„What the bleep do we (k)now ?“) die Augen öffnete.

Ich fing also als Erstes damit an, eine Art „Positivtagebuch“ zu führen, in dem ich meinen Fokus auf unerwartete,
glückliche Ereignisse lenkte. Anfangs fiel es mir schwer, mehr als ein Ereignis zu sehen.
Mit der Zeit jedoch, erkannte ich immer öfter, glückliche Fügungen.

Alleine die Lenkung des geistigen Fokus, brachte eine extreme Wandlung hin zum positiveren und angenehmeren Leben.
Bis dahin lief mein Leben ziemlich schief und ich fing unmerklich an zu maulen, Rückschläge zu erwarten
und verbissen durchzudrücken, was ich vorhatte.

Schon dadurch änderte sich meine Einstellung. Ich wurde gelassener, gleichmütiger und insgesamt sehr viel glücklicher.
Alleine dass ich dieses Wort schreibe zeigt, wie sehr es mich veränderte. Ich kannte davor kaum „Glück“ und dachte :
Ach so fühlt sich der normale Wahnsinn an !“

Das als eine erste Maßnahme. Am besten, man gewöhnt sich an, regelmäßig „in Klausur“ mit sich zu gehen.
Sich also die Zeit zu nehmen, aufkommende Gedanken zu ordnen und eine Innenschau vorzunehmen.

Das und der folgende Wandel des Geistes, kann viele schon „glücklich“ machen, weil sie sowieso schon „Glück“ haben
und sie keines tieferen Eingriffes bedürfen. Andere, die, wie ich, eher auf der pessimistischen Seite (woher auch immer) zu finden sind,
sollten sich neben einem „Positivtagebuch“ auch angewöhnen, während der Innenschau (Meditation)
ein paar positive Affirmationen wachzurufen.

Dadurch wird positives Denken in uns etabliert, die Dunkelheit lichtet sich und das Leben kann zum Vergnügen werden.
Denkt jetzt nicht, ich sei schon so weit. Ich habe gerade erst (vor etwa 4 Monaten) die Idee gehabt und informiere mich seither
verstärkt in diese Richtung, damit ich arbeiten kann.

Aber ich sehe, bestärkt durch die verblüffende Wirkung einer simplen Maßnahme, was möglich ist und kann meine Situation
anders empfinden (nicht einschätzen). Zugrunde liegender Mechanismus ist der, dass alle unsere Gedanken, Energie sind.

Da aber laut Quantenphysik Materie spontan durch Energie entsteht, ist die Qualität der Energie entscheidend.
Aus negativer Energie, können keine positive Ereignisse resultieren genausowenig, wie man mit schlammigem Wasser
einen guten Tee kochen kann !
Sicher werden nicht alle Gedanken in Materie umgewandelt. Doch der kleine Teil, der Materie generiert,
sollte aus positiver Energie bestehen. Sonst entsteht eben Negatives und nimmt entsprechend Einfluss
auf unser Leben und damit auf unser Erleben.

Wenn auch die Welt gefühlt zusammenbricht und alle hohl drehen, kann ich Einfluss auf die einzige Person nehmen, auf die ich Einfluss habe :
Auf mich, denn alle Versuche das Außen ändern zu wollen, sind zum Scheitern verurteilt, weil selbst langjährige „Freunde“
irgendwann keinerlei Energie mehr in den Erhalt der Freundschaft stecken. Man weiß es nie !

Du wirst, und lebst was du denkst !

Is Odil

Ein Aspekt des Charakters :

„Als einäugig gilt der Mensch,
der zwar ein Auge dafür hat,
wo er Geschäfte machen kann,

aber Niedriges und Edles,
Heilsames und Unheilsames
nicht unterscheiden kann.“
(Anguttara- nikâya [angereihte Sammlung ] III, 29)