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Trotz aller, unbestreitbaren, Fortschritte in der Anwendung neuer Techniken, sind wir nicht so frei,
wie wir immer und gerne denken. „Schuld“ sind nicht all die unschuldigen Minderheiten,
denen man ein Streben nach der Weltherrschaft andichtet(e), um Übergriffe rechtfertigen zu können,
es ist vielmehr die, von der Masse unerkannte, Industrie, die die Welt in rentabel und unrentabel unterteilt.

Durch ihren massiven Einfluss auf die Politik (s. Blog Water and more) und den ausschließlichen Fokus auf materiellen Gewinn
bis in unterste Gesellschaftsschichten, hat sie ihren Einfluss auf uns und unser Leben stetig erweitert.
Längst werden Kriege im Verborgenen geführt. Das was durch alle Medien geht und die rücksichtslose Grausamkeit
des instrumentalisierten Krieges zeigt, ist direkt, schmerzlich und anschaulich, so dass der Geist gefesselt ist und nicht bemerkt,
wie „gewaltlos“, still und leise, unter dem Vorwand Gutes tun zu wollen, mehr und mehr Einfluss auf die Welt genommen wird.

Unsere Aufmerksamkeit und unsere Gedanken sind bewusst so flatterhaft gehalten,
damit wir empfänglich für die oberflächlichen Botschaften der Werbeindustrie und Populisten sind.

Sicher zielte die Erweichung unseres Willens nicht auf Populismus ab, sondern sie erleichtert den lukrativen Absatz der Industrieprodukte. Allerdings haben Populisten schon lange gemerkt, dass unkritisch jeder Aberglaube angenommen wird,
weil beinahe ausschließlich das schnelle Denken bemüht wird (s. Blog Trotzdem) und viele „automatisch „jawoll“ brüllen,
wenn etwas auch nur im Entferntesten ihre Vorurteile bestätigt !

So ist die Masse zum willenlosen Werkzeug geworden, die nicht davor zurückschreckt ihren Glauben notfalls mit Gewalt durchzudrücken
(s. auch Blog Smart).

Im Schatten dieser „Beschäftigungstherapie des Geistes“ sind die Importe chinesischer Waren in Afrika von einem Staat (1996)
auf 17 afrikanische Staaten (2015/16) gestiegen.
Quelle: https://detektor.fm/wirtschaft/karte-der-woche-afrikanische-importe-aus-china

Und das nicht, weil die Waren besonders gut sind (ich spreche aus eigener Enttäuschung).
Einzig weil man billig bekommt, das aussieht wie …

Hier entscheidet nur der Preis, die Menschen dort lassen sich vom schönen Schein blenden, denn sie können sich Qualität kaum leisten.

So hat sich China beispielsweise in etwa der Hälfte afrikanischer Staaten „eingekauft“ und dort Abhängigkeiten geschaffen.
Nicht viel anders machen es westliche Staaten. Durch massive Werbung billigster Scheinprodukte
(s. Blog Tollhaus und zur wirtschaftlichen Sklaverei Blog Friction). stürzen sie ärmere Länder in Abhängigkeit von ihren Produkten,
stecken den Gewinn ein und lassen die Bevölkerung auf den Kosten, die durch die Folgen entstehen, sitzen.

Ärmere zahlen den Preis dafür, dass sie zum Billigsten greifen (müssen). Durch die Folgekosten, werden sie noch ärmer,
was wieder den Konsum ankurbelt,… und wieder einmal sind wir in einer Endlosschleife.

Nicht nur ökologische Systeme sind selbsterhaltend, indem sie Bedingungen schaffen, die der Ausbreitung zuträglich sind.
Auch Korruption, Gier, Vetternwirtschaft und wie wir es noch nennen wollen, funktionieren so.
Es ist eine verhängnisvolle Rückkopplung für den Konsumenten, wobei es viele Verlierer aber nur ein paar Gewinner gibt.
(s. Titelbild)

Verlierer sind all die, die durch (a)social media und die Werbeindustrie so blind sind,
dass sie ohne zu überlegen konsumieren, die Hersteller machen schon das Richtige ! 😉

„Gequirlte Kacke !“

Längst gibt es den Begriff der Industriepolitischen Erwägungen. Die Expansionspolitik totalitärer Staaten wird also
durch die schleichende Industrialisierung und wirtschaftliche Sklaverei ausgeführt.

Jetzt wird vielleicht klarer, warum ich aufgrund der gegenseitigen Einflussnahme der Industrie auf die Politik
und gleichzeitiger Förderung der globalen Expansion von Schlüsseltechnologien, das System als Industriepolitik bezeichne.
Beide Parteien haben einen Vorteil.

Der Staat einen Ausbau des Einflusses und die Industrie bekommt neue Märkte, neue Sklaven (die sie mit ihren Produkten abhängig machen) und der betroffene Staat muss stillschweigend zusehen, denn sie sorgen ja für „Wohlstand“. Arbeitsplätze sind die Ausrede für alles !

  „Was das wieder Arbeitsplätze kostet ?“

Wohlsein, statt Wohlstand ! Denn was für unser Wohlsein sorgt, schont oft genug Ressourcen und bewahrt, was uns guttut.
Doch an diesen Punkt, dass es etwas natürlich Gutes gibt, müssen wir erst wieder gelangen,
denn dieser Geist hat so viel Zivilisationsmüll verursacht, dass man selbst im Eis des Nordpols, Reifenabrieb findet,
Mikroplastik an Stränden und in Fischen, Muscheln, …, im Menschen.

In entlegensten Gebieten, die eben den Strömungen ausgesetzt sind, findet sich Plastikmüll.
Ganz zu schweigen von den Tonnen an Mikroplastik, die dort Strände, Wasser und Ufer verschmutzen.
Mit Recht schlagen viele vor, das Industriezeitalter als Anthropozän zu bezeichnen.
(mehr und auch über das globale Wetter, im Blog Anthropozän).

Politische Macht durch wirtschaftliche Einflussnahme sind eine „stille Bombe“ und die Industrie tut alles,
mithilfe von (a)social media und anderen Medien, jedweden tiefergehenden Gedanken der Menschen zu unterbinden.
Wir „dürfen“ uns legal (dafür wurde gesorgt) betäuben und rennen in einem Hamsterrad,
immer gelockt mit der Aussicht auf den Luxus, den sich die Lenkenden leisten.

Durch unsere Betäubung merken wir nicht einmal, dass wir einfach am falschen Ende geboren wurden,
um wirklich Wohlhabende werden zu können.
Und doch ist der prozentuale Anteil an glücklichen Menschen gerade in dieser Schicht, verschwindend gering.

Siehe auch: https://enorm-magazin.de/gesellschaft/lebensqualitaet-die-suche-nach-dem-guten-leben

So hat der materielle Status kaum Einfluss auf das Wohlsein. Materielle Sicherheiten, steigern nur bis zu einem gewissen Betrag
(der eben alle Lebenshaltungskosten abdeckt) das empfundene Wohlsein.
Es lässt sich aber ab diesem Betrag nicht mehr steigern, selbst wenn man Millionen machte !

Wir sehen eine Tendenz der Reichen, durch Wohltätigkeit, Charity events u/o dem Gründen und dem Engagement (in) einer Stiftung,
ihrem Leben und ihrem Reichtum einen Sinn zu geben.

Materieller Reichtum, macht offensichtlich nicht glücklich und schon seit der Mensch (nach-)denken kann, ist er neben dem Überlebenskampf, permanent auf der Suche nach einem Sinn im Leben. Dadurch sind Religionen, Philosophien und Weltanschauungen entstanden.

Doch mit dem Fokus auf rein materiellen Reichtum, wuchs die Frustration der Menschen,
die sie mit sinnlosem Konsum zu kompensieren suchten. Doch das gleicht dem Versuch. ein Feuer mit Öl zu löschen.
Denn jeder erfüllte materielle Wunsch, zieht etliche nach sich, so dass Gier nie befriedigt werden kann, denn sie dreht sich nur ums Ego.

Also so:
„simple Grammatik.“

Aber manche nehmen die Geldscheine von ihren Augen und merken, dass der einzige Weg zum Ich über das Du führt
Man verwirklicht sich erst dann, wenn man anderen dabei hilft, sich zu entfalten !

Das ist das „einfache“ Geheimnis des Glücks ! Kein Geld kann die innere (dauernde) Befriedigung schaffen die entsteht,
wenn man das Gefühl hat, geholfen zu haben !

„Was zählt.“

Materieller Reichtum birgt kein Glück und doch versuchen die meisten ihr Glück darin zu suchen, Materielles anzuhäufen.
Die einen machen vergleichsweise „harmlose“ Geschäfte, während andere in großem Stil über die Lebenslehren hinweggehen.

Dieses von der Industrie geförderte Verhalten, der Fokus und das Gefühl, in materiellem Gewinn liege das Glück nach dem wir alle streben, hat zu einer Entfremdung gegenüber unserer Natur geführt.
Viele wollen immer noch glauben, sie könnten ihr Glück machen und strampeln sich sinnlos ab.

Das freut die Industrie, denn frustrierte Konsumenten sind anfällig für Drogen jeder Art. An dieser Stelle führe ich gerne einen Versuch
mit  Jungtieren an, denen zwei Schalen mit Milch angeboten wurden. Eine davon war mit Alkohol versetzt (eine legale Droge).

Der natürliche Instinkt der Jungtiere ließ sie sie diese Schale ignorieren. So weit zur gesunden Psyche,
die weiß, was zuträglich ist und was nicht.

Nun aber setzte man eine Hälfte der Tiere stetiger Frustration aus. Nach einer Weile „akzeptierten“ sie die alkoholhaltige Milch
und nach einer weiteren Zeit stetiger Frustrationen, gaben sie ihr sogar den Vorzug. Sie waren abhängig geworden !

So erfährt der Mensch stetige Frustrationen, die er mit den dargebotenen Mitteln betäubt. Eine ganze Industrie ist damit beschäftigt,
Hoffnung auf etwas zu wecken, das nie erreicht werden kann, Illusionen und Träume zu wecken, die nie in Erfüllung gehen, …
Gleichzeitig vermarkten sie das Betäubungsmittel und schüren somit den Konsum, der ja eigentlich die Suche nach Glück ist.

Und es kann tatsächlich alles zum Suchtmittel werden. Die Illusion von Genuss (es sich gut gehen lassen, sich „belohnen, …),
die Illusion freier Straßen (schon gemerkt, dass die Autos in der Werbung nie im Verkehr unterwegs sind ?),
die Illusion von Naturerlebnissen im Urlaub (wo man sowieso nur in der Sonne liegt, um den Daheimgebliebenen zu beweisen,
wie gut es einem ging), …

Schlicht alles, was nach unserer Meinung unseren Status erhöht oder geweckten Impulsen folgt.
Ich selbst habe, wie manche schon gelesen haben, mehrere Süchte überwunden (Alkohol, Nikotin, Nasenspray, …)
und habe dabei gelernt, mich von etwas zu befreien, um dann zu sehen, wie sehr es mir „fehlt“ und warum ich glaube, es fehle mir.
(s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten)

Auf diese Art und Weise, nehme ich mir immer wieder verschiedene Gewohnheiten vor und gewöhne sie mir gegebenenfalls ab.
So lebe ich mittlerweile frei von den Illusionen der Werbeindustrie (nicht frei von Illusionen, da wurden in meiner Kindheit genug geweckt).
Ich weiß, was ich brauche und kann frei entscheiden, wie ich z.B. meine Wäsche wasche, weichspüle, welches Deo ich verwende (selbstgemachtes, unglaublich gutes), mit was ich meine Zähne putze, wie ich einkaufe, …
(s. Überblickseite alternative Haushaltsmittel).

Ich informiere mich immer weiter und erfahre manche „Neuigkeit“ von der ich denke: „Das sollte ich ersetzen !“,
und begebe mich auf die Suche.
Schritt eins ist immer:

Alleine dadurch fällt schon etwa die Hälfte weg, denn ich kann „verzichten“ ! Die andere Hälfte versuche ich zu ersetzen.

Die Übergänge sind fließend, so habe ich z.B. meinen Milchkonsum mehr als halbiert,
da ich keine für mich nutzbare Alternative zu Joghurt gefunden habe.
Seit Längerem versehe ich meinen Kaffee mit Getreidedrinks, denn die sind um Längen planetenschonender.
(s. Blog All together now), die sparsame Hammermethode zum Aufbrühen findet ihr im Blog Kapsastrophe.

Aber, da Kaffee viel virtuelles Wasser verbraucht, werde ich ihn mit Getreidekaffee ersetzen.
Außerdem achte ich jetzt auch auf Kakao, als Zutat.

Denn Kakao verursacht etwa die 3,5 fache Menge an CO2. Also pro Kilo Kakaobohnen sind das 3,5 kg CO2.
Ferner braucht ein Kilo Kakaobohnen alleine 23 000 l Wasser.
Quelle: Brisant vom 09.12.2022

Wohl gemerkt Kakaobohnen. Kakaopulver ist noch konzentrierter, weswegen der Verbrauch virtuellen Wassers
schnell in astronomische Höhen schnellt. Ich werde also neben Palmöl, auch Schokolade, Kakaogetränke, etc. und Kaffee meiden.

Doch zurück zu den Übergängen. Nachdem ich die obige Frage beantwortet habe, entscheide ich, in wie weit ich auf etwas verzichte.
So trinke ich morgens noch einen Kaffee, merke aber, es geht mir nicht um die Substanz an sich (kann jedes Heißgetränk sein),
sondern um das „Ritual“.
Also werde ich meinen Kaffeebestand (der sowieso einen viel zu großen ökologischen Fußabdruck hat) aufbrauchen
und ersetze ich mit Getreidekaffee aus dem Umland.

Ich selbst versuche nach bestem Wissen, den versteckten Fallen auszuweichen. Das bedeutet, dass ich mich in Verzicht übe.
Ich übe also und bin erstaunt, wie wenig man wirklich braucht.

Ich setze meine Körperkraft fürs Putzen ein, denn was scheinbar so einfach geht, ist pure, aggressive Chemie. Es gilt beim Putzen allgemein,
man benötigt eine Art Lösungsmittel, im besten Fall reines Wasser,
man muss der Verschmutzung mechanisch an den Kragen, um sie im Lösungsmittel zu lösen und
man benötigt eine gewisse Einwirkzeit des Lösungsmittels.

Erst dann wird etwas sauber. Je kürzer die Einwirkzeit, desto aggressiver die mechanische Wirkung und das Lösungsmittel, klar.
Doch in unserer heutigen Zeit, muss ja alles in einem Wisch weg sein, denn man nimmt sich keine Zeit mehr.
Das bedeutet aber, dass kaum mechanische Wirkung und eigentlich keine Zeit verbleibt.
Also macht man das Mittel so aggressiv, dass es in der Kürze der Zeit und ohne Mühe ein Ergebnis bringt.

Das bedeutet aber, dass unsere Bequemlichkeit (unsere Faulheit) dazu führt, dass aggressive Lösungsmittel in hoher Konzentration
in unserem Wasser landen. Wir brauchen wieder ein Bewusstsein, dass gut Ding, Weile haben möchte, wie es der Volksmund ausdrückt.

Wir müssen uns, und das hat mich meine körperliche Einschränkung gelehrt, wieder Zeit nehmen, Zeit für Familie, Freunde und Bekannte
ebenso, wie für Hausarbeit, -wirtschaft, Lebensmittel, …

Und je mehr wir uns Zeit nehmen, desto entspannter und erfüllter sind wir und wir merken langsam,
wie sich unsere Wertigkeiten verschieben und die Wertschätzung wächst.
Was Wichtig ist, muss uns wieder wichtig werden. (s. Blogs Unverzichtbarer Verzicht und Verzichten
und Überblickseite alternative Haushaltsmittel)

Is Odil

Und wieder ein vorgestriger Spruch:

„Wer seine Wünsche zähmt,
ist immer reich genug“
(Voltaire)

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